Natriumarsenat

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Strukturformel
3.svg Natriumion Struktur des Arsenat-Ions
Allgemeines
Name Natriumarsenat
Andere Namen

Arsensäure Natriumsalz

Summenformel Na3AsO4[1]
Kurzbeschreibung

farb- und geruchloser Feststoff[2]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
  • 13464-38-5
  • 7631-89-2 (unspezifiziertes Salz)
PubChem 47275
Wikidata Q2336340
Eigenschaften
Molare Masse 207,89 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[2]

Dichte
  • 1,87 g·cm−3[2]
  • 1,75-1,80 (Dodecahydrat bei 25 °C)[1]
Schmelzpunkt

86 °C[2]

Löslichkeit
  • löslich in Wasser (389 g/l Dodecahydrat)[2][1]
  • löslich in Ethanol und Glycerin[1]
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
06 – Giftig oder sehr giftig 08 – Gesundheitsgefährdend 09 – Umweltgefährlich

Gefahr

H- und P-Sätze H: 350​‐​331​‐​301​‐​410
P: ?
MAK

Schweiz: 0,1 mg·m−3 (bezogen auf Arsen, gemessen als einatembarer Staub)[3]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Natriumarsenat ist eine chemische Verbindung des Natriums aus der Gruppe der Arsenate. Die Verbindung ist laut einiger Quellen mit der Zusammensetzung AsH3O4·xNa nicht genau spezifiziert.[2]

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natriumarsenat kann durch Reaktion von Arsentrioxid mit Natriumnitrat gewonnen werden.[1]

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natriumarsenat ist ein kristalliner, farb- und geruchloser Feststoff, der löslich in Wasser ist. Er zersetzt sich bei Erhitzung über 180 °C. Seine Struktur ist (als Dodecahydrat) isomorph zu der von Natriumphosphat.[4] Es besitzt eine hexagonale Kristallstruktur mit der Raumgruppe P3c1 (Raumgruppen-Nr. 165)Vorlage:Raumgruppe/165.[5]

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natriumarsenat wird als Insektizid in Holzschutzmitteln und Ameisenködern verwendet.[1]

Verwandte Verbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f UK Poison Information Documents (UKPID) für Sodium arsenate, abgerufen am 16. Oktober 2016.
  2. a b c d e f g Eintrag zu Natriumarsenat, unspezifiziertes Salz in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 16. Oktober 2016 (JavaScript erforderlich).
  3. Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA): Grenzwerte am Arbeitsplatz 2016 – MAK-Werte, BAT-Werte, Grenzwerte für physikalische Einwirkungen, abgerufen am 24. Oktober 2016.
  4. Angel Vegas: Inorganic 3D Structures. Springer Science & Business Media, 2011, ISBN 978-3-642-20340-4, S. 106 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. R. Blachnik: Taschenbuch für Chemiker und Physiker Band 3: Elemente, anorganische Verbindungen und Materialien, Minerale. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-58842-6, S. 600 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).