Neuendettelsau

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Neuendettelsau
Neuendettelsau
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Neuendettelsau hervorgehoben
Koordinaten: 49° 17′ N, 10° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Höhe: 431 m ü. NHN
Fläche: 33,81 km2
Einwohner: 7674 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 227 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91564
Vorwahlen: 09874, 09871, 09872
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 180
Gemeindegliederung: 19 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Johann-Flierl-Straße 19
91564 Neuendettelsau
Webpräsenz: www.neuendettelsau.eu
Bürgermeister: Gerhard Korn (CSU)
Lage der Gemeinde Neuendettelsau im Landkreis Ansbach
Landkreis Donau-Ries Ansbach Fürth Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Fürth Landkreis Roth Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Unterer Wald Lehrberg Adelshofen (Mittelfranken) Bechhofen (Mittelfranken) Bruckberg (Mittelfranken) Buch am Wald Burk Colmberg Dentlein am Forst Diebach Dietenhofen Dinkelsbühl Dombühl Ehingen (Mittelfranken) Feuchtwangen Flachslanden Gebsattel Gerolfingen Geslau Heilsbronn Insingen Langfurth Leutershausen Lichtenau (Mittelfranken) Merkendorf (Mittelfranken) Mönchsroth Neuendettelsau Neusitz Oberdachstetten Ohrenbach Petersaurach Röckingen Rothenburg ob der Tauber Rügland Sachsen bei Ansbach Schillingsfürst Schnelldorf Schopfloch (Mittelfranken) Steinsfeld Unterschwaningen Wassertrüdingen Weidenbach (Mittelfranken) Weihenzell Weiltingen Wettringen (Mittelfranken) Wieseth Windelsbach Windsbach Wittelshofen Wörnitz (Gemeinde) Wolframs-Eschenbach Wilburgstetten Ornbau Mitteleschenbach Herrieden Dürrwangen Burgoberbach Aurach (Landkreis Ansbach) Arberg Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Neuendettelsau (Aussprache: Neuen-dettels-Au, umgangssprachlich: Deddlsa[2], früher auch Beddlhē[3]) ist eine Gemeinde und ein Hochschulstandort im Landkreis Ansbach in Mittelfranken.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Topografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuendettelsau liegt etwa 18 km östlich von Ansbach. Der Hauptort der gleichnamigen Gemeinde liegt auf einer Hochebene (ca. 440 m ü. NN), die sich im Osten bis nach Ziegendorf und im Westen bis nach Birkenhof, Haag und Reuth ausdehnt. Die übrigen Ortsteile befinden sich in Tallage. Die höchste Stelle im Gemeindegebiet befindet sich im Neuendettelsauer Wald (auch „Muna“ genannt) mit 467 m ü. NN. Der tiefste Punkt findet sich bei Bechhofen mit 379 m ü. NN. Es gibt einige Anhöhen, so den Geißberg (435 m ü. NN) bei Wernsbach, den Lerchenbuck (433 m ü. NN) bei Aich und den Aschberg (434 m ü. NN), der sich im Wald zwischen der Jakobsruh und Watzendorf befindet.

Auf dem Gemeindegebiet gibt es überwiegend Nadelwälder. Neben dem Neuendettelsauer Wald gibt es im Aurachtal noch ein größeres zusammenhängendes Waldgebiet, das Gebiet südlich von Wollersdorf trägt den Namen Bachholz. Südlich von Reuth befindet sich das Waldgebiet Birket. Im Aurachtal zwischen Steinhof und Wollersdorf befand sich der Girkenhof, der aber im 14. Jahrhundert zur Wüstung wurde und von dem es heute keinerlei Überreste mehr gibt.

Durch das Gemeindegebiet fließen die Aurach, die Fränkische Rezat, Nebenflüsse der Aurach (rechts: Heiligenbach, Froschwasser und der Watzendorfer Bach; links: Triebenbach) und Nebenflüsse der Rezat (rechts: Weihergraben, Hopfengraben; links: Helmbrechtsgraben, Wernsbach, Schwalbenbach).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Neuendettelsau hat 19 Ortsteile[4], daneben bestehen noch zwei Gehöfte, die zum Ortsteil Neuendettelsau gerechnet werden:

Lageplan Neuendettelsau.png

Einige der heutigen Straßen lassen sich auf Wege und Straßen zurückführen, die bereits im frühen 19. Jahrhundert oder vorher angelegt wurden. Im Einzelnen sind das Bahnhofstraße, Haager Straße, Hauptstraße, Heilsbronner Straße, Reuther Straße, Riegelgasse, Schlauersbacher Straße, Sternplatz, Wilhelm-Löhe-Straße und Windsbacher Straße. Die Johann-Flierl-Straße und die Friedrich-Bauer-Straße (bis 1954 Gartenstraße) orientieren sich am Verlauf des früheren Dorfangers.

Die Benennung der Straßen erfolgte weitgehend erst ab dem 20. Jahrhundert. Einzige Ausnahme ist die Riegelgasse, die bereits im 17. Jahrhundert diesen Namen hatte. Zuvor orientierte man sich an den Hausnummern, die es seit 1792 gab, und den Ortsbezeichnungen Oberes Dorf, Unteres Dorf, Unteres Thor (Reuther Straße), Oberes Thor (Wilhelm-Löhe-Straße), Badgasse, Badhaus (bei der Hauptstraße) und Dirschenlache (heute Sternplatz).

Die nach dem Zweiten Weltkrieg angelegten Siedlungen wurden einheitlich nach Bäumen, Blumen, Vögeln und (ehemaligen) deutschen Städten benannt. Weiterhin wurden die alten Flurnamen und Ortsbezeichnungen berücksichtigt oder Personen, die in Neuendettelsau gewirkt haben.

siehe auch: → Liste der Straßennamen von Neuendettelsau

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Petersaurach Heilsbronn
Nachbargemeinden
Lichtenau Windsbach

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die durchschnittliche Niederschlagsmenge beträgt 693 mm im Jahr.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausschnitt aus einer von dem Kartografen Johann Georg Vetter angefertigten Karte (1741)
Dorfplan aus dem Jahr 1835
Die Diakonissenanstalt im Jahr 1869
Neuendettelsau in den 1970er Jahren

In Neuendettelsau wurden Funde aus dem Paläolithikum gemacht. Nördlich des Ortes fand man neolithische Silexartefakten und Scherben aus der Urnenfelderzeit. Bei Mausendorf ist aus jüngerer Zeit eine mesolithische Fundstelle bekannt. Ab dem 5. Jahrtausend vor Christus weisen archäologische Funde auf eine gewisse Siedlungskontinuität hin.[5] (Neuen)Dettelsau lag an einem alten Handelsweg, der in Süd-Nord-Richtung verlaufenden „Hochstraße“; auch die Flur „Weinstraße“ verweist auf eine früher bedeutende Fernverbindung.[6]

Der erste Beleg, der sich eindeutig auf Neuendettelsau bezieht, findet sich 1298 in einer Urkunde des Heilsbronner Zisterzienserklosters. Hier wird ein castrum Tetelsau erwähnt. Der Ortsname leitet sich von dem gleichnamigen Flurnamen ab. Das Grundwort ist mhd. ouwe, owe (=„von Wasser umflossenes Land, wasserreiches Wiesenland“), das Bestimmungswort ist der Personenname Tatili, Detel.[7] Als Erklärung ergibt sich somit „Zu den Auen des Tatili“.[8]

Die Erwähnung in einer päpstlichen Bestätigungsbulle vom 16. März 1141, in der dem Heilsbronner Kloster durch Papst Innozenz II. Besitzungen unter anderem Tetelesouue garantiert werden[9], lässt sich sowohl Neuen- als auch Altendettelsau zuordnen. Manfred Keßler hat jedenfalls in seinem Aufsatz „Auf der Suche nach den Urhöfen in Neuendettelsau“ nachweisen können, dass es in Neuendettelsau bereits im 12. Jahrhundert mehrere Höfe gegeben haben muss.[10] 1168 wird erstmals eine Kapelle/Kirche in Dettelsau erwähnt[11], wobei hier Neuendettelsau gemeint sein muss, da es keine Belege für eine Kapelle in Altendettelsau gibt.

Im 13. Jahrhundert wurde das Dorf in Heilsbronner Waldgebiete hinein planmäßig erweitert. Von „Nuwentetelsauwe“ ist erstmals in einem Lehenbuch des Würzburger Bischofs von ca. 1317–1322 die Rede.[12][13] Als Würzburger Lehen besaßen die Herren von Heideck zu Vestenberg Vogteirechte in (Alten-)Dettelsau.[14] Weitere Würzburger Lehen in Dettelsau besaß im 14. Jahrhundert die Adelsfamilie Pfinzing.[13] Diese verkaufte ihren Dettelsauer Besitz 1370 an die Adelsfamilie Gralant/Grolant.[15] Erstmals am Ende des 13. Jahrhunderts ist erwähnt, dass – wahrscheinlich als Heidecker Lehensnehmer – die Herren von Vestenberg auf der Burg Dettelsau saßen. So ist 1295 ein Hermann von Vestenberg zu Dettelsau genannt, und auf der Burg Dettelsau stellte 1298 eine Gattin eines Vestenbergers eine Urkunde aus.[16] Laut einer Urkunde von 1334 besaßen die Vestenberger den Neuendettelsauer Wald „Zuckenreisich“.[17]

1356 ging die Burg durch Belehnung der Heidecker auf die Herren von Seckendorff über, die als burggräfliche Richter in Windsbach saßen.[15] 1398 verliehen die Burggrafen von Nürnberg die Burg Detteslau an Hipolt von Seckendorff; wie die Burggrafen in deren Besitz kamen, ist unklar. Um 1506/10 verkauften die Seckendorffs Neuendettelsau an ihren Verwandten Fritz von Lidwach, der bis 1517 als Besitzer erscheint. Das an die Markgrafen heimgefallene Lehen kaufte 1518 Sebastian von Eyb und wurde von diesen mit dem Rittergut belehnt; schon zuvor (1464 oder früher) besaß die Familie von Eyb zwei Höfe in Altendettelsau als Lehen der Bischöfe von Eichstätt, die sie 1668 an Brandenburg-Ansbach veräußerten. In Neuendettelsau selbst hatten die Herren von Eyb einen Amtsvogt sitzen.[18]

In einem Bericht von 1608 des brandenburg-ansbachischen Amtes Windsbach, dem die Fraisch oblag, heißt es, dass Neuendettelsau aus 53 „Mannschaften“ von zwölf Höfen und 41 Sölden besteht, die alle von Eybscher Besitz waren.[19] Der Ort litt stark unter dem Dreißigjährigen Krieg. Nach dem Krieg siedelten sich evangelische Exulanten aus Oberösterreich an, die wesentlich zum Wiederaufstieg beitrugen.[20] Schließlich bestand das von Eybsche Rittergut Neuendettelsau aus 70 Anwesen im Ort (1 Hof, 5 Halbhöfe, 13 Viertelhöfe, 28 Güter, 16 Gütlein, 1 Tafernwirtschaft, 1 Gut mit Backrecht, 1 Schmiedgütlein, 3 Leerhäuser, 1 Pfarrwiddum-Gut der Pfarrei Neuendettelsau).[21] 1796 wurde das von Eybsche Rittergut von Preußen mediatisiert und kam 1806 mit dem 1792 an Preußen gefallenen Fürstentum Ansbach an das neue Königreich Bayern. Ab 1796 bestand ein preußisches Patrimonialgericht derer von Eyb in Neuendettelsau. 1819 bis 1848 hatten sie eine Patrimonialgerichtsbarkeit II. Klasse für ihr Gut Neuendettelsau inne, dem 81 Familien angehörten.[22] Die gerichtliche Zuständigkeit ging 1848 an das Landgericht Heilsbronn über.

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde im Jahr 1808 das Steuerdistrikt Neuendettelsau gebildet. Die Ruralgemeinde Neuendettelsau wurde im Jahr 1810 gegründet[23] und war deckungsgleich mit dem Steuerdistrikt. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Heilsbronn und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Windsbach. Von 1862 bis 1879 wurde Neuendettelsau von dem Bezirksamt Heilsbronn verwaltet, seit 1880 von dem Bezirksamt Ansbach (ab 1938: Landkreis Ansbach) und dem Rentamt Heilsbronn (1920–1929: Finanzamt Heilsbronn, ab 1929: Finanzamt Ansbach). Die Gerichtsbarkeit blieb bis 1879 beim Landgericht Heilsbronn, 1880–1956 Amtsgericht Heilsbronn, seit 1956 Amtsgericht Ansbach.[24]

Kirchliche Verhältnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1397/1403 erfolgte die Abtrennung der Filialkirche St. Nikolaus in Neuendettelsau von der Pfarrei St. Peter in Petersaurach;[25] die Erhebung zur Pfarrkirche erfolgte am 2. Oktober 1402 durch Bischof Johann von Würzburg. Das Patronatsrecht hatte das St. Gumbertus-Stift in Ansbach, von 1518 bis 1724 die Herrschaft von Eyb, dann Brandenburg-Ansbach inne. Im Mittelalter hatte Altendettelsau eine Filiation in Wernsbach bei Windsbach.[26] 1848 wurde Reuth, eine Filiation von Weißenbronn, von dort abgetrennt und der Pfarrei Neuendettelsau zugeordnet.[27] 1899 wurde die alte, ursprünglich katholische Dorfkirche von Neuendettelsau abgerissen und eine größere evangelisch-lutherische Kirche im neuromanischen Stil errichtet, die am 17. Juli 1901 geweiht wurde. Die Katholiken von Neuendettelsau wurden 1913 der Pfarrei St. Vitus in Veitsaurach zugewiesen.[28]

1837 kam Wilhelm Löhe (1808–1872) als Dorfpfarrer nach Neuendettelsau. 1849 gründete er die Gesellschaft für Innere und Äußere Mission und im Mai 1854 die Bildungsanstalt des weiblichen Geschlechts zum Dienste der Unmündigen und Leidenden, die heutige Diakonie Neuendettelsau. 1930 umfasste die Neuendettelsauer Diakonissenanstalt folgende Einrichtungen: „Mutterhaus für die Diakonissen mit Diakonissenschule, Industrieschule mit Pensionat für konfirmierte Mädchen, die in Haus- und Handarbeiten unterwiesen werden, dann Höhere Töchterschule, Lehrerinnenseminar, Kindergärtnerinnenseminar, Feierabendhaus für dienstunfähige Schwestern; Blödenanstalt, psychopathisches Asyl für schwer erziehbare Kinder, Rettungshaus für verwahrloste Mädchen (Magdalenium) mit Staatserziehungsanstalt, Missionsanstalt, Brüderhaus, Alter Dorfkirchhof mit Löhes Ruhestätte; vor dem Mutterhause steht seine Marmorbüste; Hostienbäckerei.“[29]

Zu Zeiten der NS-Diktatur leistete die Diakonie keinen entscheidenden Widerstand bei der „Ausrottung lebensunwerten Lebens“, was zur Folge hatte, dass viele behinderte Bewohner 1940/41 aus den Heimen abtransportiert und in Hartheim bei Linz umgebracht wurden.[30] Auf diesen Umstand weist der gute Hirte bei der St. Laurentiuskirche hin, der zum Mahnmal der Euthanasieopfer wurde. Die Diakonie ist heute der wichtigste Arbeitgeber des Ortes und eines der größten Diakonischen Werke in Deutschland.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Eingemeindungen im Zuge der Gebietsreform fanden an den Stichtagen 1. Juli 1971 und 1. Januar 1972 statt.[31]

Gemeinde Einwohner
(1970)
Eingemeindungs-
datum
Bemerkungen
Aich 343 1. Januar 1972 mit Birkenhof, Geichsenhof, Geichsenmühle, Hammerschmiede, Mausendorf und Mausenmühle
Altendettelsau 172 1. Januar 1972 Eingliederung von Froschmühle (5 der 172 Einwohner), Umgliederung der anderen Orte (Altendettelsau und Ziegendorf) nach Petersaurach
Bechhofen bei Windsbach 128 1. Juli 1971
Haag 225 1. Januar 1972 mit Jakobsruh, Reuth, Steinhof und Steinmühle
Wernsbach bei Windsbach 372 1. Januar 1972 Eingliederung des Ortes Wernsbach (134 der 372 Einwohner), Umgliederung der anderen Orte (Neuses und Wernsmühle) nach Windsbach
Wollersdorf 181 1. Januar 1972 mit Watzendorf

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gebietsreform (1972) war Neuendettelsau die größte Gemeinde im Landkreis Ansbach, 2016 mit 7674 Einwohnern die sechstgrößte.[32] Neuendettelsau selbst ist der viertgrößte Ort im Landkreis Ansbach.

Gemeinde Neuendettelsau

Jahr 1987[33] 1991 1995 2000 2005 2010 2011 2015
Einwohner 6448 7090 7583 7669 7853 7766 7377 7674

Ortsteil Neuendettelsau

Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970 1987 2013
Einwohner 403 427 454 610 594 751 785 857 959 1106 1260 1367 1451 1695 1934 2152 2284 2568 2930 4063 4491 4702 5268 5509 5513 6725
Häuser[34] 81 86 108 123 158 229 303 461 976
Quelle [35] [36] [37] [37] [38] [37] [39] [37] [40] [41] [40] [40] [42] [40] [40] [40] [43] [40] [40] [40] [44] [40] [45] [46] [33]

Einwohnerzahl der Ortsteile (Stand: 31. Dezember 2013)[47]

Ortsteil Einwohner
Aich 180
Bechhofen 110
Birkenhof 25
Froschmühle 5
Geichsenhof 47
Geichsenmühle 4
Gewerbegebiet 10
Haag 156
Hammerschmiede 6
Jakobsruh 17
Mausendorf 76
Mausenmühle 1
Reuth 78
Steinhof 11
Steinmühle 9
Watzendorf 52
Wernsbach 116
Wollersdorf 163

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Anmerkung Partei Amtszeit
Johann Martin Ordner um 1846
Konrad Wörrlein um 1856
Andreas Vollet (1842–1893) Landwirt 1880–1893
Johann Koch (1857–1925) Schreinermeister 1894–1911
Johann Kolb (1870–1944) Posthalter und Kaufmann Christlicher Volksdienst 1912–1933
Hans Loscher (1885–1940) Zimmermeister NSDAP 1933–1940
Adolf Traunfelder (1899–1975) Lehrer NSDAP 1940–1945
Hans Högner (1888–1946)1 Baumeister 1945
Michael Errerd (1898–1978) Landwirt CSU 1945–1956
Alfred Kolb (1909–1998) Landwirt CSU 1956–1972
Hermann Schreiber (* 1938) Regierungsrat CSU 1972–1990
Klaus Klenner Jurist CSU 1990–1996
Hans-Werner Landshuter (1944–2017) Reg.-Amtsrat, Dipl.-Verw.-Wirt (FH) SPD 1996–2008
Gerhard Korn (* 1961) Bauingenieur, Diplom-Ing. (FH) CSU seit 2008

¹ von der US-Militärregierung zum Bürgermeister bestellt

Rathaus

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat (einschl. des 1. Bürgermeisters) 21 Mitglieder:

Wahltag CSU SPD FW Grüne FDP Gesamt Listenverbindungen
16. März 2014 08 5 3 4 1 21
02. März 2008 10 7 1 2 1 21 CSU & FDP
03. März 2002 07 8 3 2 1 21 SPD & Grüne

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Neuendettelsau führt seit 1960 ein eigenes Wappen. Die Wappenbeschreibung lautet: Über silbernem Schildfuß, darin eine rote Muschel, in Blau die mit goldenem Ring umgebene silberne Lutherrose mit herzförmigem rotem Butzen, darin ein schwarzes Kreuz.

Die Muschel im Schildfuß ist dem Familienwappen der Freiherren von Eyb entnommen, die seit dem 16. Jahrhundert in Neuendettelsau ansässig ist. Die Lutherrose wurde gewählt, weil die Ortsgeschichte seit Wilhelm Löhe stark von dem kirchlichen Leben der evangelisch-lutherischen Kirche geprägt wird.

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • FrankreichFrankreich Treignac (Frankreich), seit 1996

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2004 bis 2016 war Neuendettelsau Teil der Kommunalen Allianz (Komm,A) zu der auch die politischen Gemeinden Bruckberg, Dietenhofen, Heilsbronn, Petersaurach und Windsbach gehörten. Seit 2016 ist die Gemeinde Teil der Allianz Kernfranken[48], die aus dem Zusammenschluss von Komm,A und LiSa (Lichtenau, Sachsen b. Ansbach) entstand. Seit 2016 bilden die Gemeinden Neuendettelsau und Heilsbronn ein sogenanntes Mittelzentrum.

Kirchtürme von St. Laurentius 1977
St. Nikolai (Südseite) in den 1970er Jahren
Löhehaus

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 2002 eingeweihte neue Feuerwehrhaus
Ehemalige Poststelle

Infrastruktur und Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Gemeindegebiet verläuft die Autobahn A 6, die über die Staatsstraße 2410 erreicht werden kann. Diese führt von Windsbach kommend durch Reuth, an Geichsenhof vorbei nach Aich und weiter nach Heilsbronn. Die St 2223 verläuft von Windsbach kommend an Bechhofen vorbei nach Ansbach. Die Kreisstraße AN 14 führt von Schlauersbach durch Neuendettelsau zur St 2410, die AN 19 von Petersaurach durch Neuendettelsau nach Reuth. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Bechhofen, Wernsbach, Haag, Birkenhof und zur Froschmühle.

Schienengebundener Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuendettelsau ist seit 1894 durch die Bahnstrecke Wicklesgreuth–Windsbach an die Bahnstrecke Nürnberg–Crailsheim angebunden. Dort verkehrt (2012) ein Triebzug der Baureihe 642.

Öffentlicher Nahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuendettelsau kann auch durch den Busverkehr der OVF erreicht werden, der vor allem für die Schüler eingerichtet wurde.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der größte Arbeitgeber ist das Diakoniewerk Neuendettelsau, das eine Vielzahl von sozialen Einrichtungen betreibt. Der Gewerbeverband Neuendettelsau gehört mit seinen über 100 Mitgliedern zu den größten in Mittelfranken.

Laurentius-Schulzentrum, Neubau

Bildung und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Bildungseinrichtungen:

  • Grund- und Mittelschule
  • Löhe-Campus (bestehend aus Gymnasium, Realschule, Fachoberschule, Berufsbildungszentrum Neuendettelsau, Fachschule für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe)
  • Förderschule St. Martin und das Förderzentrum St. Laurentius
  • Augustana-Hochschule, theologische Hochschule der evangelisch-lutherischen Kirche Bayerns
  • Berufsfachschule für Krankenpflege
  • Berufsfachschule für Altenpflege
  • Volkshochschule

Viele dieser Einrichtungen gingen aus der Diakonie Neuendettelsau hervor oder wurden zumindest auf deren Initiative gegründet.

Neuendettelsau ist Standort der Mission EineWelt, eine Einrichtung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Darüber hinaus befindet sich in Neuendettelsau eine der zwei deutschen Zollhundeschulen (der andere Standort ist Bleckede in Niedersachsen). Der Zoll teilt sich die Liegenschaften und Gebäude mit der ebenfalls dort ansässigen Hundeschule der Bundespolizei.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • EMMA-Museum Watzendorf zur Geschichte des Ortes, mit originalen Gerätschaften aus der Zeit vor dem elektrischen Strom
  • Löhe-Zeit-Museum (seit 1998)[49]; zeigt das Leben in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
  • Missionsausstellung einBlick

Freizeit- und Sportanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der TSC Neuendettelsau e. V. hat neun Abteilungen (Badminton, Fußball, Handicap, Herzsport, Karate, Leichtathletik, Tennis, Tischtennis, Turnen) mit insgesamt über 1500 Mitgliedern (Stand 2005). Die Turnabteilung hat durch ihre acht gewonnenen deutschen Meisterschaften (2002–2009) überregionale Bekanntheit erlangt. Das Dojo Gomekan (Karateabteilung, Stilrichtung Shotokan) war bislang drei Mal Austräger des sog. bayerischen Breitensportweekend (2001, 2003, 2005), an denen Lehrgänge mit international bekannten Sensei stattfanden.

Das Jugendzentrum Neuendettelsau bietet Kindern und Jugendlichen ein vielfältiges Freizeitangebot. Gerne genutzt wird auch das Freizeitbad Novamare.

Wilhelm Löhe, Gründer der Diakonie Neuendettelsau

Der Schießsportverein SV Edelweiß 1922 e. V. Neuendettelsau bietet Luftgewehr- Böller- und Bogenschießen an.

Friedrich Bauer, Gründer der Neuendettelsauer Missionsarbeit

Telefonvorwahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Neuendettelsau gilt größtenteils die Vorwahl 09874. Abweichend davon muss man nach Wernsbach die 09871 sowie nach Aich, Hammerschmiede, Mausendorf und Mausenmühle die 09872 vorwählen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rudolf Arlt (* 1931), Unternehmer, CSU-Politiker, Träger des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse[50]
  • Eduard Sabel (1856–1928), Pfarrer der St. Nikolaigemeinde, seit 1909 Obmann der Gesellschaft für innere Mission, 1913 Ehrenbürger der Gemeinde Neuendettelsau

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

nach Geburtsjahr sortiert

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Bauer (1812–1874), Gründer und erster Inspektor der Neuendettelsauer Missionsanstalt
  • Hermann von Bezzel (1861–1917), Rektor der Diakonie Neuendettelsau und Oberkonsistorialpräsident der Ev.-Luth. Kirche in Bayern
  • Hermann Dietzfelbinger (1908–1984) Rektor der Diakonie Neuendettelsau und Landesbischof der Ev.-Luth. Kirche in Bayern
  • Johann Flierl (1858–1947), Gründer der Neuendettelsauer Mission in Neuguinea
  • Wilhelm Löhe (1808–1872), Gründer und erster Rektor der Diakonie Neuendettelsau
  • Georg Merz (1892–1959), Mitbegründer und erster Rektor der Augustana-Hochschule
  • Theodor Schober (1918–2010), Pfarrer und Rektor der Diakonie Neuendettelsau
  • Hans Rößler, Heimatgeschichtler und Gründer des Löhe-Zeit-Museums, Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande
  • Hermann Schoenauer (* 1950), Pfarrer und Rektor der Diakonie Neuendettelsau
  • Mathias Hartmann (* 1966), Pfarrer und Rektor der Diakonie Neuendettelsau (seit 2015)

siehe auch: Kategorie:Person (Neuendettelsau)

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 2002 erschütterte ein Umweltskandal die Gemeinde. Ein Landwirt aus dem Ortsteil Reuth hatte unter anderem von den Unternehmen Ford und Agfa Giftmüll angenommen, um diesen in seiner Biogasanlage zu vergären. Die Reste der Vergärung brachte er auf seine Felder aus, was eine Verseuchung des Bodens zur Folge hatte.[51][52] Das zuständige Landratsamt Ansbach hatte die Entsorgung des Giftmülls in der Biogasanlage teilweise genehmigt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Kaspar Bundschuh: Neuendettelsau. In: Geographisches, statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 738 (franconica.uni-wuerzburg.de).
  • Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, S. 138.
  • Günther P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 2). Deutscher Kunstverlag, München 1958, DNB 451224701, S. 128–129.
  • Matthias Honold; Hans Rößler (Hrsg.): 700 Jahre Neuendettelsau: Festschrift zur 700-Jahr-Feier 1298/1998; historische Beiträge zur Ortsgeschichte und Häuserchronik von Neuendettelsau. Neuendettelsau 1998, ISBN 3-00-002564-2.
  • Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Michael Laßleben, Kallmünz 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
  • Manfred Keßler: Der Rittersitz zu Dettelsau im hohen und späten Mittelalter. (Dissertation). Erlangen 2009, DNB 998940933 (PDF; 11,1 MB).
  • Wolf-Armin von Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken. C. H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 157.
  • Konrad Rosenhauer u. a. (Hrsg.): Der Landkreis Ansbach. Vergangenheit und Gegenwart. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1964, DNB 450093387, S. 175–177.
  • Hans Rößler (Hrsg.): Unter Stroh- und Ziegeldächern. Aus der Neuendettelsauer Geschichte. Freimund, Neuendettelsau 1982, ISBN 3-7726-0110-3.
  • Adam Schuster: Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte. Brügel, Ansbach 1963, DNB 994601611.
  • Wolfgang Steinbauer: Die ortsgeschichtliche Entwicklung von Neuendettelsau. 1962.
  • Annerose Tietze: Flurnamen von Neuendettelsau als Spiegel der Ortsnatur und Ortsgeschichte. Erlangen 1967.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neuendettelsau – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Neuendettelsau – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. E. Fechter, S. 138.
  3. Bis zum Wirken Wilhelm Löhes war der auf einem Hochplateau gelegene Ort verhältnismäßig unbedeutend und arm und wurde deswegen von den Bewohnern umliegender Orte als Bettelhöhe bezeichnet.
  4. Neuendettelsau in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek Dort 18 Ortsteile, da der Ortsteil Gewerbegebiet noch nicht berücksichtigt wurde.
  5. M. Jehle, Bd. 1, S. 18 f., 22, 25, 475.
  6. M. Jehle, Bd. 1, S. 52, 476.
  7. Ernst Förstemann: Altdeutsches Namenbuch. 1. Auflage. Erster Band: Personennamen. Verlag von Ferdinand Förstemann, Nordhausen 1856, Sp. 1145 (Digitalisat).
  8. W.-A. v. Reitzenstein, S. 157; E. Fechter, S. 138.
  9. G. Muck, Bd. 1, S. 46.
  10. M. Keßler, in: 700 Jahre Neuendettelsau,S. 27–71.
  11. M. Jehle, Bd. 1, S. 67
  12. M. Jehle, Bd. 1, S. 477.
  13. a b M. Jehle, Bd. 1, S. 479.
  14. M. Jehle, Bd. 1, S. 187 f., 217, 456, 477.
  15. a b M. Jehle, Bd. 1, S. 480.
  16. M. Jehle, Bd. 1, S. 446, 478.
  17. M. Jehle, Bd. 1, S. 454.
  18. M. Jehle, Bd. 1, S. 481–483.
  19. M. Jehle, Bd. 2, S. 731.
  20. Eberhard Krauß: Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Windsbach im 17. Jahrhundert. Eine familiengeschichtliche Untersuchung (Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte, 19). Gesellschaft für Familienforschung in Franken, Nürnberg 2007, ISBN 978-3-929865-12-7, S. 44–49 u. passim.
  21. M. Jehle, Bd. 2, S. 891.
  22. M. Jehle, Bd. 2, S. 956.
  23. Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Heilsbronn 1810. Zitiert nach M. Jehle, Bd. 2, S. 963.
  24. M. Jehle, Bd. 2, S. 1002 f.
  25. M. Jehle, Bd. 1, S. 481.
  26. M. Jehle, Bd. 1, S. 475.
  27. M. Jehle, Bd. 1, S. 67.
  28. M. Jehle, Bd. 1, S. 72 f.
  29. Zitat aus: Ansbach und seine Umgebung, Ansbach 1930, S. 152.
  30. Michael Cranach und Hans-Ludwig Siemen (Hrsg.): Psychiatrie im Nationalsozialismus, München 2012, S. 167–170.
  31. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 421.
  32. Amtliche Ergebnisse entsprechen meist nicht der tatsächlichen Einwohnerzahl, die durch Volkszählungsergebnisse ermittelt wurde. Dadurch sind die Schwankungen der Einwohnerzahl zu erklären, wie man sie z. B. für das Jahr 2011 erkennen kann.
  33. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 329 (Digitalisat).
  34. Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840, 1852 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude.
  35. Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann meherer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 62 (Digitalisat).
  36. Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 150 (Digitalisat).
  37. a b c d Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952. In: Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192. München 1953, S. 174, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  38. Joseph Heyberger (Hrsg.): Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabethischem Ortslexikon. Literar.-artist. Anst. der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1043, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  39. kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Koenigreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarr-, Schul- u. Postzugehörigkeit. ... mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt, Sp. 1209, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  40. a b c d e f g h i j Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952. In: Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192. München 1953, S. 164, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  41. Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, ... sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1095 (Digitalisat).
  42. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1159 (Digitalisat).
  43. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1197 (Digitalisat).
  44. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern - Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1028 (Digitalisat).
  45. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 756 (Digitalisat).
  46. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 170 (Digitalisat).
  47. Gemeindeverwaltung Neuendettelsau (Hrsg.): Neuendettelsau. Informationen, Behördenwegweiser. Neuendettelsau 2014, S. 7.
  48. www.kernfranken.eu
  49. Löhe-Zeit-Museum
  50. Amts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde Neuendettelsau, 40. Jahrgang, 2011/22, S. 1f. (PDF; 2,0 MB)
  51. Sebastian Knauer und Sven Röbel: UMWELT: „Cocktail aus Chemie“. In: Der Spiegel. Nr. 26, 2002 (online).
  52. Umweltskandal: Giftmüll von Großunternehmen auf bayerischen Feldern. In: Spiegel Online. 13. Juni 2002, abgerufen am 31. Dezember 2016.