Netzkultur

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Netzkultur oder auch Internetkultur ist die Kultur des Internets. Für viele Menschen ist das Internet ein fester Bestandteil ihres Alltags geworden. Es verändert, wie jedes neue Medium, die Gesellschaft. Die sozialen Auswirkungen der Kommunikation im Internet werden auch mit populären Schlagworten wie „Cybergesellschaft“ und „Web 2.0“ zusammengefasst.

Politik[Bearbeiten]

Hauptartikel: Netzpolitik

Zu den politisch relevanten Themen innerhalb der Netzkultur gehören vor allem Datenschutz und Informationsfreiheit sowie die Förderung freier Inhalte. Statt der strafrechtlichen Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen bei Filesharing werden innerhalb der Netzkultur in der Regel alternative Modelle wie z.B. eine Kulturflatrate gefordert.

Wissenschaftliche Beschäftigung[Bearbeiten]

Mittlerweile hat sich in der wissenschaftlichen Forschung ein eigenes Forschungsfeld zur Netzkultur etabliert. Insbesondere beschäftigt man sich in diesem Forschungsfeld mit der Frage sozialer Entitäten in vernetzten, virtualisierten Welten. Im Mittelpunkt stehen dementsprechend die vernetzten, internetbasierten Interaktionen zwischen Menschen. Diese Beschäftigung ist disziplinsübergreifend und beinhaltet insbesondere politikwissenschaftliche, soziologische, philosophische und psychologische Herangehensweisen. Verschiedene Forschungsjournale, -mailinglists und -zentren[1] bilden die Breite des Forschungsfeldes ab.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Netzkultur – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. z. B. das Journal First Monday, die Mailingliste nettime und das von Geert Lovink gegründete Institute of Network Cultures, das Resource Center for Cyberculture Studies oder das kulturwissenschaftliche Forschungskolleg Medienumbrüche