Neuenburg NE

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NE ist das Kürzel für den Kanton Neuenburg in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Neuenburgf zu vermeiden.
Neuenburg
Neuchâtel
Wappen von Neuenburg Neuchâtel
Staat: SchweizSchweiz Schweiz
Kanton: Kanton NeuenburgKanton Neuenburg Neuenburg (NE)
Bezirk: Keine Bezirkseinteilung
BFS-Nr.: 6458i1f3f4
Postleitzahl: 2000 Neuenburg
2034 Peseux
2035 Corcelles
2036 Cormondrèche
2042 Valangin
UN/LOCODE: CH QNC
Koordinaten: 561256 / 204454Koordinaten: 46° 59′ 24″ N, 6° 55′ 46″ O; CH1903: 561256 / 204454
Höhe: 434 m ü. M.
Höhenbereich: 425–1180 m ü. M.[1]
Fläche: 30,08 km²[2]
Einwohner: i44'531 (31. Dezember 2020)[3]
Einwohnerdichte: 1480 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
31,5 % (31. Dezember 2020)[4]
Stadtpräsidentin: Violaine Blétry-de Montmollin
Website: www.neuchatelville.ch
Ansicht von Neuenburg

Ansicht von Neuenburg

Lage der Gemeinde
NeuenburgerseeBielerseeMurtenseeFrankreichKanton BernKanton BernKanton BernKanton FreiburgKanton FreiburgKanton JuraKanton WaadtKanton WaadtKanton WaadtBoudryLa BrévineBrot-PlambozLe Cerneux-PéquignotLa Chaux-de-FondsLa Chaux-du-MilieuCornauxCortaillodLa Côte-aux-FéesCressier NEEngesLa Grande BérocheHauterive NELe LanderonLignières NELe LocleMilvignesNeuenburg NELes PlanchettesLes Ponts-de-MartelRochefort NELa SagneSaint-Blaise NELa Tène NEVal-de-Ruz NEVal-de-Travers NELes VerrièresKarte von Neuenburg Neuchâtel
Über dieses Bild
w

Neuenburg (französisiert und französisch Neuchâtel [nœʃɑtɛl, nøʃɑtɛl], familiär zuweilen zu [nœʃ, nøʃ] abgekürzt, frankoprovenzalisch a Ntchati [a ntʃaˈti], italienisch veraltet Neocastello und Nuovocastello) ist der Hauptort des Kantons Neuenburg. Die Amtssprache ist französisch. Die politische Gemeinde zählt rund 44'500 Einwohner und die Agglomeration mit den anschliessenden Nachbargemeinden etwa 78'000 Einwohner. Sie ist somit seit der Fusion mit drei Nachbargemeinden 2021 neu die elftgrösste Stadt der Schweiz und löst das im gleichen Kanton gelegene La Chaux-de-Fonds als drittgrösste Schweizer Gemeinde mit französischer Amts- und Umgangssprache ab.[6]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Territorium der Stadt und Gemeinde Neuenburg erstreckt sich über 1745 Hektar.[5] 36 % davon sind bebaut. Neben der Stadt Neuenburg gehören auch die ehemals autonomen Ortsteile Serrières und Chaumont zur Gemeinde Neuchâtel. Die unbebaute Fläche besteht hauptsächlich aus Wäldern[5] und Wiesen. Seit 1512 gehört ausserdem der Domaine forestier des Joux nordwestlich von Les Ponts-de-Martel der Stadt Neuenburg.

Südlich wird die Stadt vom Neuenburgersee begrenzt. Im Nordwesten und Norden liegt ein Abschnitt der Bergflanke der ersten Jurakette bis zum Gebirgskamm des Chaumont hinauf im Gemeindegebiet. Im Westen liegt die Seyonschlucht. Der Seyon wird in der Stadt durch einen Hügelzug nach Nordosten abgelenkt und mündet erst etwa zwei Kilometer weiter nordöstlich in den See. Der Bergsporn über dem Fluss bildete den Ausgangspunkt der Siedlungsentwicklung von Neuenburg.

Die Altstadt von Neuenburg besteht aus zwei Gebieten: einerseits dem Quartier auf dem Hügel über dem Seyongraben und andererseits der alten Unterstadt auf dem vom Seyon aufgeschütteten Schwemmkegel bis zum See. Auf dem Hügel und an seiner südlichen Flanke befinden sich die Kollegiatkirche, das Schloss Neuenburg, der Gefängnisturm und der Turm tour de Diesse sowie alte Wohnquartiere. Die Unterstadt besteht aus Wohn- und Geschäftsquartieren. Die meisten Strassen im Stadtzentrum sind für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Östlich schliesst an das Stadtzentrum das Universitätsquartier an, am Seeufer liegt der Hafen von Neuenburg. Im Norden wird die Altstadt von der Eisenbahnlinie begrenzt.

Auf dem Chaumont befinden sich ausgedehnte Alpweiden, auf denen in jüngerer Zeit zahlreiche Ferienhäuser errichtet wurden.

Angrenzende Gemeinden sind Milvignes im Westen, Val-de-Ruz im Norden, Enges, Saint-Blaise, Cressier und Hauterive im Osten.

Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1949

Stadtquartiere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quartier Nr. BFS-Code Quartiere von Neuenburg
Draizes – Vauseyon 1 6458001
Serrières 2 6458002
Alpes 3 6458003
Trois-Portes 4 6458004
Nord 5 6458005
Centre 6 6458006
Beaux-Arts 7 6458007
Maladière – Mail 8 6458008
La Coudre 9 6458009
Monruz 10 6458010
Pierre-à-Bot – Acacias 11 6458011
Chaumont 12 6458012

Klimatabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Neuenburg
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 3,3 5,0 9,9 14,1 18,6 22,1 24,9 24,3 19,5 13,9 7,6 4,3 Ø 14
Min. Temperatur (°C) −0,7 −0,4 2,5 5,5 9,7 12,9 15,1 14,8 11,6 8,0 3,1 0,4 Ø 6,9
Temperatur (°C) 1,2 2,1 5,9 9,5 13,9 17,2 19,7 19,2 15,2 10,7 5,3 2,3 Ø 10,2
Niederschlag (mm) 70 63 69 68 88 87 85 103 93 89 74 89 Σ 978
Sonnenstunden (h/d) 1,5 2,9 4,4 5,5 6,0 6,9 7,7 7,1 5,5 3,2 1,9 1,3 Ø 4,5
Regentage (d) 10 9 10 10 12 11 10 10 9 10 10 10 Σ 121
Luftfeuchtigkeit (%) 82 77 69 66 68 67 65 68 74 80 81 82 Ø 73,2
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
3,3
−0,7
5,0
−0,4
9,9
2,5
14,1
5,5
18,6
9,7
22,1
12,9
24,9
15,1
24,3
14,8
19,5
11,6
13,9
8,0
7,6
3,1
4,3
0,4
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
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85
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93
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74
89
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die politische und allgemeine Entwicklung der Stadt, der Region und des Kantons siehe Geschichte des Kantons Neuenburg.

Die erste schriftliche Nennung von Neuenburg datiert aus dem Jahr 1011, als der Burgunderkönig Rudolph III. Novum Castellum (das neue Schloss) seiner Gattin Irmengarde (Irmingard) zum Geschenk machte. Dieses «neue Schloss» befand sich vermutlich dort, wo heute das Gefängnis steht und war nicht viel mehr als eine kleine Garnison.

Die Stadt wuchs gemächlich. 1180 legten Ulrich II. von Neuenburg und seine Gattin den Grundstein für ein neues Schloss und die Eglise collégiale. Ulrichs Nachkommen gaben im Jahr 1214 den Neuenburgern den Status einer Freien Stadt. 1250 wurden die ersten Häuser auf der linken Seite des Flüsschens Seyon gebaut. Das heute noch bestehende Quartier Neubourg und die Stadtmauer entstanden. 1349 raffte die Pest ein Drittel der Stadtbevölkerung dahin. 1406 schlossen die Stadt und der Graf von Neuenburg ein Burgrecht mit Bern, das zum Mentor und Schiedsrichter der zwei Parteien wurde.[8]

1530 brachte der von Bern mit einem Empfehlungsschreiben geschickte französische Glaubensflüchtling Guillaume Farel (1489–1565) die Reformation nach Neuenburg. Anfänglich konnte er nur in der kleinen Chapelle de l’Hôpital predigen. Doch bald zog er so viele Zuhörer an, dass er in der Stadtkirche verkündigen durfte. Als Folge davon wurden die dortigen Altäre, Statuen, Bilder und Kreuze zerstört, weil sie als Götzenbilder galten. Nur das Grabmal der Grafen von Neuenburg überstand diesen Bildersturm. Kurz darauf schloss sich der Rat der Stadt der Reformation an, die adelige Oberschicht blieb aber bis 1707 katholisch. Viele französische evangelische Glaubensflüchtlinge fanden in der Folge Aufnahme in der Stadt und Umgebung und prägten die weitere Entwicklung mit. Der französische Autor Antoine Marcourt wurde als erster evangelischer Pfarrer berufen. Farel reiste nach Genf weiter, um sich dort mit Jean Calvin für die Reformation einzusetzen. Pierre-Robert Olivétan wurde Hauslehrer in Neuchâtel, er traf Farel 1532 im piemontesischen Chanforan mit Waldensern, um über eine Bibelübersetzung ins Französische zu diskutieren. Olivétan übersetzte die Bibel ins Französische und liess sie 1535 bei Pierre de Vingle in Neuchâtel als erste französische Vollbibel drucken. Sie wurde etwas später auch in Genf und in anderen Städten nachgedruckt und gilt bis heute als wichtigste französische Bibelübersetzung. Als Calvin und Farel 1538 Genf verlassen mussten, wurde Marcourt nach Genf berufen, und Farel kehrte als Pfarrer nach Neuchâtel zurück. Er führte eine Kirchenordnung nach Genfer Vorbild ein. In zahlreichen Reisen nach Italien, Frankreich und Deutschland setzte er sich für die französischsprachigen evangelischen Gläubigen ein. Heute erinnert die Farel-Statue auf der Esplanade vor der Stadtkirche an sein Wirken.[9]

Im Jahr 1579 trat der Fluss Seyon über die Ufer, zerstörte dabei alle Brücken der Stadt sowie das Rathaus und die darunter liegenden Stadtarchive. Zwischen dem 13. und dem 18. Jahrhundert wuchs die Stadt bis an die Ufer des Neuenburgersees und die Mündung des Seyons. Einige reiche Patrizier begannen, Häuser ausserhalb der alten Stadtmauer zu bauen, wobei ein Teil des Gelds auch aus dem florierenden Sklavenhandel stammte.[10][11] Es entstanden der Faubourg de l’Hôpital, der Faubourg du Lac, das Quartier du Lac und das erst später so genannte Quartier Universitaire. 1838 wird die Académie de Neuchâtel eröffnet, die 1910 zur Universität wird.

In den Jahren 1839 bis 1843 wurde der Fluss Seyon korrigiert, der die Stadt immer wieder überflutet hatte. Er wurde in Röhren umgeleitet und an der Stelle des alten Flussbettes entstand eine Geschäftsstrasse (die Rue du Seyon). Im 19. Jahrhundert wurde auch das Seeufer mehrmals umgebaut. Nach dem Bau der Eisenbahnlinie und des Bahnhofs (1859) an der Flanke des Chaumonts wuchs die Stadt weiter in Richtung Norden. Am Seeufer wurde 1892 die Strassenbahnlinie nach Boudry eröffnet. 1930 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde La Coudre in die Stadt Neuenburg eingemeindet.

2015 wurde Neuenburg der Ehrentitel «Reformationsstadt Europas» durch die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa verliehen Neuenburg ist zudem eine der elf Schweizer Städte, die vom Evangelischen Kirchenbund 2017 das Etikett «Reformationsstadt» verliehen bekommen haben.[12][13] Am 1. Januar 2021 wurden Corcelles-Cormondrèche, Peseux und Valangin nach Neuenburg eingemeindet.

Kraftwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es ist urkundlich belegt, dass bereits im 14. Jahrhundert die Wasserkraft der Areuse genutzt wurde. An ihren Ufern befanden sich Getreide- und Fruchtmühlen, Ölstampfen, Sägereien und Schmieden. Über Wasserräder wurde die benötigte Energie für das Betreiben der diversen Gerätschaften in die Gebäude transferiert.

In den Jahren 1895 und 1896 erstellte die Société d'électricité Alioth als Generalunternehmer für die Stadt Neuchâtel ein Wasserkraftwerk. Es wurde les Clées benannt und befand sich in der Areuse-Schlucht. Das Kraftwerk war für die benötigte elektrische Energie für die bereits bestehenden Strassenbahnen und eine zu erstellende Stadtbeleuchtung von Neuchâtel vorgesehen[14] Durch die rasch steigende Nachfrage nach elektrischer Energie wurden 1903 die fünf bestehenden Generatorengruppen durch drei weitere verstärkt. In der Maschinenhalle wurde ursprünglich Platz für neun Gruppen vorgesehen.

Das Stromnetz musste den steigenden Bedürfnissen ebenfalls laufend angepasst werden. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, wollten die Energieunternehmen ihre Stromnetze miteinander verbinden. Da unterschiedliche Spannungen und Taktfrequenzen verwendet wurden, musste vorgängig eine Einigung und entsprechende Angleichung auf ein einheitliches Betriebssystem erfolgen[15]

Seit 1898 ist das Wasserkraftwerk Combe-Garot, ebenfalls an der Areuse, in Betrieb. 1908 wurde das Werk renoviert und durch eine zusätzliche Generatorengruppe verstärkt. Dadurch erreichte es eine Stromerzeugung von 22,6 GWh im Jahr. Es dient noch heute (2021) den Städten Neuchâtel und La Chaux-de-Fonds als Energie- und Trinkwasserquelle.

Da die Nachfrage nach elektrischer Energie weiter stark zunahm, stiess das Kraftwerk Les Clées an seine Leistungsgrenze. Es wurde ein neues Kraftwerk, als Chanet bezeichnet, erstellt. Dieses konnte 1913 an der Areuse, in der Nähe von Boudry, in Betrieb gesetzt werden. Mit seiner Nennleistung von 4'200 kW[16] erreicht es eine jährliche Stromproduktion von 24,3 GWh. Daraufhin wurde Les Clées stillgelegt.

Ab 1939 wurde im Ortsteil Serrières eine Kraftwerksanlage, bestehend aus drei Kraftwerken, durch die ehemalige Firma Chocolat Suchard erbaut. Das Werk I Zentrum, erbaut 1939; das Werk III Oben, erbaut 1941; das Werk II Unten, erbaut 1978.

1939 entwickelte Brown, Boveri & Cie. die erste für die Stromerzeugung geeignete Gasturbine. Im März 1940 wurde diese Turbine im Industriegebiet in Cornaux in einem Kraftwerk als Notstromaggregat in Betrieb gesetzt. Sie verfügte über eine Nutzleistung ab Generator von 4'000 kW/50 Hz, bei einer Drehzahl von 3000 U/min. 1988 hat die ASME die Turbine als Historisches Wahrzeichen des Maschinenbaus[17] ausgezeichnet. Als die Turbine nach 62 Jahren störungsfreiem Betrieb 2002 ausfiel, wurde sie abgebaut und in Birr, wo sie ursprünglich gebaut wurde, in einem Pavillon ausgestellt.[18][19]

1970 übernahm die 1907 gegründete Electricité Neuchâteloise SA (ENSA) die beiden Werke Combe-Garot und Chanet.

Am 1. Januar 2005 fusionierten die ENSA und die Freiburgischen Elektrizitätswerke (FEW) zum Energieversorgungsunternehmen Groupe E, mit Sitz in Granges-Paccot im Kanton Freiburg.

Im 2012 reichte die Groupe E ein Baugesuch für ein Gaskombikraftwerk ein. Dieses sollte Energie und Wärme produzieren. Als Standort wurde die Industriezone in Cornaux vorgesehen. In der Nähe der im 2002 demontierten Gasturbine der BBC. An diesem Standort wären die Gaszuleitung, Transformatorenposten und eine Hochspannungsleitung bereits vorhanden gewesen. Die Umweltorganisation WWF erhob Einsprache. Die jährlich anfallenden 700'000 Tonnen CO2 seien mit den heutigen Klimazielen der Schweiz nicht zu vereinbaren. Zudem geht aus der Eingabe nicht hervor, wie dieser CO2 Ausstoss, wie vom Bund vorgeschrieben, kompensiert werden soll. Anfang April 2015 wird bekannt, dass die Groupe E ihr Baugesuch zurückzieht. Als Grund wurde der gesunkene Strompreis aufgrund der europäischen Überkapazitäten angegeben. Dies würde die Rentabilität des 450 Millionen Projektes beeinträchtigen[20]

Das Stromversorgungsunternehmen Viteos SA, Neuchâtel, übernahm die ehemaligen Suchard-Kraftwerke. Das Werk II Unten konnte nach umfangreichen Umbauarbeiten, Ersatz der Turbinen, Generatoren und Apparaten als erneuertes Kraftwerk La Serrières 2016 wieder in Betrieb genommen werden. Seine jährliche Stromerzeugung konnte von 3,3 GWh/a auf 4,4 GWh/a angehoben werden. Bei den längst stillgelegten Werken I und III wurden die Kraftwerksinstallationen ausgebaut.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legislative[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1
2
11
10
5
12
11 10 12 
Insgesamt 41 Sitze

Der Conseil général (Generalrat) wird von den Stimmberechtigten alle vier Jahre im Proporz gewählt. Seit der Wahl vom 25. Oktober 2020 setzt er sich gemäss nebenstehender Grafik zusammen.[21] Bis 2016 galt eine Sperrklausel von 10 %, die jedoch über Listenverbindungen umgangen werden konnte. So bildeten jeweils FDP, CVP und GLP bzw. SP, Grüne, PdA und solidaritéS breite Listenverbindungen.

Bei den letzten Wahlen ergaben sich folgenden Ergebnisse:[22][21]

Partei 2008 2012 2016 2020
FDP.Die Liberalen 11 15 13 12
Grüne 06 07 07 11
Sozialdemokratische Partei 14 14 13 10
Grünliberale Partei 0- 0- 03 05
Partei der Arbeit 01 02 01 01
solidaritéS 03 02 03 02
Christlichdemokratische Volkspartei 0- 01 01 0-
Schweizerische Volkspartei 06 0- 0- 0-

Exekutive[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Exekutive wird durch den fünfköpfigen Conseil communal (Gemeinderat) gebildet. Er wird parallel zur Legislative ebenfalls alle vier Jahre im Proporz von den Stimmberechtigten gewählt. Das Stadtpräsidium wechselt jährlich unter den Mitgliedern des Gemeinderates.[23] Zurzeit (Stand 2020) setzt er sich aus zwei Vertretern der FDP, einem Sozialdemokraten, einer Grünen und einem Grünliberalen zusammen.

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Neuenburg haben nicht nur die Behörden von Stadt und Kanton Neuenburg ihren Sitz, sondern auch das eidgenössische Bundesamt für Statistik. Im Rahmen der Dezentralisierung der Bundesverwaltung wurde es 1998 von Bern nach Neuenburg verlegt.

Wappen und Farben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Neuenburg
Blasonierung: «In Gold ein rot bewehrter und rot bezungter schwarzer Adler, belegt mit goldenem Brustschild mit einem von Rot und Silber sechsmal sparrenweise geteilten Pfahl.»[24][25]

(«Neuenburger Spezialherrschaftswappen»)

Wappenbegründung: Das Wappen erscheint als Kombination eines einfachen Reichsadlers mit dem Stammwappen derer von Neuenburg.

Die Farben der Stadt sind grün und rot.[25]

Nationale Wahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2019 betrugen: GPS 26,2 %, SP 20,9 %, FDP 17,8 %, POP/Sol 12,9 %, glp 11,2 %, SVP 7,7 %, CVP 3,2 %.[26]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die weithin sichtbaren Wahrzeichen der Stadt sind das Schloss[27] und die Kollegiatkirche (La Collégiale), in welcher sich auch das Kenotaph (Grabmal der Grafen von Neuenburg) befindet. Das Schloss beherbergt heute einen Teil der kantonalen Verwaltung. Zu den Sehenswürdigkeiten von Neuenburg zählen auch der Tour des Prisons, das Maison des Halles und das Hôtel DuPeyrou. Bei Neuenburg befindet sich der Aussichtsturm Chaumont.

Kultur und Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuenburg verfügt über drei überregional bedeutende Museen:

  • Das Centre Dürrenmatt, in dem Gemälde und Zeichnungen des Schweizer Schriftstellers und Dramatikers Friedrich Dürrenmatt ausgestellt werden. Dürrenmatt bezog im Jahr 1952 sein Haus oberhalb der Stadt, wo er bis zu seinem Tod am 14. Dezember 1990 lebte und arbeitete. In einigen seiner Werke hatte er dieses Leben knapp an der Sprachgrenze auch thematisiert – insbesondere die Tatsache, dass er ab 1952 im französischsprachigen Teil lebte, aber auf Deutsch schrieb. Nach seinem Tod wurde sein Haus erweitert, sodass darin ein Museum eingerichtet werden konnte, das im September 2000 offiziell eröffnet wurde. Dieses Museum – das Centre Dürrenmatt – widmet sich auf mehreren Etagen Dürrenmatts literarischen, malerischen sowie auch seinem sonstigen künstlerischen Schaffen. Es bietet neben zahlreichen Exponaten, darunter handschriftlichen Skizzen zu seinen Stücken sowie vielen seiner Bilder, und regelmässigen Veranstaltungen auch einen Blick über den Neuenburgersee
  • das Musée d’Art et d’Histoire de Neuchâtel, in welchem die drei weltberühmten Automaten der Brüder Jaquet-Droz ausgestellt sind.
  • das international bekannte Musée d’Ethnographie (Ethnographie-Museum).

Ein weiteres Museum in der Stadt ist das Muséum d’histoire naturelle. In der Nachbargemeinde Hauterive NE befindet sich das kantonale archäologische Museum Laténium.

Musik, Film und Festivals[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Neuenburg finden alljährlich mehrere Festivals statt. Dazu gehören das Strassenmusik-Festival und das Neuchâtel International Fantastic Film Festival. Am bekanntesten ist das Winzerfest Fête des Vendanges, das seit 1902 jährlich im September stattfindet und inzwischen jeweils über 100'000 Besucher anzieht.

Seit 2001 findet zudem jährlich Anfang Juni das Festi’ Neuch statt, ein mittlerweile viertägiges Openair-Festival mit einem auf die Stilrichtungen Pop, Rock, Hip-Hop sowie Electro ausgerichteten Programm. Das Gelände befindet sich direkt am Seeufer entlang der Jeunes Rives. Während bei der ersten Ausführung circa 3000 Besucher angelockt wurden, vergrösserte sich die Anzahl verkaufter Tickets bis 2010 auf rund 37'000.[28]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationale Bekanntheit erlangte die Stadt im Sport durch den Fussballverein Neuchâtel Xamax, der 1916, 1987 und 1988 Schweizer Meister wurde. Die erste Mannschaft spielte in der Saison 2018/19 erstmals seit dem Konkurs im Januar 2012 wieder in der Super League, der höchsten Liga in der Schweiz. Spielstätte ist das Stade de la Maladière.

Der Frauen-Volleyballverein Viteos NUC gehört zu den Spitzenteams der Nationalliga A und wurde mehrfach Meister und Pokalsieger. Die Mannschaft nimmt seit 2010 auch ununterbrochen am Europapokal teil.

Der Eishockey-Verein HC Université Neuchâtel spielt nur in der Amateurliga. Im Dezember 2019 fand in Neuenburg die Unihockey-Weltmeisterschaft der Frauen statt.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuenburg verfügt über sämtliche in der Schweiz üblichen Schulformen.[29] Mit dem sogenannten Immersionsunterricht ist an einigen Primarschulen im Stadtgebiet und im Kanton Neuenburg ein zweisprachiger Unterricht auf Französisch und Deutsch eingeführt worden.[30] Mit der Universität Neuenburg und einem Standort der Fachhochschule Westschweiz ist Neuenburg Universitätsstadt.

Gesundheitswesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuenburg verfügt mit dem Hôpital Pourtalès über ein öffentliches Spital mit 24-Stunden-Notfallversorgung. Es gehört zum Klinikverbund Hôpitaux neuchâtelois. Mit dem Hôpital de la Providence existiert zudem ein Privatspital in der Stadt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regionalzüge in Neuchâtel

Neuenburg ist mit vier Stationen an das Netz der SBB und der BLS angeschlossen. Im Bahnhof Neuchâtel verkehren drei Zugspaare zu den TGV in Frasne, welche zwischen Paris und Lausanne fahren. Im Innerschweizerischen Verkehr wird Neuenburg von Zügen der Relation St. GallenLausanne sowie Zürich-Genf Flughafen auf der Jurafusslinie sowie von S-Bahn-Zügen, Regio-Express-Zügen und Regionalzügen bedient.

Ein umfangreiches Netz an Bahn- und Buslinien in der Stadt und im Kanton betreiben die Transports Publics Neuchâtelois, kurz transN, insbesondere die Strassenbahn Neuenburg, die heute nur noch aus einer Überlandlinie nach Boudry besteht, und den Trolleybus Neuenburg (drei Linien) sowie diverse Autobuslinien; weiter drei Standseilbahnen. Eine dieser Bahnen führt von Neuchâtel-Ecluse nach Plan, eine weitere von Neuchâtel-La Coudre auf den Chaumont. Neuchâtel-Gare wird seit 2001 durch die der Stadt gehörende Fun’ambule mit der Unterstadt und somit der Universität verbunden; den Betrieb führt auch hier transN.

Einige weitere Überland-Autobuslinien betreibt Postauto Schweiz.

Anschluss an das Schweizer Autobahnnetz besteht mit der A5, die in Tunnels quer durch die Stadt führt.

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michel Egloff, Jean-Pierre Jelmini: Neuenburg (Gemeinde). In: Historisches Lexikon der Schweiz. 20. Februar 2017.
  • Franz Oswald mit Urs Zuppinger u. a.: Helvéti-Cité: Das Projekt «Netzstadt Drei-Seen-Land». Fallstudie zur urbanen Gestaltung des Territoriums. Franz. Übers.: Leo Bietry. vdf, Hochschul-Verlag an der ETH, Zürich 2004, ISBN 3-7281-2961-5 (Stadtplanung, gemeinsames Projekt der Städte Biel, Murten, Neuenburg und Yverdon-les-Bains zur Nachbereitung der Expo.02).
  • Wolfgang Stribrny: Die Könige von Preußen als Fürsten von Neuenburg-Neuchâtel (1707–1848). Geschichte einer Personalunion (= Quellen und Forschungen zur brandenburgischen und preußischen Geschichte. Band 14). Duncker und Humblot, Berlin 1998, ISBN 3-428-09405-0.[35]
  • Patrick Galan, Anne Bari: Neuchâtel, l’heure de vivre. Hrsg. von Gérard Parienté, Rémy Voirol. Ed. G. Attinger, Neuchâtel 1992; Picturart Communication, Genève [2002], OCLC 718390960.
  • Jean Courvoisier: Die Kunstdenkmäler des Kantons Neuenburg/Les monuments d’art et d’histoire du Canton de Neuchâtel. Band I: La ville de Neuchâtel (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 33). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Birkhäuser, Bern 1955, DNB 750208341.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BFS Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  2. Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  3. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  4. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländeranteil aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  5. a b c Geografie und Demografie. In: neuchatelville.ch, abgerufen am 9. Juli 2019.
  6. Yan Pauchard: Neuchâtel devient la troisième ville romande, et après? In: Le Temps. 15. Dezember 2020 (letemps.ch [abgerufen am 16. Mai 2021]).
  7. Klimanormwerte NeuchâtelNormperiode 1981−2010. (PDF; 295 kB). In: MeteoSchweiz. 9. Juni 2020, abgerufen am 23. Juni 2021.
  8. Dietrich W. H. Schwarz: Die Städte der Schweiz im 15. Jahrhundert. In: Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich. Band 60, 1993, S. 227–244, doi:10.5169/seals-378993.
  9. Stadtporträt des Projekts «Reformationsstädte Europas»: Reformationsstadt Neuchâtel. Schweiz. In: reformation-cities.org/cities, Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE, abgerufen am 28. Oktober 2018.
  10. Schweizer Sklavenhandel: Die Schweizer Sklavenhändler. In: bilanz.ch. 29. Juni 2004, abgerufen am 30. Januar 2017 («De Pury, Burckhardt, Sulzer: Prominente Schweizer Unternehmerfamilien haben sich am Sklavenhandel bereichert. Dies belegen neue, bisher unveröffentlichte historische Dokumente.»).
  11. Reich durch Unmenschlichkeit. In: SonntagsBlick. 21. Juni 2020, abgerufen am 21. Juni 2020.
  12. Reformationsstadt Neuchâtel. Schweiz. In: reformation-cities.org/cities, Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE, abgerufen am 23. Juni 2021.
  13. Simon Hehli: Tour de Suisse der Reformation. In: Neue Zürcher Zeitung. 4. November 2016, S. 15.
  14. Station centrale d'énergie électrique de Neuchatel. In: e-rara, ETH Zürich, abgerufen am 7. November 2021.
  15. La nouvelle usine hydro-électrique des Près du Chanet. In: E-Periodica, ETH-Bibliothek Zürich, abgerufen am 26. November 2021.
  16. La nouvelle Usine hydro-électrique des Prés du Chanet. In: E-Periodica, ETH-Bibliothek Zürich, abgerufen am 7. November 2021.
  17. #135 Neuchâtel Gas Turbine. 1939. World’s first successful electricity-generating gas turbine to go into commercial operation. In: asme.org. American Society of Mechanical Engineers, 2021, abgerufen am 14. November 2021 (englisch, mit Link zur ausführlicheren Broschüre [PDF; 1,1 MB]).
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  24. J. Siebmacher’s grosses und allgemeines Wappenbuch in einer neuen, vollständig geordneten und reich vermehrten Auflage mit heraldischen und historisch-genealogischen Erläuterungen. I. Band, 4. Abteilung: Städtewappen. II. Band: Wappen der Städte und Märkte in Deutschland und den angränzenden Ländern. Bearb. von N. Gautsch (Lfg. 10–15), L. Clericus (Lfg. 16–19). Bauer & Raspe, Emil Küster, Nürnberg 1885, DNB 984729925, S. [125]–378, hier S. 316, Tafel 304. Siehe auch Armoiries et couleurs de la Ville. (Nicht mehr online verfügbar.) In: neuchatelville.ch. 2005, archiviert vom Original am 10. Dezember 2005; abgerufen am 25. Januar 2019 (französisch).
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