Neuroektoderm

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Das Neuroektoderm ist eine in der Embryonalentwicklung aus dem äußeren Keimblatt (Ektoderm) hervorgehende Bildung.

Aus ihm entwickelt sich über das Neuroepithel des Neuralrohrs das zentrale, und über die Neuralleisten auch das periphere Nervensystem. Ebenso stammen die Pigmentzellen vom Neuroektoderm ab sowie die sekretorischen Zellen der neuroendokrinen Drüsen, die in verschiedenen Organen und Geweben über den Körper verstreut liegen als Diffuses neuroendokrines System (DNES). Diese sekretorischen Zellen produzieren Neurotransmitter oder Hormone und werden auch als APUD-Zellen bezeichnet.

Das DNES besteht aus entwicklungsgeschichtlicher Sicht aus drei Gruppen:

Neuroektodermale Tumoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus dem Neuroektoderm können sich auch bösartige Geschwülste ableiten. Dazu gehören zum Beispiel das Ewing-Sarkom, das als peripherer neuroektodermaler Tumor aufgefasst werden kann, sowie die primitiven neuroektodermalen Tumoren im Zentralnervensystem wie das Medulloblastom.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lotz-Havla, Amelie.: Kurzlehrbuch Pädiatrie. Elsevier, Urban et Fischer, München 2015, ISBN 978-3-437-43245-3.