Weserburg Museum für moderne Kunst

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Weserburg – Museum für moderne Kunst – Nordostfassade
Weserburg – Museum für moderne Kunst – Südwestfassade
Weserburg – Detail
Sticker der Urban-Art-Ausstellung[1][2] (Sammlung Reinking), aus dem Jahr 2009, an einer Ampel in Bremen.

Die Weserburg, Bremens Museum für moderne Kunst, ist ein Museum für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Sie befindet sich in vier ehemaligen Speichergebäuden auf dem Teerhof Nr. 20 am Westende des Stadtwerders in Bremen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weserburg wurde der wehrhaft wirkende, einem mittelalterlichen Stadttor nachempfundene, Kopfbau des Teerhofs an der damaligen Kaiserbrücke genannt. Ein früheres Kontorhaus stammte aus dem späten 19. Jahrhundert und war mit vier giebelständigen Speichergebäude verbunden. Die Weserfront entsprach den dort typischen Gebäuden. Das Ensemble gehörte von den 1920er Jahren bis 1973 einer Kaffeerösterei. Als einziges Bauwerk der Halbinsel wurde es nach dem Krieg wieder aufgebaut und zunächst gewerblich, später kulturell genutzt.

Die Gründung des Museums entstammt einer Idee, die sich aus einer 1982 gezeigten Ausstellung in der Gesellschaft für Aktuelle Kunst entwickelte, die sich ebenfalls im Gebäude der Weserburg befindet. Als hier der Sammler Onnasch die Werke des Künstlers Edvard Kienholz ausstellte (Edvard Kienholz. Roxy's und andere Arbeiten aus der Sammlung Onnasch), kam der Gedanke eines Sammlermuseums auf. Aus der Weserburg sollte ein Museum für zeitgenössische Kunst werden, in dem mehrere bedeutende Kunstsammler ihre Bestände (oder Teile davon) auszustellen bereit wären. 1989 wurde als Gründungsdirektor Thomas Deecke berufen, der beauftragt wurde, diese Idee zu realisieren. Innerhalb kurzer Zeit gelang es ihm, rund zehn Sammler zu bewegen, ihre Bestände in der Weserburg zu präsentieren.

Bis 1991 wurden die vier Speichergebäude auf dem Teerhof nach Plänen der Architekten Wolfram Dahms und Frank Sieber umgebaut. Mit wenigen Deckendurchbrüchen und unter Ausnutzung des Dachraums entstand eine spannungsvolle Raumdisposition mit 6000 m² Ausstellungsfläche, ein idealer Speicher für Sammler von Gegenwartskunst.

Die Weserburg macht durch ihre Lage an der Weser und ihrem Zugang über die Brücke markant im Bremer Stadtbild auf sich aufmerksam.[3]

Die Eröffnung der Weserburg, damals noch unter der Bezeichnung Neues Museum Weserburg Bremen, erfolgte am 6. September 1991. Es werden hier Werke der verschiedenen internationalen Kunstrichtungen seit den 1940er Jahren präsentiert. Carl Haenlein, Direktor der Kestnergesellschaft in Hannover, betonte 1993: „Es hat sich gezeigt, daß zeitgenössische Werke in den Bahnhofs- und Markthallen des 19. Jahrhunderts vorzüglich präsentiert werden können, …Die Landnahme, die die Künste in den Hallen der ingeniösen Konstrukteure vollzogen, ist um so bemerkenswerter, als mit ihr immer die Konservierung wertvoller urbaner Architektur verbunden war…“

Die Skulptur Three Triangles, auch Outdoor Piece for Bremen, auf der nahen Bürgermeister-Smidt-Brücke stammt 1993/94 vom amerikanischen Künstler Sol LeWitt und soll in seiner Form auf das Museum verweisen.

Konzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Museum kann man nicht nur die Werke von Künstlern der Gegenwart, sondern zugleich ein nicht alltägliches Museumskonzept erleben. Erstmals in Europa wurde in Bremen die Idee eines Sammlermuseums nach dem Prinzip der Public Private Partnership zwischen der Stadt Bremen und den Sammlern umgesetzt.[4] Aus mehreren bedeutenden europäischen Sammlungen wurden Schwerpunkte ausgewählt, die einen eindrucksvollen Einblick in die Kunst der unmittelbaren Gegenwart und jungen Vergangenheit geben. Die individuelle Kunstleidenschaft des Privatsammlers und der kunsthistorische Blick des Museums verbinden sich in der lebendigen Atmosphäre des Hauses. Jede der Sammlungen bewahrt ihren spezifischen Charakter, der nicht nur in der Wahl der Künstler und bildnerischen Vorstellungen, sondern auch in der Präsentation sichtbar wird.

Das Weserburg Museum konzipiert jährlich mehrere Ausstellungen. Die ständigen Sammlungen werden auf diese Weise in den Zusammenhang neuester Entwicklungen in der Kunst gestellt. Viele der Ausstellungen, die in der Weserburg konzipiert werden, gehen anschließend auf Tournee an weitere renommierte Ausstellungsorte, in Europa, bis nach Fernost oder Südamerika.

1999 erfolgte der Ankauf des Archive for Small Press & Communication (ASPC). Gleichzeitig wurde das Studienzentrum für Künstlerpublikationen gegründet, das neben dem ASPC weitere Archivbestände umfasst. Es betreut den größten internationalen Bestand an Künstlerpublikationen in Europa: Künstlerbücher, Multiples, Schallplatten und Plakate aller künstlerischen Strömungen seit den 60er Jahren, von Fluxus bis hin zur Computer-Kunst oder Mail Art und Stamp Art. Die Sammlung vermittelt ein globales Bild, sowohl der anerkannten als auch der alternativen Kunstszene – von Joseph Beuys bis Andy Warhol, von Roy Adzak bis Carlos Zerpa. Das Studienzentrum für Künstlerpublikationen wurde im Februar 2013 auf die 5. Rote Liste Kultur des Deutschen Kulturrates e. V. gesetzt und als gefährdet eingestuft (Kategorie 2).

Forschungsverbund Künstlerpublikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um die Sammlungen des Studienzentrums für Künstlerpublikationen wissenschaftlich zu erschließen, wurde der Forschungsverbund Künstlerpublikationen gegründet. Dieser wird getragen von der Universität Bremen, der Jacobs University Bremen, der Forschungsstelle Osteuropa, der Hochschule für Künste Bremen sowie dem Studienzentrum für Künstlerpublikationen mit Sitz im Weserburg Museum.

Geburt der Kunstbetriebskunst 1995 in der Weserburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Sammlermuseum hat Ende 1994 die Ausstellung Goya des Museums für Moderne Kunst München eröffnet.[5][6] Dies war die erste reale Ausstellung des imaginären Museums für Moderne Kunst München in Zusammenarbeit mit einem Museum.[7][8] Peter Friese und Thomas Deecke hatten die Bedeutung des Kunstbetriebs und der sich hier anschließenden Kunstbetriebskunst erkannt. Dies war zugleich ein großer Erfolg des Museums, das damals noch Neues Museum Weserburg Bremen hieß. Die erste systematische Analyse des Kunstbetriebs und seiner Kunst ist in der künstlerischen Arbeit Kunst und Alltag (1981 bis 1988) des Künstlers und Autors Hans-Peter Porzner zu erkennen.[9] Das entscheidende Wort Betriebssystem Kunst stammt indes von Thomas Wulffen.[10] Es war Porzner, der mit seinem imaginären Museum für Moderne Kunst München und einer Fülle von Kunstvereins- und Museumsausstellungen zwischen 1995 und 2000 den Kunstbetrieb auf sich selbst im Sinne einer Dauer-Reflexion aufmerksam machte.[11] Damit wurde weiterhin die Grenze zwischen Kunst und Philosophie überschritten.[12] Die Kunstbetriebskunst ist insofern mehr als die Konzeptkunst. In der Folge kam es auch in der Weserburg zu einer Reihe von Ausstellungen zum Thema Kunstbetrieb und Institutionenkritik. Hier ist besonders die von Thomas Deecke kuratierte Ausstellung Originale echt/falsch. Nachahmung, Kopie, Zitat, Aneignung, Fälschung in der Gegenwartskunst in der Weserburg (1999) zu nennen.[13][14] Viele Ausstellungen von Thomas Deecke und Peter Friese verstehen sich als Beiträge zur Analyse der Kunstbetriebskunst. Nach 2000 wird das Programm gezielt auf globale Szenen der Kunst ausgeweitet.[15] Es zeigt sich indes, dass das Programm zunehmend selbst Teil des Kunstbetriebs geworden ist. Umbenennung des Museums von Neues Museum Weserburg Bremen in Weserburg Museum für moderne Kunst 2007.[4] Sinnfällig ist die Ausstellung Peter Frieses 2014 Den Rücken für die Kunst verkauft.[16] Hans-Peter Porzner, Thomas Wulffen, Peter Friese und Thomas Deecke waren hier jedoch nicht die einzigen, die an diesem Thema arbeiteten. Hier sind mit gleicher Intensität Andrea Fraser, Isabelle Graw, der Ausstellungsmacher und Theoretiker Helmut Draxler u. a. zu nennen.[17]

Finanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum wird als Public-Private-Partnership betrieben. Die Stadt Bremen zahlt einen jährlichen Festbetrag von derzeit 1,2 Millionen Euro (Stand 2010), die weiteren Mittel werden privat aufgebracht. Zur langfristigen finanziellen Absicherung, aber auch um das Museumskonzept als ein reines Sammlermuseum zu wahren, wurde 2010 beschlossen, die eigene Sammlung schrittweise aufzulösen. Aus der Bremer Sammlung Stiftung Ludwig-Roselius-Museum, die im Jahre 2005 der Weserburg geschenkt worden war, wurde im November 2010 Gerhard Richters Gemälde „Matrosen“ (1966) versteigert und brachte einen Erlös von 8,4 Millionen Euro.[18] Ein weiteres Gemälde (Luciano I von Franz Gertsch) erzielte 2011 in einer Auktion bei Sotheby’s mehr als 2 Millionen Euro.[19] Ein anderes Konvolut von 51 Kunstwerken wurde von einem Förderer für einen siebenstelligen Betrag aus der Weserburg-Sammlung „herausgelöst“ und ging in den Bestand der Kunsthalle Bremen über.

Thomas Deecke, der Vorgänger von Carsten Ahrens, wandte sich in mehreren Briefen gegen diese Politik.[20] 2013 trat Carsten Ahrens zurück.[21] Die angespannte Lage spitzte sich unter Peter Friese noch einmal zu.[22][23] Friese konnte 2015 die Zukunft des Museums mit der Stadt sichern.[24][25]

Leitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gründungsdirektor sowie Museumsleitung von 1991 bis 2005: Thomas Deecke
  • 2005–2013: Carsten Ahrens
  • seit 2013 geschäftsführender Direktor, seit 2015 Direktor: Peter Friese

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Weserburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Urban Art. Werke aus der Sammlung Reinking. Stiftung Neues Museum Weserburg Bremen, 2009; abgerufen am 25. Juni 2013: „Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: Akim, Ash, Herbert Baglione, Banksy, Blu, Boxi, Bronco, Dave the Chimp, Brad Downey, Ben Eine, Shepard Fairey, Mark Jenkins, Kaws, Daniel Man, Miss Van, Mode 2, Os Gêmeos, Mirko Reisser (DAIM), Space Invader, Swoon, DTagno, Tilt, Vitché, Heiko Zahlmann, Zevs, Zezão“
  2. Ingo Clauß, Stephen Riolo, Sotirios Bahtsetzis: Urban Art: Werke aus der Sammlung Reinking. 1. Auflage, Hatje Cantz, Ostfildern (2009) ISBN 978-3-7757-2503-3.
  3. Architekturführer Bremen: b.zb: 13
  4. a b Historie. In: weserburg.de, Abgerufen am 23. März 2016. „Das Museum war in Europa ein absolutes Novum. Erstmals wurde das Konzept eines Sammlermuseums umgesetzt, in dem die Dauerausstellung ausschließlich mit Exponaten privater Leihgeber bestückt wurde.“
  5. Ausstellung Goya. 25. November 1995 - 29. Januar 1996. In: kunstaspekte.de. Abgerufen am 12. März 2016.
  6. 25. November – 29. Januar 1995 GOYA. Eine Ausstellung des Museums für Moderne Kunst München (Hans-Peter Porzner, Direktor), kuratiert von Peter Friese. Eintrag auf der persönlichen Website von Thomas Deecke. Abgerufen am 14. März 2016
  7. Ausstellung Goya. 1995. Museum für Moderne Kunst München. In: kunstaspekte.de. Abgerufen am 10. März 2016
  8. Porzner - Ausstellungen bis 1997. Osthaus Museum Hagen, (siehe Material vor der Umbenennung des Museums 2009: Michael Fehr, KEOM 0.2.) Abgerufen am 12. März 2016
  9. Hans-Peter Porzner: Brillanten im Mühlsteingetriebe. Mit Texten von Christoph Blase und Hans-Peter Porzner. Ausst.-Kat. der Galerie Mosel und Tschechow München. München 1988, ISBN 3-925987-04-5.
  10. Thomas Wulffen: Artist Essay von Thomas Wullfen. Die Kunst der Ankündigung - Hans-Peter Porzner und seine Kunst. „… Das was sie gestalten und nutzen wurde auch als Betriebssystem Kunst bezeichnet. Der Autor dieser Zeilen hat den Begriff geprägt. …“. In: artist Kunstmagazin. Ausgabe Nr. 85. November 2010 – Januar 2011. S. 48 f. Essay (Auszug) auf der Website der Kunstzeitschrift artist. Abgerufen am 12. März 2016.
  11. Thomas Wulffen: Hans-Peter Porzner – Museum? Museum!. In: Kunstforum International, Band 202, 2010. Titel: Fiktion der Kunst. Abgerufen am 12. März 2016
  12. Hans-Peter Porzner: KUNST UND ALLTAG 1988/2001. Eine Deutung des Satzes "Es ist Kunst und Alltag" nach der Vorgabe von "Kunst und Alltag 1" im Hinblick auf eine erste Sprache zu einer "Metaphysik der Phänomenologie" als einer "Ersten Wissenschaft". Mit einem Text von Hans-Peter Porzner. Ausst.-Kat. der Galerie Mosel und Tschechow München. München 2001, ISBN 3-925987-23-1.
  13. Originale echt/falsch. Nachahmung, Kopie, Zitat, Aneignung, Fälschung in der Gegenwartskunst. Kurator Thomas Deecke. Ausstellungskatalog mit Texten von: Mike Bidlo, Ernst Caramelle, Thomas Deecke, Peter Niemann, Sturtevant, Emmet Williams. 25. August – 24. Oktober 1999. Eintrag auf der Website der Weserburg Museum für moderne Kunst. Abgerufen am 10. März 2016
  14. Klaus von Beyme: Kulturpolitik und nationale Identität: Studien zur Kulturpolitik zwischen staatlicher Steuerung und gesellschaftlicher Autonomie. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-322-97085-5, S. 34 (Vorschau in der Google-Buchsuche – Fußnote 69. Thomas Deecke: Wider den Amüsierbetrieb. Wo bleibt die Weitsicht der Kulturpolitik? In: FAZ, 8. November 1995, S. 37).
  15. Ausstellungen der Weserburg Museum für moderne Kunst bis 2016. In: kunstaspekte.de. Abgerufen am 14. März 2016.
  16. Uwe Dammann: Ausstellung "Existenzielle Bildwelten" mit lebenden Exponat. Den Rücken für die Kunst verkauft. Dieses Kunstwerk lebt, es geht durch das Museum, kann sich – gegebenenfalls – duschen oder gar frösteln, wenn die Temperaturen wieder sinken sollten. Das Tattoo "TIM", das Wim Delvoye auf dem Rücken von Tim Steiner geritzt hat. Es gehört zur aktuellen Ausstellung "Existenzielle Bildwelten" der Sammlung Reinking, die bis zum 1. Februar 2015 in der Weserburg – Museum für moderne Kunst, zu sehen ist. In: Weser-Kurier. 23. Mai 2014. Abgerufen am 14. März 2016
  17. Isabelle Graw: Jenseits der Institutionenkritik. Ein Vortrag im Los Angeles County Museum of Art. In: Texte zur Kunst. Heft Nr. 59 / September 2005. "Institutionenkritik." In: Texte zur Kunst. Abgerufen am 12. März 2016.
  18. Rose-Maria Gropp: Museum Weserburg verliert Hauptwerk – Gerhard Richters „Matrosen“ gehen von Bord. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. September 2010. Abgerufen am 23. März 2016
  19. Franz Gertsch sorgt für Sensation in London. In: bernerzeitung.ch, Abgerufen am 23. März 2016
  20. Antwort auf Carsten Ahrens. 23. Dezember 2012. Bericht auf der Website von Thomas Deecke. Abgerufen am 23. März 2016.
  21. Axel Brüggemann: Weserburg-Direktor weg. Kurz vor der großen Comic-Ausstellung schassen die Dagoberts den lästigen Donald. 12. Juni 2013. Bericht auf dem Online-Portal der Bild-Zeitung. Abgerufen am 23. März 2016.
  22. Peter Friese zum Direktor berufen. Der Stiftungsrat des Museums Weserburg in Bremen hat mit sofortiger Wirkung Peter Friese zum Direktor berufen. Zusammen mit Swantje Markus, der langjährigen kaufmännischen Geschäftsleiterin, soll er das Museum in eine sichere Zukunft führen. Friese war zuvor bereits kommissarischer Leiter des Hauses auf dem Teerhof. Weitere Informationen: 25. Juni 2015. In: radio bremen. Abgerufen am 23. März 2016.
  23. Pläne für den Teerhof. Aus Museum Weserburg wird vermutlich Galerie. Moderne Kunst soll auch weiterhin in der Weserburg auf dem Teerhof in Bremen gezeigt werden. Allerdings sollte das jetzige Museum künftig nur noch als Ausstellungsforum geführt werden. Das empfiehlt der vom Stiftungsrat des Museums beauftragte Münchner Professor Helmut Friedel. Das ursprüngliche Konzept eines Sammlermuseums hält Friedel für "nicht mehr zeitgemäß". 8. April 2015. In: radio bremen. Abgerufen am 23. März 2016.
  24. Jan Zier: Millionen für die Weserburg. 23. September 2009. In: taz.de. Abgerufen am 23. März 2016.
  25. Weserburg Bremen. Rettung des Sammlermuseums in Sicht. Das Museum Weserburg in Bremen soll in den kommenden fünf Jahren mit knapp 1,3 Millionen Euro jährlich von der Stadt Bremen unterstützt werden. Für einen entsprechenden Kontrakt mit dem Museum hat sich die Kulturdeputation jetzt ausgesprochen – bei nur einer Gegenstimme. Ein Schlussstrich ist mit der Sitzung noch immer nicht gezogen. 16. Dezember 2015. In: radio bremen. Abgerufen am 23. März 2016.

Koordinaten: 53° 4′ 35″ N, 8° 47′ 56″ O