Neuenhainer See

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Neuenhainer See
Neuenhainer See Wiki.jpg
Geographische Lage Westhessische Senke
Orte am Ufer Neuenhain
Daten
Koordinaten 50° 59′ 35″ N, 9° 16′ 5″ O50.9930555555569.2680555555556190Koordinaten: 50° 59′ 35″ N, 9° 16′ 5″ O
Neuenhainer See (Hessen)
Neuenhainer See
Höhe über Meeresspiegel 190 m
Fläche 4,4 hadep1f5
Länge 430 mf6
Breite 110 mf7
Maximale Tiefe 14,1 mf10
Mittlere Tiefe 6,3 mf11

Besonderheiten

Badesee

Neuenhainer See Sandstrand.jpg
Der Sandstrand liegt nahe dem Campingplatz

Der Neuenhainer See ist ein knapp 5 ha großer Badesee in der Gemeinde Neuental im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis. Er entstand ab 1969 durch Flutung eines Tagebaurestlochs aus dem Borkener Braunkohlerevier.

Lage[Bearbeiten]

Der Neuenhainer See liegt im Osten von Neuental etwa 500 m nördlich des Ortsteils Neuenhain. Gut einen Kilometer nordöstlich des Sees liegt Dillich, ein Stadtteil von Borken. Die Kernstadt Borken befindet sich gut fünf Kilometer nördlich.

Der See ist von landwirtschaftlich genutzten Flächen umgeben, im Norden befindet sich ein kleines Waldstück. Etwa 600 m nördlich liegt der ebenfalls aus dem Borkener Braunkohletagebau entstandene Dillicher See.

Panorama vom Neuenhainer See

Freizeitmöglichkeiten[Bearbeiten]

Am Nordufer des Sees befindet sich ein Campingplatz. Darüber hinaus gibt es ein Beachvolleyballfeld, Tennisplätze und einen Abenteuerspielplatz. Der See bietet neben einem Badestrand Möglichkeiten zum Angeln und Tauchen.

Auf dem Campingplatz kam es im Sommer 2008 zu einem Überfall von vier Mitgliedern der rechtsextremen Freien Kräfte Schwalm-Eder auf ein Zeltlager der Linksjugend Solid.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gabriele Sümer: "Alter, war das geil!" In: Frankfurter Rundschau. 17. Dezember 2008, abgerufen am 15. Januar 2012 (deutsch).