Neuental

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Neuental
Neuental
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Neuental hervorgehoben
Koordinaten: 51° 0′ N, 9° 14′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Schwalm-Eder-Kreis
Höhe: 211 m ü. NHN
Fläche: 38,65 km2
Einwohner: 3162 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 82 Einwohner je km2
Postleitzahl: 34599
Vorwahl: 06693
Kfz-Kennzeichen: HR, FZ, MEG, ZIG
Gemeindeschlüssel: 06 6 34 016
Gemeindegliederung: 8 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 8
34599 Neuental
Webpräsenz: www.neuental.de
Bürgermeister: Kai Knöpper (FDP)
Lage der Gemeinde Neuental im Schwalm-Eder-Kreis
Kassel Landkreis Fulda Landkreis Hersfeld-Rotenburg Landkreis Kassel Landkreis Marburg-Biedenkopf Landkreis Waldeck-Frankenberg Vogelsbergkreis Vogelsbergkreis Werra-Meißner-Kreis Knüllwald Homberg (Efze) Frielendorf Schwarzenborn (Knüll) Neukirchen (Knüll) Oberaula Ottrau Schrecksbach Willingshausen Schwalmstadt Gilserberg Jesberg Neuental Bad Zwesten Borken (Hessen) Morschen Malsfeld Wabern (Hessen) Felsberg (Hessen) Spangenberg Melsungen Körle Guxhagen Edermünde Gudensberg Niedenstein FritzlarKarte
Über dieses Bild

Neuental ist eine Gemeinde im Schwalm-Eder-Kreis in Hessen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet von Neuental liegt östlich des Kellerwalds in den Tälern von Schwalm, Gilsa und Merrebach zwischen Borken im Nord-Nordosten und Schwalmstadt im Süden. Im äußersten Norden der Gemeinde befindet sich nahe dem Ortsteil Römersberg mit dem Berg Altenburg (433 m. ü. NN.) der höchste Berg Neuentals.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuental grenzt im Norden an die Gemeinde Bad Zwesten, im Osten an die Stadt Borken, im Süden an die Gemeinde Frielendorf und die Stadt Schwalmstadt, sowie im Westen an die Gemeinde Jesberg (alle im Schwalm-Eder-Kreis).

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den acht Ortsteilen Bischhausen, Dorheim, Gilsa, Neuenhain, Römersberg, Schlierbach, Waltersbrück und Zimmersrode (Sitz der Gemeindeverwaltung).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Neuental entstand am 31. Dezember 1971 im Rahmen der hessischen Gebietsreform durch Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Bischhausen (erste urkundliche Erwähnung: 1160), Dorheim (1205), Gilsa (1209), Neuenhain (1149), Schlierbach (1193), Waltersbrück (1230) und Zimmersrode (1209). Am 1. Januar 1974 kam Römersberg (Ersterwähnung 1231) als achter Ortsteil hinzu.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[3] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[4][5]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2016
    
Von 23 Sitzen entfallen auf:
Parteien und Wählergemeinschaften  %
2016
Sitze
2016
 %
2011
Sitze
2011
 %
2006
Sitze
2006
 %
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 41,2 9 44,7 10 39,5 9 44,2 10
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 31,8 7 30,8 7 36,2 8 36,2 8
BL Bürgerliste Neuental 19,8 5 15,6 4 15,3 4 10,7 3
FDP Freie Demokratische Partei 7,2 2 8,9 2 9,0 2 8,9 2
Gesamt 100,0 23 100,0 23 100,0 23 100,0 23
Wahlbeteiligung in % 62,7 62,2 61,4 68,3

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bürgermeister Kai Knöpper (FDP, z.Z. ruhende Mitgliedschaft) wurde am 25. September 2005 mit einem Stimmenanteil von 64,2 % gewählt. Bei der Wahl am 14. August 2011 wurde Knöpper mit 82,3 % der Stimmen im Amt bestätigt; bei zwei Gegenkandidaten betrug die Wahlbeteiligung 63,2 %.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein beliebtes Ausflugsziel ist der an der Grenze zwischen den nördlichen Nachbargemeinden Borken und Bad Zwesten nur wenige Dutzend Meter nordwestlich des Gemeindegebietes gelegene Berg Altenburg (433 m. ü. NN.) oberhalb Römerbergs mit einem Aussichtsturm und den Resten der gleichnamigen keltischen Ringwallanlage Altenburg.

Im Osten der Gemeinde liegt nahe dem Ortsteil Neuenhain der Neuenhainer See, ein aus dem Borkener Braunkohle-Tagebau entstandener Naturbadesee mit Campingplatz.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bedeutende Sportvereine der Gemeinde Neuental sind die SG Neuental/Jesberg. Am Neuenhainer See findet seit 2008 jährlich der Celticman-Triathlon statt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuental liegt an der Main-Weser-Bahn. Die Ortsteile Zimmersrode und Schlierbach sind Haltepunkte der Regiotram-Linie Kassel-Treysa.

Die zwischen den Ortsteilen Bischhausen und Waltersbrück gelegene Autobahn-Anschlussstelle Neuental markiert das derzeitige Ende der A 49 KasselBorken–Neuental. Östlich der Gemeinde (ca. 4 km von Ortsteil Neuenhain) verläuft die Bundesstraße 254 HombergFulda, westlich (ca. 3 km vom Ortsteil Gilsa) die Bundesstraße 3 Kassel-Marburg.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neuental – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung in Hessen nach Gemeinden am 31.12.2015 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 391 und 393.
  3. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  4. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  5. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  6. Ergebnis der Bürgermeisterwahl 2011 bei statistik-hessen.de, abgerufen am 20. August 2011