Nauen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Nauen (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Nauen
Nauen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Nauen hervorgehoben
Koordinaten: 52° 36′ N, 12° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Havelland
Höhe: 35 m ü. NHN
Fläche: 268,11 km²
Einwohner: 16.943 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner je km²
Postleitzahl: 14641
Vorwahlen: 03321, 033230 (Börnicke, Tietzow), 033237 (Ribbeck), 033239 (Groß Behnitz, Schwanebeck, Wachow)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: HVL, NAU, RN
Gemeindeschlüssel: 12 0 63 208
Stadtgliederung: 14 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 1
14641 Nauen
Webpräsenz: www.nauen.de
Bürgermeister: Detlef Fleischmann (SPD)
Lage der Stadt Nauen im Landkreis Havelland
Brieselang Dallgow-Döberitz Falkensee Friesack Gollenberg (Havelland) Großderschau Havelaue Ketzin/Havel Kleßen-Görne Kotzen (Havelland) Märkisch Luch Milower Land Mühlenberge Nauen Nennhausen Paulinenaue Pessin Premnitz Rathenow Retzow Rhinow Schönwalde-Glien Seeblick Stechow-Ferchesar Wiesenaue Wustermark BrandenburgKarte
Über dieses Bild

Nauen ist eine Stadt im Landkreis Havelland des Landes Brandenburg. Bezüglich ihrer Bevölkerungszahl gilt sie mit fast 17.000  Einwohnern als Kleinstadt, jedoch bildet ihre Gesamtfläche mit über 268 km² seit dem Jahr 2003 eine der flächengrößten Gemeinden Deutschlands. Im frühen 20. Jahrhundert war sie Standort bedeutender Pionierarbeit in der Funktechnik, was ihr den Beinamen „Funkstadt“ eintrug. Nauen ist Sitz des Amtsgerichts Nauen, das unter anderem Zentrales Vollstreckungsgericht für das Land Brandenburg ist. Die Stadt ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg.

Rathaus, mittig das Wappen von Nauen

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Nauen bildet den westlichen Teil des Osthavellandes im Landkreis Havelland.[2] Die Kernstadt Nauen liegt 27 km nordwestlich der Landeshauptstadt Potsdam und 41 km westnordwestlich der Bundeshauptstadt Berlin; die Entfernung zum Berliner Stadtrand (Bahnhof Albrechtshof) beträgt 18 km. Nauen belegt mit seiner Gesamtfläche Rang 36 unter den flächengrößten Städten und Gemeinden Deutschlands, noch vor dem auf Rang 44 liegenden Frankfurt am Main.[3] Landschaftlich liegt Nauen im Havelländischen Luch zwischen dem ausgedehnten Landschaftsschutzgebiet Nauen-Brieselang-Krämer und überwiegend landwirtschaftlich genutzten Flächen im Süden und Südwesten.

Nachbarstädte und -gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht:

Gemeinde Paulinenaue im Amt Friesack Amtsfreie Gemeinde Fehrbellin und Stadt Kremmen Stadt Kremmen und Amtsfreie Gemeinden Oberkrämer und Schönwalde-Glien
Gemeinde Retzow im Amt Friesack Nachbargemeinden Amtsfreie Gemeinde Brieselang
Gemeinde Märkisch Luch im Amt Nennhausen, kreisfreie Stadt Brandenburg an der Havel und Gemeinde Päwesin im Amt Beetzsee Stadt Ketzin/Havel Amtsfreie Gemeinde Wustermark

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drehstandantenne beim Ortsteil Waldsiedlung
Schloss im Ortsteil Ribbeck
Kirche mit der Grablege der Industriellenfamilie von Borsig im Ortsteil Groß Behnitz

Die Stadt Nauen besteht aus der Kernstadt Nauen und 14 räumlich außerhalb der Kernstadt liegenden Ortsteilen,[4] von denen sieben noch zusätzliche Wohnplätze aufweisen. Die zur Stadt Nauen gehörenden Ortsteile samt ihren Wohnplätzen sind in alphabetischer Reihenfolge:

Ortsteile zugehörige Wohnplätze
Berge
Bergerdamm Bergerdamm-Lager, Hanffabrik, Hertefeld
Börnicke Ebereschenhof
Groß Behnitz Quermathen
Kienberg Teufelshof
Klein Behnitz
Lietzow Utershorst
Markee Markau, Neugarten, Neuhof, Röthehof
Neukammer
Ribbeck
Schwanebeck
Tietzow
Wachow Gohlitz, Niebede
Waldsiedlung

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landschaften Nauens sind eiszeitlichen Ursprungs. In geologischer Hinsicht liegt die Stadt am nördlichen Rand der nach ihr benannten Nauener Platte, einer bis zu 15 Meter dicken und weitgehend geschlossenen Grundmoräne der Saaleeiszeit und der letzten Eiszeit, die zum Teil von flachwelligen Endmoränen überlagert ist. Im Südwesten des Stadtgebietes liegen die in der Beetzseerinne gebildeten Seen Groß Behnitzer See, Klein Behnitzer See und Riewendsee. Diese glaziale Rinne beginnt zwischen den Ortsteilen Ribbeck und Berge und zieht sich in Form mehrerer Seen nach Südosten bis zur Stadt Brandenburg an der Havel.

Umwelt- und Naturschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Probleme
Behnitzer seen vergleich.svg

Im Südwesten des Stadtgebietes Nauens liegen der Groß Behnitzer See und der Klein Behnitzer See. Noch im späten 18. Jahrhundert waren Groß Behnitzer und Klein Behnitzer See ein zusammenhängendes Gewässer.[5] Seit Anlage eines Abflussgrabens, des Klinkgrabens zum Riewendsee und damit dem Anschluss an die Beetzsee-Riewendsee-Wasserstraße, verlieren beide deutlich an Volumen und Fläche. So ist der ehemals einzelne, langgezogene See bereits spätestens im frühen 19. Jahrhundert in zwei Seen zerfallen. Der Schwundprozess ist deutlicher am Klein Behnitzer See zu erkennen, der noch 1880 der größere der beiden Seen war, im frühen 21. Jahrhundert jedoch deutlich kleiner als der Groß Behnitzer See ist.[6] Die verlorenen Wasserflächen werden von moorig-sumpfigen Böden und einem ausgedehnten Schilfgürtel bedeckt. So liegt auch ein ehemaliges Fischerhaus, welches einst am Ostufer des Behnitzer Sees lag, inzwischen an den Verlandungsflächen zwischen beiden Teilseen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet um die heutige Kernstadt Nauen war bereits seit der Jungsteinzeit besiedelt.[7]

Mittelalter (500–1500)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine These hinsichtlich der Namensgebung Nauens besagt, eine Familie aus Nauen aus dem Westharz habe sich hier angesiedelt und ihrer neuen Wohnstatt den Namen ihrer alten Heimat gegeben.[8] Nauen wurde 1186 erstmals als „Nowen“ in einer Urkunde von Bischof Baldram von Brandenburg erwähnt und nicht, wie früher angenommen, im Jahre 981.[9] Nauen erhielt 1292 das Stadtrecht, woraufhin die Bürger 1302 das erste Rathaus errichteten. 1317 wurde ihr durch den brandenburgischen Markgrafen Waldemar der Große das Marktrecht verliehen. Bereits im Mittelalter siedelten Juden in der Stadt. Im Jahre 1414 verursachte ein Rachefeldzug des Raubritters Dietrich von Quitzow einen großen Stadtbrand.

Neuzeit (1500 bis ca. 1789)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Dreißigjährigen Krieges zerstörten 1631 die kaiserlichen Truppen Tillys einen Teil der Stadt. Im Jahre 1675 fand am 27. Juni das „Gefecht bei Nauen“ zwischen schwedischen und brandenburgischen Truppen während des Schwedisch-Brandenburgischen Krieges statt. Ab 1716 begann die Einquartierung von Militär. Im Jahre 1732 hielt sich Kronprinz Friedrich, der spätere König Friedrich II. von Preußen, für drei Monate als Kommandeur eines Bataillons in Nauen auf. Der Bau von zwei Kasernen erfolgte 1767 im Bereich des heutigen Landratsamtes.

Neueste Zeit (um 1790 bis zum 21. Jahrhundert)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preußen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1800 weihte die jüdische Gemeinde ihre Synagoge in der Goethestraße 11 ein.

Deutscher Bund (1815–1866)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1816 entstand der Landkreis Osthavelland. Die jüdische Gemeinde konnte 1819 außerhalb der Stadt Am Weinberg einen Friedhof anlegen. Nauen wurde 1826 Kreisstadt und blieb dies über alle folgenden Gesellschaftsformen hinweg bis zur Kreisreform 1993. Die Stadt erhielt 1846 einen Anschluss an die Berlin-Hamburger Bahn. Zwischen 1865 und 1930 wurden mehrere Großprojekte verwirklicht, darunter 1865 die städtische Gasanstalt.

Norddeutscher Bund (1867–1871)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1869 erfolgte die Einweihung einer höheren Knabenschule.

Deutsches Kaiserreich (1871–1918)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1883 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet. 1889 erfolgte der Bau der Zuckerfabrik. Das neue Rathaus der Stadt im Stil der norddeutschen Backsteingotik wurde zwischen 1888 und 1891 errichtet. Ein Orkan im Februar 1911 brachte dessen Turm zum Einsturz, welcher durch das Dach schlug, woraufhin die Turmspitze mitten in den Sitzungssaal ragte.[10] Mittels der Eisenbahn wurde 1890 der Vorortverkehr nach Berlin eröffnet. Vom 20. September 1901 bis zum 1. April 1961 war Nauen Endbahnhof der Kreisbahn Rathenow-Senzke-Nauen. 1906 entstand die nördlich vor Nauen liegende Funkstelle als Versuchsstation von Telefunken, deren Erweiterung zur Großfunkstelle Nauen im Jahr 1921 erfolgte. Sie ist damit die älteste noch bestehende Sendeanlage der Welt. 1907 wurde das Kreiskrankenhaus errichtet. Im Jahr 1912 führte man die elektrische Beleuchtung ein. Der Bau des Gymnasiums in der Parkstraße erfolgte 1916.

Weimarer Republik (1918–1933)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1923 erfolgte die Eröffnung der städtischen Badeanstalt. 1930 wurde die Vollkanalisation der Innenstadt durchgeführt.

Drittes Reich (1933–1945)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits in den ersten Wochen nach der Machtergreifung der NSDAP kam es zu gewalttätigen Übergriffen auf Mitglieder der Arbeiterbewegung, im August 1933 etwa wurde der Arbeitersportler Karl Thon von Angehörigen der Nauener SA verschleppt und erschlagen.[11]Zudem wurde im Jahre 1933 in einer Zementfabrik im heutigen Ortsteil Börnicke durch die SA-Standarte 224 das KZ Börnicke als Teillager des frühen KZ Oranienburg eingerichtet. Zwischen 150 und 500 politische Gefangene – überwiegend Kommunisten und Sozialdemokraten aus dem Landkreis Osthavelland – wurden hier in Schutzhaft genommen, wobei mindestens zehn von ihnen ermordet wurden und weitere an den Haftfolgen starben. Nach der Auflösung des KZ Börnicke im Juli 1933 wurde das Lager als KZ-Außenlager des KZ Oranienburg weitergeführt.

Die Nauener Synagoge wurde 1938 während der Novemberpogrome stark beschädigt.

Zum Ende des Zweiten Weltkrieges erfolgte am 20. April 1945 bei Tag[12] ein amerikanischer Luftangriff, bei dem etwa 60 Menschen starben. Der Bahnhof und die umliegenden Stadtgebiete erlitten schwere Zerstörungen.

Am 23. April 1945 rückten unter dem Oberbefehl von Marschall Schukow Bodentruppen der 1. Weißrussischen Front der Roten Armee, in deren Reihen auch Truppen der 1. Polnischen Armee kämpften,[13] im Zuge ihrer Umfassung der Reichshauptstadt in Vorbereitung der Schlacht um Berlin gegen Nauen vor und nahmen die Stadt innerhalb von 24 Stunden ein.[14]

Sowjetische Besatzungszone (1945–1949)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gehörte Nauen zur Sowjetischen Besatzungszone.

Deutsche Demokratische Republik (1949–1990)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nauen war Endbahnhof der in den 1960er Jahren eingestellten Osthavelländischen Kreisbahnen Nauen-Ketzin sowie Nauen-Velten.

Im heutigen Nauener Ortsteil Groß Behnitz befand sich vom 7. Oktober 1969 bis zum 7. Oktober 1986 die NVA-Kaserne der Raketenabteilung 1 (Abk.: RA-1).[15][16] Diese Kaserne trug den Ehrennamen Rudi Arndt und den Tarnnamen Ogarok (deutsche Schreibweise des russischen Wortes Огарок = „Kerzenstummel“).[15] Die Raketenabteilung 1 unterstand der 1. Mot.-Schützendivision (Abk.: 1. MSD) in Potsdam-Eiche, welche den Tarnnamen Morena (deutsche Schreibweise des russischen Wortes Морена = „Moräne“) trug.[16][17]

Bundesrepublik Deutschland (seit 1990)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nacht vom 24. auf den 25. August 2015 wurde die Sporthalle, die als Notunterkunft für ca. 100 Flüchtlinge hergerichtet worden war, durch Brandstiftung zerstört.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Stadt Nauen gehörten vor dem Jahr 2003 die drei Ortsteile Neukammer, Schwanebeck sowie die Waldsiedlung (Am Weinberg). Im Jahr 2003 beschloss der Brandenburgische Landtag am 24. März eine Gemeindegebietsreform. Diese Reform betraf im Landkreis Havelland auch das Amt Nauen-Land, welches sich bis dahin aus 14 Gemeinden zusammengesetzt hatte. Von diesen 14 Gemeinden wurden mit Wirkung zum 26. Oktober 2003[18] insgesamt 11 Gemeinden Ortsteile der Stadt Nauen. Dies sind die neuen Ortsteile Berge, Bergerdamm, Börnicke, Groß Behnitz, Kienberg, Klein Behnitz, Lietzow, Markee, Ribbeck, Tietzow und Wachow.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung Nauens von 1700 bis 2014 (Angaben auf Grundlage des jeweiligen Gebietsstandes)

Jahr Einwohner
1875 6 929
1890 8 120
1910 9 176
1925 9 625
1933 10 659
1939 11 907
1946 13 106
1950 13 521
1964 12 090
1971 11 828
Jahr Einwohner
1981 11 787
1985 11 543
1989 11 215
1990 10 965
1991 10 769
1992 10 680
1993 10 594
1994 10 445
1995 10 355
1996 10 951
Jahr Einwohner
1997 10 918
1998 10 858
1999 10 736
2000 10 807
2001 10 987
2002 11 024
2003 16 774
2004 16 555
2005 16 649
2006 16 674
Jahr Einwohner
2007 16 675
2008 16 626
2009 16 523
2010 16 684
2011 16 475
2012 16 491
2013 16 616
2014 16 761

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[19][20], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2014
Wahlbeteiligung: 34.9 %
 %
40
30
20
10
0
33,0 %
21,4 %
15,1 %
13,0 %
8,7 %
5,4 %
3,4 %
LWN
FW/P
WGB
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Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Nauen besteht aus 28 Mitgliedern und dem Bürgermeister bei folgender Sitzverteilung:

(Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)[21]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Detlef Fleischmann (SPD) wurde am 27. September 2009 mit 58,0 % der gültigen Stimmen für eine Amtsdauer von acht Jahren gewählt.[22]

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 7. Januar 1994 genehmigt. Blasonierung: „In Silber ein schrägrechtsgestellter blauer Karpfen.“[23] Die Farben der Flagge sind Blau – Silber (Weiß). Der Tuchuntergrund wird im Verhältnis 1:1 längs geteilt. Das amtliche Wappen kann in der oberen Hälfte der Flagge eingebracht werden.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht:

Nachbargemeinden
388 km bis zur Stadt Kreuztal in Nordrhein-Westfalen 24 km bis zum Bezirk Spandau von Berlin

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windkraftanlagen auf der „Nauener Platte“ beim Ortsteil Groß Behnitz

Funksendeanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts wurde in der Großfunkstelle Nauen bedeutende Pionierarbeit in der Funktechnik geleistet. Diese Leistungen trugen der Stadt den Beinamen „Funkstadt“ ein.[24]

Nauen ist seit dem 19. August 1906, als die Großfunkstelle für drahtlose Telegraphie in Betrieb genommen wurde, Standort bedeutender Sendeanlagen (52° 8′ 51″ N, 12° 54′ 31″ O). Anfangs diente die Anlage dazu, Telegramme über weite Strecken auch ohne Kabel zu übertragen mit dem Fernziel Funkkontakt zu den deutschen Kolonien in Afrika und Asien. Bis 1945 befand sich in Nauen ein großes Sendezentrum für Lang- und Kurzwelle, dessen Drahtantenne eine Fläche überspannte, die größer als das Fürstentum Monaco war. Die Tragmasten, die bis zu 260 Meter hoch waren, gehörten zu den höchsten Bauwerken Europas. 1913 wurden bereits Reichweiten bis 6.400 Kilometer erreicht. Klar verständlich telefonierte man von hier nach Wien. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs kam der Funkstelle auch militärische Bedeutung zu. Weil die Entente das Deutsche Überseekabel gekappt hatte, wurde die Anlage nun das Tor zur Welt. Von hier aus lenkte das Reich seine U-Boot-Flotte, hier hielt es den Kontakt in die Kolonien. 1918 übernahm die von Telefunken betriebene Gesellschaft Transradio die Funkstation. Die Technim wurde schrittweise weiterentwickelt und ermöglichte bald Reichweiten bis zu 20.000 Kilometer. Nauen wurde durch diese Anlagen weltbekannt („Nauen kennt die Welt und die Welt kennt Nauen“).

Bis 1925 lag der Muthesiusbau, das Sendergebäude des Senders Nauen, fast direkt an der damaligen Fernverkehrsstraße 273. Infolge einer späteren Geländeerweiterung der Sendeanlagen umgeht die Straße seither das weiträumige Areal der Sendeanlage in großem Bogen ostwärts. 1945 wurden die Anlagen demontiert und der Muthesiusbau zeitweise als Kartoffellager genutzt.

Ab 1954, in der DDR-Zeit wurden neue Sendeanlagen aufgebaut, insbesondere für Rundfunk und andere Funkdienste im Kurzwellenbereich. Beim Ausbau des Kurzwellenzentrums Nauen entstand 1976 eine 70 Meter hohe Drehstandantenne, die im 21. Jahrhundert unter Denkmalschutz steht. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden einige Teile der Sendeeinrichtungen aus der DDR-Zeit demontiert. Allerdings wurden zwischen 1995 und 1997 in Nauen auch vier neue drehbare Antennen, die ALISS-Antennen, errichtet. Sie sind 80,5 Meter hoch, wiegen 280 Tonnen und haben eine Spannweite von 87 Metern. Hauptsächlich werden Programme der Deutschen Welle auf Kurzwelle ausgestrahlt (Stand im Jahr 2015).

Windkraftanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die „Nauener Platte“ ist heute ein ausgewiesenes Windnutzungsgebiet, welches durch eine hohe Anzahl und Dichte von Windkraftanlagen charakterisiert wird.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Nauen gibt es vier Grundschulen: neben der privaten Kreativitäts- und Ganztagsgrundschule des Leonardo-da-Vinci-Campus drei Grundschulen in städtischer Trägerschaft, nämlich die Dr. Georg Graf von Arco-Oberschule mit Grundschulteil, die Grundschule am Lindenplatz und die Käthe-Kollwitz-Grundschule (VHG).[25] Dazu kommen zwei Förderschulen in Trägerschaft des Landkreises Havelland: zum ersten die Havellandschule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und die Regenbogenschule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Lernen.[26] An Oberschulen bietet die Stadt neben der Kreativitäts- und Ganztagsoberschule des Leonardo-da-Vinci-Campus die städtische Dr. Georg Graf von Arco-Oberschule mit Grundschulteil.[27] Zudem gibt es am Ort drei Berufsbildende Schulen: die Berufliche Schule für Wirtschaft Nauen in freier Trägerschaft, das Jugendaufbauwerk Nauen e. V. und das Oberstufenzentrum mit beruflichem Gymnasium des Landkreises Havelland.[28] Das Abitur kann man auf einem der drei Gymnasien ablegen, entweder im Internationalen Ganztagsgymnasium des Leonardo-da-Vinci-Campus, dem Oberstufenzentrum mit beruflichem Gymnasium des Landkreises Havelland oder dem Städtischen Goethe-Gymnasium.[29] Als Volkshochschule steht den Nauenern die Musik-, Kunst- und Volkshochschule des Landkreises Havelland offen.[30]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Individualverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nauen befindet sich an der Bundesstraße 5 (B 5), die Hamburg mit Berlin verbindet. Die Entfernung nach Hamburg beträgt 247 km, bis zum Berliner Bezirk Spandau beträgt sie 24 km. Auf dem Weg in die Bundeshauptstadt ist Nauen über die B 5 an den Berliner Ring (Bundesautobahn 10) angeschlossen. Von Nauen führt zudem die Bundesstraße 273 (B 273) über die Anschlussstelle Kremmen der Bundesautobahn 24 (A24) nach Kremmen.

Motorisierung in Nauen 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Zugelassene Pkw (zum 1.1.)[31] 8.321 8.323 8.367 8.499 8.616 8.651 8.737
Pkw je 1.000 Einwohner (31.12.Vj.) 499 501 506 509 523 525 526

Nauen liegt am Havelland-Radweg, der von Berlin in den Naturpark Westhavelland führt.

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Nauen ist Endhaltepunkt der Regionalbahnen RB10 von Berlin-Hbf und RB14 von Berlin-Schönefeld Flughafen, beide betrieben von der Deutschen Bahn (DB). Die Stadt ist zudem Haltepunkt des Regionalexpress RE2 (Wismar – Cottbus) der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG).

Verschiedene Bus-Linien der Havelbus Verkehrsgesellschaft verbinden Nauen mit dem Umland.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Nauen befindet sich ein Schwimmbad, betrieben als Stadtbad.[32]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Jacobi[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Spätmittelalter, zu Anfang des 15. Jahrhunderts (um 1400) ließen die Nauener die Kirche St. Jacobi erbauen, die architektonisch der Backsteingotik zuzurechnen ist. Der Chor mit dem Altar war erst ein halbes Jahrhundert später in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts eingerichtet. Im Zuge der Reformation wurde die Kirche im 16. Jahrhundert evangelisch. Ende des 17. Jahrhunderts zerstörte ein Brand das Gebäude; die Gemeinde baute das Gotteshaus jedoch im Jahr 1695 wieder auf. Zwölf Jahre später wurde im Jahr 1707 der 55 m hohe Turm mit seiner barocken Haube auf den ursprünglichen Unterbau aufgesetzt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erhielt die Kirche eine 1874 gebaute Orgel aus der Werkstatt Heerwagen.

Weitere Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historische Altstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der historischen Altstadt befinden sich einige Gebäude, die im Zeitraum zwischen dem 17. Jahrhundert und dem 20. Jahrhundert entstanden. Dazu gehören der zwischen 1888 und 1891 fertiggestellte Rathausplatz mit dem Rathaus als neugotischem Backsteinbau sowie das Sittelsche Haus. Der Wasserturm an der Ecke Mauerstraße/Goethestraße wurde 1898 erbaut und 2006 renoviert; er beinhaltet jetzt Nauens höchste Wohnung. Zwischen 1999 und 2002 sanierte man in der Innenstadt das im Jugendstil errichtete „Voßsche Haus“ (Mittelstraße 33) sowie das „Barzsche Haus“ (Mittelstraße 12—16) und schließlich das „Rumpffsche Haus“.

Gedenkstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gedenkstein für die KZ-Opfer von Börnicke auf dem Gelände der einstigen Fabrik aus dem Jahr 1975
  • Gedenkstein an der ehemaligen Synagoge in der Goethestraße Nr. 11 aus dem Jahr 1988. Im gleichen Jahr stellte man auf dem jüdischen Friedhof Am Weinberg eine Skulptur des Künstlers Ingo Wellmann zur Erinnerung an die verfolgten und ermordeten jüdischen Mitbürger auf.
  • Sowjetischer Ehrenfriedhof: Er erinnert an die in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges getöteten sowjetischen Soldaten der Roten Armee sowie zusätzlich an die während des Zweiten Weltkrieges in Nauen umgekommenen Zwangsarbeiter anderer Nationen. Der Friedhof befand sich ehemals an der Berliner Straße, wurde aber nach der Wiedervereinigung auf den Städtischen Friedhof verlegt.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmproduktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nauen diente als Kulisse für die Produktion von 16 Filmen.[33] So wurden Teile des DEFA-SpielfilmsSolo Sunny“, der im Jahr 1980 erschien, in der Marktstraße in Nauen gedreht.[34]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach deutschem Recht erhalten den Titel Ehrenbürger nur lebende Personen.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Georg Graf von Arco (1931)

Persönlichkeiten, die vor Ort wirkten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerd Alpermann: Die Einwohnerschaft der Stadt Nauen und ihrer Garnison bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts (Schriftenreihe der Stiftung Stoye der Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung e.V., Bände 20 und 21), Neustadt an der Aisch 1991, ISBN 3-7686-4127-9.
  • Ernst Georg Bardey: Geschichte von Nauen und Osthavelland. Rathenow 1892.
  • Michael Bollé: Die Grossfunkstation Nauen und ihre Bauten von Hermann Muthesius. Mit einem Beitrag von Georg Frank. Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege. Verlag Willmuth Arenhövel, Berlin 1996, ISBN 3-922912-37-0.
  • Martina al Diban: In Nauen durch die Jahrhunderte. Geschichte und Geschichten. Verlag Uwe Grötschel, Falkensee 1995, ISBN 3-00-000108-5.
  • Christian Hopfe: Nauen in alten Ansichten (Archivbilder), Sutton Verlag GmbH, Erfurt 2007, ISBN 978-3-86680-161-5.
  • Dieter Kristke: 100 Jahre Nauen in Worten und Bildern. Eine Wanderung durch die Straßen und Gassen der Altstadt. Ketzin 1992.
  • Dieter Kristke: Stadtbilder aus Nauen. 1292–1992. Stadt-Bild-Verlag, Leipzig 1992, ISBN 3-928741-08-X.
  • Dieter Kristke: Nauen in alten Ansichten (Die damals Reihe), Europäische Bibliothek Verlag, Zaltbommel/Niederlande 1995, ISBN 90-288-60487.
  • Arndt Riefling: Nauen. Als die Schornsteine noch rauchten. Fotodokumente zwischen 1945 und 1989. (Edition Damals in unserer Stadt), Leipziger Verlagsgesellschaft, Verlag für Kulturgeschichte und Kunst, Leipzig 2007, ISBN 3-910143-84-9.
  • Dorit Schneider: Soldaten in der Stadt. Militär und Gesellschaft in Nauen 1763–1806 (magi-e – forum historicum, Band 4), Schwarten Verlag, Aichach 2003, ISBN 3-929303-23-X.
  • Werner Vogel: Nauen. In: Gerd Heinrich (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Band 10: Berlin und Brandenburg. 2. verbesserte und erweiterte Auflage (Kröners Taschenausgabe, Band 311), Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1985, S. 286–287, ISBN 3-520-31102-X.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nauen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Vgl. Brandenburgische Genealogische Gesellschaft (BGG) „Roter Adler“ e. V., Historische Landkarte Mark Brandenburg um 1900 (online, abgerufen am 15. Juni 2016. Homepage: online ).
  3. Stand: 3. Februar 2016. Siehe Artikel Liste der flächengrößten Städte und Gemeinden Deutschlands.
  4. Stadt Nauen (2014): Ortsteile. URL: http://www.nauen.de/verzeichnis/index.php?kategorie=66 (Stand: 6. Juni 2014)
  5. Friedrich Wilhelm Karl Graf von Schmettau: Schmettausches Kartenwerk. Zweite Hälfte 18. Jahrhundert.
  6. Preußisches Messtischblatt 3442 Tremmen, Aufnahme 1880, Herausgegeben 1882.
  7. Werner Vogel: Nauen. In: Gerd Heinrich (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Band 10: Berlin und Brandenburg. 2. verbesserte und erweiterte Auflage (Kröners Taschenausgabe, Band 311), Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1985, S. 286–287, hier S. 286.
  8. Arbeit des Goethe-Gymnasiums Nauen
  9. Diese Urkunde des Brandenburger Bischofs Balderam ist im Domstiftsarchiv Brandenburg im Original erhalten und u. a. gedruckt im Codex diplomaticus Brandenburgensis, hrsg. von A. F. Riedel, 1. Hauptteil, Band 8. Berlin 1847, S. 114 f.(Lutz Partenheimer)
  10. Vgl. Kaatz, Andreas, In Nauen fallen die Hüllen. Sanierung des Rathausturms steht kurz vor dem Abschluss. In: MAZ-Online (Märkische Allgemeine [Zeitung] Online) in der Rubrik Lokales/Havelland, veröffentlicht am 1. Dezember 2014, aktualisiert am 4. Dezember 2014 (online, abgerufen am 31. Januar 2016).
  11. Wilhelm Döbbelin: Im Zeichen von Terror und Gewalt. Die ersten Wochen der Naziherrschaft im Havelland., in: Arbeit – Bewegung – Geschichte, Heft. II/2016., Zu Thon vgl. S. 143.
  12. Vgl. von Koenigswald, Helene (1945): Aufzeichnung vom 20. April 1945. In: Brandenburgische Literaturlandschaft e. V., Zeitstimmen. Literatur und Alltag in Berlin-Brandenburg (online, abgerufen am 16. Juni 2016).
  13. Vgl. Majchrzak, Kamil (2013): Der polnische Beitrag im Kampf gegen den Faschismus. In: Basisorganisation 8. Mai der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA e. V.) (online, abgerufen am 17. Juni 2016).
  14. Vgl. Seidel, Siegried, Ortsteilzeitung Golm, Nr. 1/2015, S. 10–11. (online, abgerufen am 16. Juni 2016).
  15. a b Martin Rink, Rüdiger Wenzke: Standortdatenbank der Nationalen Volksarmee, der Grenztruppen der DDR und der sowjetischen (russischen) Streitkräfte in der DDR. Suchformular. Militärgeschichtliches Forschungsamt, abgerufen am 17. Juni 2016 (online, Suchbegriffe → Bezirk: Potsdam, Ort: Groß Behnitz).
  16. a b Martin Rink, Rüdiger Wenzke: Standortdatenbank der Nationalen Volksarmee, der Grenztruppen der DDR und der sowjetischen (russischen) Streitkräfte in der DDR. Abkürzungsverzeichnis. Militärgeschichtliches Forschungsamt, abgerufen am 18. Juni 2016 (online, Suchbegriffe → Abkürzungen: RA und MSD).
  17. Martin Rink, Rüdiger Wenzke: Standortdatenbank der Nationalen Volksarmee, der Grenztruppen der DDR und der sowjetischen (russischen) Streitkräfte in der DDR. Suchformular. Militärgeschichtliches Forschungsamt, abgerufen am 18. Juni 2016 (online, Suchbegriffe → Abkürzung: MSD, Bezirk: Potsdam).
  18. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  19. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Havelland. S. 18–21
  20. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  21. Ergebnis der Kommunalwahl 2014. Abgerufen am 20. November 2014.
  22. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 27. September 2009
  23. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
  24. Nauen, die Funkstadt
  25. Stadt Nauen (2014): Bildung und Erziehung. Grundschulen. URL: http://www.nauen.de/verzeichnis/index.php?kategorie=9 (Stand: 5. Juni 2014)
  26. Stadt Nauen (2014): Bildung und Erziehung. Förderschulen. URL: http://www.nauen.de/verzeichnis/index.php?kategorie=7 (Stand: 5. Juni 2014)
  27. Stadt Nauen (2014): Bildung und Erziehung. Oberschulen. URL: http://www.nauen.de/verzeichnis/index.php?kategorie=12 (Stand: 5. Juni 2014)
  28. Stadt Nauen (2014): Bildung und Erziehung. Berufsbildende Schulen. URL: http://www.nauen.de/verzeichnis/index.php?kategorie=6 (Stand: 5. Juni 2014)
  29. Stadt Nauen (2014): Bildung und Erziehung. Gymnasien. URL: http://www.nauen.de/verzeichnis/index.php?kategorie=10 (Stand: 5. Juni 2014)
  30. Stadt Nauen (2014): Bildung und Erziehung. Volkshochschule. URL: http://www.nauen.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=63893 (Stand: 5. Juni 2014)
  31. Kraftfahrt-Bundesamt Statistik Fz3
  32. Vgl. DLG — Dienstleistungsgesellschaft Nauen mbH, „STADT bad NAUEN“ (Website) (online, abgerufen am 1. Februar 2016).
  33. Vgl. Kaatz, Andreas, Erst Funk- und nun auch Filmstadt. Kultur. Requisiten für die Ausstellung „Nauen als Drehort bekannter Filme“ übergeben. In: Märkische Allgemeine, 16. September 2009, Ausgabe Havelland. Online im Archiv der Märkischen Allgemeinen (online, abgerufen am 30. Januar 2016).
  34. Vgl. TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, Filmschauplätze in Brandenburg: SOLO SUNNY. Online auf der Website www.reiseland-brandenburg.de (online, abgerufen am 30. Januar 2016).
  35. Märkische Allgemeine. Online-Archiv (12. Mai 2010): Havelland. Werner Salomon bleibt an der Spitze. URL: http://www.genios.de/presse-archiv/artikel/MAER/20100512/werner-salomon-bleibt-an-der-spitze/201005122640829.html (Stand: 8. Juni 2014)
  36. Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. Ortsverband Nauen e.V. (2014): Impressum. (Memento vom 14. Juli 2014 im Internet Archive)