Neufundland und Labrador

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Newfoundland and Labrador
Terre-Neuve-et-Labrador
Neufundland und Labrador
Wappen Flagge
Wappen von Neufundland und Labrador
(Details)
Flagge von Neufundland und Labrador
(Details)
Wahlspruch: Quaerite Primum Regnum Dei
„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes“
Lage
Dänemark Island Frankreich Alaska Vereinigte Staaten Prince Edward Island Nova Scotia New Brunswick Neufundland und Labrador Québec Ontario Manitoba Saskatchewan Alberta British Columbia Nunavut Nordwest-Territorien YukonKarte
Über dieses Bild
Basisdaten
Amtssprache Englisch
Hauptstadt St. John’s
Größte Stadt St. John’s
Fläche 404.517 km² (10.)
Einwohner (2016) 530.128 (9.)
Bevölkerungsdichte 1,2 Ew./km²
BIP in CAD (2006) Gesamt: 24,897 Mio. (9.)
Pro Kopf: 47.520 (4.)
Zeitzone UTC -3.30 (Neufundland)
UTC -4 (Labrador)
ISO 3166-2 CA-NL
Postalische Abkürzung NL
Website www.gov.nl.ca
Politik
Beitritt Konföderation 31. März 1949
Vizegouverneur Frank Fagan
Premierminister Dwight Ball
Sitze im Unterhaus 7
Sitze im Senat 6

Neufundland und Labrador (engl. Newfoundland and Labrador [n(j)uːfən(d)ˈlænd‿ænd ˈlæbɹədɔɹ], frz. Terre-Neuve-et-Labrador [tɛʁ nœv‿e labʁaˈdɔʁ], 1949–2001 Neufundland) ist eine der Atlantik-Provinzen im Osten Kanadas. Das eigenständige Dominion Neufundland wurde erst 1949 Kanada angeschlossen.

Geographie und Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Halbinsel Avalon ist Namensgeber für den Mikrokontinent Avalonia, der sich von Gondwana abspaltete und vor 435 Millionen Jahren mit Baltica verband. Vor Entstehung des Atlantiks war Neufundland somit Schottland, Skandinavien und Marokko nahegelegen, die eine ähnliche Orogenese und Topologie aufweisen. Die Long Range Mountains sind die nördlichste Verlängerung der Appalachen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neufundland und Labrador grenzt im Westen an Québec und im Osten an den Atlantik. Sie besteht aus einem Festlandteil, der auf der Labrador-Halbinsel liegt, und aus der fjorden- und seenreichen Insel Neufundland mit ihren vielen kleineren vorgelagerten Inseln, zum Beispiel Bell Island und Twillingate Islands. Neufundland ist der östlichste, Europa am nächsten gelegene Teil Nordamerikas und reich an historischen und geographischen Besonderheiten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europäische Entdeckung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neufundland wurde von dem Wikinger Leif Eriksson als erstem Europäer entdeckt und beim heutigen L’Anse aux Meadows (heute UNESCO-Welterbestätte) bestand auch für einen kurzen Zeitraum eine Wikingersiedlung. Vereinzelt wurde in der Fachliteratur spekuliert, ob baskische Walfänger, die etwa ab den 1530er Jahren in den Gewässern vor Neufundland auftauchten, schon vor Kolumbus und John Cabot in Neufundland oder Labrador an Land gegangen sein könnten. Hierfür gibt es bisher keine überzeugenden Belege.[1] Nach einer Legende aus dem 9./10. Jahrhundert Navigatio Sancti Brendani („Die Seefahrt des heiligen Brendan“) soll dieser irische Abt bereits im 5. Jahrhundert mit mehreren anderen Mönchen eine Atlantikreise nach Westen unternommen und auf den Sankt-Brendan-Inseln an Land gegangen sein. Auch hiermit wurden Neufundland und Labrador in Verbindung gebracht, jedoch fehlt auch hierfür jede archäologische Evidenz.

Gedenktafel in St. John’s an die formelle Inbesitznahme Neufundlands durch Hunphrey Gilbert für England am 5. August 1583

Als erster frühneuzeitlicher europäischer Entdecker Neufundlands und Labradors gilt Giovanni Caboto (John Cabot), der im Auftrag des englischen Königs Heinrichs VII. auf Entdeckerfahrt ging und am 24. Juni 1497 möglicherweise bei Cape Bonavista an der Ostküste Neufundlands an Land ging. Allerdings werden auch andere Ort in Neufundland, Labrador und Nova Scotia für möglich gehalten. Schon kurze Zeit später, in den Jahren 1499 und 1500, folgten die portugiesischen Seefahrer João Fernandes Lavrador und Pêro de Barcelos, die die Küste erkundeten und kartierten. Ersterer wurde zum Namensgeber Labradors.[2] Portugal erhob mit Berufung auf den Vertrag von Tordesillas 1494 Anspruch auf Labrador, da man dieses östlich der Teilungslinie und damit im portugiesischen Interessenraum vermutete.[3] In den Jahren 1500 und 1501 kam es zu portugiesischen Expeditionen der beiden Brüder Miguel und Gaspar Corte-Real nach Terra Verde (vermutlich Neufundland). Weitere Seefahrer anderer Länder folgten. Im Jahr 1524 erkundete Giovanni da Verrazzano, ein italienischer Seefahrer in Diensten König Franz I. von Frankreich die Gebiet um Neufundland, und 1624–25 befuhren der portugiesische Seefahrer in spanischen Diensten Estevão Gomes und John Rut im Auftrag von König Heinrich VIII. von England die Seegebiete um Neufundland. Von großer Bedeutung wurden die beiden Reisen, die Jacques Cartier 1534 and 1535–36 in französischem Auftrag machte. Er entdeckte den Sankt-Lorenz-Golf und befuhr als erster den Sankt-Lorenz-Strom. Ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und in den folgenden Jahrhunderten konzentrierten sich viele Entdeckerfahrten auf die Entdeckung einer „Nordwestpassage“ nach Asien. Von besonderem Interesse wurden die Gewässer um Neufundland wegen ihrer reichen Fisch- und Walbestände. Anfänglich dominierten hier baskische, spanische, portugiesische und französische Fischer.[4] Ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhundert begannen englische Fischereischiffe eine zunehmend größere Rolle zu spielen und die spanische und baskische Fischerei wurde insbesondere durch englische Freibeuter wie Bernard Drake dezimiert und zunehmend verdrängt.

Englische Kolonie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

James Cooks Karte von Neufundland (1775)

1583 wurde Neufundland formal zu englischem Besitz erklärt. Erste dauerhafte englische Siedlungen gab es in den folgenden Jahrzehnten, darunter die heutige Hauptstadt St. John’s. Ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde die englisch-spanische von der englisch-französsichen Rivalität abgelöst. Der englische Besitz in Neufundland wurde von der nahen französischen Kolonie Kanada bedroht und war mehrfach Ort von Kriegshandlungen. Während King William’s War (1689–1697), der sich als nordamerikanischer Nebenkriegsschauplatz parallel zum Pfälzischen Erbfolgekrieg in Europa abspielte, wurden die englischen Siedlungen auf Neufundland vom französischen Befehlshaber Pierre Le Moyne d’Iberville fast vollständig verwüstet. Diese Bedrohung fand erst ihr Ende, als Frankreich im Siebenjährigen Krieg 1756–1763 alle seine Besitzungen in Kanada an Großbritannien verlor.

In den Jahren 1763 bis 1767 unternahm James Cook eine detaillierte Aufnahme der Küsten Neufundlands und Labradors.

Dominion Neufundland 1907–1934 und die Jahre bis 1949[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Dominion Neufundland

Von 1907 bis 1934 war Neufundland zusammen mit Labrador ein eigenständiges Dominion im Britischen Empire. Aufgrund von Turbulenzen infolge der Weltwirtschaftskrise von 1929 und politischer Instabilität stimmte die Regierung 1934 ihrer Selbstauflösung zu. Das Mutterland Großbritannien übernahm wieder die Kontrolle und das Gebiet wurde auf den Status einer britischen Kronkolonie zurückgestuft. Nach dem Zweiten Weltkrieg ergaben sich verschiedene Optionen:

  1. der Verbleib als britische Kolonie,
  2. die Wiedererlangung des Dominions-Statuses, de facto damit die Unabhängigkeit im Rahmen des Commonwealth of Nations,
  3. der Anschluss an das benachbarte Kanada und
  4. eine wirtschaftliche oder sogar politische Union mit den Vereinigten Staaten.

In einem Referendum am 22. Juli 1948 entschieden sich die Wähler mit knapper Mehrheit von 52,3 % gegen die Unabhängigkeit und für den Anschluss an Kanada. Am 31. März 1949 wurde die Vereinigung vollzogen.

Deutsche Missionare der Herrnhuter Brüdergemeine spielten lange in Labrador eine Rolle bei den Inuit. Erste Transatlantik-Flüge und Transatlantik-Telekommunikation (Marconi) sind mit der Geschichte Neufundlands ebenso verbunden wie die einzigen Feindberührungen mit Deutschland im Zweiten Weltkrieg und dem verheerendsten Seebeben und Tsunami der kanadischen Geschichte (1929 Burin-Halbinsel). Der Flughafen Gander war lange ein wichtiger Auftank-Knotenpunkt im Transatlantik-Luftverkehr und eine gelegentlich genutzte Fluchtmöglichkeit von DDR-Bürgern im Transit von und nach Kuba. Labrador diente der Deutschen Luftwaffe bis 2007 als Übungsgebiet.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Köppen-Geiger-Klimaklassifikation von Neufundland und Labrador

Das Klima ist unbeständig am Zusammenfluss von Golfstrom und Labradorstrom mit in Buchten sich verfangenden Eisbergen im Sommer (siehe auch Titanic-Untergang 1912 vor Neufundland). Hurrikane verlassen den amerikanischen Kontinent oft über der Provinz, um als extratropische Orkane in Europa anzukommen.

Das Klima auf dem Festland ist geprägt vom kalten Labradorstrom, wogegen vor allem der Südosten der Insel Neufundland von Ausläufern des Golfstroms profitiert und ein wesentlich wärmeres Klima aufweist.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gesamtbevölkerung beträgt 514.536 (Stand: 2011) Einwohner, wovon 59 % (305.566) in Städten und 41 % (208.970) in ländlichen Gebieten leben.[5] Englisch wird von ca. 98 % der Einwohner gesprochen, rund 0.4 % sprechen Französisch. Daneben gibt es einen kleinen Bevölkerungsteil, der Algonkin-Sprachen beherrscht.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1951 361.416
1956 415.074
1961 457.853
1966 493.396
1971 522.100
1976 557.720
1981 567.681
1986 568.350
1991 568.475
1996 551.790
2001 512.930
2006 505.469
2011 514.536
2016 519.716

Quelle: Statistics Canada[5]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Religionszugehörigkeit 2001[6]
Religion Anzahl %
Protestanten 303.195 59,67
Katholiken 187.440 36,89
Religionslose 12.865 2,53
Andere Christen 2.845 0,56
Muslime 630 0,12
Andere Religionen 1.110 0,22

Städte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick über St. John’s vom Signal Hill aus

Einige weitere bedeutende Orte: Mount Pleasant, Ferryland, Gander, Corner Brook, Dildo, Placentia, Argentia, Heart's Desire, Grand Falls-Windsor, Deer Lake, Stephenville, Port aux Basques, Saint Anthony, Happy Valley-Goose Bay, Labrador City, L’Anse-au-Clair, Arnold’s Cove

Größte Städte nach Einwohnerzahl
Gemeinde 2001 2006 2011
St. John’s 99.182 100.646 106.172
Conception Bay South 19.772 21.966 24.848
Mount Pearl 24.964 24.671 24.284
Corner Brook 20.103 20.083 19.886
Paradise 9.598 12.584 17.695
Grand Falls-Windsor 13.340 13.558 13.725
Gander 9.651 9.951 11.054
Happy Valley-Goose Bay 7.969 7.572 7.552
Labrador City 7.744 7.240 7.367
Stephenville 7.109 6.588 6.719
Quelle: Statistics Canada[7]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Confederation Building, Sitz der Abgeordneten

Das politische System von Neufundland und Labrador basiert auf dem Westminster-System mit einem Einkammernparlament. Das Abgeordnetenhaus besteht aus 48 Mitgliedern, die in ebenso vielen Wahlkreisen nach dem Mehrheitswahlsystem gewählt werden. Der Vizegouverneur, der das Staatsoberhaupt vertritt, kann in Absprache mit dem Premierminister innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens das Parlament vorzeitig auflösen und Neuwahlen ansetzen, der britischen Parlamentstradition entsprechend. Premierminister ist stets der Vorsitzende jener Partei, die die meisten Sitze errungen hat. Dieses Amt hat zurzeit Paul Davis inne, Vizegouverneur ist Frank Fagan.

Im kanadischen Unterhaus wird Neufundland und Labrador von sieben Abgeordneten vertreten. Gemäß der kanadischen Verfassung stehen der Provinz sechs Sitze im Senat zu.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Offshore-Ölplattform vor der Küste der Provinz im Terra Nova oil field

Neufundland und Labrador hatten nach einer gewissen Blütezeit im 19. Jahrhundert eine lange stagnierende Ökonomie. Vor allem durch den Zusammenbruch der Fischbestände Anfang der 1990er Jahre schoss die Arbeitslosenrate in die Höhe, was dazu führte, dass ca. 60.000 Menschen aus der Provinz abwanderten. Dies änderte sich jedoch durch den großen Energie- und Rohstoffboom in den vergangenen Jahren (Stand 2016).[8] Die Arbeitslosenrate fiel, die Einwohnerzahl stabilisierte sich und am Ende stellte man sogar eine leichte Zunahme fest.

Zu den wichtigsten Wirtschaftsbereichen gehören Dienstleistungen, Rohstoffe und Tourismus. Eine Mine für Eisenerz befindet sich in Labrador, eine Nickelmine in Voisey’s Bay. Die beiden Minen erwirtschafteten Rohstoffe mit einem Wert von 3,3 Milliarden CAD im Jahre 2010. Eine weitere Mine in Duck Pond begann 2007 mit der Gewinnung von Kupfer, Zink, Silber und Gold. Die Provinz von Neufundland deckt zu 55 % den kanadischen Bedarf an Eisen. Die Steinbrüche bauen Werksteine, Schiefer und Granit in einem Gesamtwert von zehn Millionen CAD pro Jahr ab. Des Weiteren spielt die Erdölgewinnung eine tragende Rolle für die Wirtschaft. Vor der Küste befinden sich mehrere Ölfelder und Off-Shore Ölplattformen, die Öl fördern. Die wichtigsten Abbaugebiete sind die Hibernia, White Rose und Terra Nova Ölfelder auf den Grand Banks of Newfoundland. Größter Arbeitgeber des produzierenden Gewerbes ist die Unternehmensgruppe J. D. Irving. Das Unternehmen verfügt über mehrere Standorte und beschäftigt über 15.000 Mitarbeiter. Ein weiteres größeres Unternehmen des Nahrungsmittelgewerbes ist McCain. Der Dienstleistungsfaktor spielt auch eine wesentliche Rolle in der Provinz, vor allem Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und öffentliche Einrichtungen. Im Jahre 2010 waren ca. 263.800 Menschen in diesen Bereichen beschäftigt. Im Tourismus zählte man im Jahr 2012 rund 299.936 Touristen. Vor allem in den warmen Monaten zwischen Juni und September steigt die Zahl der Touristen deutlich an.[9]

Bildung und Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bruneau Centre for Research der MUN University

In der Provinz befinden sich mehrere Universitäten sowie Colleges. Zu den größten gehört die Memorial University of Newfoundland in St. John’s mit über 18.000 Studenten. Die Universität verfügt neben dem Hauptcampus in St. John’s über weitere Standorte in der Provinz. Die Universität bietet Bachelor- und Masterstudiengänge an. Weitere Hochschulen sind das Western College und das College of the North Atlantic in Stephenville.

Verkehrsinfrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der King’s-Cove-Leuchtturm in King’s Cove.

Schiffverbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Provinz betreibt das Newfoundland and Labrador Department of Transportation mehrere eigene Fährlinien, mit denen mehrere Städte an der Küste verbunden werden. Neben den normalen Passagierfähren verkehren auch Autofähren. Weitere Fähren werden von privaten Verkehrsunternehmen angeboten.

Eine reguläre Fähre fährt über die Belle-Isle-Straße und verbindet die Insel von Neufundland mit der Labrador-Region auf dem kanadischen Festland, dabei fährt sie auch die Städte an die auf ihrer Route liegen.[10]

Flugverbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der St. John’s International Airport sowie der Gander International Airport sind zwei Flughäfen des National Airport Systems. Auf dem St. Johns Flughafen zählt man pro Jahr mehr als 1,2 Millionen Passagiere. Der Flughafen wird derzeit massiv ausgebaut um die Kapazität bewältigen zu können. Es wird u. a. ein neues Terminalgebäude gebaut, das bis zum Jahr 2021 fertiggestellt werden soll. Der St. Johns International Airport ist der elftgrößte in Kanada.[11][12]

Straßenverbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wichtigsten Highways, die die Provinz mit dem Rest des Landes verbinden, sind vor allem der Trans-Canada Highway sowie der Trans-Labrador Highway.

Eisenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Eisenbahnlinie von St. John’s nach Port aux Basques wurde 1898 eröffnet. Inzwischen wurde sie stillgelegt. Quebec North Shore & Labrador Railway bietet eine Verbindung von Sept-Îles, Quebec nach Labrador an. Neufundland und Labrador wird im Gegensatz zu den meisten anderen Provinzen Kanadas nicht von der nationalen Eisenbahngesellschaft VIA Rail Canada bedient.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Neufundland und Labrador – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Neufundland und Labrador – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alex Aguilar: A review of old Basque whaling and its effect on the right whales of the North Atlantic. In: Report - International Whaling Commission. Band 10, Nr. 10, Januar 1986, S. 191–199 (englisch, Volltext bei ResearchGate (llogin erforderlich): online).
  2. Bailey W. Diffie, George D. Winius: Foundations of the Portuguese empire. University of Minnesota Press, 1977, ISBN 0-8166-0782-6, S. 464 (englisch, Google-Vorschau).
  3. Exploration and Settlement. heritage.nf.ca, abgerufen am 13. September 2017 (englisch).
  4. The International Fishery of the 16th Century. heritage.nf.ca, abgerufen am 13. September 2017 (englisch).
  5. a b Census 2011. Population, urban and rural, by province and territory. Statistics Canada, 4. Februar 2011, abgerufen am 17. November 2015 (englisch).
  6. Census 2001. Population by religion, by province and territory. Statistics Canada, 25. Januar 2005, abgerufen am 17. November 2015 (englisch).
  7. Einwohnerzahlen nach Gemeinden – Statistics Canada 2011.
  8. Artikel in The Globe and Mail vom 17. Dezember 2011, abgerufen am 29. Oktober 2012.
  9. Tourism Performance Newfoundland and Labrador 2012 Department of Tourism, Culture and Recreation (TCR).
  10. Blanc Sablon (Labrador Straits Area) – St. Barbe. Department of Transportation and works. Abgerufen am 30. Juli 2012.
  11. Passengers enplaned and deplaned on selected services — Top 50 airports. Statistics Canada. Abgerufen am 29. August 2011.
  12. Airport Authority Unveils its 10-year Vision for Airport Improvements. St. John’s International Airport Authority. Abgerufen am 30. Juli 2012.

Koordinaten: 53° N, 60° W