Need for Speed: Hot Pursuit

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Need for Speed Hot Pursuit
NFS Hot Pursuit Logo.jpg
StudioVereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Criterion Games
PublisherVereinigte StaatenVereinigte Staaten Electronic Arts
Erstveröffent-
lichung
NordamerikaNordamerika 16. November 2010
EuropaEuropa 18. November 2010
PlattformWindows, PS3, Xbox 360, Wii, Android, iOS, Windows Phone, WebOS
GenreRennspiel
SpielmodusEinzelspieler, Mehrspieler (Online)
SteuerungGamepad, Tastatur, Maus
Systemvor-
aussetzungen
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
PEGI ab 7 Jahren empfohlen

Need for Speed: Hot Pursuit (kurz NFSHP) ist der 16. Teil der von Electronic Arts veröffentlichten Computerrennspielreihe Need for Speed und erschien am 16. November 2010 in den USA, sowie am 18. November 2010 in Europa für Windows, PlayStation 3, Xbox 360, sowie für die Wii. Dieser Teil wurde erstmals von Criterion Games entwickelt. Das Spiel ist der Nachfolger von Need for Speed: Shift.

Spielprinzip[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gameplay dieses Teils orientiert sich stark an dem von Need for Speed III: Hot Pursuit. Es gibt keinerlei Tuning mehr und die Strecken befinden sich überwiegend in dünn besiedeltem Gebiet. Im Gegensatz zu Need for Speed III gibt es jedoch keine einzelnen Strecken, sondern alle Strecken bilden das fiktive Seacrest County. Folglich sind alle Strecken fiktiv und sind, anders als in Shift, keine nachkonstruierten realen Rennstrecken. Dadurch, dass die Rennen auf normalen Straßen stattfinden, ist außerdem wieder die Polizei im Spiel. Wie in Need for Speed III kann der Spieler vor jedem Rennen entscheiden, auf welcher Seite er Rennen bestreitet. Abhängig davon ändern sich auch die Ziele. Als Fahrer in den illegalen Rennen ist es das Ziel, unter die ersten drei zu kommen. Als Polizist ist es das Ziel, die Fahrer der illegalen Rennen zu stoppen, indem deren Autos zerstört werden. Je nachdem, wie gut hierbei abgeschnitten wird, erhält der Spieler mehr oder weniger Kopfgeld. Dieses schaltet bei festgelegten Grenzen neue Autos und Rennevents frei. Neben den Verfolgungsrennen gibt es noch Zeitfahr- und Standard-Rennen, bei denen es keine Polizei gibt.

Eine weitere Neuerung sind die Waffen, über die sowohl die Raser, als auch die Polizisten verfügen. Es gibt sechs verschiedene Waffen, von denen zwei sowohl von Rasern, als auch von Polizisten eingesetzt werden können. Diese sind ein elektromagnetischer Puls (EMP) und Nagelbänder. Ein EMP bremst andere Wagen aus und beschädigt sie leicht. Ein Nagelband bringt einen Wagen zusätzlich zum Stillstand, da die Reifen zerstört werden. Jeweils zwei weitere Waffen stehen nur Rasern respektive Polizisten zur Verfügung. Nur für die Polizei zugänglich sind Straßensperren und das Rufen eines Helikopters, der nach dem Ruf selbstständig Nagelbänder vor den Rasern abwirft. Die nur für Raser zugänglichen Waffen sind der Turbo und der Störsender. Der Turbo beschleunigt ein Fahrzeug auf eine extrem hohe Geschwindigkeit und hilft so, gegnerische Fahrzeuge abzuhängen oder nach einem Unfall schnell wieder zu beschleunigen. Der Störsender deaktiviert bereits ausliegende Nagelbänder und EMP-Zielerfassungen und verhindert außerdem das weitere Einsetzen von Waffensystemen. Auch ist jetzt möglich, in Spielen, die nicht im Multiplayer-Modus stattfinden, mit der sogenannten Dreamshot-Funktion das Spiel anzuhalten und Bilder aus verschiedenen Perspektiven aufzunehmen.

Das Spiel verfügt über einen dynamischen Tag-und-Nacht-Wechsel. Ein weiteres neues Feature ist das sogenannte Autolog-System. Dieses überprüft laufend die Rekorde virtueller Freunde und gibt diese gegebenenfalls bekannt, damit sie unterboten werden können.[1]

Wagenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Wagen sind in diesem Teil fahrbar:[2]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bewertungen
PublikationWertung
PS3WindowsXbox 360Wii
4Players85 %[5]85 %[5]85 %[5]k. A.
GamePro87 %[6]k. A.87 %[6]k. A.
GameStark. A.86 %[8]k. A.k. A.
Gameswelt82 %[7]82 %[7]82 %[7]k. A.
Gamona80 %[4]80 %[4]80 %[4]80 %[4]
play³85 %[1]k. A.k. A.k. A.
Metawertungen
Metacritic90 %[3]87 %[3]88 %[3]k. A.

In der Fachpresse wurde das Spiel weitgehend positiv aufgenommen. So erreicht es auf der Seite metacritic.com je nach Version einen Metascore zwischen 87 % (PC) und 90 % (PS3)[3] Gelobt wird das spaßige Oldschool-Gameplay und die stabile Laufzeit mit in der Regel über 30 fps. Kritisiert wird, dass man noch mehr aus dem Spiel hätte machen können und insbesondere die Rennen ohne Polizei recht langweilig seien.[1]

Zusatzinhalte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusätzlich werden vom Entwickler kostenpflichtige DLCs angeboten, die im Store zu Verfügung stehen: Racer Timesaverpack, SCPD Timesaverpack, SCPD Rebelspack, Super Sports-Pack, Porsche Entfesselt, Lamborghini Ungezähmt und Bewaffnet und Gefährlich. Für alle Besitzer der Limited Edition gibt es schon vier im Spiel freigeschaltete und zwei neue Wagen. Um auf die DLCs zugreifen zu können ist eine Onlineverbindung, ein Sony-Entertainment-Konto bzw. ein Xbox-Live-Konto und ein EA-Konto erforderlich.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Test: Need for Speed: Hot Pursuit; in: play³ 12/2010, S. 36–40
  2. Liste der Wagen von Need for Speed: Hot Pursuit (needforspeed.com, englisch)
  3. a b c d Übersicht von verschiedenen Metascores von Need for Speed: Hot Pursuit (metacritic.com)
  4. a b c d Test: Test: Festgefahren, fahrlässig oder mit Vollgas? (gamona.de)
  5. a b c Test: Need for Speed: Hot Pursuit (4players.de)
  6. a b Test: Need for Speed: Hot Pursuit (gamepro.de)
  7. a b c Test: Need for Speed: Hot Pursuit (gameswelt.de)
  8. Test: Need for Speed: Hot Pursuit (gamestar.de)