Neißemünde

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Neißemünde führt kein Wappen
Neißemünde
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Neißemünde hervorgehoben

Koordinaten: 52° 3′ N, 14° 42′ O

Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Oder-Spree
Amt: Neuzelle
Höhe: 63 m ü. NHN
Fläche: 42,29 km2
Einwohner: 1645 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner je km2
Postleitzahl: 15898
Vorwahlen: 033652 und 033657Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: LOS, BSK, EH, FW
Gemeindeschlüssel: 12 0 67 338
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Lindenallee 15
15898 Neißemünde
Bürgermeisterin: Ute Petzel (Zukunft Neißemünde)
Lage der Gemeinde Neißemünde im Landkreis Oder-Spree
Bad SaarowBeeskowBerkenbrückBriesenBrieskow-FinkenheerdDiensdorf-RadlowEisenhüttenstadtErknerFriedlandFürstenwalde/SpreeGosen-Neu ZittauGroß LindowGrünheideGrunow-DammendorfJacobsdorfLangewahlLawitzBriesen (Mark)MixdorfMüllroseNeißemündeNeuzelleRagow-MerzRauenReichenwaldeRietz-NeuendorfSchlaubetalSchöneicheSiehdichumSpreenhagenSteinhöfelStorkowTaucheVogelsangWendisch RietzWiesenauWoltersdorfZiltendorfBrandenburgKarte
Über dieses Bild

Neißemünde ist eine Gemeinde im Südosten von Brandenburg im Landkreis Oder-Spree. Die Gemeinde gehört dem Amt Neuzelle mit Sitz in Neuzelle an.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Ortsteil Ratzdorf mündet die Neiße in die Oder. Beide Flüsse bilden hier seit 1945 die Grenze zwischen Deutschland und Polen.

Die Neiße (rechts vorn) mündet in die Oder

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht laut ihrer Hauptsatzung aus folgenden Ortsteilen:[2]

Hinzu kommen die Wohnplätze Abbau Juntschen, Breslacker Mühle, Buderoser Mühle, Fuhrmannsruh, Gut Breslack, Kolonie Breslack, Landgut Wellmitz, Pfaffenschänke und Schießhaus.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Breslack, Coschen, Ratzdorf und Wellmitz gehörten seit 1817 zum Kreis Guben in der Provinz Brandenburg und ab 1952 zum Kreis Eisenhüttenstadt-Land im DDR-Bezirk Frankfurt (Oder). Seit 1993 liegen die Orte im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree.

Die Gemeinde Neißemünde wurde durch Zusammenschluss der vier ehemals selbstständigen Gemeinden, den jetzigen vier Ortsteilen, am 31. Dezember 2001 gebildet.[3][4]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
2001 1 903
2002 1 912
2003 1 890
2004 1 880
Jahr Einwohner
2005 1 884
2006 1 868
2007 1 840
2008 1 807
2009 1 795
Jahr Einwohner
2010 1 761
2011 1 747
2012 1 728
2013 1 687
2014 1 666
Jahr Einwohner
2015 1 610
2016 1 590
2017 1 645
2018 1 645

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[5][6][7]: Stand 31. Dezember, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Neißemünde besteht aus 12 Gemeindevertretern und der ehrenamtlichen Bürgermeisterin bei folgender Sitzverteilung:

Wählergruppe Sitze
Zukunft Neißemünde (ZN) 7
Wellmitzer Liste (WL) 5

(Stand: Kommunalwahl am 26. Mai 2019)[8]

Bürgermeisterin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003–2019: Ute Petzel (Zukunft Neißemünde)[9]
  • seit 2019: Manuela Mosig (Zukunft Neißemünde)

Mosig wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 mit 51,5 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[10] gewählt.[11]

Kirche in Wellmitz
Kirche in Ratzdorf

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Neißemünde und in der Liste der Bodendenkmale in Neißemünde stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Gander (1855–1945), Heimatforscher, geboren in Coschen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2018 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Hauptsatzung der Gemeinde Neißemünde
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
  4. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Neißemünde
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oder-Spree. S. 18–21
  6. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  7. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  8. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  9. Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen, S. 28
  10. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)
  11. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neißemünde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien