Neuenkirchen (bei Neubrandenburg)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Neuenkirchen führt kein Wappen
Neuenkirchen (bei Neubrandenburg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Neuenkirchen hervorgehoben
Koordinaten: 53° 36′ N, 13° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Neverin
Höhe: 74 m ü. NHN
Fläche: 23,08 km2
Einwohner: 1103 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 48 Einwohner je km2
Postleitzahl: 17039
Vorwahlen: 0395, 039606, 039608
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 108
Adresse der Amtsverwaltung: Neubrandenburger Str. 48
17235 Neverin
Webpräsenz: www.amt-neverin.de
Bürgermeister: Horst Ritschel
Lage der Gemeinde Neuenkirchen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
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Über dieses Bild

Neuenkirchen ist eine Gemeinde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Neverin mit Sitz in gleichnamiger Gemeinde verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde am Südabhang des Werders (einer Grundmoräne) grenzt an den Nordosten des Stadtgebietes von Neubrandenburg. Die Südgrenze der Gemarkung Neuenkirchen bildet der Flusslauf der Datze.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Neuenkirchen gehören die Ortsteile Ihlenfeld, Luisenhof und Magdalenenhöh.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuenkirchen wurde 1360 erstmals urkundlich erwähnt.

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Luisenhof eingegliedert.

Im Rahmen der Trassenuntersuchung der Bundesautobahn 20 wurde hier im Jahre 1998 der Kupferfund von Neuenkirchen gemacht.

Das historische und nach einem Entwurf von Hofbaumeister Friedrich Wilhelm Buttel 1850 umgebaute Herrenhaus Ihlenfeld war zuletzt im Besitz der Berliner Redaco GmbH, es verfiel und wurde schließlich 2002 abgerissen.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Dorfkirche ist ein Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert, der wohl nie vollendete Westturm ist schiffsbreit und endet unter dem Kirchendach. Die Ausstattung mit dem Kanzelaltar stammt aus dem 17. Jahrhundert.[3]
  • Das alte Herrenhaus Neuenkirchen von 1646 wurde nach 1962 abgerissen; erhalten ist das neue Herrenhaus, das 1907/08 nach Plänen des Rostocker Architekten Alfred Krause errichtet wurde.[4]
  • Das Herrenhaus Ihlenfeld aus dem 19. Jahrhundert war ein 11-achsiger, zweigeschossiger Steinbau mit einem Mittelrisalit, das nach Plänen von Friedrich Wilhelm Buttel im Stil der englischen Tudorgotik als Umbau entstand. Der Amtmann von Michael betrieb auf dem Gut eine englische Vollblutzucht. 2002 wurde es abgerissen.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuenkirchen ist durch Landstraßen mit den nahen Städten Neubrandenburg und Altentreptow verbunden. Durch das Gemeindegebiet verläuft die A 20 (Anschluss Neubrandenburg-Ost in fünfeinhalb Kilometern Entfernung). Der nächste Bahnhof befindet sich in Sponholz-Warlin an der Bahnstrecke Neubrandenburg–Pasewalk.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihlenfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen, die im Ort wirkten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heiko Kärger (* 1960), Bürgermeister in der Gemeinde Neuenkirchen 1991 bis 1992

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neuenkirchen (bei Neubrandenburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2016 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gutshäuser.de: Gutshaus Ihlenfeld
  3. Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler: Mecklenburg-Vorpommern, bearb. von Hans-Christian Feldmann u. a. Deutscher Kunstverlag München/Berlin 2000. ISBN 3-422-03081-6, S. 369.
  4. Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), Thomas Helms Verlag Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 2, S. 659–665.