Neuerode

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Neuerode
Gemeinde Meinhard
Koordinaten: 51° 13′ 22″ N, 10° 3′ 21″ O
Höhe: 328 (309–348) m ü. NHN
Fläche: 4,58 km²[1]
Einwohner: 400 (Sep. 2014)[2]
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. April 1972
Postleitzahl: 37276
Vorwahl: 05651
Neuerode, Blick vom Werra-Burgen-Steig Hessen (X5H)
Neuerode, Blick vom Werra-Burgen-Steig Hessen (X5H)

Neuerode ist ein Ortsteil der Gemeinde Meinhard im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis. Es ist das zweithöchstgelegene Dorf der Gemeinde.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuerode liegt in den Südausläufern des Höhenzugs Gobert am Südwesthang des Bergs Meinhard (491,3 m ü. NN). Durch das Dorf führt die Landesstraße 3424, die Hitzelrode im Norden mit Grebendorf im Süden verbindet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuerode wurde erstmals 980 erwähnt. Der Ort gehörte bereits 1413 zum Gericht Jestädt der Herren von Boyneburg-Hohenstein. Er kam 1654 zum landgräflichen Amt Bischhausen.[1] Seit 1821 gehörte der Ort zum Kreis Eschwege.

Am 1. April 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Neuerode in die Gemeinde Meinhard eingegliedert.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsvorsteher ist Bernhard Mensing (CDU). Stand 2016.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorfkern und Anger in seiner ursprünglichen Form
  • Denkmalgeschützte Fachwerkhäuser, sehenswert besonders die „Alte Meierei“.
  • Dorfkirche aus der Zeit nach dem 30-jährigen Krieg mit einzigartiger Turmkonstruktion.
  • Spritzenhaus in der Lehmkaute

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Neuerode, Werra-Meißner-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 25. Januar 2016). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Einwohnerzahlen der Ortsteile im Haushaltsplan 2015 der Gemeinde Meinhard (Vorbericht Seite 2), abgerufen im Februar 2016
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 389.
  4. Die Ortsbeiräte der Gemeinde Meinhard. Gemeinde Meinhard, abgerufen am 26. November 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]