Neurofunk

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Neurofunk ist ein Ende der 1990er-Jahre entstandenes Subgenre des Drum and Bass. Pioniere dieses Bereichs sind die Drum-and-Bass-Produzenten Ed Rush, Optical, Matrix und MC/Produzent Ryme Tyme. Dieser Stil, der sich aus dem Drum-and-Bass-Subgenre Techstep weiterentwickelt hat, enthält viele Einflüsse unter anderem aus den Musikrichtungen Techno und Acid.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals verwendet wurde die Bezeichnung Neurofunk 1997 von dem Kulturjournalisten Simon Reynolds in einem Artikel des Musikmagazins The Wire.[1]

Charakteristisch für den Neurofunk sind Bassmelodien, die schnell vibrierend von Note zu Note (zum Teil eine ganze Oktave) gleiten, harte Sägezahnwellen-Klänge, sowie abgedämpfte, kurze Snaredrums. Das Klangbild des Neurofunk wird insgesamt meist als düster und kalt beschrieben.

Bekannte Vertreter sind z. B. Billain und Black Sun Empire.

Stiltypische Tracks (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Simon Reynolds on the Hardcore Continuum #5: Neurofunk Drum ‘n’ Bass Versus Speed Garage (1997). Abgerufen am 27. Januar 2014.