Nettgau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Nettgau
Gemeinde Jübar
Wappen von Nettgau
Koordinaten: 52° 38′ 34″ N, 10° 54′ 24″ O
Höhe: 73 m ü. NN
Fläche: 20,86 km²
Einwohner: 345 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte: 17 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 38489
Vorwahl: 039003
Nettgau (Sachsen-Anhalt)
Nettgau
Nettgau
Lage von Nettgau in Sachsen-Anhalt

Nettgau ist ein Ortsteil von Jübar im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt, Deutschland.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Ortsteile sind Gladdenstedt und Wendischbrome. Beide Orte wurden am 1. Juli 1973 nach Nettgau eingemeindet. Nahe der Ortschaft liegt das Großsteingrab Nettgau.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsmitte mit Storchennest

Durch einen Gebietsänderungsvertrag beschlossen die Gemeinderäte der Gemeinden Bornsen (am 25. Mai 2009), Hanum (am 3. Juni 2009), Jübar (am 3. Juni 2009), Lüdelsen (am 13. Mai 2009) und Nettgau (am 4. Juni 2009), dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Gemeinde mit dem Namen Jübar vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Letzter Bürgermeister war Roland Klingler.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 10. Dezember 2009 durch den Landkreis genehmigt.

Blasonierung: „In Silber auf erhöhtem grünen Schildfuß drei Eichen mit schwarzen Stämmen und ineinander übergehenden grünen Kronen, im Schildfuß ein natürliches silbernes Hünengrab.“[2][3]

Die Hauptfarben des Wappens sind – abgeleitet von Hauptwappenmotiven (Eichen) und der Schildfarbe – Grün - Silber (Weiß).

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werk Nettgau der Glunz AG

Größter Arbeitgeber ist das Werk Nettgau der Glunz AG, in dem von Glunz selbst und der Logistiktochter des Unternehmens rund 360 Mitarbeiter beschäftigt werden.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtsblatt des Landkreis Nr. 7/2009 S. 180–183 (PDF-Datei; 1,9 MB)
  2. Amtsblatt des Landkreises Nr. 13/2009 Seite 325 (PDF-Datei; 414 kB)
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010