Bestattungswald

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Ein Bestattungswald (auch „Urnenwald“, fälschlich „Waldfriedhof“) ist eine rechtlich festgelegte Waldfläche außerhalb traditioneller Friedhöfe, in der eine Beisetzung von Totenasche möglich ist. Die Grabstelle ist örtlich fixiert, jedoch nicht als solche erkennbar, eine individuelle Pflege ist unzulässig oder unmöglich.[1][2]

Ursprünge und Kommerzialisierung[Bearbeiten]

Waldgrab Ferdinand von Raesfeld auf dem Darß
Gedenktafel im „Wald der Erinnerung“ für im Auslandseinsatz verstorbene Bundeswehrsoldaten

Ursprünglich waren Waldbestattungen unter Nomadenvölkern verbreitet und mit naturreligiösen Vorstellungen verbunden. In der Zeit der Romantik ließen sich Forstleute und Gutsbesitzer in ihren Wäldern beisetzen wie Johann Heinrich Cotta, Ferdinand von Raesfeld und Heinrich von Salisch. Als einer der Ehrenmale für im Auslandseinsatz verstorbene Soldaten der Bundeswehr wurde bei Potsdam ein Wald der Erinnerung angelegt, jedoch nicht als Bestattungs- sondern als Gedenkort.

Die Kommerzialisierung und Fixierung auf Aschebeisetzungen im Wurzelbereich von Waldbäumen wurde erstmals 1993 unter dem Namen „Friedwald“ markenrechtlich geschützt. Rechteinhaber ist der Schweizer Ingenieur Ueli Sauter.[3][4][5] Seiner Auffassung nach symbolisiere die Aufnahme von Aschenährstoffen durch den Baum die Rückkehr in den Kreislauf der Natur.[6] Der Wald solle so natürlich wie möglich erhalten bleiben, daher seien die Grabstätten meist anonym. Sauter hat 1999 einem Bankfachwirt das Recht überlassen, unter dem gleichen Namen Wälder auch in Deutschland zu betreiben.[7] Dieser ist aber nach der Etablierung des Unternehmens im Januar 2006 wieder ausgestiegen, hat das Geschäftsmodell in den USA vorgestellt, bewirbt es aber nicht mehr (Stand Sept. 2015).[8]

In Deutschland sind seither mehrere Unternehmen gegründet worden, die sich ihre Namensrechte beim Deutschen Patent- und Markenamt als Wort-Bild-Marke haben schützen lassen, darunter auch einzelne Waldbesitzer, die Naturbestattungen an rund 160 verschiedenen Waldstandorten anbieten.[9] Anders als in der Schweiz und im Gegensatz zur Bestattungstradition der Förster werden in Deutschland ausschließlich Aschen beigesetzt. Vereinzelt ist bei getrennter Kremierung die gemeinsame Beisetzung der Urnen mit menschlicher Asche und derjenigen von Haustieren in einem gemeinsamen Grab möglich.[10]

Die deutschen Unternehmen bieten ihre Dienstleistung entweder selbst an oder vertreiben sie mittels Franchising, bei dem der Waldeigentümer das Konzept und die Marke gegen Entgelt nutzen darf.[11][12]

Außerhalb des deutschsprachigen Raumes sind Anlagen in den Niederlanden bekannt, nicht jedoch aus Frankreich sowie dem osteuropäischen Raum.

Betrieb[Bearbeiten]

Leichenwagen mit Urne im Wald nahe der Burg Plesse
Urnengrab auf der Insel Usedom nach der Beisetzung

Die Betreiberfirma lässt sich zehn bis zwölf Aschevergrabungen im Wurzelbereich eines Baumes vertraglich sichern, so dass bei Zugrundelegung von 80 bis 100 Bäumen pro Hektar und drei Kilogramm Asche pro Urne mehr als zwei Tonnen Asche je Hektar im Wald vergraben werden können.[13][14]

Die Urne wird direkt im Baumwurzelbereich beigesetzt, der Waldboden bis in eine Tiefe von 80–100 cm aufgegraben. Je nach Schutzstatus der beanspruchten Waldfläche werden Urnen aus Holz, einem Bioplastik oder solche aus dauerhaftem Edelstahl verwendet. Bäume und Urnenpositionen werden eingemessen und in Karten eingezeichnet. Der Baum oder Platz für die Beisetzung kann zu Lebzeiten im Vorerwerb ausgewählt werden. Der für Urnenvergrabungen vorgesehene Wald wird üblicherweise für 99 Jahre an die Betreiberfirma verpachtet und die Nutzung als Grunddienstbarkeit gesichert. Eine sichere Betretbarkeit im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht wird jedoch nur für die vereinbarte Ruhezeit garantiert. Bei Sturmschäden, Waldbränden oder Erkrankung der Bäume gibt es keinen Rechtsanspruch auf eine Rückvergütung, sondern einen Ersatzbaum oder eine Ersatzpflanzung.

Vor der Indienststellung eines Urnenwaldes sind umfangreiche waldbauliche Maßnahmen erforderlich, bei der vor allem die Naturverjüngung ausgedünnt und eine Durchforstung ausgeführt wird.[15] Danach beschränkt sich die Bewirtschaftung auf die Bruchholzbergung nach Sturmereignissen, Kronenlichtungen und Unterholzentfernung.[16][17]

Die Entscheidung für eine Bestattung in einem Wald ist irreversibel. Ein einzelner Betreiber ermöglicht Umbettungen, wenn ein Familiengrab vorhanden oder mobilitätseingeschränkten Angehörigen der Gang zum Grab im Wald nicht mehr möglich ist.[18]

Rechtliche Aspekte[Bearbeiten]

Die für Bestattungswälder maßgeblichen Nutzungsbestimmungen wie die Pflege der Grabstätten oder Benutzungsregeln für Besucher ergeben sich aus der Nutzungsordnung der Trägerkommune[19] oder der kirchlichen Friedhofsordnung. Totenaschen unterliegen bis zum Ablauf der Ruhezeit der Pietätsbehaftung, die Totenruhe darf nicht gestört werden.

In Deutschland[Bearbeiten]

Sollen Totenaschen im Wald beigesetzt werden, so setzt dies eine Darstellung als Friedhofsfläche im Flächennutzungsplan voraus. Im Planverfahren, an dem die Öffentlichkeit zu beteiligen ist, erfolgt eine Umweltprüfung, in der die voraussichtlichen erheblichen Umweltauswirkungen ermittelt und in einem Umweltbericht beschrieben und bewertet werden (§ 2 Abs. 4 BauGB). Die Prüfung bezieht sich auf die Belange des Umweltschutzes einschließlich des Naturschutzes und der Landschaftspflege (§ 1 Abs. 6 Nr. 7 BauGB) sowie den Bodenschutz (§ 1a BauGB). Die voraussichtliche Menge des beabsichtigten Ascheeintrags oder die mögliche Störung wildlebender Tierarten gehören dazu. Anforderungen zur Vorsorge gegen das Entstehen schädlicher Bodenveränderungen im Sinne von § 7 Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) einschließlich der Anforderungen an das Auf- und Einbringen von Materialien im Sinne von § 6 BBodSchG werden dabei durch die genannten Vorschriften des Baugesetzbuchs verdrängt (§ 3 Abs. 1 Nr. 9 BBodSchG). Soll der Bestattungswald innerhalb einer Schutzfläche von europäischer Bedeutung ausgewiesen werden, ist eine spezielle FFH-Verträglichkeitsprüfung erforderlich.

Die Genehmigungspraxis verläuft in Teilen unterschiedlich. Während für ein Vorhaben bei Amelinghausen der Rastplatz aus dem Landschaftsschutz entfernt werden sollte, ist dieser Eingriff anderenorts als verträglich mit den Schutzzielen eingestuft worden.[20] Flächennutzungspläne bedürfen der Genehmigung durch die höhere Verwaltungsbehörde (§ 6 Abs. 1 BauGB), die als Bestattungswälder dargestellten Flächen einer entsprechenden Widmung.

Nach den Bestattungsgesetzen der Bundesländer können Friedhofsträger in der Regel nur Gemeinden oder öffentlich-rechtliche Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sein. Die Friedhofsträger können jedoch private Dritte mit der Errichtung und dem Betrieb des Friedhofs beauftragen. Das Unternehmen schließt dazu mit dem Friedhofsträger einen öffentlich-rechtlichen Vertrag. Der Träger bleibt jedoch für die Erfüllung der mit der Trägerschaft verbundenen Pflichten verantwortlich, trägt daher beispielsweise das Insolvenzrisiko des privaten Betreibers.[21] Die Träger verlangen meist finanzielle Sicherheiten wie eine Bürgschaft oder einen Insolvenzsicherungsfonds.[22]

In der Schweiz[Bearbeiten]

Betreiber schweizerischer Bestattungswälder benötigten bis Ende 2013 bis zu einer Größe von 20 Bäumen lediglich die Erlaubnis des Waldbesitzers, diese Obergrenze war jedoch praxisfremd. Um alle Friedwälder auf eine gleiche Basis zu stellen, wurde im Kanton Thurgau das Gesundheitsgesetz geändert: Bestattungswälder gelten nunmehr grundsätzlich als eine nachteilige Nutzung des Waldes und sind baubewilligungspflichtig. Gemeinden müssen das Gebiet deshalb ausscheiden, wenn die Begräbnisstätten zugelassen werden sollen.[23] Es dürfen keine Parkplätze, Begehungswege, Treppen, Geländer, Sitzbänke, Zäune, Baracken oder sonstige waldfremde Bauten und Anlagen errichtet werden. Auch dürfen keine Hinweisschilder bei oder zur letzten Ruhestätte erstellt werden.[24]

Naturschutzaspekte[Bearbeiten]

Wurzelverzweigungen einer Buche im Wald
Urne aus Bioplastik mit Deckel aus Aluminium
Ersatzmarkierung eines Grabes nach Windwurf im Ruheforst Glücksburg
Baumfeld auf dem landeseigenen Waldfriedhof Pankow XII (Berlin-Buch)
Friedwald im Gartenreich Dessau-Wörlitz in Oranienbaum
Begräbniswald Remscheid

Kenntnisstand über Schwermetall-Freisetzungen[Bearbeiten]

Zur Toxikologie von Totenaschen ist die Kenntnislage aufgrund der Pietätsbehaftung noch lückenhaft. Erste belastbare Ascheanalysen haben die Berufsgenossenschaft Kassel[25] sowie niederländische Institute[26][27][28][29] vorgelegt. Totenaschen enthalten düngende Stoffe, sind stark alkalisch und mit Schwermetallen behaftet.

In Umweltberichten zu Urnenwaldprojekten konnten vorhandene Kenntnislücken festgestellt, aber nicht geschlossen werden. Zum Wissensaustausch, zur Identifizierung der offenen Fragen und zu möglichen Anforderungen an die künftige Genehmigungspraxis für Waldbestattungen fand im Januar 2016 ein interdisziplinäres Arbeitstreffen bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt statt.[30] Dabei wurden die hohen Chrom-/Chrom-VI- sowie Nickel-Gehalte aus vorliegenden Totenaschenanalysen erörtert und festgestellt, dass diese vermutlich aus Abrieb des hitzebeständigen Chrom-Nickel-Stahls im Ofen stammen und somit als Kontamination aufzufassen sind.[31][32]

Auswertung von Ascheanalysen[Bearbeiten]

Die Analyse einer aus der Ofenseitentasche entnommenen Ascheprobe ergab, dass diese bei gelösten Feststoffen das 2,9-fache des Schwellenwerts für die Deponieklasse I erreichte (8900 mg/l zu 3000 mg/l).[33] Der hohe pH-Wert kann bei empfindlichen Organismen zu Verätzungen führen.[34] Wirkungen von Schwermetallen auf das Bodenleben wurden speziell bei Regenwürmern nachgewiesen.[35][36]

Eine im privaten Auftrag durchgeführte Studie der Universität Freiburg wies erhöhte Chromwerte unterhalb einzelner Urnen im Naturschutzgebiet „Steinbachtal bei Saarbrücken“ nach,[37] hielt dies aufgrund der an anderen Stellen unauffälligen Werte für vernachlässigbar.[38] Die Studie kommt zu dem vorläufigen Ergebnis, dass bei den von privater Seite zugelieferten Proben „zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Schwermetallverlagerungen aus der Kremationsasche festgestellt werden kann“. Analysiert wurden zunächst 133 Bohrkerne, die sowohl direkt unter Urnen als auch in deren Umgebungsbereich entnommen wurden. Die Analyse soll zu gegebener Zeit fortgesetzt werden.[39][40] In der filmischen Aufbereitung zur Studie wird zwar eingeräumt, dass der Mensch nach der Kremierung „mehr als nur Asche hinterlasse“, doch fördere der Bestattungswald den Naturschutz, da der Waldbestand auf 99 Jahre geschützt sei. Bei einzelnen Schwermetallen ist jedoch mit der Zeit ein Anstieg zu prognostizieren, der bei Chrom auf einen zusätzlichen Eintrag von ca. 80 % hinausläuft.[41]

Kenntnisstand zu waldökologischen Wirkungen[Bearbeiten]

Die Forstwissenschaft warnt bereits bei auf den Waldboden ausgebrachten Holzaschen vor Chrom-/Chrom-VI-Belastungen.[42][43]

Obwohl Totenaschen innerhalb des Baumwurzelbereichs und sogar unweit von Wasserläufen vergraben werden, sind eingetretene Beeinträchtigungen natürlicher Arten und Lebensgemeinschaften im Wald bisher nicht nachgewiesen worden. Messungen von pH-Werten unterhalb und neben der Urnen geben Anlass zu vermuten, dass die üblicherweise aus Bioplastik hergestellten Urnen[44] mit der Zeit Aschepartikel oder Aschenlauge freigeben. Der Abbau dieses Urnenmaterials verläuft unter Laborbedingungen rückstandsfrei gemäß DIN EN 14851, der Urnenkorpus – nicht der Deckel – darf daher als biologisch abbaubar bezeichnet werden. Eine Zertifizierung der Verrottbarkeit mit zeitlichen Angaben zum Abbau der Urnen steht jedoch aus, Angaben dazu divergieren bei Herstellern und Anwendern.[45][46][47]

Der Aluminiumdeckel ermöglicht jedoch die lagegetreue Detektierung bis über das Ende der Nutzungszeit hinaus. Es sind dem Nutzerwunsch nachkommende Überurnen im Angebot.[48]

Würdigungen[Bearbeiten]

Die Franchisegeber betonen, dass im Jahr 2006 die Friedwald-Bestattung vom Greenpeace-Magazin als einer von 57 Tipps für eine bessere Welt gewürdigt worden sei.[49] Diese Veröffentlichung wird kritischen Medien entgegen gehalten.[50] Ob die Auszeichnung bestimmten Zertifizierungsregeln folgte, ist nicht dokumentiert, interessensgeleitete Einflussnahme somit nicht auszuschließen.

Die „Deutsche Umweltstiftung[Anmerkung 1] bewirbt Bestattungswälder eines bestimmten Anbieters als „einmaliges Naturschutzkonzept“.[Anmerkung 2][51][52]

Kritik von Naturschutzverbänden[Bearbeiten]

Andere Naturschutzverbände thematisieren die erforderliche Feuerbestattung und die mit den Ascheeinträgen verbundene Erhöhung des pH-Wertes im Boden[53] sowie den Eintrag weiterer Inhaltsstoffe.[54] Vor der Ausweisung als Urnenwald werde der zuvor nachhaltig bewirtschaftete Wald zu einem Park umgestaltet, Naturverjüngung werde entfernt und Trampelpfade entstünden.

Besonders umstritten sind Bestattungswälder in Wäldern, die nach der FFH-Richtlinie geschützt sind.[55] Beanstandet wird explizit die Ausräumung des Totholzbestandes sowie dadurch ausgelöste Biotopverschlechterungen, unter anderem für Spechte und Waldpilze.[56]

Der BUND sieht bei einem Vorhaben im Rhein-Sieg-Kreis Widersprüche zwischen zu erwartenden Störungen einerseits und Naturschutzschutzanforderungen für Fledermäuse und Greifvögel andererseits und hat eine Verbandsklage als Träger öffentlicher Belange eingereicht.[57] Der Flächeneigentümer kündigte daraufhin an, Bäume zu fällen, wenn die Inbetriebnahme verhindert werde.[58]

Nach Auffassung des Naturschutzbundes ist auf Waldfriedhöfen mit gutem Bestand an alten Bäumen das Anlegen von Baumfeldern möglich. Der Vorteil dort besteht in der nahen Infrastruktur, wie Feierhalle oder Kapelle, Friedhofsgärtnerei oder Blumenhalle, die mögliche Nähe zum Wohnsitz der Hinterbliebenen und die Anbindung an den öffentlichen Personenverkehr.[59]

Zum Bedarf fossiler Energien für die in Urnenwäldern verbindliche Urnenbeisetzung wurde ein Erdgasverbrauch von 400 Kilowattstunden (kwh) pro Einäscherung ermittelt. Dies entspreche dem in Deutschland durchschnittlichen Monatsbedarf für eine kleine Wohnung.[60]

Gerichtsurteile, Auflagen[Bearbeiten]

  • Ein Hamburger Landschaftsplaner musste in einem Vergleichsurteil vor dem Landgericht Frankfurt seine Äußerungen, Urnenbeisetzungen schädigten den Waldboden, zwar weder widerrufen noch berichtigen, darf sich aber nicht mehr auf veraltete Analysen berufen.[61]
  • Ein Jagdpächter gab als Ursache für den Rückgang des Wildaufkommens in Friedwaldnähe das deutlich gestiegene Verkehrsaufkommen, regelmäßig durchgeführte Werbeveranstaltungen und früher nicht vorhandene Geräuschentwicklungen an. Aufgrund der rückläufigen Abschüsse wollte er eine Pachtreduzierung erreichen, konnte sich vor dem Landgericht Bonn aber nicht durchsetzen.[62]
  • Einige Genehmigungsbehörden haben neben der verbindlichen Verwendung von Edelstahlurnen im Wald[63] Mengenlimitierungen und unabhängige Messungen der Wasserbelastung festgesetzt.[64]

Kulturelle Aspekte[Bearbeiten]

Die christlichen Kirchen bekennen sich zu ihrer Verantwortung als Träger traditioneller Friedhofskultur und haben zu Bestattungen außerhalb davon überwiegend eine distanzierte Auffassung.

Die ehemalige evangelische Ratspräsidentin Margot Käßmann betonte 2008 in einem Festvortrag in der Kreuzkirche Hannover, dass Friedhöfe Heimatorte seien, wo auf dem Grabstein zu lesen sei, wie kurz oder wie lang ein Leben war, an dem der Familie gedacht und Geschichten weitergeben werden. Dort blieben die Toten Teil unseres Lebens. In einer Zeit der Mobilität, in der feste familiäre Bindungen auseinanderzufallen drohen, benötige man Friedhöfe als Orte der Erinnerung.[65] Ein evangelischer Dekan aus Donauwörth ließ verlautbaren, dass Naturbestattungen zwar „natürlich“ erscheinen, jedoch zunächst viel technischer Aufwand betrieben werden müsse, um die Verstorbenen einzuäschern.[66] Eine Kirchengemeinde in Schleswig-Holstein sowie eine evangelische Stiftung in Bayern hingegen haben ihre eigenen Wälder für Naturbestattungen zur Verfügung gestellt.[67][68]

Die deutsche Bischofskonferenz hält Einsegnungen von Bestattungswäldern und dortige Messfeiern für ausgeschlossen.[69] Wenn Verstorbene keinen Ort im Lebensraum der Lebenden mehr haben, sei dies ein Zeichen dafür, dass sie aus dem kulturellen Gedächtnis entlassen werden. Hingegen stünden leicht erreichbare Friedhöfe, Grabpflege und geprägte Zeichen des Gedenkens für diese Verbundenheit.[70]

Ein Forschungsprojekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft beschäftigt sich seit 2015 mit den Spannungen zwischen religiösen Selbstdeutungen einer zunehmenden Anzahl von Menschen einerseits und den professionellen theologischen Deutungsangeboten der evangelischen Kirche andererseits.[71] Berichtet wird von bestimmten Bestattungstagen am Ende der Woche, an denen komprimiert beigesetzt wird.[72]

Judentum und Islam sowie die christliche Orthodoxie kennen nur Erdbestattungen. Aus religiöser Tradition heraus sind Einäscherungen und damit Waldbestattungen ausgeschlossen.

Wirtschaftliche Aspekte[Bearbeiten]

Protagonisten erwarten bis 2020 eine Verdopplung der Urnenwaldstandorte und für 2025 jede dritte Beisetzung in Deutschland im Wald.[73] Bis Juni 2012 wurden in 44 deutschlandweit bestehenden Urnenwäldern des Franchisegebers Friedwald GmbH 29.000 Urnen beisetzt[74], 85.000 Verträge wurden bis dahin abgeschlossen[75], der Jahresumsatz lag bei zehn Millionen Euro.[76]

Betreiberseitig wird betont, dass Beisetzungen auf Wunsch anonym – sowie unkonventionell und zwanglos seien, Grabpflege „übernehme die Natur“.[77] Aufgrund fehlender Kontrollmöglichkeiten wird jedoch von „wilden“ Ascheverstreuungen berichtet.[78][79]

Friedhofskulturell ausgerichtete Verbände betonen, dass auf Traditionsfriedhöfen einfache, pflegefreie und somit zwangsbefreite Grabstellen zu erhalten seien – ebenfalls unter Bäumen.[80]

Bestatter plädieren dafür, Traditionsfriedhöfe und nicht Bestattungswälder zu entwickeln.[81] Das Ziel sollte der örtliche Friedhof sein. Wenn ein Bestatter es schaffe, diesen so oft wie möglich zu vermitteln, so unterstützt er die gesamte Gemeinde. Der Friedhof könne nachhaltig bewirtschaftet werden, müsse nicht subventioniert werden, kommunale Einnahmen könnten für andere dringliche Aufgaben verwendet werden.[82]

Eine interne Wettbewerbsstudie aus dem Jahr 2007 kam zu dem Ergebnis, dass der wirtschaftliche Erfolg von Bestattungswäldern vor allem auf der Flächenakquise und nicht auf steigenden Umsätzen laufender Anlagen beruhe.[83] Mit fortschreitender Beanspruchung umfassten die erforderlichen Sicherungsarbeiten im Wald einen immer größer werdenden Flächen- und Kostenanteil, da nach der letzten Beisetzung noch Jahrzehnte lang die Baumkronen auszulichten und der Wald von störendem Unterholz frei zu halten sei.[84]

In Bestattungswäldern werden neben den Einnahmen aus dem Beerdigungsgeschäft auch Holzverkäufe realisiert.[85][86]

Standortakquise[Bearbeiten]

In der öffentlichen Wahrnehmung wird ein Urnenwald nicht vom Franchisegeber, sondern zunächst durch eine Ortspartei oder einen Bürgermeister vorgeschlagen. Nur durch die Zuordnung als „Ruheforst“ ist ein Bezug zum jeweiligen Interessentenhintergrund erkennbar. Behauptet wird eine hohe Nachfrage nach Bestattungsalternativen sowie eine nicht näher umrissene Einnahmeperspektive für den Gemeindehaushalt. Besonders in Gebieten mit hohem Anteil konfessioneller Friedhöfe organisieren sich Unterstützer und Gegner,[87] wobei die Befürworter mitunter aus dem politisch linken Spektrum kommen.[88][89]

Kundenakquise[Bearbeiten]

Ein wesentlicher Baustein des „Geschäftsmodells Bestattungswald“ ist der vertraglich geregelte Grabvorerwerb, der an einzelnen Standorten bis zu 2/3 des Umsatzes ausmacht.[90] Das Modell wird auf Waldführungen, Seniorenmessen[91] und durch Verschicken von Druckerzeugnissen beworben.[92] Die angeschlossenen Schlösser Wittgenstein, Schwaigern[93] und Burg Plesse öffnen für Friedwald-Sprechzeiten ihre Tore.[94] Mobilitätseingeschränkte Kunden werden direkt in Seniorenheimen[95] und in Tageseinrichtungen[96] kontaktiert.

Konkurrenzen und öffentliches Interesse[Bearbeiten]

Die mit dem Friedhofsgewerbe verbundenen Handwerksinnungen sehen in Urnenwäldern eine Konkurrenz[97] und geben zu bedenken, dass Urnenwälder zwar einer auf 99 Jahre gesicherten Grunddienstbarkeit unterliegen, die Vertragslaufzeiten aber erheblich kürzer sind. Im Ausstiegsfall oder einer Insolvenz habe die öffentliche Hand die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherung in den Bestattungsflächen bis zum Ablauf der Grunddienstbarkeit allein zu tragen.[98][99]

Über Vertragslaufzeiten und Provisionen für die Trägerkommunen liegen keine verlässlichen Informationen vor. Zu einem umstrittenen Projektantrag für ein 70 ha großes Waldgebiet südlich Hamburgs wurde bekannt, dass die Gemeinde mit jährlich 10.000 € Provision rechnen könne. Dafür sei der freie Zugang für die einheimische Bevölkerung eingeschränkt. Der Verband der Friedhofsverwalter Deutschlands und die Arbeitsgemeinschaft der Kirchenkreisbeauftragten für das Friedhofswesen in der Nordkirche raten davon ab, innerhalb der Hamburger Metropolregion einen Bestattungswald auszuweisen. Sie sehen in dem Vorhaben ein rein wirtschaftliches Interesse der Franchisegeberin, verbunden mit einem hohen Risiko für die Gemeinde.[100]

Aus der Gemeinde Flörsbachtal wurde veröffentlicht, dass diese nach Ablauf der ersten zehn Jahre ihrem Franchisegeber kündigen will, nach Überzeugung des Gemeinderats flossen dem Franchisegeber Einnahmen zu, die die Gemeinde künftig selbst vereinnahmen möchte.[101] In Bad Berka wurde die Wertabschöpfung durch einen privaten Betreiber angesichts von bis zu sechsstelligen Jahresumsätzen gegen die der Stadt bleibenden Einnahmen verglichen.[102]

Der Swisttaler Naturschutzverein „Rettet Bäume und Biotope e.V.“ beantragte in einem Bauleitplanverfahren, dass der Antrag auf den Bestattungswald abgelehnt werden sollte, wenn sich für die Gemeindekasse keine Wirtschaftlichkeit ergäbe. Um die Gefahr möglicher Schadenersatzansprüche auszuschließen, wurde eine Rücknahme des Antrages nicht in Betracht gezogen.[103]

Bezüge zum deutschen Land- und Hochadel[Bearbeiten]

Familienfriedhof der Freiherren und Freifrauen von Knigge im Ruheforst Deister

Der über Waldbesitz verfügende deutsche Land- und Hochadel[104] tritt häufig als Franchisenehmer der Urnenwaldgesellschaften auf. Die traditionell üblichen Sargbestattungen auf eigenen Grabanlagen werden nicht aufgegeben, auch wenn diese an Urnenwälder angrenzen. Allein der Fürst zu Fürstenberg betreibt auf 256 ha sechs Urnenwälder.[105] Die schwäbischen Hohenzollern sind in einen Rechtsstreit mit einem Urnenwaldgegner verwickelt.[106] Weitere Urnenwälder befinden sich im Eigentum des Prinzen von Hessen[107], Fürsten von Bismarck[108], Grafen von Bernstorff[109], Grafen von Degenfeld[110], Freiherrn von Knigge[111], Fürsten zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein[112], Fürsten zu Salm-Horstmar[113], Grafen zu Ortlenburg[114], Grafen von Westerholt[115], Fürst zu Waldeck und Pyrmont[116], von Saldern[117], Grafen von Beust[118]. Weitere Familien wollen ebenfalls diesen Geschäftszweig betreiben und ihre Besitztümer für Waldbestattungen öffnen, wie der Fürst von der Leyen[119] oder der Fürst Fugger[120]

Antrag der Wettinischen Forstverwaltung in Coswig[Bearbeiten]

Die sächsische Stadt Coswig hat eine intensive Auseinandersetzung mit dem Urnenwaldantrag des Wettiner Prinzen von Sachsen, Herzog zu Sachsen[121][122] geführt und die Abwägung dokumentiert.[123][124] Im Ergebnis führten folgende Argumente zur einhelligen Antragsablehnung:

  • Die Anzahl bestehender Bestattungsplätze in Coswig ist mehr als ausreichend, ein öffentlicher Bedarf kann nicht begründet werden.
  • Nach Angaben der FriedWald GmbH entscheiden sich 97,5 % aller Menschen für eine herkömmliche Friedhofsbestattung und somit nur 2,5 % für Alternativen.
  • Kommune und Kirche müssen zwar wirtschaftlich arbeiten, verfolgen aber darüber hinaus einen sozial-kulturellen Auftrag. Private Unternehmen müssen nach Gewinn streben. Die Stadt muss im Interesse ihrer Bürger beachten, dass dem Friedhofsträger nicht Einnahmen wegbrechen und die teure Unterhaltung der Friedhöfe zudem ihm verbleibt.
  • Ein 99-jähriges Nutzungsrecht an einem Baum ist durch dessen Lebenszyklus oder aufgrund von Naturgewalten kaum zu garantieren.
  • Eine Grabstätte im Wald wäre nicht immer und nicht für alle Personen zugänglich. Das Auffinden von bestimmten Bäumen wird im Lauf der Zeit immer schwieriger.
  • Herkömmliche Trauerbräuche wie Blumengebinde sind nicht erwünscht oder sogar verboten, wie Kerzen im Wald,. Für Hinterbliebene kann die Bewältigung ihrer Trauersituation dadurch schwerer werden. Dieser Aspekt fällt selbstverständlich nicht in den Aufgabenbereich der Kommune, sollte beim Nachdenken über alternative Bestattungsformen allerdings einbezogen werden.
  • Die Traditionen der christlichen Bestattung sind nicht für alle Menschen persönlich relevant, gehören aber seit vielen Jahrhunderten zu unserer Kultur und Identität und sind für die Stadt als Ganzes gebührend zu berücksichtigen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Oliver Roland (Hrsg.): Friedhof – Ade? Die Bestattungskultur des 21. Jahrhunderts (= Anthologie für Religion 5). Azur Verlag, Mannheim 2006, ISBN 3-934634-32-X.
  • Reiner Sörries: Alternative Bestattungen. Formen und Folgen. Ein Wegweiser (= Fachhochschulverlag. Bd. 190). Fachhochschulverlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-940087-18-8.
  • Haimo Schulz Meinen: Das Grab im eigenen Garten. Private Friedhöfe in Deutschland? (= Friedhofskultur heute 2 = Fachhochschulverlag. Bd. 191). Fachhochschul-Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-940087-47-8 (Zugleich: Hannover, Univ., Diss., 2009: Private Friedhöfe in Deutschland?).
  • Norbert Fischer: Vom Gottesacker zum Krematorium. Eine Sozialgeschichte der Friedhöfe in Deutschland seit dem 18. Jahrhundert. Köln/Weimar/Wien 1996 Onlinefassung

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Nicht zu verwechseln mit der bundeseigenen „Deutschen Bundesstiftung Umwelt
  2. Der Gründer dieses Bestattungswaldtyps nimmt zugleich steuernde Vorstandsfunktion in der Stiftung ein.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Norbert Fischer zit. in Veröffentlichung der Friedwald GmbH
  2. Norbert Fischer: Der Friedhof zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
  3. Bernd Bruns: In der Schweiz patentierte das Bundesamt für geistiges Eigentum die Beisetzung in Bäumen. Letzte Ruhe im Friedwald. postmortal.de, März 1999. Abgerufen am 25. Mai 2015.
  4. Auszug aus der elektronischen Schutzrechtsdatenbank.
  5. Ueli Sauter: Was ist ein FriedWald?/Die Bestattung.
  6. Wo die Asche der Toten gen Himmel wächst. Neue Zürcher Zeitung, 24. Juli 2014. Abgerufen am 18. September 2015.
  7. Geschäftsmodell und Eigentümerlage der Friedwald GmbH 2004
  8. Profil des deutschen Bestattungswald-Gründers bei Xing
  9. Peter-Philipp Schmitt: Wald-Bestattungen: Zurück zur Natur. FAZ, 7. November 2013. Abgerufen am 25. Mai 2015.
  10. Erste Friedhöfe für Herrchen und Haustier. RP Online, 12. Mai 2015.
  11. Der Franchise-Grundvertrag der Friedwald GmbH
  12. Naturfriedhof-Franchising der Ruheforst GmbH
  13. Website der Friedwald GmbH
  14. Website der Ruheforst GmbH
  15. Friedwald am Möhnesee eröffnet. Ruhrverband, 2013. Abgerufen am 26. Mai 2015.
  16. Forstarbeiten im Friedwald
  17. Holzernte im Friedwald
  18. Umbettungen im Einzelfall möglich
  19. Beispiel: Friedwaldnutzungsordnung der Stadt Buxtehude vom 25. September 2006
  20. Antrag auf Befreiung aus dem Landschaftsschutzgebiet, weil ein möblierter Rastplatz und ein Holzkreuz dauerhaft installiert werden soll
  21. Anne Hähnig: Sachsens erster Ruheberg stößt auf Widerstand. Lausitzer Rundschau, 12. April 2010. Abgerufen am 24. Mai 2015.
  22. Lutz Küppers: Pläne für die letzte Ruhe an Schloss Haag. RP online, 18. April 2015. Abgerufen am 26. Mai 2015.
  23. Nur ein Friedwald ist legal, Tagblatt, 16. September 2015. Abgerufen am 17. September 2015.
  24. Richtlinie des Kantons Thurgau: Letzte Ruhestätten im Wald
  25. vgl. Zeitschrift Friedhofskultur 10/2006
  26. E.R.Smit: Massabalans en emissies van in Nederland toegepaste crematorieprocessen TNO-MEP rapport R96/059, Delft 1996.
  27. Wirkungen der Kremierung auf die Umwelt
  28. Erkenntnisse über Totenaschen
  29. Kremationsasche belastet arme Sandböden
  30. Belasten Totenaschen den Boden und das Grundwasser? welt.de
  31. Präsentation über Totenaschen aus Sicht des Bodenschutzes und der Kremationstechnik
  32. Hermann, Klemisch: Totenasche – ein Problemfall für den Bodenschutz? Bestattungskultur 5/2015, S. 38–43
  33. Robin Sircar. In: Handbuch des Feuerbestattungswesens. Richard-Boorberg-Verlag, Stuttgart 2014, S. 217, ISBN 978-3-415-05135-5
  34. M.C. Albrecht. In: Handbuch des Feuerbestattungswesens, Richard-Boorberg-Verlag, Stuttgart 2014, S. 184, ISBN 978-3-415-05135-5
  35. Corinna FIERLA: Ökotoxikologische Untersuchungen von Hausmüllverbrennungs-Aschen mit Regenwürmern und Raubmilben. Gießen 2009
  36. Steffen KRUMM: Der Regenwurm als Bioindikator. Dissertation am Institut für Tierphysiologie der Justus-Liebig-Universität Gießen, Sept. 2005
  37. Verordnungstext des NSG „Steinbachtal/Netzbachtal“
  38. M. Graf, L. Schramm, F. Lang: Auswirkungen von Kremationsasche auf den Waldboden – Untersuchungsergebnisse von Bodenproben aus drei Friedwald-Standorten. Institut für Bodenökologie, Universität Freiburg i. Br. unveröff. Präsentation zum Symposium für Waldeigentümer, Griesheim, 7. Mai 2015.
  39. Bericht über Untersuchungen von Bodenproben aus verschiedenen Friedwaldstandorten, Langversion
  40. Pressemitteilung der Auftraggeberin: Beisetzungen im Friedwald ökologisch unbedenklich
  41. Film der Friedwald GmbH zur Studie
  42. Warnungen der Forstwissenschaft zu Schwermetallen in Holzaschen
  43. FVA Holzasche Abfallrecht
  44. Beschreibung: biologisch abbaubare Urnen
  45. Das Urnenmaterial baut sich innerhalb von fünf Jahren ab
  46. Das Urnenmaterial baut sich innerhalb von 10 Jahren ab
  47. Das Urnenmaterial baut sich in 2 bis 15 Jahren ab
  48. Urnensortiment
  49. Hinweis auf Greenpeace-Würdigung
  50. Rolf Obertreis: Tickt in Friedwäldern eine Ökozeitbombe? Badische Zeitung, 21. Juli 2014
  51. Vorstandsfunktion eines Bestattungswaldanbieters in der Umweltstiftung
  52. Website der Umweltstiftung mit werbendem Inhalt zu bestimmten Bestattungswäldern
  53. Pressemitteilung des Bundes Naturschutz: Krematorium mit unkalkulierbaren Risiken
  54. Bürgerinitiative UNRuheforst
  55. Kritik an Ruheforst wächst Landeszeitung, 15. Januar 2014
  56. Anne Dewitz: Naturschutz-Friedwald in Kummerfeld gefährdet Artenvielfalt, Hamburger Abendblatt, 5. Juni 2015. Abruf kostenpflichtig.
  57. BUND klagt gegen Friedwald Bonner Generalanzeiger, 16. Oktober 2015, abgerufen am 31. Oktober 2015
  58. BUND mahnt vor Gefahr für Greifvögel, Bonner Generalanzeiger, 5. Februar 2015, abgerufen am 31. Oktober 2015
  59. H. Netz: Der Friedhof als Lebensraum für Pflanzen und Tiere. In: NABU-Magazin Naturschutz heute. Heft 2/2006
  60. Grüner unter die Erde. In: GEO-Magazin. Heft 11/2009
  61. Urnenwaldprozess ist zu Ende. Friedhofskultur, 9. November 2014. Abgerufen am 26. Mai 2015
  62. Landgericht Bonn, Az.: 7 O 233/08 Az.: 7 O 233/08
  63. Strenge Regeln im Wasserschutzgebiet
  64. Grundwassermonitoring im Friedwald Nuthetal, max. 25 Beisetzungen/Jahr im Ruheforst Weidenstetten, Untere Bodenschutzbehörden, mdl.
  65. Margot Käßmann: Welchen Stellenwert hat der Friedhof im Wertewandel unserer Gesellschaft? Festvortrag Kreuzkirche Hannover 2008
  66. Kritik aus der evangelischen Kirche
  67. Kirchengemeinde Ostenfeld Webseite
  68. Bericht über den Bestattungswald der Evang. Pfründestiftung
  69. Deutsche Bischofskonferenz: Katholische Bestattungskultur angesichts neuer Herausforderungen, Handreichung v. Nov. 2011, Nr. 97
  70. Kritik aus der katholischen Kirche
  71. Wie predigen Pfarrer im Friedwald? Oberhessische Presse, 4. Juni 2015
  72. Bis zu sieben Beisetzungen am Ende der Woche
  73. Steinmetze und Gärtner gegen Bestattungswald in Überlingen. Südkurier, 11. April 2015. Abgerufen am 18. September 2015.
  74. Barbara Happe: Der Tod gehört mir, Berlin 2012, S. 142
  75. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Juli 2012
  76. Artikel: Sterben als Wirtschaftsfaktor
  77. Das Konzept ist frei von sozialen Zwängen.
  78. Bericht im ORF über „wilde“ Bestattungen im Pinzgau
  79. Bericht über ungenehmigte Ascheverstreuungen in der Schweiz
  80. Verein zur Förderung der deutschen Friedhofskultur e.V.: Ein guter Mensch gehört auf einen guten Ort.
  81. Bestatter gegen Bestattungswälder und für Friedhöfe
  82. E. A. Baumeister: Bestattungswelt 04/15, S. 10
  83. Ute Sachs: Friedwald. Die Bestattung in der Natur. Ein Geschäftsmodell mit Zukunft?, S. 273
  84. Förster Peter Wohlleben im BUND-Magazin
  85. Frankenhöhe-Ruheforst.de
  86. Friedwald am Möhnesee eröffnet. Ruhrverband, 2013. Abgerufen am 26. Mai 2015.
  87. Unterstützergruppe in Morbach/Hunsrück
  88. Verflechtung einer Unterstützergruppe mit der sächsischen Linkspartei
  89. Unterstützung durch Linkspolitiker im Gemeinderat Morbach
  90. Bestattung in Oranienbaum MZ online, 14. Januar 2016. Abgerufen am 15. Januar 2016
  91. Friedwaldakquise auf einer Seniorenmesse
  92. Das Friedwald-Magazin
  93. Veranstaltungen im Schloss Schwaigern
  94. Sprechstunden für Friedwaldkunden im Schloss
  95. Friedwald-Vortrag im Seniorenwohnheim
  96. Friedwald-Vortrag im Altenclub
  97. Susanne Storath: Anwälte für den Friedhof. Natursteinonline.de, 18. September 2014. Abgerufen am 26. Mai 20215.
  98. Pläne für die letzte Ruhe an Schloss Haag, RP online, 18. April 2015. Abgerufen am 26. Mai 2015.
  99. Lutz Küppers: Schloss Haag: Steinmetze gegen Baumgräber. RP online, 5. Mai 2015. Abgerufen am 26. Mai 2015.
  100. Politiker streiten über Waldbestattung. Hamburger Abendblatt, 14. Januar 2016. Abgerufen am 15. Januar 2016.
  101. Waldfriedhof in Eigenregie. In: Gelnhäuser Tageblatt, 30. Juli 2015. Abgerufen am 3. August 2015.
  102. Bestattungswald in Eigenregie. MeinAnzeiger online, 21. August 2015. Abgerufen am 25. August 2015.
  103. Letzte Ruhe in Swisttal: Ein Friedwald für Heimerzheim, Bonner Generalanzeiger vom 24. April 2015, abgerufen am 31. Oktober 2015
  104. Die Geschäfte der Prinzen und Grafen. In: Die Zeit vom 5.Januar 1973, abgerufen am 27. Januar 2016
  105. Friedwälder des Forstbetriebes Fürst zu Fürstenberg
  106. Streit um den Ruheforst-Streit Zollerblick
  107. Ruheforst Werraland
  108. Ewigforst des Fürsten von Bismarck
  109. Ruheforst Ebtalaue
  110. Gräflicher Friedwald Wangen
  111. Verwalter des Frh. von Knigge: Wir pflegen eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Bestattern
  112. Fürstlicher Friedwald Bad Laasphe
  113. Fürstlicher Ruheforst im Münsterland
  114. Gräflicher Ruheforst im Coburger Land
  115. Gräflicher Bestattungswald in Herten
  116. Fürstlicher Ruheforst bei Bad Arolsen
  117. Bestattungswald Plattenburg
  118. Bis zu 12 Urnen um einen Baum. In: Haßfurter Tagblatt vom 1. April 2015, abgerufen am 27.Januar 2016
  119. Neuer Anlauf für Friedwald Meerbusch. In: Rheinische Post vom 2. Januar 2014, abgerufen am 27. Januar 2016
  120. Das Haus Fugger plant einen Ruheforst. Augsburger Allgemeine Zeitung vom 4. Dezember 2015, abgerufen am 27. Januar 2016
  121. Homepage des Hauses Wettin
  122. Homepage der Wettinischen Forstverwaltung
  123. Dokumentation der Abwägung in Coswig
  124. Stefanie Rüter: Friedwald – Waldbewusstsein und Bestattungskultur. Münster 2011, S. 82, ISBN 978-3-8309-2356-5