Neuheilenbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Neuheilenbach
Neuheilenbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Neuheilenbach hervorgehoben
Koordinaten: 50° 7′ N, 6° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Bitburger Land
Höhe: 500 m ü. NHN
Fläche: 0,97 km2
Einwohner: 244 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 252 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54597
Vorwahl: 06563
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 273
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.neuheilenbach.de
Ortsbürgermeister: Theo Marx
Lage der Ortsgemeinde Neuheilenbach im Eifelkreis Bitburg-Prüm
Bitburg Auw bei Prüm Roth bei Prüm Olzheim Neuendorf Kleinlangenfeld Schwirzheim Büdesheim Wallersheim Fleringen Weinsheim Gondenbrett Sellerich Buchet Oberlascheid Bleialf Mützenich Winterscheid Winterspelt Großlangenfeld Brandscheid Prüm Rommersheim Giesdorf Hersdorf Seiwerath Schönecken Oberlauch Niederlauch Orlenbach Winringen Dingdorf Watzerath Pittenbach Pronsfeld Habscheid Heckhuscheid Matzerath Heisdorf Nimsreuland Lasel Wawern Feuerscheid Nimshuscheid Lützkampen Großkampenberg Kesfeld Üttfeld Euscheid Strickscheid Lünebach Lierfeld Eilscheid Dackscheid Merlscheid Pintesfeld Kinzenburg Waxweiler Manderscheid Lichtenborn Arzfeld Irrhausen Reiff Sengerich Leidenborn Herzfeld Eschfeld Roscheid Harspelt Sevenig (Our) Dahnen Reipeldingen Daleiden Dasburg Preischeid Olmscheid Jucken Kickeshausen Lauperath Krautscheid Oberpierscheid Niederpierscheid Lascheid Hargarten Lambertsberg Mauel Plütscheid Burbach Balesfeld Neuheilenbach Neidenbach Usch Zendscheid Steinborn Sankt Thomas Malbergweich Malberg (Eifel) Kyllburgweiler Seinsfeld Oberkail Gransdorf Gindorf Pickließem Orsfeld Kyllburg Etteldorf Wilsecker Badem Sefferweich Seffern Schleid Heilenbach Ehlenz Oberweiler Bickendorf Nattenheim Fließem Rittersdorf (Eifel) Ließem Niederweiler Biersdorf am See Wiersdorf Wißmannsdorf Hamm (Eifel) Echtershausen Brecht Feilsdorf Hütterscheid Baustert Brimingen Hisel Mülbach Oberweis Bettingen (Eifel) Olsdorf Wettlingen Stockem Halsdorf Enzen Dudeldorf Gondorf Metterich Hüttingen an der Kyll Röhl Scharfbillig Sülm Dahlem Trimport Idenheim Idesheim Meckel Eßlingen Oberstedem Niederstedem Wolsfeld Dockendorf Ingendorf Messerich Birtlingen Altscheid Berkoth Nusbaum Biesdorf Kruchten Hommerdingen Hüttingen bei Lahr Mettendorf Niehl Burg Lahr Geichlingen Körperich Roth an der Our Gentingen Ammeldingen an der Our Berscheid Bauler Waldhof-Falkenstein Keppeshausen Rodershausen Gemünd Sevenig bei Neuerburg Affler Dauwelshausen Scheitenkorb Nasingen Muxerath Obergeckler Niedergeckler Sinspelt Niederraden Koxhausen Herbstmühle Karlshausen Zweifelscheid Leimbach Emmelbaum Ammeldingen bei Neuerburg Heilbach Uppershausen Plascheid Hütten Neuerburg Scheuern Fischbach-Oberraden Utscheid Weidingen Übereisenbach Wallendorf Bollendorf Echternacherbrück Ernzen Ferschweiler Minden Menningen Eisenach Gilzem Kaschenbach Niederweis Irrel Prümzurlay Alsdorf Holsthum Peffingen Schankweiler Spangdahlem Herforst Beilingen Philippsheim Speicher (Eifel) Preist Orenhofen Auw an der Kyll Hosten Nordrhein-Westfalen Belgien Luxemburg Trier Landkreis Trier-Saarburg Landkreis Vulkaneifel Landkreis Bernkastel-WittlichKarte
Über dieses Bild

Neuheilenbach in der Eifel ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bitburger Land an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Neuheilenbach ist erst um 1828 als Neugründung von „Brasilianern“ aus Heilenbach (Entfernung neun Kilometer Luftlinie) entstanden und hatte anfangs vier Haushalte. „Brasilianer“ nannte man diejenigen Bewohner der Region, welche im Jahre 1828 ihr Eigentum verkauften, um nach Brasilien auszuwandern. Einige Einwohner aus Heilenbach wurden, nachdem sie Hab und Gut verkauft hatten, von ihren Pläne abgebracht und siedelten anstatt in Brasilien in der Nähe von Balesfeld an. In der Zeit entstanden in der Umgebung noch andere Gehöfte und Weiler.[2] Als „Neuheilenbach“ wurde der Ort erstmals im Jahre 1831 erwähnt und war ein Ortsteil von Balesfeld. Um 1850 war die Siedlung auf zwölf Häuser angewachsen.

Neuheilenbach wurde zum 1. September 1960 eine selbständige Gemeinde.[3]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Neuheilenbach, die Werte von 1939 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen; ältere Werte sind beim Statistischen Landesamt Rheinland-Pfalz nicht erfasst.[1][4]

Jahr Einwohner
1939 233
1950 235
1961 258
1970 266
1987 219
Jahr Einwohner
1992 231
1997 252
2002 261
2007 269
2015 244

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Neuheilenbach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Neuheilenbach
Wappenbeschreibung:

„Unter blauem Schildhaupt mit goldener Krone und roten Steinen, in Silber blauer Schlegel und Meißel gekreuzt, überhöht von einem roten Herzen.“[6]

Wappenbegründung:

Als Hinweis auf die früherer Landesherrschaft der Abtei Prüm auf der Gemarkung der späteren Gemeinde ist im Schildhaupt eine Krone aufgenommen. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war die Wirtschaftsstruktur des Ortes wesentlich durch die Sandsteinbearbeitung bestimmt, Schlegel und Meißel deuten darauf hin. Die Kapelle von Neuheilenbach steht unter dem Patronat des Herzens Mariae. Dies ist zugleich auch das Ortspatrozinium. Durch die Wiedergabe eines Herzens ist darauf Bezug genommen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neuheilenbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Johann Friedrich Schannat, Johann Peter Bachem: Eiflia illustrata oder geographische und historische Beschreibung der Eifel, Band 4, 1854, S. 218 (Google Books)
  3. Die Geschichte der Ortsgemeinde Neuheilenbach auf www.bitburgerland.de
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Wappenerklärung. Abgerufen am 5. Juli 2016.