Neelesha Barthel

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Neelesha Barthel (auch Neelesha BaVora; * 2. März 1977 in Potsdam) ist eine deutsche Schauspielerin, Regisseurin und Drehbuchautorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neelesha Barthel, Tochter einer indischen Mutter und des deutschen Kameramanns Lars Barthel, fing ihre Karriere 1993 als Darstellerin in der deutschen Seifenoper Gute Zeiten, schlechte Zeiten an, wo sie bis 1994 die Rolle der Manjou Neria verkörperte. Direkt nach dem Abitur absolvierte sie 1997 bis 1999 ein Praktikum im Bereich Regie u. a. bei dem Film Angel Express. Von 2002 bis 2008 studierte sie an der renommierten Babelsberger Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“[1], an der bereits ihr Vater lernte.[2]

Als Regisseurin und Drehbuchautorin machte sie sich vor allem mit ihrem Dokumentarfilm Fifty Fifty über zwei ihrer Freundinnen und deren Familien einen Namen. 2004 erhielt sie für diese Produktion den Nachwuchspreis des Journalistinnenbundes.[3] Der Film wurde außerdem für den Bayrischen Dokumentarfilmpreis Der junge Löwe nominiert.[4]

Ihr HFF-Abschlussfilm Zwei zu Dritt lief sowohl auf dem Filmfestival Achtung Berlin 2008 als auch im RBB-Fernsehen.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauspielerin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regisseurin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1999: En Why? See! (Dokumentation)
  • 2001: Bling Bling (Dokumentation)
  • 2002: Fifty Fifty (Dokumentation)
  • 2004: Mr. Street (Kurzfilm, Dokumentation)
  • 2004: Irrläufer (Kurzfilm)
  • 2004: Joys Joy (Kurzfilm)
  • 2005: Lieber sicher. Lieber leben – Kinder erzählen (Verkehrssicherheitskampagne)
  • 2007: Aktion Gemeinsinn e.V. – Daddy Uncool (Werbefilm)
  • 2007: Kraniche (Kurzfilm)
  • 2007: Zwei zu Dritt (Kurzfilm)
  • 2009: 24h Berlin – Ein Tag im Leben (Co-Regie)
  • 2011: Take off – Gretel (Musikvideo)
  • 2015: Marry Me – Aber bitte auf Indisch
    • 2018: SOKO Köln – Schlaflos durch die Nacht (Regie)

Drehbuchautorin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2002: Fifty Fifty

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Personenvorstellung beim deutschen Nachwuchspreis First Steps
  2. kino.de Portrait: Lars Barthel
  3. Begründung Nachwuchspreis 2004
  4. http://www.zdf.de/ZDFde/druckansicht/26/0,6911,2024698,00.html