Neue Studiobühne

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Die Neue Studiobühne e. V. ist ein Zusammenschluss von Theaterbegeisterten, der von Joachim Wolf ins Leben gerufen wurde. Als Studiobühne bestand diese Theatergruppe schon seit 1991 und wurde mit dem ersten großen Freilichttheater-Projekt - „Joseph Süss Oppenheimer“ oder „Justizmord in Stuttgart“ von Karl-Heinz Schmitt - in Baiersbronn in „Neue Studiobühne“ umbenannt und zum eingetragenen Verein. Seit dieser ersten Freilicht-Aufführung im Sommer 2001 auf dem Platz bei Kirche im Oberdorf in Baiersbronn, hat die Neue Studiobühne weitere Theaterprojekte, meist unter freiem Himmel, vorangetrieben:

Anfang 2008 wurde die „Neue Studiobühne“ neben zwei weiteren Theatergruppen für den Oskarle[16], den Mundartheater-Preis-Baden-Württemberg, nominiert,[17] und für das Stück „Morlok.Mythos.Mädesüß.“ mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet.[18][19][20]

Spielorte sind neben dem Baiersbronner Oberdorf auch die „Schramberger Grub“ - das Gelände des Schützenvereins Mitteltal und die Schwarzwaldhalle. Seit 2011 ist der neu gestaltete Klosterhof in Klosterreichenbach Ort des Geschehens.

Im März 2013 erhielt Joachim Wolf, Regisseur, 1. Vorsitzender und kreativer Kopf der Neuen Studiobühne die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg[21]. Im Januar 2014 verstarb Joachim Wolf unerwartet im Alter von 72 Jahren[22]. Seither übernimmt Otto Gaiser den Vorsitz des Vereins. Stefanie Bauer[23] konnte für die Regie des Loriot Abends und des Sommertheaterstücks "Das Kaffeehaus" gewonnen werden. Im Jubiläumsjahr 2016, in dem die Studiobühne ihr 25-jähriges Bestehen feierte, führte Rob Doornbos beim Sommertheater Regie. Im Jahr 2017 Inszeniert die Neue Studiobühne gleich zwei Stücke: Im Frühjahr kommt das Stück "Frau Müller muss weg" unter der Regie von Stefanie Bauer an verschiedenen Orten, vor allem Schulen, auf die Bühne. Das Sommertheater kehrt 2017 zurück auf den Platz vor dem Museum im Baiersbronner Oberdorf unter der Regie von Rob Doornbos.

Die Neue Studiobühne ist Mitglied im Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Morlok.Mythos.Mädesüß: Studiobühne darf mit Kötter-Linolschnitt werben, Südwest Presse,1. Juni 2007
  2. Helga Michel: " „Am Ende muss sie doch nicht sterben“. Schwarzwälder Bote, 12. Juli 2009, abgerufen am 15. Januar 2010.
  3. „Tod in Szene gesetzt“. Schwarzwälder Bote, 23. Mai 2012, abgerufen am 23. Mai 2012.
  4. „Studiobühne bringt Theaterluft in den Kulturpark “. Schwarzwälder Bote, 16. Oktober 2012, abgerufen am 16. Oktober 2012.
  5. Hannes Kuhnert: „An Dramatik noch gewonnen“. Schwarzwälder Bote, 20. Juli 2010, abgerufen am 20. Juli 2010.
  6. Hannes Kuhnert: „Liebe, Lust und Eifersucht“. Schwarzwälder Bote, 3. Juli 2011, abgerufen am 3. Juli 2011.
  7. Petra Haubold: „Premiere der Neuen Studiobühne mit Shakespeare-Stück“. Schwarzwälder Bote, 4. Juli 2011, abgerufen am 4. Juli 2011.
  8. Monika Braun: „Endspurt in Richtung Premiere“. Schwarzwälder Bote, 21. Juni 2012, abgerufen am 21. Juni 2012.
  9. Monika Braun: „Originelles Liebesgeflüster vor Klostermauern“. Schwarzwälder Bote, 8. Juli 2012, abgerufen am 8. Juli 2012.
  10. Monika Braun: „Und der Teufel, der schnupft Kokain“. Schwarzwälder Bote, 30. Juni 2013, abgerufen am 1. Juli 2013.
  11. Gabriele Mießler: „Von wegen Amateurtheater“. Schwarzwälder Bote, 12. Mai 2014, abgerufen am 14. Mai 2014.
  12. Monika Braun: „In etwa so wie auf dem Rosenplatz“. Schwarzwälder Bote, 5. Juli 2015, abgerufen am 10. Juli 2015.
  13. Hannes Kuhnert: „Gelungene Premiere: Spielfreudiges Ensemble glänzt in Goldonis Verwirrspiel“. Neckar Chronik, 7. Juli 2015, abgerufen am 10. Juli 2015.
  14. Monika Braun: „Mit Herzblut bei der Sache“. Schwarzwälder Bote, 4. Juli 2016, abgerufen am 4. Juli 2016.
  15. Monika Braun: „Amüsantes Versteckspiel mit diversen Leichen“. Schwarzwälder Bote, 11. Juli 2016, abgerufen am 11. Juli 2016.
  16. Roland Buckenmaier: „Sonderpreis für die Studiobühne: Über 30 Schauspieltruppen bewerben sich um Warter Oskarle“. Schwarzwälder Bote, 8. April 2008, abgerufen am 18. Januar 2010.
  17. „Glasperlenspiel ist für das "Oskarle" nominiert“. Ludwigsburger Kreiszeitung, 4. März 2008, abgerufen am 18. Januar 2010.
  18. Roland Buckenmaier: „Altensteig: Mundart-Theater-Preis vergeben“. Schwarzwälder Bote, 7. April 2008, abgerufen am 8. Januar 2010.
  19. Roland Buckenmaier: „Oskarle - Lohn für Theater mit Tiefgang“. Schwarzwälder Bote, 8. April 2008, abgerufen am 18. Januar 2010.
  20. Naemi Zoe Keuler: „Und das Oskarle geht an...: 7. Mundart-Theater-Preis Baden-Württemberg“. Schau.Spiel, Landesverband der Amateurtheater Baden-Württemberg, 2008, abgerufen am 8. Januar 2010 (PDF; 2,4 MB).
  21. Tina Eberhardt: „Joachim Wolf liebt Kreativität frei von Reglementierung“. Schwarzwälder Bote, 19. September 2013, abgerufen am 19. März 2013.
  22. Alexandra Alt: „Das Herz von Kultur am Dobel“. Schwarzwälder Bote, 22. Januar 2014, abgerufen am 24. Januar 2014.
  23. Hannes Kuhnert: „Zoff um den Kosakenzipfel“. Schwarzwälder Bote, 5. Mai 2014, abgerufen am 7. Mai 2014.