Neuhochdeutsche Sprache

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Als neuhochdeutsche Sprache (Abk. Nhd.) bezeichnet man die jüngste Sprachstufe des Deutschen, wie sie etwa seit 1350 besteht. Ihre frühste überlieferte Form ist heute unter dem Begriff Frühneuhochdeutsch bekannt, die etwa zwischen 1350 und 1650 oder zwischen 1350 und 1500 verwendet wurde.[1][2][3]

In der Einteilung nach Wilhelm Scherer († 1886) wird der Beginn des Neuhochdeutschen auf Mitte des 17. Jahrhunderts datiert. Zuweilen werden das Ende des Mittelhochdeutschen und der Beginn des Neuhochdeutschen bei 1500 angesetzt.[4][5]

In Mittel- und Norddeutschland ist das Neuhochdeutsche seit etwa 1650 die Sprache der Literatur und gedruckter Texte. In den historischen Gebieten von Oberdeutschland (Süddeutschland, Österreich und der Schweiz z. B. in Vorderösterreich) und auf dem Territorium des heutigen Schwabenlandes sowie Bayerns setzte sich das Neuhochdeutsche erst ab etwa 1750 durch und verdrängte damit die dort zuvor gebräuchliche oberdeutsche Schreibsprache.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linguistische Perspektive

Kulturgeschichtliche Perspektive

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Neuhochdeutsche Sprache – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikisource: Neuhochdeutsche Texte – Quellen und Volltexte
 Wikisource: Neuhochdeutsche Wörterbücher – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hilke Elsen: Grundzüge der Morphologie des Deutschen. 2. Auflage. Walter de Gruyter, 2014, o. S. (E-Buch, siehe bei Fnhd., Mhd. und Nhd. im Abkürzungsverzeichnis).
  2. Bertelsmann: Das neue Universal Lexikon. Wissen Media Verlag GmbH, 2006, S. 191f.
  3. Bertelsmann: Jugend Lexikon. Wissen Media Verlag GmbH, 2008, S. 125.
  4. Manfred Zimmermann: Grundwissen Deutsche Grammatik. Transparent Verlag Berlin, 7. Auflage, 2014, S. 76.
  5. Joseph Wright: A Middle High German Prime with Grammar, Notes, and Glossary. Third Edition. Re-written and enlarged. Oxford, 1917, S. B.