Neumarkt (Südtirol)

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Neumarkt
(ital.: Egna)
Wappen von Neumarkt
Neumarkt in Südtirol - Positionskarte.svg
Staat: Italien
Region: Trentino-Südtirol
Provinz: Bozen (Südtirol)
Bezirksgemeinschaft: Überetsch-Unterland
Einwohner:
(VZ 2012/31.12.2015)
5.061/5.232
Sprachgruppen:
(laut Volkszählung 2012)
62,70 % deutsch
36,89 % italienisch
0,42 % ladinisch
Koordinaten 46° 19′ N, 11° 16′ OKoordinaten: 46° 19′ N, 11° 16′ O
Meereshöhe: 210–1720 m s.l.m. (Zentrum: 214 m s.l.m.)
Fläche: 23,67 km²
Dauersiedlungsraum: 8,2 km²
Fraktionen: Laag, Mazon, St. Florian, Vill
Nachbargemeinden: Kaltern, Kurtatsch, Kurtinig, Margreid, Montan, Salurn, Tramin
Partnerschaft mit: Rheinfelden (D)
Postleitzahl: 39044
Vorwahl: 0471
ISTAT-Nummer: 021029
Steuernummer: 80010250217
Bürgermeister (2015): Horst Pichler (SVP)

Neumarkt (italienisch: Egna) ist eine Marktgemeinde im Südtiroler Unterland in Italien und fungiert als Sitz der Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland. Der gleichnamige Hauptort liegt unweit vom linken Etschufer.

Begründet wurde Neumarkt im Herbst 1189 durch Bischof Konrad von Trient als neuer Markt von Enn.[1] Der Wohlstand, der durch ganzjährigen Handel erworben werden konnte, spiegelt sich noch heute im Dorfkern wider, dessen Erscheinungsbild wohl hauptsächlich auf das 16. Jahrhundert zurückgeht. Die Gemeinde zählt 5232 Einwohner (31. Dezember 2015), wobei nur 820 ha dauerhaft besiedelt werden dürfen, während der Großteil der restlichen Fläche zum Naturpark Trudner Horn gehört und damit unter Naturschutz steht.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neumarkt befindet sich im Unterland, einem breiten Abschnitt des die südlichen Alpen durchziehenden Etschtals. Nachbargemeinden sind Salurn im Süden, Montan im Osten, Kaltern im Norden sowie Tramin, Kurtatsch, Margreid und Kurtinig im Westen. Die nächsten Großstädte sind die Südtiroler Landeshauptstadt Bozen und Innsbruck 25 bzw. 140 km in nördlicher Richtung, sowie Trient und Verona 34 bzw. 135 km in südlicher Richtung.

Ausdehnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Königswiese von Westen gesehen, am linken Bildrand erkennbar sind der Hauptort Neumarkt und auf der Terrasse darüber Mazon

Das Gemeindegebiet von Neumarkt erstreckt sich auf einer Fläche von insgesamt 23,67 km². Im Bereich des Talbodens verbleibt es mit vereinzelten Ausnahmen größtenteils am orographisch linken (östlichen) Ufer der Etsch. Im Norden endet das Gemeindegebiet am Fuß des Hügels von Castelfeder, im Süden reicht es bis etwa auf die Höhe von Kurtinig am rechten Etschufer. Im Osten nimmt die Gemeinde Neumarkt bedeutende Flächen des bewaldeten Berggebiets der Fleimstaler Alpen ein, die das Unterland flankieren. Die bedeutendsten Erhebungen hier sind die Königswiese (1622 m) und südlich davon – durch das Aaltal voneinander getrennt – der Madruttberg (1507 m).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dörflichen Siedlungen der Gemeinde bestehen neben dem Hauptort Neumarkt noch aus den Fraktionen Vill, Mazon, Laag und St. Florian. Der Hauptort (210–260 m s.l.m.) liegt auf dem und um den Schwemmkegel des von Osten den Unterlandler Talboden erreichenden Trudner Bachs. Gleich anschließend im äußersten Norden des Gemeindegebiets befindet sich die Vill (220–260 m), die sich auf der rechten Seite des Trudner Bachs vom Talboden den Hangfuß hinauf ausbreitet. Direkt über dem Hauptort – auf einer von Weinbau geprägten und der Königswiese nordwestlich vorgelagerten Hangterrasse – sind die Höfe von Mazon (360–460 m) verstreut. Deutlich vom Gemeindezentrum getrennt – etwa auf halber Strecke Richtung Salurn – liegen im Süden in kurzer Folge nacheinander St. Florian (210–240 m) und Laag (210–220 m). Zudem zählen noch einige Häuser des ansonstens zu Salurn gehörenden Bergdorfs Gfrill auf einem über 1300 m hohen Bergsattel südöstlich der Königswiese zu Neumarkt. Die Gemeindeanteile rechts der Etsch Richtung Tramin umfassen ein Gewerbegebiet, wo sich unter anderem der Sitz der Würth Italia befindet.

Landschaft und Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansicht des Hauptorts von Süden

Während das Siedlungsgebiet der Gemeinde im Etschtal nur einen relativ schmalen Streifen einnimmt, wird das Landschaftsbild Neumarkts vom Madruttberg und von der Königswiese geprägt. Beide sind im Naturpark Trudner Horn unter Schutz gestellt, an dem Neumarkt 1412 ha Anteil hat,[2] was knapp 60 % der gesamten Gemeindefläche entspricht. Geologisch herrschen in diesen beiden Bergen die hellen Dolomitenkalke vor, während im östlichen Gemeindezipfel hin zum Weißensee der bräunlich rote Quarzporphyr überhandnimmt.[3] Auf den überwiegend kalkhaltigen Böden der Gemeinde Neumarkt wachsen folglich vor allem Trockenrasen, Buschwald, Föhren- und Mischwälder.

In der Wildnis finden Waldmaus und Dachs im felsigen Gelände günstige Möglichkeiten für die Anlage ihres Baues, während in den trockenen Föhrenwäldern die Kiefern von Waldameisen bevölkert werden. In diesen submediterranen Buschwäldern überlebt auch die Smaragdeidechse, da sie mit Singzikaden und Gottesanbeterinnen einige ihrer liebsten Beutetiere findet. An den Nord-West-Hängen der Königswiese, wo der Wald von Buchen und Tannen beherrscht wird, kann vereinzelt auch größeres Schalenwild, vor allem Wildschweine und Hirsche, gesichtet werden. Im Geäst dieses Mischwaldes bauen auch zahlreiche Vögel ihre Nester, wobei Meisen, Kleiber, Spechte und Eulen in Baumhöhlen brüten. In den hohen Lagen über 1000 m sind schließlich auch der Kolkrabe und der Schneehase anzutreffen.[3]

Eine Vielzahl an Gebirgsbächen versorgen die Neumarkter Gemeinde mit reichlich Wasser, ehe sie am Talboden angekommen in die Etsch münden. Wichtigster Wasserlieferant unter ihnen ist der 10 km lange Trudner Bach, dessen Einzugsgebiet etwa 28 km² umfasst und von Sedimentgestein dominiert wird. 2010 wurde das der Bach insgesamt dreimal auf seine Trinkwasserqualität untersucht, wobei die Ergebnisse das ganze Jahr über sehr gut waren und einer ersten Klasse der biologischen Gewässergüte laut Makrozoobenthos entsprachen. Mit einer durchschnittlichen Anzahl von 30 verschiedenen Taxa und einem biotischer Index von 12,5 wurde am Trudner Bach das beste Ergebnis aller in Südtirol beprobten Bäche erzielt, was wohl auf die relativ naturnahe Morphologie des Bachbettes zurückzuführen ist. Ein etwas schwächeres Ergebnis der zweiten Güteklasse hingegen lieferte die Untersuchung der Kieselalgen, was darauf hindeutet, dass eine gewisse Menge an Nährstoffen in den Bach gelangt und ihn beeinträchtigt.[4]

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Klima in Neumarkt ist gemäßigt mit milder mediterraner Prägung in Flora und Fauna. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt rund 12,5 °C (zum Vergleich: Berlin etwa 10 °C), wobei der kälteste Monat der Januar, der trockenste der Februar, der regenreichste der Juni und der heißeste der Juli ist. Die Winde, welche vorwiegend der Ausrichtung des Tales folgen, sind im Allgemeinen schwach bis mäßig, können aber im Sommer als Vorboten von Gewittern manchmal sehr heftig wehen. Übers ganze Jahr gesehen, sind Niederschläge aber eher selten, stattdessen dominieren mit bis zu 300 an der Zahl ganz klar die Sonnentage. Bedingt durch den meist wolkenlosen Himmel sind die Winter tagsüber sonnig und trocken, nachts dafür in der Regel eisig kalt mit Temperaturen weit unterm Gefrierpunkt. Da die Gemeinde selbst über keine eigene Wetterstation verfügt, werden auch heute noch zur allgemeinen Beschreibung des Klimas in der Regel die Daten der Wetterstation von Auer herangezogen.

Durchschnittliche Temperaturen und Niederschläge für das Südtiroler Unterland, 1981–2010
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 6,0 9,8 15,5 18,9 23,7 27,1 29,8 29,3 24,7 18,6 11,1 6,1 Ø 18,4
Min. Temperatur (°C) -3,6 -1,9 2,6 6,4 10,9 14,0 16,2 15,6 11,7 7,3 1,0 -2,9 Ø 6,5
Temperatur (°C) 1,2 3,9 9,0 12,7 17,3 20,6 23,0 22,4 18,2 12,9 6,1 1,6 Ø 12,5
Niederschlag (mm) 29,1 26,5 40,3 65,3 77,4 97,8 91,8 92,1 80,7 88,6 82,3 46,2 Σ 818,1
Regentage (d) 4 3 5 7 9 9 8 9 7 7 7 5 Σ 80
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
6,0
-3,6
9,8
-1,9
15,5
2,6
18,9
6,4
23,7
10,9
27,1
14,0
29,8
16,2
29,3
15,6
24,7
11,7
18,6
7,3
11,1
1,0
6,1
-2,9
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
29,1
26,5
40,3
65,3
77,4
97,8
91,8
92,1
80,7
88,6
82,3
46,2
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: Wetterdienst der Autonomen Provinz Bozen[5][6]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits 1181 wurde eine Wiese an der Etsch in Enn genannt, auf der Holzflöße zur Beförderung auf dem Fluss zusammengestellt wurden. Gegründet wurde der Ort als burgum novum Egne im Jahre 1189 von Bischof Konrad von Trient. Durch seine zentrale Lage im Unterland an den Handelsstraßen zwischen Norden und Süden und insbesondere durch die Etschschifffahrt erlangte das Dorf im Mittelalter hohe wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Davon zeugt das „Ballhaus“, wo die Waren gelagert wurden. Im 13. Jahrhundert wurde der ursprüngliche Ort durch Hochwasser zerstört und als „Neuer Markt“ wiederaufgebaut. 1309 verlieh Herzog Otto von Tirol dem Ort Privilegien, die bestimmten, dass alle Güter, die auf Wagen oder Schiffen nach Neumarkt kamen, hier niedergelegt und durch Bewohner von Neumarkt nach einer festgesetzten Reihenfolge weiterbefördert werden mussten.

1340 wurden Teile des Ortes durch ein Feuer zerstört; mit einem 10-jährigen Steuernachlass des Landesfürsten konnte der Ort wiederaufgebaut werden. Der Ansitz Griesfeld, auch als „Spital“ bezeichnet, stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Bei Neumarkt steht die Ruine der im 12. Jahrhundert erbauten Burg Kaldiff. Der Bergfried stürzte im 19. Jahrhundert ein, danach verfiel die Burg.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche

Kirchen

  • Die Pfarrkirche St. Nikolaus, auf romanischen Grundmauern stehend, wurde im 15. Jahrhundert erweitert. Hier wirkte 1412 der Steinmetz und Baumeister Konrad von Neumarkt und in der zweiten Jahrhunderthälfte Peter von Ursel. Das Sterngewölbe wurde um 1500 gebaut. Der Sitz der Pfarre wurde im 13. oder 14. Jahrhundert an die St.-Peters-Kirche in Auer übertragen, Neumarkt also von dort aus seelsorglich betreut. Erst im 17. Jahrhundert erhielt Neumarkt einen Kuraten. 1841 wurde der Ort wieder Pfarrei und 1893 schließlich Dekanat.
  • Die zweite Hauptkirche ist Unsere Liebe Frau in der Vill. Auch hier wirkten die genannten Baumeister des 15. Jahrhunderts. Die Kirche gilt als eines der schönsten und elegantesten spätgotischen Bauwerke Tirols.

Weitere Bauten in und um Neumarkt

  • Südlich von Neumarkt steht das Pilgerhospiz Klösterle. Es ist eines der wenigen fast vollständig erhaltenen Pilgerhospize in Europa.[7] Die romanische Anlage wurde 1220 gebaut und um 1300 erweitert. Sie wurde bis zum 16. Jahrhundert als Unterkunft für Rompilger genutzt.
  • Im Industriegebiet, westlich der Eisenbahnlinie und der Autobahn steht der 1992 errichtete Equus-Brunnen, gestiftet von der angrenzenden Firma Würth, gestaltet von De Luigi.
  • In der zentral gelegenen Fußgängerzone, unter den Lauben befindet sich der Sitz der Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland. Das sogenannte Peter-Ganell-Haus wurde sorgfältig restauriert und modernisiert. Es bietet regelmäßig Raum für Kunstausstellungen.

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 26. Juni 1968 gründete Luis Walter (Obmann 1968–1984) die Freilichtspiele Südtiroler Unterland (FSU). Mit Inszenierungen der klassischen Autoren des Tiroler Volksschauspiels fand die Bühne bald Anerkennung im In- und Ausland und etablierte sich als maßgeblicher Bestand des Südtiroler Theatergeschehens.

1978 wurde das Theater an der Etsch (TaE) als Plattform für Theater- und Kulturarbeit auch außerhalb der Freilichtsaison ins Leben gerufen.

Mit Übernahme der Vereinsleitung durch Zeno Bampi (1985) wandelt sich der Verein, nunmehr: Freilichtspiele Südtiroler Unterland - Theater an der Etsch (FSU-TaE), zum professionellen Kulturbetrieb. Unter der künstlerischen Leitung des Schauspielers und Regisseurs Roland Selva arbeiten die FSU-TaE an der Entwicklung eines eigenständigen Südtiroler Theaterstils.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einmal im Jahr findet das Neumarktner Laubenfest statt. Das dreitägige Fest erstreckt sich vom Hauptplatz bis ins Unterdorf, wobei die verschieden Vereine des Dorfes die Gäste an Ständen mit Speisen und Getränken versorgen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Kraftverkehr ist Neumarkt in erster Linie durch die SS 12 erschlossen, die nahe am Dorfzentrum des Hauptorts vorbeiführt. Auf der orographisch rechten Seite der Etsch verläuft parallel zum Fluss die A22, deren Ein- und Ausfahrt Neumarkt-Auer-Tramin sich trotz größerer Nähe zum Ortszentrum von Neumarkt bereits auf Traminer Gemeindegebiet befindet.

Ebenfalls jenseits der Etsch durchquert zudem die Brennerbahn die Talsohle. Der Bahnhof Neumarkt-Tramin und der Bahnhof Margreid-Kurtatsch liegen zwar beide knapp außerhalb der Gemeindegrenzen, sind aber für den Hauptort Neumarkt bzw. die Fraktion Laag schnell erreichbare Zugangsstellen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister seit 1952:[8]

  • Anton Pernter: 1952–1969
  • Alois Mock: 1969–1974
  • Hugo Seeber: 1974–1995
  • Alfred Vedovelli: 1995–2010
  • Horst Pichler: 2010–

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das in Rot und Silber längsgeteilte Wappen der Gemeinde Neumarkt trägt in der einen Hälfte einen silbernen Sichelmond, in der anderen ein rotes Kreuz. Als Vorbild dient ein den Neumarkter Bürgern im Spätmittelalter verliehenes Siegel.[9]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1968 schloss Neumarkt hat mit der deutschen Stadt Rheinfelden (Baden) in Baden-Württemberg eine Städtepartnerschaft.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschsprachige Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gemeindegebiet von Neumarkt gibt es zwei deutschsprachige Grundschulen im Hauptort und in Laag, die zusammen mit drei weiteren Grundschulen der Nachbargemeinden Kurtinig, Margreid und Salurn als gemeinsamer Schulsprengel von Neumarkt aus verwaltet werden.[10] In Neumarkt befindet sich auch eine Mittelschule, die mit der Mittelschule von Salurn einen ebenfalls in Neumarkt angesiedelten Sprengel bildet.[11] Das einzige weiterführende Schulangebot ist die Fachschulen für Hauswirtschaft „Griesfeld“.[12]

Italienischsprachige Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei italienischsprachige Grundschulen bestehen im Hauptort Neumarkt und Laag. Neumarkt ist auch Sitz einer Mittelschule. Alle drei Schulen werden gemeinsam im Schulsprengel Unterland verwaltet.[13]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bettina Galvagni (* 26. März 1976), Ärztin und Schriftstellerin
  • Oskar Peterlini (* 19. September 1950), Südtiroler Senator in Rom
  • Hans Karl Peterlini (* 12. März 1961), Südtiroler Journalist und Schriftsteller
  • Karl Vaja (* 22. Februar 1925; † 24. Januar 2007), Abgeordneter in Rom, Landesrat, Landtagspräsident, Präsident der Bozner Messe
  • Luis Walter (* 1. Januar 1938), Gründer der Freilichtspiele Südtiroler Unterland und des Theater an der Etsch, Filmproduzent, Theater- und Filmregisseur. Auszeichnungen: Träger Verdienstkreuz des Landes Tirol. Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich

Personen mit Beziehungen zu Neumarkt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josef Sullmann (* 29. September 1922; † 12. Juni 2012), lebte ab 1992 in Neumarkt, Arzt in Pension und missionarischer Wohltäter

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Suse Longo: Neumarkt an der Etsch: Rückblick und Gegenwart. Hrsg. vom Verschönerungsverein Neumarkt. Neumarkt 1973.
  • Das Südtiroler Unterland (Jahrbuch des Südtiroler Kulturinstitutes 9). Bozen 1980. ISBN 88-7014-134-9
  • Erich Egg, Oswald Kofler: Kunst im Südtiroler Unterland. Bozen 1991. ISBN 88-7014-474-7
  • Hannes Obermair: Die Urkunden des Dekanatsarchives Neumarkt (Südtirol) 1297–1841 (Schlern-Schriften 289). Innsbruck 1993. ISBN 3-7030-0261-1
  • Josef Fontana: Neumarkt 1848–1970: ein Beitrag zur Zeitgeschichte des Unterlandes. Bozen 1993. ISBN 88-7014-732-0
  • Neumarkt an der Etsch: Vergangenheit und Gegenwart. Hrsg. vom Verein für die Ortspflege Neumarkt. Neumarkt 1997.

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Neumarkt im Laufe der Zeiten.... (2006) Directed by Luis Walter. Produktion: Luis Walter-Film
  • Zeitzeugen an der Sprachgrenze im Südtiroler Süden. (2008) Directed by Luis Walter. Produktion: Luis Walter-Film
  • Eine Bahn zur Dolomitenfront. (2010) Directed by Luis Walter. Produktion: Luis Walter-Film
  • Auf Josef Noldins Spuren – der Mann der Katakombenschulen. (2012) Directed by Luis Walter. Produktion: Luis Walter-Film.
  • Theaterlegenden. Dokufernsehfilm über bedeutenden Südtiroler Volksschauspieler. (2013) Directed by Luis Walter. Produktion: Luis Walter-Film

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neumarkt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschichte Neumarkt. Auf: Gemeinde Neumarkt, 2004. Abgerufen am 7. Januar 2012.
  2. Autonome Provinz Bozen – Südtirol, Abteilung Natur, Landwirtschaft und Raumentwicklung: Der Naturpark stellt sich vor. 3. März 2015, abgerufen am 23. November 2015.
  3. a b Autonome Provinz Bozen – Südtirol, Abteilung Natur, Landwirtschaft und Raumentwicklung: Lebensraum Naturpark. 18. Februar 2011, abgerufen am 23. November 2015.
  4. Autonome Provinz Bozen – Südtirol, Abteilung Landesagentur für Umwelt: Trudner Bach. 23. Januar 2015, abgerufen am 23. November 2015.
  5. Mittlere Maximum und Minimum Temperaturen; Maximum und Minimum Temperaturen – Extremwerte; Monatliche und Jährliche Mittelwerte der Temperatur. Wetterstation Auer. Wetterdienst der Autonomen Provinz Bozen, abgerufen am 21. März 2013 (PDF-Datei, 21,6 KB).
  6. Monatliche und jährliche Niederschlagsmengen; Anzahl der monatlichen und jährlichen Niederschlagstage. Wetterstation Auer. Wetterdienst der Autonomen Provinz Bozen, abgerufen am 21. März 2013 (PDF-Datei, 10,8 KB).
  7. Walter Pippke, Ida Pallhuber: Du Mont Kunst-Reiseführer Südtirol, Köln 1992, ISBN 3-7701-1188-5
  8. Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952. In: Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindeverband 1954–2004. Südtiroler Gemeindenverband, S. 139–159, abgerufen am 16. November 2015 (PDF; 15 MB).
  9. Neumarkt im Tirol Atlas des Instituts für Geographie an der Universität Innsbruck, abgerufen am 12. Februar 2014
  10. Grundschulsprengel Neumarkt. Südtiroler Bürgernetz, abgerufen am 26. Oktober 2014.
  11. Mittelschule Neumarkt und Salurn. Südtiroler Bürgernetz, abgerufen am 26. Oktober 2014.
  12. Fachschulen für Hauswirtschaft Haslach/Bozen und 'Griesfeld' Neumarkt. Südtiroler Bürgernetz, abgerufen am 26. Oktober 2014.
  13. Schulsprengel Unterland. Südtiroler Bürgernetz, abgerufen am 26. Oktober 2014.