Nemanja Aleksandrov

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Basketballspieler
Nemanja Aleksandrov
Aleksandrov 2009 mit der Nummer 12
Spielerinformationen
Geburtstag 10. April 1987
Geburtsort Belgrad, SFR Jugoslawien
Größe 209 cm
Position Power Forward /
Center
Vereinsinformationen
Verein Eisbären Bremerhaven
Liga Basketball-Bundesliga
Trikotnummer 32
Vereine als Aktiver
2003–2006 Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro FMP Železnik Belgrad
2006–2009 SerbienSerbien KK Roter Stern Belgrad
2009–2010 SlowenienSlowenien KK Union Olimpija
2010–2011 ItalienItalien Scavolini Pesaro
2012–2013 BelgienBelgien VOO Verviers-Pepinster
000002013 SpanienSpanien Bruixa d’Or Manresa
2013–2016 DeutschlandDeutschland EWE Baskets Oldenburg
000002016 TurkeiTürkei Gaziantep Basketbol
Seit 0 2016 DeutschlandDeutschland Eisbären Bremerhaven
Nationalmannschaft
000002007 Serbien

Nemanja Aleksandrov (serbisch-kyrillisch Немања Александров; * 10. April 1987 in Belgrad, SR Serbien) ist ein serbischer Basketballspieler. Aleksandrov spielte als Profi bislang in seiner Heimat, Slowenien, der Türkei, Deutschland, Italien, Belgien und kurzzeitig in Spanien. Seit Dezember 2016 spielt er für den Bundesligisten Eisbären Bremerhaven.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aleksandrov hatte als Nachwuchsspieler einen hoffnungsvollen Karrierestart, als er 2003 als „Most Valuable Player“ des Turniers und mannschaftsinterner Topscorer der serbisch-montenegrinischen Jugendnationalmannschaft U16-Europameister wurde. Er wurde bereits als künftiger NBA-Spieler gehandelt.[1]

In der folgenden Spielzeit 2003/04 debütierte er bereits erstmals in der ersten Herrenmannschaft seines damaligen Vereins FMP Železnik aus seiner Heimatstadt. Die Mannschaft gewann am Ende der Spielzeit erstmals die ABA-Liga, was sie zwei Jahre später 2006 wiederholen konnte. Zudem gewann den nationalen Pokalwettbewerb 2005. 2006 wechselte er innerhalb seiner Heimatstadt zum Lokalrivalen KK Roter Stern, mit dem er in der Folge zweimal nationaler Vizemeister und einmal Vizepokalsieger wurde. 2007 debütierte er in der serbischen Herren-Nationalmannschaft bei der EM-Endrunde 2007. Die erste Endrundenteilnahme nach der Trennung von Montenegro endete für die serbische Auswahl, in der Aleksandrov nur Ergänzungsspieler war, nach drei Vorrundenniederlagen jedoch frühzeitig. Nach drei Jahren bei Roter Stern wechselte Aleksandrov 2009 zum slowenischen Meister KK Union Olimpija aus der Hauptstadt Ljubljana. Die Mannschaft gewann zwar den nationalen Pokalwettbewerb, verpasste aber Titelverteidigung in der Meisterschaft knapp in fünf Spielen der Finalserie gegen KK Krka Novo mesto.

In der Saison 2010/11 spielte Aleksandrov in der italienischen Lega Basket Serie A für Scavolini aus Pesaro.[2] Die Mannschaft verpasste auf dem zehnten Platz der Hauptrundentabelle den Einzug in die Play-offs um die Meisterschaft. Aleksandrov hatte jedoch erneut mit Knieverletzungen zu kämpfen, nachdem er sowohl in seinem letzten Jahr bei FMP Železnik als auch bei Roter Stern jeweils einen Kreuzbandriss erlitten hatte.[3] So bekam er in der Saison 2011/12 keinen Vertrag und setzte von Meisterschaftsspielen komplett aus. Nachdem sein persönlicher Nenad Trajković zu Beginn der Saison 2012/13 Trainer der Mannschaft des belgischen Vereins aus Pepinster wurde, bekam auch Aleksandrov eine erneute Chance. Nachdem der Verein, der zuvor schon sportlich gestrauchelt war, mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten am Rande der Insolvenz zu kämpfen hatte, wechselte Aleksandrov zum Saisonende im März 2013 nach Spanien.[4] Hier konnte er jedoch in zehn Einsätzen nicht verhindern,[5] dass die Mannschaft die Saison abgeschlagen als Tabellenletzter der Liga ACB beendete. Manresa konnte die Klasse nur halten, da den sportlichen Aufsteigern die Lizenz für die Liga ACB verwehrt blieb. Für die Saison 2013/14 bekam Aleksandrov dann einen Vertrag beim deutschen Vizemeister EWE Baskets aus Oldenburg. Dieser Vertrag wurde zum Ende der Saison um ein weiteres Jahr verlängert.

Er blieb dann noch ein drittes Jahr in Niedersachsen, ehe er Oldenburg nach dem Ablauf der Saison 2015/16 verließ und zum türkischen Verein Gaziantep Basketbol wechselte. Im Dezember 2016 kehrte er in die Bundesliga zurück und unterschrieb bei den Eisbären Bremerhaven.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nemanja Aleksandrov – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ford: Scouting the Euroleague Final Four, Part 2. In: ESPN.com. (espn.com [abgerufen am 23. Dezember 2016]).
  2. Legabasket: Nemanja Aleksandrov. Lega Basket Serie A, abgerufen am 26. November 2013 (italienisch, Spielerprofil auf Statistikseiten).
  3. DraftExpressProfile: Nemanja Aleksandrov, Stats, Comparisons, and Outlook. DraftExpress.com, abgerufen am 26. November 2013 (englisch, Sammlung verschiedener Berichte von 2004 bis 2009).
  4. Nemanja Aleksandrov llega a Manresa. Liga ACB, 12. März 2013, abgerufen am 26. November 2013 (spanisch, Medien-Info La Bruixa d’Or Manresa).
  5. ACB.COM: N. Aleksandrov. Liga ACB, abgerufen am 26. November 2013 (spanisch, Spielerprofil).
  6. Eisbären Bremerhaven: Eisbären verpflichten Ex-Oldenburger Nemanja Aleksandrov. In: Eisbären Bremerhaven. (dieeisbaeren.de [abgerufen am 23. Dezember 2016]).