Negenborn

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Negenborn
Negenborn
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Negenborn hervorgehoben
Koordinaten: 51° 53′ N, 9° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Holzminden
Samtgemeinde: Bevern
Höhe: 190 m ü. NHN
Fläche: 9,87 km2
Einwohner: 675 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km2
Postleitzahl: 37643
Vorwahl: 05532
Kfz-Kennzeichen: HOL
Gemeindeschlüssel: 03 2 55 030
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 12
37643 Negenborn
Webpräsenz: www.samtgemeinde-bevern.de
Bürgermeister: Marcel Ahrens (SPD)
Lage der Gemeinde Negenborn im Landkreis Holzminden
HessenNordrhein-WestfalenLandkreis Hameln-PyrmontLandkreis HildesheimLandkreis NortheimArholzenBevern (Landkreis Holzminden)Bevern (Landkreis Holzminden)BodenwerderBoffzenBoffzenDerentalDerentalDerentalDerentalBoffzen (gemeindefreies Gebiet)BrevördeDeensenDeensenDeensenGrünenplan (gemeindefreies Gebiet)Grünenplan (gemeindefreies Gebiet)Grünenplan (gemeindefreies Gebiet)DelligsenDielmissenEimenEimen (gemeindefreies Gebiet)EschershausenEschershausen (gemeindefreies Gebiet)Eschershausen (gemeindefreies Gebiet)Fürstenberg (Weser)GolmbachHalle (Weserbergland)HehlenHehlenHeinadeHeinadeHeinadeHeinsenHeyenHolenbergHolzen (bei Eschershausen)HolzmindenHolzmindenHolzminden (gemeindefreies Gebiet)KirchbrakLauenfördeLenne (Niedersachsen)LüerdissenMerxhausen (gemeindefreies Gebiet)NegenbornOttenstein (Niedersachsen)PegestorfPolleStadtoldendorfVahlbruchWangelnstedtWenzen (gemeindefreies Gebiet)Karte
Über dieses Bild

Negenborn ist eine Gemeinde im Landkreis Holzminden in Niedersachsen (Deutschland) und gehört zusammen mit Klostergut und Kloster Amelungsborn zur Samtgemeinde Bevern.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick vom Hang des Burgbergs nach Osten auf Negenborn

Negenborn liegt umgeben von Burgberg, Vogler und der Hochebene Odfeld in der Talsenke am Eingang zum Hooptal. Nachbargemeinden sind die Ortschaften: im Norden Golmbach, Holenberg, im Osten Stadtoldendorf, im Süden Arholzen, Lobach und Deensen.

Der Ort wird in westlicher Richtung vom Forstbach durchflossen, welcher bei Forst in die Weser mündet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Negenborn leitet sich ab von dem ursprünglichen Namen Nighunburni (um 908) und bedeutet Neun Brunnen und ist auf die neun Quellen im Ort zurückzuführen.

Im 15. Jahrhundert wurde Negenborn durch das Raubritterunwesen verwüstet und zur Wiederbesiedlung 1490 dem Kloster überlassen.

Negenborn lag an einer alten Heer- und Handelsstraße, die von Westfalen über Höxter und Stadtoldendorf bis nach Gandersheim und weiter geführt hatte und zwischen dem Kloster Amelungsborn und Eschershausen verlief.

Der Ort gehörte bis 1918 zum Herzogtum Braunschweig und bis 1943 zum Freistaat Braunschweig.

1878 wird ein Männergesangsverein und 1910 ein Schützenverein gegründet, die beide heute noch bestehen und auch der 1979 gegründeten Arbeitsgemeinschaft Negenborner Vereine angehören. Der 1927 gegründete VfB Negenborn für den Fußballsport ist zusammen mit den Nachbargemeinden in der Spielgemeinschaft JSG Forstbachtal aufgegangen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohner
1925 1031
1933 0998
1939 0935
1996 0779
2006 0749
2014 0685

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

82 % der Bevölkerung Negenborns sind evangelisch, 5 % sind katholisch, 13 % gehören einer anderen oder keiner Religionsgemeinschaft an.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindewahl 2011
Wahlbeteiligung: 65,30 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
52,27 %
21,55 %
19,43 %
6,75 %

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat setzt sich seit der Kommunalwahl am 11. September 2011 folgendermaßen zusammen:

Die Kommunalwahl 2016 ergab keine Veränderung der Sitzverteilung.[2]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marcel Ahrens (SPD)

Infrastruktur und Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Negenborn liegt an der Bundesstraße 64 und an der Landesstraße 580. Ab 2001 wurde mit Plänen einer Ortsumgehung begonnen. Mit Einstellung des Klageverfahrens am 13. November 2013 gegen den Planfeststellungsbeschluss vom 25. Juni 2010 erfolgte am 7. Januar 2016 der erste Spatenstich durch den niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Olaf Lies. Die Baukosten für die 3,8 km lange Ortsumgehung betragen rund 16,7 Millionen Euro.[3][4]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als allgemeinbildende Schule existiert die Grundschule im Forstbachtal. Einen Kindergarten vor Ort gibt es nicht, hierfür steht der Kindergarten in Golmbach zur Verfügung.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Ort verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2017 (Hilfe dazu).
  2. https://samtgemeinde-bevern.ratsinfomanagement.net/fraktionen
  3. http://www.strassenbau.niedersachsen.de/projekte/bundesstrassen/ortsumgehung-negenborn-im-zuge-der-bundesstrae-64-78419.html
  4. http://www.strassenbau.niedersachsen.de/projekte/bundesstrassen/ortsumgehung-negenborn-im-zuge-der-bundesstrae-64-78419.html

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Negenborn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien