Nationalpark Rapa Nui

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Nationalpark Rapa Nui
UNESCO-Welterbe-Emblem UNESCO-Welterbe

Ahu Tongariki.jpg
Moais am Ahu Tongariki
Staatsgebiet: ChileChile Chile
Typ: Kultur
Kriterien: i, iii, v
Referenz-Nr.: 715
UNESCO-Region: Lateinamerika und Karibik
Geschichte der Einschreibung
Einschreibung: 1995  (Sitzung 19)
Nationalpark Rapa Nui

IUCN-Kategorie II – National Park

Moai-Statuen

Moai-Statuen

Lage Osterinsel
Fläche 71,3 km²
WDPA-ID 34
Geographische Lage 27° 4′ S, 109° 21′ WKoordinaten: 27° 4′ 22,1″ S, 109° 20′ 55,1″ W
Nationalpark Rapa Nui (Chile)
Nationalpark Rapa Nui
Einrichtungsdatum 1935
Verwaltung Corporación Nacional Forestal

Der Nationalpark Rapa Nui, spanisch Parque nacional Rapa Nui, ist ein Schutzgebiet auf der Osterinsel, die zu Chile gehört. Es wurde 1995 als Weltkulturerbe ausgewiesen und ist rund 71 km² groß.[1]

Der Park sollte den Raubbau an der Natur, insbesondere durch Abholzung der Wälder, eindämmen.[2] Unter anderem gilt der Toromiro-Baum, auf dessen Stämmen vermutlich die bekannten Moai-Statuen transportiert wurden, heute als ausgestorben.[3]

Der Nationalpark wurde am 16. Januar 1935 von der chilenischen Regierung durch Dekret Nr. 103 (Ministerio de Tierras y Colonización) errichtet und im gleichen Jahr am 23. Juli durch Dekret Nr. 4536 zum Nationalmonument erklärt. Die Fläche wurde in den folgenden Jahrzehnten mehrfach geringfügig geändert. Durch Dekret Nr. 147 des Ministerio de Agricultura wurde der Nationalpark der Verwaltung durch die Corporación Nacional Forestal (CONAF) unterstellt. 2014 verzeichnete der Park über 65.000 Besucher.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nationalpark Rapa Nui – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rapa Nui National Park. UNESCO World Heritage Convention, abgerufen am 29. September 2016 (englisch).
  2. Politische Vorfahrt für biologische Vielfalt. WWF Deutschland, 2014, S. 13, abgerufen am 29. September 2016 (PDF).
  3. Hintergrundinformation: Ausgestorbene Arten. WWF Deutschland, 2012, abgerufen am 29. September 2016 (PDF).