Neuseeländische Cricket-Nationalmannschaft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Neuseeländische Cricket-Nationalmannschaft
Test-Status
erhalten
1930
Erstes Test-
Match
gegen England England in Christchurch, Januar 1930
Erstes ODI gegen Pakistan Pakistan in Christchurch, Februar 1973
Erstes T20I gegen Australien Australien in Auckland, Februar 2005
Kapitän Kane Williamson (Test, ODI & T20)
Coach Gary Stead
Offizielles ICC Test-Ranking 2 von 12[1]
Offizielles ICC ODI-Ranking 3 von 20[1]
Offizielles ICC T20I-Ranking 6 von 84[1]
World-Cup-Teilnahmen 12/12
Erster World Cup 1975
Bestes World-Cup-Ergebnis Finale (2015, 2019)
Champions-Trophy-Teilnahmen 8/8
Erste Champions Trophy 1998
Bestes Champions-Trophy-Ergebnis Sieger (2000)
World-Twenty20-Teilnahmen 6/6
Erste World Twenty20 2007
Bestes World-Twenty20-Ergebnis Halbfinale (2007, 2016)
Stand von 26. Mai 2020

Die neuseeländische Cricket-Nationalmannschaft, deren Spieler auch unter dem Spitznamen Black Caps bekannt sind, vertritt Neuseeland auf internationaler Ebene im Cricket. Das Team wird von New Zealand Cricket geleitet und ist seit 1930 Vollmitglied im International Cricket Council. Die Mannschaft besitzt also Teststatus.

Neuseeland ist die fünftälteste Nationalmannschaft im Test Cricket und bestritt seinen ersten Test 1929/30 daheim gegen England. Neuseelands größte Erfolge bisher sind der Gewinn des ICC KnockOut 2000 und bei Weltmeisterschaften das zweimalige Erreichen des Finales (2015 und 2019).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfangsjahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie in anderen Teilen der Welt wurde das Cricketspiel von britischen Siedlern nach Neuseeland gebracht, wo es schnell beliebt wurde. Die Geschichte des Crickets in Neuseeland begann mit dem Bericht zum ersten dokumentierten Cricketspiel in Neuseeland durch den Prediger Henry Williams, als er im Dezember 1832 in seinem Tagebuch über junge cricketspielende Männer nahe Paihia am Strand Horotutu schrieb. 1835 besuchte Charles Darwin mit seiner HMS Beagle während seiner bekannten Weltumsegelung die Bay of Islands und Darwin beobachtete, wie befreite Māori-Sklaven und der Sohn eines Missionars in Waimate North Cricket spielten. Darwin beschrieb dies in The Voyage of the Beagle folgendermaßen:

“several young men redeemed by the missionaires from slavery were employed on the farm. In the evening I saw a party of them at cricket.”

„mehrere junge Männer, die von Missionaren aus der Sklaverei befreit wurden, arbeiteten auf der Farm. Am Abend sah ich einige von beim Cricket.“

Charles Darwin[2]

Das erste überlieferte Cricketspiel in Neuseeland fand im Dezember 1842 in Wellington statt. Der Wellington Spectator berichtete über ein Spiel am 28. Dezember 1842 zwischen einer „roten“ und einer „blauen“ Mannschaft des Wellington Clubs. Der erste vollständige Bericht über ein Cricketspiel stammt vom Examiner in Nelson zwischen den Surveyors und Nelson im März 1844.

1863/64 besuchte Parrs „All Engeland“-Mannschaft als erste überhaupt Neuseeland.[3] Zwischen 1864 und 1914 besuchten 22 Mannschaften aus Übersee Neuseeland. Sechs waren aus England, 15 aus Australien und eine aus Fidschi.

Die erste Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 15.–17. Februar 1894 spielte die erste Neuseeland repräsentierende Mannschaft gegen New South Wales im Lancaster Park in Christchurch. New South Wales gewann das Spiel mit 160 Runs. New South Wales besuchte 1895/96 wieder Neuseeland und der Gastgeber gewann das einseitige Spiel mit 142 Runs, der erste Sieg Neuseelands. Das New Zealand Cricket Board (heute New Zealand Cricket) wurde Ende 1894 gegründet.

Neuseeland spielte seine ersten beiden Länderspiele (jedoch nicht Tests) 1904/05 gegen eine starke australische Mannschaft mit Spielern rundum Victor Trumper, Warwick Armstrong und Clem Hill. Regen behütete Neuseeland vor einer deutlichen Niederlage im ersten Spiel, jedoch nicht im zweiten, das Neuseeland mit einem Innings und 358 Runs verlor – bis heute die zweithöchste Niederlage Neuseelands im First-Class Cricket.

Zwischenkriegsjahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1927 unternahm Neuseeland eine Englandtour. Man bestritt 26 First-Class-Matches, meist gegen County-Teams. Neuseeland gewann sieben Spiele, einschließlich der gegen Worcestershire, Glamorgan, Somerset und Derbyshire. Nach dieser erfolgreichen Tour wurde 1928 Neuseeland als fünfte Nation Test-Status verliehen.

1929/30 besuchte der Marylebone Cricket Club (MCC) als Vertretung Englands unter Kapitän Harold Gilligan Neuseeland und bestritt vier Tests, die alle jeweils drei Tage dauerten. Gleichzeitig führte Freddie Calthorpe eine andere englische Mannschaft in die Karibik, wodurch die englische Mannschaft in Neuseeland nicht in voller Stärke war. Neuseeland verlor seinen ersten Test in Christchurch mit 8 Wickets,[4][5] konnte jedoch in den anderen drei Tests Remis erzielen. Im zweiten Test erzielten Stewie Dempster und John Mills 276 Runs in der Partnerschaft um das erste Wicket. Bis heute ist dies die höchste Partnerschaft Neuseelands gegen England. 1931/32 spielte Neuseeland erstmals eine Serie von drei Tests gegen Südafrika, konnte jedoch bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, der für sieben Jahre alle internationalen Cricket-Aktivitäten unterbrechen sollte, kein Spiel gegen eine andere Mannschaft außer der Englands gewinnen. Eine geplante Neuseelandtour der Australier im Februar und März 1940 wurde nach dem Kriegsausbruch gestrichen.[6][7][8]

Nachkriegsjahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1945/46 bestritt Neuseeland seinen ersten Test der Nachkriegszeit gegen Australien. Das Spiel wurde damals nicht als Test betrachtet, erhielt jedoch von der Imperial Cricket Conference (ICC, der heutige International Cricket Council) im März 1948 rückwirkenden Teststatus verliehen. Die an dem Test beteiligten neuseeländischen Spieler waren mit der Entscheidung des ICC jedoch unzufrieden, da Neuseeland seine Innings mit 42 bzw. 54 Runs verlor. Aufgrund der mangelnden Bereitschaft des New Zealand Cricket Boards, den australischen Spielern eine angemessene Zulage für Neuseelandtouren zu bezahlen, war dies der einzige Test zwischen Australien und Neuseeland im Zeitraum 1929–1972.

1949 entsandte Neuseeland eine seiner besten Mannschaften nach England. Die Mannschaft bestand aus Spielern wie Bert Sutcliffe, Martin Donnelly, John R. Reid und Jack Cowie. Die Tests erstreckten sich über drei Tage, was dazu führte, dass alle vier Tests in Remis endeten. Von vielen wird die Englandtour des Jahres 1949 als eine der besten in der Test-Geschichte Neuseelands betrachtet. In allen vier Tests wurden hohe Ergebnisse erzielt, trotz der Tatsache, dass sie in Remis endeten. Martin Donnellys 206 Runs im Londoner Lord’s gilt als eines der besten Innings dort.[9] Die vier Remis bedeuten für Neuseeland aber auch, dass kein Test verloren ging. Zuvor gelang dies lediglich der legendären australischen Mannschaft aus 1948 rundum Donald Bradman.

1951/52 spielte Neuseeland sein erstes Match gegen die West Indies, sowie 1955/56 erstmals gegen Pakistan und Indien, erzielte jedoch keinen Sieg. 1954/55 erzielte Neuseeland das niedrigste Ergebnis in Innings: 26 Runs gegen England. In der darauffolgenden Saison erzielte Neuseeland seinen ersten Test-Sieg, wenn auch daheim. Die ersten drei Tests der Serie von vier gewannen die West Indies deutlich, jedoch konnte Neuseeland den vierten mit 190 Runs gewinnen.[10] Es dauerte 45 Matches und 26 Jahre, bis Neuseeland dieser Erfolg gelang.

In den folgenden 20 Jahren sollte Neuseeland nur sieben weitere Tests gewinnen. Für den größten Teil dieses Zeitraums mangelte es Neuseeland an einem First-Rang-Bowler, der die neuseeländische Offensive anführen konnte, obwohl sie mit Bert Sutcliffe und Glenn Turner zwei herausragende Batsman und mit John R. Reid einen guten All-rounder in ihren Reihen hatten. Bis 1970 sollten Neuseeland nur sieben Siege bei 95 Spielen gelingen.[11] Reid führte Neuseeland während der Südafrikatour 1961/62 an, wo die Testserie mit 2–2 Unentschieden endete. Die Siege im dritten und fünften Test waren die ersten Auswärtssiege Neuseelands. Reid erzielte auf der Tour 1.915 Runs und stellte damit einen neuen Rekord für die meisten Runs eines besuchenden Batsman in Südafrika auf.[12] Neuseeland gewann seine erste Testserie 1969/70 gegen Pakistan in drei Tests mit 1–0.[13]

Aufstieg im One-Day Cricket und bis zur Jahrtausendwende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnistafel im Basin Reserve, Februar 1978. Neuseelands erster Sieg über England
Test zwischen Indien und Neuseeland im Basin Reserve in Wellington, 1981

1973 debütierte Richard Hadlee und Neuseelands Gewinnbilanz in Tests steigerte sich dramatisch. Hadlee gilt als einer der besten pace bowler seiner Generation, und er spielte in 86 Tests für Neuseeland, bevor er 1990 seinen Rückzug verkündete. Von diesen 86 Tests mit Hadlee gewann Neuseeland 22 und verlor 28. 1977/78 gewann Neuseeland seinen ersten Test gegen England, im insgesamt 48. Versuch. Hadlee erzielte dabei zehn Wickets.

In den 1980er Jahren verfügte Neuseeland ebenfalls über seinen besten Batsman, Martin Crowe, und weitere gute Spieler wie John Wright, Bruce Edgar, John F. Reid, Andrew Jones, Geoff Howarth, Jeremy Coney, Ian Smith, John Bracewell, Lance Cairns, Stephen Boock und Ewen Chatfield, die alle in der Lage waren, den einen oder anderen Test zu gewinnen und wertvolle Beiträge in Tests zu liefern. Das beste Beispiel wie Neuseelands zwei herausragende Spieler (R. Hadlee und M. Crowe) einen Unterschied in Spielen machen konnten und andere Spieler gute Beiträge lieferten, ist Neuseeland gegen Australien 1985 in Brisbane. Im ersten Innings Australiens erzielte Hadlee 9 Wickets für 52 Runs. In Neuseelands einzigem Innings erzielten M. Crowe 188 und John F. Reid 108 Runs. Edgar, Wright, Coney, Jeff Crowe, V. Brown und Hadlee erzielten alle zwischen 17 und 54* Runs. Im zweiten Innings Australiens erzielten Hadlee 6 für 71 und Chatfield 3 für 75. Neuseeland gewann mit einem Innings und 41 Runs.

ODI-Cricket bot für Neuseeland auch die Chance, regelmäßiger als im Test Cricket gegen die besseren Mannschaften zu spielen. Im ODI musste der Batsman keine Centuries erzielen und der Bowler musste den Gegner nicht ausbowlen, um ein Spiel zu gewinnen. ODIs können auch von einem Batsman entschieden werden, der einen Fifty erzielt und andere, die 30 erzielen, der Bowler liefert economic bows und alle Feldspieler machen ein gutes Feldspiel. Diese Voraussetzungen erfüllten Neuseelands Spieler regelmäßig und die Mannschaft entwickelte so im Laufe der Zeit eine gute ODI-Bilanz gegen die anderen Mannschaften. Auf diese Weise konnte Neuseeland in den ersten beiden Weltmeisterschaften (1975 und 1979) in England das Halbfinale erreichen. Bei den beiden darauffolgenden Turnieren (1983 und 1987) war Neuseeland jedoch weniger Erfolgreich und schied bereits in der Gruppenphase aus.

Neuseelands damals wahrscheinlich bekanntestes ODI ist der „Unterarm“-ODI gegen Australien im Melbourne Cricket Ground 1981. Neuseeland benötigte noch sechs Runs im letzten Ball für ein Unentschieden, der australische Kapitän Greg Chappell beauftragte jedoch seinen Bruder Trevor ein Unterarm-Bowl für den neuseeländischen Batsman Brian McKechnie zu bowlen, um zu verhindern, dass dieser ein Boundary erzielen kann. Die australischen Umpires werteten dies als legal, bis heute sind jedoch viele der Meinung, dass dies einer der unsportlichsten Momente in der Cricket-Geschichte ist.[14] Als Neuseeland während der Tri Series 1983 wieder gegen Australien spielte, wurde Lance Cairns für sein ODI-Batting gelobt. In einem Spiel gegen Australien auf dem Melbourne Cricket Ground, einem der größten der Welt, erzielte er sechs Boundaries. Das Spiel ist jedoch weniger für die neuseeländische Niederlage mit 149 Runs in Erinnerung geblieben. Lances Sohn Chris Cairns gilt jedoch als sein größter Beitrag zum neuseeländischen Cricket.

Chris Cairns debütierte ein Jahr vor Hadlees Rückzug 1990. Cairns, einer der besten neuseeländischen All-rounder, führte in den 1990er Jahren das neuseeländische Bowling gemeinsam mit Danny Morrison an. Stephen Fleming, Neuseelands erfolgreichster Run-Scorer, führte das Batting und die Mannschaft in das 21. Jahrhundert. Nathan Astle und Craig McMillan erzielten ebenfalls viele Runs für Neuseeland, beide zogen sich jedoch früher zurück als erwartet. Bei der Weltmeisterschaft 1992 erzielte Neuseeland wieder bessere Leistungen und erreichte das Halbfinale, wo man jedoch gegen den späteren Weltmeister Pakistan under deren Kapitän Imran Khan ausschied; Neuseeland gewann jedoch gegen alle anderen teilnehmenden Mannschaften. Bei der Weltmeisterschaft 1996 schied Neuseeland jedoch etwas früher – im Viertelfinale – gegen Australien aus und bei der Weltmeisterschaft 1999 war im Halbfinale wieder Pakistan der letzte Gegner.

Am 4. April 1996 erzielte Neuseeland einen einmaligen Weltrekord, nachdem die gesamte Mannschaft für ihre Leistungen als „Player of the Match“ ausgezeichnet wurde, nachdem man die West Indies mit 4 Runs besiegte. Dies war das erste Mal, dass eine ganze Mannschaft diese Auszeichnung erhielt.[15][16][17]

Daniel Vettori debütierte 1997 im Alter von 18 Jahren, und als er 2007 Fleming als Kapitän folgte, galt er bereits als bester vielseitiger pace bowler der Cricketwelt. Am 26. August 2009 wurde Daniel Vettori der achte Spieler, und zweite linkshändische Bowler (nach Chaminda Vaas), der 300 Wickets und 3.000 Runs in Tests erzielte. Vettori kündigte 2011 eine unbegrenzte Pause von den kürzeren Formen des Crickets an, spielte aber weiterhin im Test Cricket für Neuseeland und kehrte zur Weltmeisterschaft 2015 ins ODI-Cricket zurück.

Seit der Jahrtausendwende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

England gegen Neuseeland im Lord’s Cricket Ground, Mai 2004
Finale der Weltmeisterschaft 2015 zwischen Australien und Neuseeland im Melbourne Cricket Ground
Neuseelands Kapitän Kane Williamson im Spiel gegen Afghanistan während der Weltmeisterschaft 2019

Neuseeland begann das neue Jahrtausend mit dem Sieg im ICC KnockOut 2000 in Kenia und gewann so sein erstes ICC-Turnier. Neuseeland begann mit einem Sieg von 64 Runs gegen Simbabwe und besiegte danach im Halbfinale Pakistan mit 4 Wickets. Im Finale gegen Indien erzielte Chris Cairns 102 Runs ohne Verlust seines Wickets in Neuseelands run chase und führte Neuseeland so zum Sieg in dem Turnier. Shane Bond spielte zwischen 2001 und 2007 in 17 Tests für Neuseeland, konnte nach einer Verletzung jedoch nicht weiter spielen. Vor seiner Verletzung trug er erheblich zum neuseeländischen Bowling bei, wie es vor ihm nur Hadlee vermochte.

Bei der Weltmeisterschaft 2003 erreichte Neuseeland die Super 6, vor allem dank besserer Run rate. Nachdem Neuseeland in der Gruppenphase das Spiel gegen Kenia in Nairobi wegen Sicherheitsbedenken nicht antrat,[18] fehlten ihnen die Punkte aus diesem Spiel für die folgende Runde, da diese übertragen wurden.[19]

Der Aufstieg des finanzstarken indischen Verbandes Board of Control for Cricket in India (BCCI) hatte einen großen Einfluss auf das neuseeländische Cricket und seine Spieler. Dem BCCI gelang es, andere Verbände davon zu überzeugen, Spieler, die an der konkurrierenden Indian Cricket League teilnahmen, nicht zu nominieren. Neuseeland verlor daraufhin die Spieler Shane Bond, Lou Vincent, Andre Adams, Hamish Marshall und Daryl Tuffey. Das Geld, dass sich mit T20-Cricket verdienen lässt, bewog vermutlich auch Spieler wie Craig McMillan und Scott Styris (vom Test Cricket) früher zum Rückzug, als sie es vielleicht under anderen Umständen getan hätten. Nach dem Verschwinden der Indian Cricket League spielten Bond und Tuffey wieder für Neuseeland. 2007 konnte Neuseeland sowohl bei der Weltmeisterschaft als auch der neuen ICC World Twenty das Halbfinale erreichen. Obwohl die Black Caps bei den darauffolgenden vier World Twenties nicht über die Super 8 bzw. Super 10 hinaus kamen, erreichte man bei der Weltmeisterschaft 2011 wieder das Halbfinale.

Vettori trat 2011 als Test-Kapitän zurück und der Batsman Ross Taylor wurde sein Nachfolger. Taylor führte ein Jahr lang Neuseelands an, einschließlich eines knappen Test-Sieges mit niedrigem Ergebnis gegen Australien in Hobart, der erste Sieg gegen Australien seit 1993. 2012/13 wurde Brendon McCullum neuer Kapitän und Spieler wie Kane Williamson, Corey Anderson, Doug Bracewell, Trent Boult und James Neesham stiegen zur Weltspitze auf. McCullum führte Neuseeland zu Testsiegen gegen die West Indies und Indien 2013/14, sowie gegen Pakistan und Sri Lanka 2014/15, wodurch Neuseeland in den Ranglisten für Test und ODI aufstieg. In der Testserie gegen Indien erzielte McCullum 302 Runs in Wellington und erzielte so Neuseelands erstes Triple-Century im Test Cricket.

Im Frühjahr 2015 erreichte Neuseeland das Finale der Weltmeisterschaft, bei dem Neuseeland neben Australien zu den Gastgebern zählte, nachdem man das gesamte Turnier über unbesiegt blieb, verlor dann jedoch gegen Australien mit 7 Wickets.[20] Im selben Jahr spielte Neuseeland erstmals unter dem Namen Aotearoa im ersten Spiel gegen Simbabwe, um die Māori-Sprachwoche zu feiern.[21] Mitte des Jahres 2015 unternahm Neuseeland eine Englandtour,[22] und erzielte gute Leistungen, nachdem die Testserie 1–1 Unentschieden endete, die ODI-Serie jedoch mit 2–3 verloren ging.

Im Oktober/November 2015 und im Februar 2016 bestritt Neuseeland Testserien gegen Australien, von drei bzw. zwei Tests. Mit einer australischen Mannschaft, die im Wandel begriffen war, wurden Neuseeland gute Chancen eingeräumt, vor allem daheim. Neuseeland verlor beide Testserien jedoch mit 0–2.[23]

Bei der Weltmeisterschaft 2019 erreichte Neuseeland zum zweiten Mal infolge das Finale, nachdem man im Halbfinale Indien mit 18 Runs bezwang.[24] Neuseeland bestritt das Finale gegen den Gastgeber England und seit der Weltmeisterschaft 1992 war dies das zweite Mal, dass zwei Mannschaften ein Finale ausspielten, von denen keine bisher Weltmeister war. Das Finale im Lord’s gilt eines der besten und dramatischsten Cricketspiele, und es gilt auch als eines der „besten ODIs in der Cricketgeschichte“,[25] nachdem das Spiel selbst und das anschließende Super Over Unentschieden endeten und England den Titel gewann, nachdem man mehr Boundaries im Spiel über erzielen konnte als Neuseeland.[26][27][28] Der neuseeländische Kapitän Kane Williamson wurde der Kapitän mit den meisten Runs (578) bei einer Weltmeisterschaft.[29]

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

New Zealand Cricket (NZC) wurde am 27. Dezember 1894 als New Zealand Cricket Council (NZCC) gegründet und ist verantwortlich für die Organisation des Cricket in Neuseeland.[30]

New Zealand Cricket stellt die Neuseeland vertretenen Cricket-Nationalmannschaften, einschließlich der für die Männer, Frauen und Jugend, zusammen. Er ist außerdem verantwortlich für die Durchführung von Test- und ODI-Serien gegen andere Nationalmannschaften, sowie die Organisation von Heimspielen und -turnieren. Neben der Aufstellung des Teams ist er verantwortlich für den Kartenverkauf, der Gewinnung von Sponsoren und der Vermarktung der Medienrechte.

Kinder und Jugendliche werden bereits in der Schule an den Cricketsport herangeführt und je nach Interesse und Talent beginnt dann die Ausbildung. Wie andere Cricketnationen verfügt Neuseeland über eine U-19-Nationalmannschaft, die an der entsprechenden Weltmeisterschaft teilnimmt.[31] Die zweite Nationalmannschaft Neuseelands bildet New Zealand A, deren Spiele über First-Class- bzw. List-A-Status verfügen.

Trikots und Spitzname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitraum Trikotausrüster Sponsor (Brust) Sponsor (Ärmel)
1980–1989 Adidas
1990 DB Draught
1991
1992 ISC
1993–1994 Bank of New Zealand
1995–1996 DB Draught
1997 Bank of New Zealand
1998 Canterbury TelstraClear
1999 Asics
2000 WStar TelstraClear
2001–2005 National Bank of New Zealand TelstraClear
2006–2008
2009 Dheeraj and East Coast
2010 Canterbury
2011–2014 Ford
2015–2016 ANZ
2017 ANZ
seit 2018
Neuseeland in den weißen Test-Trikots
Neuseeland in den schwarzen ODI-Trikots

Neuseeland Trikot wird von Canterbury hergestellt, das 2009 den früheren Ausrüster WStar ersetzte.

Für Test Cricket zeigt Neuseelands weißes Trikot den Silberfarn auf der linken Brust, den Namen und das Logo des Sponsors Amul auf der rechten Seite, das Ford-Logo auf dem linken Ärmel und das Canterbury-Logo auf dem rechten Ärmel. Neuseelands Feldspieler tragen einen schwarzen Hut (ähnlich einer Baseballcap anstelle des Baggys anderer Mannschaften) oder einen weißen Sonnenhut mit dem neuseeländischen Cricket-Logo auf der Stirnseite. Cricket-Helme sind ebenfalls schwarz gefärbt (bis 1996 waren diese noch in weiß gehalten mit dem Silberfarn-Logo in einem schwarzen Kreis).

In den kürzeren Cricket-Formen zeigen Neuseelands ODI- und T20I-Trikots das ANZ-Logo in der Mitte, den Silberfarn auf der linken Seite, das Canterbury-Logo auf dem rechten Ärmel und das Ford-Logo auf der rechten Seite. Das ODI-Trikot besteht aus einem schwarzen Hemd mit blauen Akzenten und schwarzen Hosen, während das T20-Trikot aus einem cremefarbenen Hemd mit schwarzen Akzenten und schwarzen Hosen besteht. Bei ICC-Turnieren in den kürzeren Cricket-Formen wird ein anderes Trikot-Design verwendet, mit dem Sponsorlogo auf dem Ärmel und dem Schriftzug NEW ZEALAND auf der Brust.

Neuseelands ODI-Trikot bei der World Cricket Series 1980 und 1988 war cremefarben und braun. Das 1983/84-Design wurde vom Fanclub der Black Caps, der Beige Brigade, populär gemacht, als man das Trikot zusammen mit einen „ethischen Vertrag“, der die Erwartungen an einen „Beige Brigadier“ beinhaltete, vertrieb; das Trikot wurde auch beim ersten T20I zwischen Australien und Neuseeland getragen. Zwischen 1991 und 1997 war das Trikot in grau oder silber gehalten (mit dem einen oder anderen Farbtupfer in schwarz oder weiß). Bis 2000 war das ODI-Trikot blaugrün mit schwarzen Akzenten.

Frühere Ausrüster waren unter anderem Adidas (World Cricket Series 1980–1990), ISC (Weltmeisterschaften 1992 und 1996, World Cricket Series 1993–97), Canterbury (1998–1999), Asics (Ausrüster aller teilnehmenden Mannschaften bei der Weltmeisterschaft 1999) und WStar (2000–2009).

Frühere Sponsoren waren DB Draught (1990–1994 auf der Vorderseite, 1995–1997 auf dem Ärmel), Bank of New Zealand (1993–94 und 1997–99 auf der Vorderseite), Clear Communications, später TelstraClear (1997–2000 auf der Vorderseite, 2001–2005 auf dem Ärmel), National Bank of New Zealand (2000–2014), sowie Dheeraj and East Coast (2009–2010).[32] Seit 2014 ist ANZ Sponsor, seit der Umbenennung der National Bank als ANZ. Im Mai 2017 wurde Amul neue Sponsor.[33]

Die Neuseeländische Cricket-Nationalmannschaft trägt seit dem Januar 1998 den Spitznamen „Black Caps“, nachdem der damalige Sponsor Clear Communications einen Wettbewerb ausrief, um einen Mannschaftsnamen zu finden.[34] Damit ist die Cricket-Nationalmannschaft Neuseelands eine der vielen Nationalmannschaften des Landes, dessen Spitzname von den All Blacks entlehnt ist.

Stadien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage neuseeländischer Test-Cricket-Stadien

Neuseeland verfügt über kein offizielles Heimstadion für seine Nationalmannschaft, sondern bestreitet seine Heimspiele in verschiedenen Stadien Neuseelands. Neuseeland bestritt seinen ersten Test 1930 gegen England im Lancaster Park, Christchurch.

Neuseelands traditionelles Cricketspiel an einem Feiertag ist der Boxing Day Test am zweiten Weihnachtsfeiertag im Basin Reserve in Wellington oder im Hagley Oval in Christchurch.

Die folgenden Stadien dienten Neuseeland als Austragungsorte für Heimtests.

Nr. Stadion Stadt Erstaustragung
1 Lancaster Park (Jade Stadium, AMI Stadium) Christchurch 10. Januar 1930
2 Basin Reserve (The Basin) Wellington 24. Januar 1930
3 Eden Park No. 1 (Eden Park) Auckland 14. Februar 1930
4 Carisbrook Dunedin 11. März 1955
5 McLean Park Napier 16. Februar 1979
6 Seddon Park Hamilton 22. Februar 1991
7 University Oval Dunedin 4. Januar 2008
8 Hagley Oval Christchurch 26. Dezember 2014
9 Bay Oval Mount Maunganui 21. November 2019

Internationale Touren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie es seit dem Beginn des internationalen Crickets üblich ist, unternimmt die neuseeländische Cricket-Nationalmannschaft zum Teil monatelange Touren ins Ausland, um gegen andere Nationalteams sowie gegen Regionalauswahlen und Cricketclubs anzutreten. Ebenso empfängt man daheim durch Neuseeland tourenden Nationalteams. Im heimischen Sommer ist man entweder Gastgeber oder tourt durch andere Cricketnationen der Südhemisphäre und im heimischen Winter tourt man durch die Cricketnationen der Nordhemisphäre. Dabei spielt Neuseeland im Test Cricket seit 1985/86 gegen Australien um die Trans-Tasman Trophy. Dazu kommt im ODI-Cricket die Chappell-Hadlee Trophy, die seit 2004/05 gegen Australien ausgespielt wird.

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martin Crowe (2011)

Zwei ehemalige neuseeländische Spieler wurden aufgrund ihrer herausragenden Leistungen in die ICC Cricket Hall of Fame aufgenommen:[35]

Spieler Position Aufnahme
Martin Crowe Batsman 2015
Richard Hadlee All-rounder 2009

Spielerstatistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt haben für Neuseeland 279 Spieler Tests, 197 Spieler ODIs und 83 Spieler Twenty20 gespielt. Im Folgenden sind die Spieler aufgeführt, die für die australische Mannschaft die meisten Runs und Wickets erzielt haben.

Runs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Test ODI Twenty20
Spieler Zeitraum Tests Runs Spieler Zeitraum ODIs Runs Spieler Zeitraum T20s Runs
Ross Taylor 2007–heute 101 7.238 Ross Taylor 2006–heute 232 8.574 Martin Guptill 2009–heute 88 2.536
Stephen Fleming 1994–2008 111 7.172 Stephen Fleming 1994–2007 279 8.007 Brendon McCullum 2005–2015 71 2.140
Kane Williamson 2010–heute 80 6.476 Nathan Astle 1995–2007 223 7.090 Ross Taylor 2006–heute 100 1.909
Brendon McCullum 2004–2016 101 6.453 Martin Guptill 2009–heute 183 6.843 Colin Munro 2012–heute 65 1.724
Martin Crowe 1982–1995 77 5.444 Kane Williamson 2010–heute 151 6.173 Kane Williamson 2011–heute 60 1.665
Stand: 10. November 2020[36] Stand: 10. November 2020[37] Stand: 10. November 2020[38]

Wickets[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Test ODI Twenty20
Spieler Zeitraum Tests Wickets Spieler Zeitraum ODIs Wickets Spieler Zeitraum T20s Wickets
Richard Hadlee 1973–1990 86 431 Daniel Vettori 1997–2015 291 297 Tim Southee 2008–heute 71 78
Daniel Vettori 1997–2014 112 361 Kyle Mills 2001–2015 170 240 Nathan McCullum 2007–2016 63 58
Tim Southee 2008–heute 73 284 Chris Harris 1990–2004 250 203 Ish Sodhi 2014–heute 45 53
Trent Boult 2011–heute 67 267 Chris Cairns 1991–2006 214 200 Mitchell Santner 2015–heute 44 52
Chris Martin 2000–2013 71 233 Tim Southee 2008–heute 143 190 Kyle Mills 2005–2014 42 43
Stand: 10. November 2020[39] Stand: 10. November 2020[40] Stand: 10. November 2020[41]

Mannschaftskapitäne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Test Match Captains[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Spieler spielten als Kapitän bei test Matches für Neuseeland.

Nr. Name Zeitraum[42]
1 Tom Lowry 1929–1931
2 Curly Page 1931–1937
3 Walter Hadlee 1945–1951
4 Bert Sutcliffe 1951–1954
5 Merv Wallace 1952–1953
6 Geoff Rabone 1953–1955
7 Harry Cave 1955–1956
8 John Reid 1955–1965
9 Murray Chapple 1965–1966
10 Barry Sinclair 1965–1968
11 Graham Dowling 1967–1972
12 Bevan Congdon 1971–1975
13 Glenn Turner 1975–1977
14 John Parker 1976–1977
15 Mark Burgess 1977–1981
16 Geoff Howarth 1979–1985
17 Jeremy Coney 1984–1987
18 Jeff Crowe 1986–1988
19 John Wright 1987–1990
20 Martin Crowe 1990–1994
21 Ian Smith 1990–1991
22 Ken Rutherford 1992–1995
23 Lee Germon 1995–1997
24 Stephen Fleming 1996–2007
25 Dion Nash 1998–1999
26 Daniel Vettori 2007–2011
27 Ross Taylor 2011–2016
28 Brendon Mccullum 2013–2016
29 Kane Williamson 2016-heute
30 Tom Latham 2019–2020

Bilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mannschaft hat die folgenden Bilanzen gegen die anderen Vollmitglieder des ICC im Test-, ODI- und Twenty20-Cricket (Stand: 1. August 2020).

Gegner Tests[43] ODIs[44] Twenty20s[45]
Sp. S U N N Sp. S U N NR Sp. S U N NR
Afghanistan Afghanistan 0 0 0 0 2 2 0 0 0 0 0 0 0
Australien Australien 60 8 0 34  18 138 39 0 92 9 1 1 7 0
Bangladesch Bangladesch 15 12 0 3 35 25 0 10 7 7 0 0 0
England England 105 11 0 48  46 91 43 3 41 21 7 0 12 0
Indien Indien 59 12 0 21  26 110 49 1 55 16 8 0 6 0
Irish Cricket Union Irland 0 0 0 0 4 4 0 0 1 1 0 0 0
Pakistan Pakistan 58 12 0 25  21 107 48 1 55 21 8 0 13 0
Simbabwe Simbabwe 17 11 0 6 38 27 1 9 6 6 0 0 0
Sri Lanka Sri Lanka 36 16 0 11 99 49 1 41 19 10 1 7 1
Südafrika Südafrika 45 4 0 25  16 71 25 0 41 15 4 0 11 0
West Indies Cricket Team West Indies 47 15 0 13  19 65 28 0 30 13 6 3 3 1

Internationale Turniere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cricket Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Champions Trophy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

World Twenty20[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Greg Ryan: The Making of New Zealand Cricket, 1832–1914. Cass, 2004, ISBN 978-0-7146-5354-9.
  • Don Neely en Richard Payne: Men in White: The History of New Zealand International Cricket, 1894–1985. Moa, 1986, ISBN 978-0-908570-01-0.
  • Tom Reese: New Zealand Cricket, 1841–1914. Simpson & Williams, 1927, ISBN 1-877145-65-3.
  • Geoffrey Rice, Frances Ryman: Cricketing Colonists: The Brittan Brothers in Early Canterbury. Canterbury University Press, Christchurch, NZ 2015, ISBN 978-1-927145-68-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Neuseeländische Cricket-Nationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c ICC rankings for Tests, ODIs, T20 & Women's ODI and T20 (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 10. November 2020.
  2. The Summer Game by D.O & P.W. Neely 1994 S. 11
  3. Why cricket? - New Zealand cricket (englisch) NZ History. Archiviert vom Original am 1. Januar 2020. Abgerufen am 10. November 2020.
  4. England tour of New Zealand, 1929/30 (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 10. November 2020.
  5. England tour of New Zealand, 1929/30 (englisch) Cricinfo. Archiviert vom Original am 23. Juni 2019. Abgerufen am 10. November 2020.
  6. Australian cricket team: Tour of New Zealand. In: Evening Star. 8. Juli 1939, S. 32. Abgerufen am 10. November 2020.
  7. Bradman may lead Australian team on tour of N.Z.. In: Auckland Star. 22. Juni 1939, S. 23. Abgerufen am 10. November 2020.
  8. Australian tour abandoned: 'Difficulties caused by war'. In: Press. 30. November 1939, S. 12. Abgerufen am 10. November 2020.
  9. New Zealand cricket Page 4 – Playing England (englisch) NZHistory. 20. Dezember 2012. Archiviert vom Original am 27. März 2019. Abgerufen am 10. November 2020.
  10. West Indies tour of New Zealand, 1955/56 (englisch) Cricinfo. Archiviert vom Original am 28. November 2019. Abgerufen am 10. November 2020.
  11. Statistics / Statsguru / Test matches (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 10. November 2020.
  12. Outstanding Achievements (englisch) Te Ara – the Encyclopedia of New Zealand. 23. April 2009. Archiviert vom Original am 1. März 2020. Abgerufen am 10. November 2020.
  13. New Zealand in Pakistan Test Series, 1969/70 (englisch) Cricinfo. 1. Januar 1970. Archiviert vom Original am 6. März 2020. Abgerufen am 10. November 2020.
  14. Underarm, underarm (englisch) Cricinfo. 29. Januar 2011. Abgerufen am 10. November 2020.
  15. 1995–1996 West Indies v New Zealand – 4th Match – Georgetown, Guyana (englisch) HowStat. Archiviert vom Original am 11. November 2019. Abgerufen am 16. Februar 2020.
  16. 4th ODI, New Zealand tour of West Indies at Georgetown, Apr 3 1996 (englisch) Cricinfo. Archiviert vom Original am 27. März 2019. Abgerufen am 10. November 2020.
  17. Fourth One-Day International – WEST INDIES v NEW ZEALAND (englisch) In: Wisden 1997. Archiviert vom Original am 13. Februar 2020. Abgerufen am 10. November 2020.
  18. New Zealand refuse to play in Kenya (englisch) The Guardian. 31. Januar 2003. Archiviert vom Original am 21. Juni 2019. Abgerufen am 10. November 2020.
  19. Kiwi chief slams format (englisch) BBC. 16. März 2003. Archiviert vom Original am 7. März 2016. Abgerufen am 10. November 2020.
  20. Results | Cricket World Cup 2015 – ICC Cricket | Official Website (englisch) Archiviert vom Original am 20. März 2016. Abgerufen am 19. März 2016.
  21. New Zealand to play as Aotearoa (englisch) 27. Juli 2015. Archiviert vom Original am 17. März 2020. Abgerufen am 10. November 2020.
  22. New Zealand tour of England, 2015 schedule – Match details, time, venue – Cricbuzz (englisch) Archiviert vom Original am 23. Mai 2020. Abgerufen am 10. November 2020.
  23. Australia v New Zealand Test series: Little brother's big chance (englisch) 11. Februar 2016. Archiviert vom Original am 29. Februar 2020. Abgerufen am 10. November 2020.
  24. Jadeja, Dhoni fight in vain as New Zealand advance to final (englisch) In: Cricbuzz. 10. Juli 2019. Archiviert vom Original am 10. Juli 2019. Abgerufen am 10. November 2020.
  25. 2019 Cricket World Cup final: England beat Black Caps in greatest ODI in history (englisch). In: The New Zealand Herald, 14. Juli 2019. Abgerufen am 10. November 2020. 
  26. Akash Sarkar: England win World Cup on boundary count after Super Over thriller against New Zealand (englisch) In: Cricbuzz. 15. Juli 2019. Archiviert vom Original am 15. Juli 2019. Abgerufen am 10. November 2020.
  27. Epic final tied, Super Over tied, England win World Cup on boundary count (englisch) In: Cricinfo. 14. Juli 2019. Archiviert vom Original am 6. Mai 2020. Abgerufen am 10. November 2020.
  28. Relive incredible World Cup final with clips and analysis as it happened. In: BBC. 14. Juli 2019, abgerufen am 5. Dezember 2020 (englisch).
  29. Kane Williamson becomes captain with most runs in a World Cup (englisch) In: Times of India. 15. Juli 2019. Abgerufen am 10. November 2020.
  30. Cricket Conference: Formation of a New Zealand Council (englisch). In: Press, 28. Dezember 1894, S. 3. 
  31. Martin Williamson: A brief history: The Under-19 World Cup (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 10. Januar 2021.
  32. NZ Cricket Museum Shop - Poster: NZ ODI Shirts (englisch) Archiviert vom Original am 8. September 2018. Abgerufen am 8. September 2018.
  33. Indian dairy giant Amul to sponsor Black Caps – The Country – The Country News (englisch) Archiviert vom Original am 8. September 2018. Abgerufen am 8. September 2018.
  34. Ian Anderson: It's Clear Black Caps very dull. In: Waikato Times, 29. September 1998, S. 12. 
  35. ICC Hall of Famers (englisch) International Cricket Council. Abgerufen am 10. November 2020.
  36. Records / New Zealand / Test Matches / Most Runs (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 10. November 2020.
  37. Records / New Zealand / One-Day Internationals / Most Runs (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 10. November 2020.
  38. Records / New Zealand / Twenty20 Internationals / Most Runs (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 10. November 2020.
  39. Records / New Zealand / Test Matches / Most Wickets (englisch) In: Cricinfo. Abgerufen am 10. November 2020.
  40. Records / New Zealand / One-Day Internationals / Most Wickets (englisch) In: Cricinfo. Abgerufen am 10. November 2020.
  41. Records / New Zealand / Twenty20 Internationals / Most Wickets (englisch) In: Cricinfo. Abgerufen am 10. November 2020.
  42. Die Zeitraumsangabe bezieht sich auf die entsprechende Cricket-Saison, in dem das erste bzw. letzte Spiel der Zeit als Kapitän stattfand
  43. Records / New Zealand / Test Matches / Result Summary (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 10. November 2020.
  44. Records / New Zealand / One-Day Internationals / Result Summary (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 10. November 2020.
  45. Records / New Zealand / Twenty20 Internationals / Result Summary (englisch) Cricinfo. Abgerufen am 10. November 2020.