Neuenkirchen (Hadeln)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Neuenkirchen
Neuenkirchen (Hadeln)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Neuenkirchen hervorgehoben

Koordinaten: 53° 47′ N, 8° 54′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Cuxhaven
Samtgemeinde: Land Hadeln
Höhe: 0 m ü. NHN
Fläche: 19,65 km2
Einwohner: 1334 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km2
Postleitzahl: 21763
Vorwahlen: 04751, 04755, 04758
Kfz-Kennzeichen: CUX
Gemeindeschlüssel: 03 3 52 038
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 47
21763 Neuenkirchen
Website: Samtgemeinde Land Hadeln - Gemeinde Neuenkirchen
Bürgermeister: Ingo Tietje (SPD)
Lage der Gemeinde Neuenkirchen im Landkreis Cuxhaven
NordseeSchleswig-HolsteinBremerhavenLandkreis OsterholzLandkreis Rotenburg (Wümme)Landkreis StadeLandkreis WesermarschArmstorfArmstorfBelumBeverstedtBülkauCadenbergeCuxhavenGeestlandHagen im BremischenHechthausenHemmoorHollnsethIhlienworthLamstedtLoxstedtMittelstenaheNeuenkirchen (Land Hadeln)Neuhaus (Oste)NordledaOberndorf (Oste)OdisheimOsten (Oste)OsterbruchOtterndorfSchiffdorfSteinau (Niedersachsen)StinstedtStinstedtWannaWingstWurster NordseeküsteKarte
Über dieses Bild

Neuenkirchen (niederdeutsch Neenkarken) ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Land Hadeln im zu Niedersachsen gehörenden Landkreis Cuxhaven.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Betroffenes Gebiet bei einer „kleinen“ Sturmflut von nur 4,50 m bei einem Deichbruch am Glameyer Stack, Otterndorf

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuenkirchen, aufgrund seiner Lage im Bereich der Niederelbe auch Neuenkirchen/Niederelbe bezeichnet, liegt an der Medem und Wilster. Durch die Nähe zur Elbmündung und damit zur Nordsee sowie die geringe Erhebung von höchstens 0 m über NHN liegt die Gemeinde in einem sturmflutgefährdeten Bereich, sofern ein Deich brechen sollte.

Neuenkirchen liegt in der Marsch.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cuxhaven-Lüdingworth Otterndorf Osterbruch
Nordleda Nachbargemeinden Osterbruch
Nordleda Ihlienworth Ihlienworth

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick über freies Feld auf den Ortsteil Katthusen

Neuenkirchen ist ein Haufendorf mit Strich- und Streusiedlungen. Zur Gemeinde gehören die folgende Ortsteile:

  • Brüninghemm (niederdt. Brüünhemm)[2]
  • Dörringworth (niederdt. Dellnwort)[3]
  • Höerteil (niederdt. Höördeel)[4] mit seinen Ortsteilen:
    • Höden (niederdt. Höden)[5]
    • Hörfelde (niederdt. Höörfelln)[6]
  • Katthusen (niederdt. Katthusen)[7]
  • Neuenkirchen (Hauptort)
  • Pedingworth (niederdt. Jerusalem und Pemwoort)[8]
  • Süderende (niederdt. Süderinn'n)[9]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuenkirchen wurde als Nigenkerken 1342 erstmals urkundlich erwähnt.[10] Weitere belegte Namensformen sind Nyenkerken (1406) und Nienkerken (1515).[11] Dörringworth wurde bereits 1139 als Sitz eines Ritters von Turneworthe erwähnt wurde und galt als Koornkamer van Land Hadeln.[12]

Über Pedingworth (auch „Jerusalem“ genannt) ist der Ausspruch überliefert: Geiß du sinnig dör Jerusalem, biet't die die Lüüs', geiß du dar hatt dör, biet't die de Hunn'n.[13]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brüninghemm, Pedingworth sowie ein Teil von Scholien wurden 1929 nach Neuenkirchen eingemeindet. Bis dahin gehörten sie zur damaligen Gemeinde Osterende-Otterndorf. Kirchlich gehören diese Teile aber immer noch zu Otterndorf.[14]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuenkirchen aus Richtung Nordost gesehen, mittig der Kirchturm
Datum Einwohner Quelle
1824 0185 [15]
1848 0339 [16]
1871 0329 (Kirchdorf)
1038 (Gemeinde)
1459 (ca., incl. der 1929 eingemeindeten Ortsteile)
[17]
[17]
[18]
1910 0834 [19]
1925 0819 [20]
1933 1140 [20]
1939 1304 [20]
1950 2017 [21]
Datum Einwohner Quelle
1961 1562 [21]
1970 1618 [21]
1987 1336 [21]
1990 1343 [21]
1995 1401 [21]
2000 1529 [21]
2005 1500 [21]
2010 1425 [21]
2018 1334 [22]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindeverwaltung und ehemalige Filiale der Kreissparkasse befinden sich mitten im Ort

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Neuenkirchen besteht aus elf Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 1.001 und 2.000 Einwohnern.[23] Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Die letzte Kommunalwahl am 11. September 2016 ergab das folgende Ergebnis:[24]

Partei Anteilige Stimmen Anzahl Sitze
SPD 66,88 % 7
CDU 33,11 % 4

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2016 lag mit 62,93 %[24] über dem niedersächsischen Durchschnitt von 55,5 %.[25]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat wählte das Gemeinderatsmitglied Ingo Tietje (SPD) zum ehrenamtlichen Bürgermeister für die aktuelle Wahlperiode. Seine Stellvertreter sind Dagmar Diers (SPD) und Jürgen Poppe (CDU).[26]

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Chronik der Bürgermeister

  • (1991–dato): Ingo Tietje (SPD)[27]
  • ( noch offen): Gustav Dittmer (CDU)
  • ( noch offen): Ernst-August Eckhoff (BGN)
  • (3. August 1945– noch offen): Wilhelm Meyer-Buhr, eingesetzt durch die britische Militärregierung

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Neuenkirchen
Blasonierung:Gespalten; vorn: in Grün zwei silberne Wellenbalken; hinten: in Silber ein roter Feuerbesen.“[28]
Wappenbegründung: Die Wellenbalken versinnbildlichen die durch die Ortsgemarkung fließenden Flüsse Medem und Wilster. Der Feuerbesen, auch Donnerbesen bzw. Donarsbesen oder Hexenbesen genannt, ist dem Wappen des einst hier ansässigen Adelsgeschlecht von der Medem entlehnt.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalstein Gemeindepartnerschaft zwischen Neuenkirchen und St. Broladre
Jeweils Anfang Mai (Pfingstwochenende) finden gegenseitige Besuche durch größere Delegationen statt: Fährt in einem Jahr eine Neuenkirchener Delegation nach St. Broladre, so kommt im folgenden Jahr eine Delegation aus St. Broladre nach Neuenkirchen.[29]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St.-Marien-Kirche von Südwesten
St.-Marien-Kirche von Südost
  • St.-Marien-Kirche
Diese aus dem 14. Jahrhundert stammende Backsteinkirche bekam den Chor erst zu Beginn des 16. Jahrhunderts dazu. Das Kirchenschiff hat die Maße 18,70 × 9,60 m und ist 5,90 m hoch, während der von diesem durch einen in etwa halbkreisförmigen Bogen getrennte Chor die Maße 8,50 × 6,20 m hat und 4,70 m hoch ist. Die Wände sind 1,10 m dick. Der massive Westturm ist 35 m hoch, er wurde zuletzt 1990–1992 restauriert. In ihm befinden sich noch zwei Glocken, nachdem eine dritte, 1670 gegossene im Ersten Weltkrieg abgeliefert werden musste. Die große Glocke mit einem Durchmesser von 1,36 m ist 1741 gegossen worden, die kleine mit einem Durchmesser von 0,54 m im Jahre 1475.
Ein mechanisches Uhrwerk der Firma J. F. Weule (Bockenem) von 1896 ist noch vorhanden, die Turmuhr läuft inzwischen mit Strom. Aus dem 16. Jahrhundert stammt die zuletzt 1987 restaurierte hölzerne Kreuzigungsgruppe, die sich seit 1967 über dem Altar an der Ostwand des Chores befindet. Zuvor war sie nördlich des Chorbogens aufgestellt. Die Kanzel stammt aus dem 17. Jahrhundert. Der gemauerte Steinaltar ersetzt seit 1967 einen Holzaltar, dessen Altarbild seit 1994/95 an der Südseite des Chores hängt. Die Altarleuchten stammen aus dem Jahre 1630.
Der älteste Gegenstand der Kirche ist das Taufbecken aus den ersten Baujahren der Kirche. Der Taufkessel wird von drei Figuren getragen. Seine Wandung zeigt 18 Reliefbilder. Ein behauener Stein, der neben dem Taufkessel liegt, wurde in der Nähe der Kirche gefunden. Bei ihm handelt es sich eventuell um eine Piscine, mit der Taufwasser aus der Kirche nach außen geleitet worden sein könnte. An die Decke sind Bauernwappen aus dem Jahre 1618 gemalt, deren Namen spiegelbildlich zu lesen sind.
Eine kleine Barockorgel rundet das Inventar der Kirche ab. Sie wurde in den Jahren 1660 bis 1661 von dem Orgelbauer Christoph Donat in Leipzig gebaut und auf dem Wasserwege nach Neuenkirchen gebracht, wo sie 1662 aufgestellt wurde. Sie verfügt über 18 Register auf zwei Manualen und Pedal. Im Jahr 1738 veränderte Dietrich Christoph Gloger die Disposition und im Jahr 1835 schuf Johann Georg Wilhelm Wilhelmy den heutigen Prospekt.[30] Die letzte Restaurierung wurde im Jahr 2012 von Rowan West aus Ahrweiler durchgeführt. Der lebendige und farbige Klang der Orgel wird durch die Windversorgung durch einen Keilbalg und die „ungleichschwebende“, wohltemperierte Stimmung unterstützt.
  • In der Dorfstraße 38 und 48 finden sich Häusertypen, die in der oft üblichen Bauweise bis ins 19. Jahrhundert erbaut wurden.
  • In der Dorfstraße 69 findet sich ein reetgedecktes Backsteinhaus vom Anfang des 19. Jahrhunderts, das später verändert wurde.
  • Aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist ein ehemaliges Backhaus in Katthusen Nr. 20 erhalten.
  • In Pedingworth ist eine 1875 erbaute Ziegelgewölbebrücke über die Auswettern, kurz vor deren Einmündung in die Medem, ein Zeugnis für ein technisches Kulturdenkmal.

Baudenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Häuser in Neuenkirchen. Links eine Gaststätte, rechts das denkmalgeschützte Gebäude Dorfstraße 38

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 1922 gegründeten Turn- und Sportverein (TSV) Neuenkirchen werden unterschiedliche Sportarten betrieben.[31]

Bereits vor Gründung des Schützenvereins Neuenkirchen N.E.e. V. 1950 wurden Schützenfeste gefeiert.[32] 1967 wurde die Sportabteilung des Vereins gegründet, die einige Teilnahmen ihrer Mitglieder an niedersächsischen Landes- und Deutschen Meisterschaften zu verzeichnen hat.[33] Der Verein hat 177 Mitglieder (Stand: 2008).[34]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Feuerwehrball (erster Samstag im Februar)
  • Maibaumaufstellen am 30. April
  • Schützenfest im Juli
  • Kinderfest im August / September das von den ortsansässigen Vereinen, der Kirchengemeinde, den Gastwirten und von Privatpersonen organisiert wird
  • Kinderausflug an einem Wochenende vor den Sommerferien in den einen Familien-Freizeitpark (z. B. Sport- und Spielpark in der Wingst oder Magic Park in Verden)
  • Weihnachtsmarkt[36]

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1902 wurde der Gemischte Chor vom damaligen Kantor gegründet, der Verein war jedoch bis 1932 aktiv.[37] In den 1980er Jahren kam es zu einer Neugründung.[38] Im Rahmen der Kirchengemeinde war ein Kirchenchor aktiv. Die Kirchenorgel eignet sich wegen ihres besonderen Klanges für Orgelkonzerte.

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Neuenkirchen gibt es als Grundschule die Hinrich-Wilhelm-Kopf-Schule mit einem Neubau von 1931. Aufgrund zurückgehender Schülerzahlen wurden die Schulen in Neuenkirchen und Nordleda 2009 zu einem Schulbezirk zusammengelegt. Die 1. und 2. Klasse wird in Nordleda unterrichtet, die 3. und 4. Klasse in Neuenkirchen.[39]

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein großer Teil der Bevölkerung gehört der evangelisch-lutherischen St.-Marien-Kirchengemeinde oder der evangelisch-lutherischen St.-Severi-Kirchengemeinde Otterndorf an, da zu deren Parochie traditionell auch die Ortsteile Brüninghemm und Pedingworth gehören. Die Neuenkirchener Kirchengemeinde ist Trägerin des örtlichen Friedhofs und unterhielt bis 2008 einen Kinderspielkreis.

1347 wurde der erste Pfarrer für Nigenkerken erwähnt. Die Gemeinde gehörte bis zur Einführung der Reformation 1527 zum Archidiakonat Hadeln-Wursten. Sie hatte zeitweise bis zu drei Pfarrstellen.[40]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort ist noch landwirtschaftlich geprägt, traditionell mit großen, aber nur noch relativ wenigen Bauernhöfen. Der Tourismus ist nicht ausgeprägt.

Ansässige Unternehmen

Größter Arbeitgeber im Ort ist die Firma Dinter jetzt Döhler Neuenkirchen GmbH mit etwa 170 Beschäftigten in Neuenkirchen. Hergestellt werden Konzentrate und Aromen für Fruchtsäfte, Fruchtschorlen und Fruchtsaftgetränke die weltweit an die Getränkeindustrie geliefert werden. Seit 2001 gehört die Firma Dinter zur in Darmstadt ansässigen Döhler Gruppe.

Die Firma Albert Cordts Fleischgroßhandel betreibt am Stammsitz in Neuenkirchen einen Zerlegebetrieb. In den 1990er Jahren hat die Firma Cordts den städtischen Schlachthof in Bremerhaven übernommen, der nun als EG Schlacht- und Zerlegebetrieb weitergeführt wird.

Daneben finden sich eine Reihe von Handwerksbetrieben, einige kleine Läden in der Gemeinde und das Mobil der Weser-Elbe-Sparkasse (Freitag 9.00 – 10.30 Uhr vor dem Dorfgemeinschaftshaus, Dorfstraße 57), die eine Grundversorgung vor Ort sicherstellen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmal für Hinrich Wilhelm Kopf des Bildhauers Frijo Müller-Belecke im Park vor der St.-Marien-Kirche

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Albert Lüders, alias Albertus Luderus (um 1627–1675), Priester, er endete nach einem Todesurteil in Schwerin auf dem Scheiterhaufen[41]
  • Martin Kröncke (1705–1774), Münzmeister und preußischer Generalmünzdirektor, nach ihm ist der Marten-Kröncke-Weg benannt
  • Friedrich Adolf Mehrtens (1840–1899), klassischer Pianist, Dirigent und Musikpädagoge
  • Hinrich Wilhelm Kopf (1893–1961), Politiker (SPD) und erster Ministerpräsident von Niedersachsen
  • Werner Tietje (1924–1984), niederdeutscher Schriftsteller, Heimatpfleger und Maler

Personen, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Doris Böker (Bearb.): Landkreis Cuxhaven (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen. Band 19). C. W. Niemeyer Verlag, Hameln 1997, ISBN 3-8271-8259-X, S. 250–252.
  • Ernst-August Eckhoff: Die Zusammenarbeit mit den Vereinen und Organisationen in Neuenkirchen. In: DRK-Ortsverein Neuenkirchen Land Hadeln (Hrsg.): Festschrift – 50 Jahre DRK-Ortsverein Neuenkirchen Land Hadeln. Neuenkirchen 5. Oktober 1996.
  • Gemischter Chor Neuenkirchen. In: Neuenkirchener Vereine (Hrsg.): „WIR“. Das Vereinsgeschehen in Neuenkirchen Land Hadeln. Gestern, heute und morgen., 1997.
  • Hermann Rodegerdts: Die Flurnamen des Hadler Kirchspiels Neuenkirchen. Bearbeitet von Ludwig Badenius, Bremerhaven 2002 (Band 1 der flurnamenkundlichen Reihe des Heimatbundes der Männer vom Morgenstern), ISBN 3-931771-60-1.
  • Die St. Marienkirche zu Neuenkirchen / Land Hadeln, undatierter Kirchenführer.
  • Ernst-August Eckhoff: Die Sportabteilung des SV Neuenkirchen. In: SV Neuenkirchen N. E. e. V. (Hrsg.): Festschrift – 50 Jahre SV Neuenkirchen N. E. e. V. Neuenkirchen 2000.
  • Heinrich Teut: Hadeler Wörterbuch. Der plattdeutsche Wortschatz des Landes Hadeln (Niederelbe). Band 1–4. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1959.
  • TSV Neuenkirchen. In: Neuenkirchener Vereine (Hrsg.): „WIR“. Das Vereinsgeschehen in Neuenkirchen Land Hadeln. Gestern, heute und morgen. [Lt. Impressum: Vierteljährlich erscheinende Zeitschrift, Ausgabe Weihnachten] 1997.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neuenkirchen (Land Hadeln) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. Heinrich Teut: Hadeler Wörterbuch. Der plattdeutsche Wortschatz des Landes Hadeln (Niederelbe). Band 1. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1959, S. 290 (Weitere bekannte Namensformen: Brunighemm und Brunehemm (1355), ebd).
  3. Heinrich Teut: Hadeler Wörterbuch. Der plattdeutsche Wortschatz des Landes Hadeln (Niederelbe). Band 1. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1959, S. 429 (Belegt die Namensformen Dörrnwoort, Döllnwoort, Delmwoort. Weitere dort genannte Namensformen: Turneworthe (1139), Thorneworth (1203), Dornworth (1509–1525), Dorrenwort (1484), später Dürrenworth).
  4. Heinrich Teut: Hadeler Wörterbuch. Der plattdeutsche Wortschatz des Landes Hadeln (Niederelbe). Band 2. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1959, S. 223 (Maskulinum).
  5. Heinrich Teut: Hadeler Wörterbuch. Der plattdeutsche Wortschatz des Landes Hadeln (Niederelbe). Band 2. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1959, S. 202 (Femininum. Ebenso eine Häusergruppe in Altenbruch-Osterende).
  6. Heinrich Teut: Hadeler Wörterbuch. Der plattdeutsche Wortschatz des Landes Hadeln (Niederelbe). Band 2. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1959, S. 223 (Dort werden auch Höörfeld und Höfelln (Betonung auf letzter Silbe) als Namensformen genannt).
  7. Heinrich Teut: Hadeler Wörterbuch. Der plattdeutsche Wortschatz des Landes Hadeln (Niederelbe). Band 2. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1959, S. 399 (Für Katthusen ist/sind 1733 die Form(en) Katthüs[er]deel belegt. – Katthusen gibt es im Hadeler Wörterbuch auch, ist jedoch ein Hof im (nicht allzu weit entfernten!) Westerende Otterndorf: „1717 herrschaftlicher Hof (Erbzinshof), benannt nach dem Personennamen Katte, der schon 1513 in Neuenkirchen vorkommt.“ – Während die Straße eindeutig Katthusen zu heißen scheint, wird für den Ortsteil bzw. als Flurname auch die Schreibweise Kathusen mit einem 't' notiert, vgl. Katasteramt Otterndorf).
  8. Heinrich Teut: Hadeler Wörterbuch. Der plattdeutsche Wortschatz des Landes Hadeln (Niederelbe). Band 3. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1959, S. 308 (Heinrich Teut verzeichnet noch die Schreibweise Pädingworth, für 1482 Peddingworth, ferner Pendusen und Jerusalem. Zu Jerusalem bemerkt er, dass dieser Name für „Pädingworth und Häusergruppe in Ihlienworth [!]“ stehe).
    vgl.: Heinrich Teut: Hadeler Wörterbuch. Der plattdeutsche Wortschatz des Landes Hadeln (Niederelbe). Band 2. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1959, S. 296.
  9. Heinrich Teut: Hadeler Wörterbuch. Der plattdeutsche Wortschatz des Landes Hadeln (Niederelbe). Band 4. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1959, S. 281 (Ebd. auch: Süderinn'nweg: Süderenderweg).
  10. Heinrich Rüther: Urkundenbuch des Klosters Neuenwalde. Books on Demand Verlag, Norderstedt 2002, ISBN 3-8311-3167-8 (Unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 1905 [Hannover/Leipzig, Hahn]).
    nach: Heinrich Teut: Hadeler Wörterbuch. Der plattdeutsche Wortschatz des Landes Hadeln (Niederelbe). Band 3. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1959, S. 202.
  11. Heinrich Teut: Hadeler Wörterbuch. Der plattdeutsche Wortschatz des Landes Hadeln (Niederelbe). Band 3. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1959, S. 202.
  12. Heinrich Teut: Hadeler Wörterbuch. Der plattdeutsche Wortschatz des Landes Hadeln (Niederelbe). Band 1. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1959, S. 429.
  13. Heinrich Teut: Hadeler Wörterbuch. Der plattdeutsche Wortschatz des Landes Hadeln (Niederelbe). Band 2. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1959, S. 296.
  14. Ludwig Badenius (Bearb.), u. a.: Flurnamensammlung Hadeln. Die Flurnamen des Grundsteuerkatasters von 1876 für die preußischen Ämter Neuhaus a. d. Oste, Osten und Otterndorf sowie der Stadt Otterndorf, und die Flurnamen des hamburgischen Katasters für das Amt Ritzebüttel. Hrsg.: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung (= Sonderveröffentlichungen des Heimatbundes der Männer vom Morgenstern. Band 30). Eigenverlag, Bremerhaven 1998, ISBN 3-931771-30-X, S. 127.
  15. C. H. C. F. Jansen: Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Helwing'sche Hofbuchhandlung, Hannover 1824 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 21. Juli 2019] Die Zahl bezieht sich nur auf das damalige Kirchspiel).
  16. Doris Böker (Bearb.): Landkreis Cuxhaven (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen. Band 19). C. W. Niemeyer Verlag, Hameln 1997, ISBN 3-8271-8259-X, S. 251 (Die Zahl bezieht sich nur auf den damaligen „Kirchort“).
  17. a b Ludwig Badenius (Bearb.), u. a.: Flurnamensammlung Hadeln. Die Flurnamen des Grundsteuerkatasters von 1876 für die preußischen Ämter Neuhaus a. d. Oste, Osten und Otterndorf sowie der Stadt Otterndorf, und die Flurnamen des hamburgischen Katasters für das Amt Ritzebüttel. Hrsg.: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung (= Sonderveröffentlichungen des Heimatbundes der Männer vom Morgenstern. Band 30). Eigenverlag, Bremerhaven 1998, ISBN 3-931771-30-X, S. 127 (Laut Volkszählung).
  18. Ludwig Badenius (Bearb.), u. a.: Flurnamensammlung Hadeln. Die Flurnamen des Grundsteuerkatasters von 1876 für die preußischen Ämter Neuhaus a. d. Oste, Osten und Otterndorf sowie der Stadt Otterndorf, und die Flurnamen des hamburgischen Katasters für das Amt Ritzebüttel. Hrsg.: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung (= Sonderveröffentlichungen des Heimatbundes der Männer vom Morgenstern. Band 30). Eigenverlag, Bremerhaven 1998, ISBN 3-931771-30-X, S. 152 ff. (Laut Volkszählung).
  19. Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Hadeln. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: www.gemeindeverzeichnis.de. 3. Februar 2019, abgerufen am 21. Juli 2019.
  20. a b c Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Landkreis Land Hadeln (→ Siehe unter: Nr. 36). (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  21. a b c d e f g h i Einwohnerentwicklung der Samtgemeinde Hadeln. In: www.otterndorf.de. Archiviert vom Original am 5. September 2012; abgerufen am 21. Juli 2019.
  22. Bevölkerungszahlen. In: Internetseite Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN). Abgerufen am 9. Mai 2019.
  23. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG); § 46 – Zahl der Abgeordneten. In: Internetseite Niedersächsisches Vorschrifteninformationssystem (NI-VORIS). 17. Dezember 2010, abgerufen am 20. Juli 2019.
  24. a b Gemeinde Neuenkirchen – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2016. In: Internetseite Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO). 11. September 2016, abgerufen am 20. Juli 2019.
  25. Die CDU holt landesweit die meisten Stimmen. In: Internetseite des NDR. 12. September 2016, abgerufen am 14. Februar 2017.
  26. Gemeinderat Neuenkirchen. In: Internetseite der Samtgemeinde Land Hadeln. Abgerufen am 28. April 2018.
  27. Ingo Tietje: „Neuenkirchen ist insgesamt gut aufgestellt“. In: Internetseite Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung. 9. Februar 2019, abgerufen am 21. Juli 2019.
  28. Rudolf Lembcke: Kreis Land Hadeln. Geschichte und Gegenwart. Hrsg.: Kreis Land Hadeln. Buchdruckerei Günter Hottendorff, Otterndorf 1976, S. 48 (Wappenteil).
  29. Partnerschaft mit St. Broladre. In: www.ott-forum.de. Archiviert vom Original am 22. Juli 2009; abgerufen am 20. Juli 2019.
  30. Neuenkirchen, St. Marien, Orgel von Christoph Donat (1661/62) und Georg Wilhelmy (1835/36). In: Internetseite Nomine. Abgerufen am 21. Juli 2019.
  31. TSV Neuenkirchen. S. 13–15.
  32. Ernst-August Eckhoff: Die Entstehungsgeschichte des Vereins. In: SV Neuenkirchen N. E. e. V. (Hrsg.): Festschrift – 50 Jahre SV Neuenkirchen N. E. e. V. Neuenkirchen 2000, S. 11.
  33. Ernst-August Eckhoff: Die Sportabteilung des SV Neuenkirchen. In: SV Neuenkirchen N. E. e. V. (Hrsg.): Festschrift – 50 Jahre SV Neuenkirchen N. E. e. V. Neuenkirchen 2000, S. 23–25.
  34. Mitgliederzahl. (Nicht mehr online verfügbar.) In: www.bezirksschuetzen-elbe-weser.de. Mai 2019, ehemals im Original; abgerufen am 13. August 2008.@1@2Vorlage:Toter Link/www.bezirksschuetzen-elbe-weser.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
    2000 waren es 236 Mitglieder, vgl.:
    Ernst-August Eckhoff: Die Entwicklung der Mitgliedszahlen. In: SV Neuenkirchen N. E. e. V. (Hrsg.): Festschrift – 50 Jahre SV Neuenkirchen N. E. e. V. Neuenkirchen 2000, S. 21.
  35. Freiwillige Feuerwehren & Ortsjugendfeuerwehren. In: Internetseite der Samtgemeinde Land Hadeln. Abgerufen am 21. Juli 2019.
  36. Ernst-August Eckhoff: Die Zusammenarbeit mit den Vereinen und Organisationen in Neuenkirchen. In: DRK-Ortsverein Neuenkirchen Land Hadeln (Hrsg.): Festschrift – 50 Jahre DRK-Ortsverein Neuenkirchen Land Hadeln. Neuenkirchen 5. Oktober 1996, S. 42 ff.
  37. Gemischter Chor Neuenkirchen. S. 11.
  38. Ernst-August Eckhoff: Die Zusammenarbeit mit den Vereinen und Organisationen in Neuenkirchen. In: DRK-Ortsverein Neuenkirchen Land Hadeln (Hrsg.): Festschrift – 50 Jahre DRK-Ortsverein Neuenkirchen Land Hadeln. Neuenkirchen 5. Oktober 1996, S. 42.
  39. Übergangsregeln gelten bis zum Schuljahr 2009/2010. In: Niederelbe-Zeitung. 30. Mai 2007 (Digitalisat in: www.schule-neuenkirchen.de [abgerufen am 28. April 2018] siehe unter: Jahr 2007).
  40. St. Marienkirche. S. 1.
  41. Heiko Völker: Hadler Priester endet auf dem Scheiterhaufen. In Schwerin wurde das Todesurteil über Albertus Luderus vollstreckt. In: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. (Hrsg.): Niederdeutsches Heimatblatt. Nr. 803. Nordsee-Zeitung GmbH, Bremerhaven November 2016, S. 2–3 (Digitalisat [PDF; 5,7 MB; abgerufen am 20. Juli 2019]).