Neureuth (Schillingsfürst)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Koordinaten: 49° 17′ 47″ N, 10° 19′ 46″ O

Neureuth
Höhe: 453 m ü. NN
Einwohner: 33 (1987)[1]
Postleitzahl: 91583
Vorwahl: 09868

Neureuth ist ein Ortsteil der Stadt Schillingsfürst im Landkreis Ansbach in Mittelfranken.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Weiler liegt am Steinbach, der mit dem Erlbacher Mühlbach zusammenfließt, der ein rechter Zufluss der Altmühl ist. Ca. ein Kilometer nördlich befindet sich die Erhebung Langer First (498 m ü. NN).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort gehörte gemäß einer Auflistung von 1830 zu einem „die Brünst“ oder „die Brunst“ genannten, seit dem Mittelalter stellenweise gerodeten umfangreichen Waldgebiet zwischen Leutershausen und Kloster Sulz mit dem Hauptort Brunst. Die Brünst war für ihre gute Rinderviehzucht bekannt; ihre 22 Dörfer galten als reich.[2]

Bis zur Gebietsreform, die am 1. Januar 1972 in Kraft trat, gehörte der Ort zur ehemals politisch eigenständigen Gemeinde Stilzendorf.[3]

Baudenkmal[4][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mittelalterliches Steinkreuz; ca. 800 m westlich des Ortes Richtung Altengreuth.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Staatsstraße 2246 führt nach Altengreuth bzw. an Steinbächlein vorbei nach Leutershausen. Die Kreisstraße AN 34 führt nach Schwand.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://wiki-de.genealogy.net/GOV:NEUUTHJN59DG
  2. Friedrich Oechsle: Beiträge zur Geschichte des Bauernkrieges in den schwäbisch-fränkischen Grenzlanden, Heilbronn 1830, S. 320, Fußnote , Friedrich Benedict Weber: Bemerkungen und Notizen über verschiedene Gegenstände der Landwirthschaft, Leipzig 1815, S. 194; Heinrich Wilhelm Bensen: Kurze Beschreibung und Geschichte der Stadt Rotenburg ob der Tauber, Erlangen 1856, S. 29
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 562.
  4. Baudenkmäler in Schillingsfürst (PDF; 136 kB)