Nefertiti-Piercing

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Nefertiti-Piercing
Nefertiti piercing.jpg
Lage Venushügel und Klitorisvorhaut
Schmuck PTFE-Barbell
Hinweis zum Schmuck
Heilungsdauer 3 bis 6 Monate
Hinweis zur Heilungsdauer
‣ Themenübersicht

Das Nefertiti-Piercing ist ein Intimpiercing bei Frauen. Es verläuft durch die Klitorisvorhaut und den Venushügel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Piercing wurde Ende der 1990er Jahre von dem Piercer Shane Munce als Verbesserung des riskanteren Isabella-Piercings entwickelt. Es stellt somit ein recht junges Piercing dar und ist weniger verbreitet als das häufigere Klitorisvorhautpiercing oder das Christina-Piercing.[1]

Bezeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Piercing ist nach der ägyptischen Königin Nofretete benannt, welche im englischen Sprachraum unter Nefertiti bekannt ist. Diese war für ihre außergewöhnliche Schönheit bekannt, womit die ästhetischen Vorzüge des Piercings unterstrichen werden sollen.

Position[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Nefertiti-Piercing verläuft unterhalb der Klitorisvorhaut bis zum Venushügel

Das obere Ende befindet sich ähnlich dem Christina-Piercing auf dem Venushügel, das untere knapp oberhalb der Klitoris unter der Klitorisvorhaut. Es kann somit als Kombination aus vertikalem Klitorisvorhautpiercing und Christina-Piercing betrachtet werden.[2]

Schmuck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Schmuck empfiehlt sich ein biegsamer Stift aus PTFE. Bei einem kürzeren Stichkanal kann unter Umständen später ein Barbell verwendet werden, als Erstschmuck ist er jedoch ungeeignet.

Vergleich zu ähnlichen Piercings[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Nefertiti-Piercing gilt als Alternative zum Klitorisvorhaut- und Christina-Piercing: Es bietet die Stimulanz und sexuellen Vorzüge eines Klitorisvorhautpiercings, besitzt jedoch einen zusätzlichen ästhetischen Reiz durch die höher liegende Austrittsstelle (im Gegensatz zu den meisten anderen weiblichen Intimpiercings ist das Nefertiti auch im „Normalzustand“ sichtbar). Gegenüber dem Christina-Piercing hat es den Vorteil, dass es weniger stark zum Migrieren, d.h. zum Herauswachsen, neigt.[1]

Das Nefertiti-Piercing eine im Vergleich zu den meisten anderen Intimpiercings recht lange Heildauer von mehreren Monaten und benötigt durch den langen Stichkanal während des Heilprozesses zuverlässige Pflege.

Wie beim Christina-Piercing besteht das Problem, dass das Piercing bei der Intimrasur stören kann. Andere Formen der Enthaarung, zum Beispiel mit Brazilian Waxing oder Halawa, können jedoch in Erwägung gezogen oder die Haare direkt am Piercing mit einer Pinzette beseitigt werden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nefertiti-Piercings – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b YaaCool Europe Webcontent Ltd.: Intimpiercings für Frauen: Nefertiti, Christina & Co. In: YaaCool Beauty. Abgerufen am 9. Juni 2016.
  2. Victoria Pitts-Taylor: Cultural Encyclopedia of the Body [2 volumes], Seite 233. ABC-CLIO, 2008, ISBN 978-1-56720-691-3 (google.com [abgerufen am 9. Juni 2016]).
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