Neuhaus an der Pegnitz

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Neuhaus a.d.Pegnitz
Neuhaus an der Pegnitz
Deutschlandkarte, Position des Marktes Neuhaus a.d.Pegnitz hervorgehoben
Koordinaten: 49° 38′ N, 11° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Nürnberger Land
Höhe: 395 m ü. NHN
Fläche: 23,96 km²
Einwohner: 2917 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 122 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91284
Vorwahl: 09156
Kfz-Kennzeichen: LAU, ESB, HEB, N, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 5 74 140
Marktgliederung: 15 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Unterer Markt 9
91284 Neuhaus a.d.Pegnitz
Webpräsenz: www.neuhaus-pegnitz.de
Erster Bürgermeister: Josef Springer (CSU)
Lage des Marktes Neuhaus a.d.Pegnitz im Landkreis Nürnberger Land
Nürnberg Nürnberg Landkreis Roth Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Bayreuth Landkreis Forchheim Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Amberg-Sulzbach Engelthaler Forst Zerzabelshofer Forst Schönberg (gemeindefreies Gebiet) Rückersdorfer Forst Laufamholzer Forst Günthersbühler Forst Forsthof (gemeindefreies Gebiet) Fischbach (gemeindefreies Gebiet) Feuchter Forst Brunn (gemeindefreies Gebiet) Behringersdorfer Forst Feucht Offenhausen (Mittelfranken) Alfeld (Mittelfranken) Altdorf bei Nürnberg Burgthann Engelthal Happurg Henfenfeld Hersbruck Kirchensittenbach Lauf an der Pegnitz Leinburg Ottensoos Pommelsbrunn Reichenschwand Röthenbach an der Pegnitz Rückersdorf (Mittelfranken) Schwaig bei Nürnberg Schwarzenbruck Velden (Pegnitz) Vorra Winkelhaid Schnaittach Neunkirchen am Sand Simmelsdorf Winkelhaid (gemeindefreies Gebiet) Haimendorfer Forst Neuhaus an der PegnitzKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Neuhaus an der Pegnitz (amtlich: Neuhaus a.d.Pegnitz) ist ein Markt im mittelfränkischen Landkreis Nürnberger Land.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Auerbach in der Oberpfalz, Königstein, Hirschbach, Hartenstein, Velden, Pegnitz

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Markt gehörte vor der Gemeindegebietsreform zum Landkreis Eschenbach in der Oberpfalz.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Neuhaus an der Pegnitz ist in 15 Ortsteile eingeteilt[2]:

Neuhaus mit Burg Veldenstein

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Rothenbruck eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kam Krottensee hinzu.[3]

Höfen war bis zur Gebietsreform in Bayern 1978 eigenständige Gemeinde. Es war als Rodungsdorf in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts entstanden. Im Januar 2006 hatte es 136 Einwohner.

Mosenberg, ein Rodungsdorf aus dem 15. Jahrhundert, war früher Teil der Gemeinde Höfen. Es liegt in einem schmalen Landstreifen an der Pegnitz und wird als „Wurmfortsatz des Nürnberger Landes“ bezeichnet. Westlich dieses Landstreifens liegt Oberfranken, das östliche Pegnitzufer gehört zur Oberpfalz. Auf dem Gebiet von Mosenberg befindet sich der 1992 aufgelassene Bahnhof Ranna, von dem früher eine Nebenbahnstrecke nach Auerbach in der Oberpfalz abzweigte. Mosenberg hatte im Januar 2006 288 Einwohner.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marktgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Marktgemeinderat von Neuhaus a.d.Pegnitz besteht aus 14 Gemeinderäten und dem Ersten Bürgermeister. Bei den Kommunalwahlen 2008 und 2014 ergab sich folgende Sitzverteilung:

CSU SPD BG Neuhaus und Umgebung Gesamt
2008 6 5 3 14 Sitze
2014 6 5 3 14 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist seit 2008 Josef Springer. Er wurde bei der Kommunalwahl am 16. März 2014 mit 74,3 % der gültigen Stimmen im Amt bestätigt. Die Wahlbeteiligung betrug 75,2 %. Der Bürgermeister gehört als weiteres Mitglied dem Gemeinderat an.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Geteilt von Blau und Rot, oben ein an der Teilungslinie wachsender rot bewehrter und rot gezungter goldener Löwe, unter auf grünem Dreiberg ein runder, vierzinniger, silberner Turm mit in silberne Steine gefasstem schwarzem Bogentor mit halb gezogenem, goldenem Fallgatter.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf Kirche St. Peter und Paul

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswert sind die Burg Veldenstein über der Marktgemeinde sowie die katholische Kirche St. Peter und Paul.

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Neuhaus an der Pegnitz

Natur und Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort ist Ausgangspunkt zahlreicher Rad- und Wanderwege.

Geologische Ziele sind:

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Neuhaus an der Pegnitz gibt es einen zentral gelegenen Bahnhof an der Bahnstrecke Nürnberg–Cheb. Mehrmals stündlich halten Züge in Richtung Nürnberg sowie stündlich Richtung Bayreuth und Hof.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Größter Betrieb ist die Großbrauerei Kaiser. Erwähnenswert ist das bis in die Gegenwart erhaltene Kommunalbraurecht: An einem am Haus hängenden Bierstern wird angezeigt, in welcher Gaststätte das Kommunbier ausgeschenkt wird. Zurzeit gibt es noch drei Kommun-Gaststätten, von denen nur zwei regelmäßig aktiv sind. Auch Kaiser Bräu besitzt das Kommunbraurecht und schenkt einmal im Jahr zu Gunsten der lokalen Sportvereine das typische Märzenbier aus.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Max Freudenthal (1868–1937), Reformrabbiner und Historiker der jüdischen Geschichte Bayerns

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nürnberger Land. Karl Pfeiffer’s Buchdruckerei und Verlag, Hersbruck 1993. ISBN 3-9800386-5-3

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1429&attr=OBJ&modus=automat&tempus=20111027/205519&hodie=20111027/205519
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 459

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neuhaus an der Pegnitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien