Natriumperrhenat

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Kristallstruktur
Keine Zeichnung vorhanden
Allgemeines
Name Natriumperrhenat
Verhältnisformel NaReO4
CAS-Nummer 13472-33-8
PubChem 5107658
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 273,19 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Dichte

5,39 g·cm−3 (25 °C)[1]

Schmelzpunkt

414 °C[2]

Löslichkeit

leicht löslich in Wasser (1453 g·kg−1 bei 30 °C)[3]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
03 – Brandfördernd 07 – Achtung

Gefahr

H- und P-Sätze H: 272​‐​315​‐​319​‐​335
P: 220​‐​261​‐​305+351+338 [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [4][1]
Brandfördernd Reizend
Brand-
fördernd
Reizend
(O) (Xi)
R- und S-Sätze R: 8​‐​36/37/38
S: 17​‐​26​‐​27​‐​36/37/39
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Natriumperrhenat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Perrhenate.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natriumperrhenate kann durch Reaktion von Natriumhydroxid mit Perrheniumsäure gewonnen werden.[2]

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natriumperrhenat ist ein weißer Feststoff, der leicht löslich in Wasser und Ethanol ist. Er besitzt eine tetragonale Kristallstruktur vom Scheelit-Typ mit der Raumgruppe I41/a (Raumgruppen-Nr. 88)Vorlage:Raumgruppe/88 und den Gitterparametern a = 536,2 pm und c = 1171,8 pm.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Datenblatt Sodium perrhenate, 99.99% trace metals basis bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 5. August 2013 (PDF).
  2. a b c Georg Brauer: Handbuch der präparativen anorganischen Chemie. 3., umgearb. Auflage. Band III. Enke, Stuttgart 1981, ISBN 3-432-87823-0, S. 1633.
  3. William T. Smith Jr., Selma Harmon Long, The Salts of Perrhenic Acid. I. The Alkali Metals and Ammonium, J. Am. Chem. Soc., 1948, 70 (1), 354–356.
  4. Für Stoffe ist seit dem 1. Dezember 2012, für Gemische seit dem 1. Juni 2015 nur noch die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung gültig. Die EU-Gefahrstoffkennzeichnung ist daher nur noch auf Gebinden zulässig, welche vor diesen Daten in Verkehr gebracht wurden.