Neenstetten

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Neenstetten
Neenstetten
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Neenstetten hervorgehoben
Koordinaten: 48° 33′ N, 10° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Alb-Donau-Kreis
Höhe: 572 m ü. NHN
Fläche: 8,3 km²
Einwohner: 826 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 100 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89189
Vorwahl: 07340
Kfz-Kennzeichen: UL
Gemeindeschlüssel: 08 4 25 083
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfplatz 1
89189 Neenstetten
Webpräsenz: www.neenstetten.de
Bürgermeister: Martin Wiedenmann
Lage der Gemeinde Neenstetten im Alb-Donau-Kreis
Landkreis Biberach Landkreis Esslingen Landkreis Göppingen Landkreis Heidenheim Landkreis Reutlingen Ulm Allmendingen (Württemberg) Allmendingen (Württemberg) Altheim (Alb) Altheim (bei Ehingen) Altheim (bei Ehingen) Amstetten (Württemberg) Asselfingen Ballendorf Balzheim Beimerstetten Berghülen Bernstadt (Alb) Blaubeuren Blaustein Breitingen Börslingen Dietenheim Dornstadt Ehingen (Donau) Ehingen (Donau) Emeringen Emerkingen Erbach (Donau) Griesingen Grundsheim Hausen am Bussen Heroldstatt Holzkirch Hüttisheim Illerkirchberg Illerrieden Laichingen Langenau Lauterach (Alb-Donau-Kreis) Lonsee Merklingen Munderkingen Neenstetten Nellingen Nerenstetten Oberdischingen Obermarchtal Oberstadion Öllingen Öpfingen Rammingen (Württemberg) Rechtenstein Rottenacker Schelklingen Schnürpflingen Setzingen Staig Untermarchtal Unterstadion Unterwachingen Weidenstetten Westerheim (Württemberg) Westerstetten BayernKarte
Über dieses Bild

Neenstetten ist eine dem Gemeindeverwaltungsverband Langenau angehörende Gemeinde im baden-württembergischen Alb-Donau-Kreis in Deutschland.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neenstetten liegt am Südrand der Schwäbischen Alb auf einem Höhenrücken oberhalb des Lonetals, etwa 18 Kilometer nördlich von Ulm und zehn Kilometer westlich von Langenau.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an Altheim (Alb), im Osten an Börslingen, im Süden an Bernstadt (Alb) und Holzkirch, sowie im Westen an Weidenstetten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neenstetten wurde im Jahre 1255 erstmals urkundlich erwähnt.

Der Ort gehörte kirchlich zunächst zu Weidenstetten. Nach der Reformation wurde Neenstetten eine eigene Pfarrei. Die frühgotische Chorturmanlage erhielt nach Einsturz des Turmes 1730 ihre charakteristische Zwiebelhaube. Das Kirchenschiff stammt aus dem 15. Jahrhundert; es besitzt Wandmalereien aus jener Zeit.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neenstetten hat sich seit den 1950er Jahren vom landwirtschaftlich strukturierten Dorf zur Wohn- und Arbeitergemeinde entwickelt. In ca. 25 Haupterwerbsbetrieben werden derzeit ca. 500 Arbeitnehmer beschäftigt. Daneben gibt es noch 15 Nebenerwerbsbetriebe.

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gebr. Binder Metallwarenfabrik GmbH, Automobilzulieferer

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Neenstetten gibt es einen Kindergarten, jedoch keine Schule. Grundschüler gehen in die zwei Kilometer entfernte Grundschule in Weidenstetten, Hauptschüler besuchen die Verbandshauptschule in Altheim. Weiterführende Schulen befinden sich in Langenau und Ulm.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerhard Staib, war seit 1985 12 Jahre ehrenamtlicher und 14 Jahre hauptamtlicher Bürgermeister (Ehrenbürger seit 21. Juni 2011).

In Neenstetten geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eberhardt Renz (* 1. Mai 1935) ist evangelischer Pfarrer und war von 1994 bis 2001 Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerd Zillhardt (Hg.): Der Dreißigjährige Krieg in zeitgenössischer Darstellung. Hans Heberles „Zeytregister“ (1618–1672). Aufzeichnungen aus dem Ulmer Territorium. Ein Beitrag zu Geschichtsschreibung und Geschichtsverständnis der Unterschichten (Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm, Bd. 13), Ulm 1975.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neenstetten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien