Neustadt-Glewe

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Neustadt-Glewe
Neustadt-Glewe
Deutschlandkarte, Position der Stadt Neustadt-Glewe hervorgehoben
Koordinaten: 53° 23′ N, 11° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Neustadt-Glewe
Höhe: 34 m ü. NHN
Fläche: 93,91 km²
Einwohner: 6581 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 70 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19306
Vorwahl: 038757
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 105
Stadtgliederung: 8 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
19306 Neustadt-Glewe
Webpräsenz: www.neustadt-glewe.de
Bürgermeister: Doreen Radelow (SPD)
Lage der Stadt Neustadt-Glewe im Landkreis Ludwigslust-Parchim
Brandenburg Niedersachsen Schleswig-Holstein Schwerin Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Rostock Landkreis Nordwestmecklenburg Banzkow Plate Plate Sukow Bengerstorf Besitz (Mecklenburg) Brahlstorf Dersenow Gresse Greven (Mecklenburg) Neu Gülze Nostorf Schwanheide Teldau Tessin b. Boizenburg Barnin Bülow (bei Crivitz) Crivitz Crivitz Demen Friedrichsruhe Tramm (Mecklenburg) Zapel Dömitz Grebs-Niendorf Karenz (Mecklenburg) Malk Göhren Malliß Neu Kaliß Vielank Gallin-Kuppentin Gischow Granzin Obere Warnow Gehlsbach (Gemeinde) Kreien Kritzow Lübz Lübz Marnitz Passow (Mecklenburg) Siggelkow Suckow Tessenow Gehlsbach (Gemeinde) Werder (bei Lübz) Goldberg (Mecklenburg) Dobbertin Goldberg (Mecklenburg) Mestlin Neu Poserin Techentin Goldberg (Mecklenburg) Balow Brunow Dambeck Eldena Gorlosen Grabow (Elde) Karstädt (Mecklenburg) Kremmin Milow (bei Grabow) Möllenbeck (Landkreis Ludwigslust-Parchim) Muchow Prislich Grabow (Elde) Zierzow Alt Zachun Bandenitz Belsch Bobzin Bresegard bei Picher Gammelin Groß Krams Hoort Hülseburg Kirch Jesar Kuhstorf Moraas Pätow-Steegen Picher Pritzier Redefin Setzin Strohkirchen Toddin Warlitz Alt Krenzlin Bresegard bei Eldena Göhlen Groß Laasch Leussow Lübesse Lüblow Rastow Sülstorf Uelitz Warlow Wöbbelin Blievenstorf Brenz (Mecklenburg) Neustadt-Glewe Neustadt-Glewe Cambs Dobin am See Gneven Pinnow (bei Schwerin) Langen Brütz Leezen (Mecklenburg) Pinnow (bei Schwerin) Raben Steinfeld Domsühl Domsühl Obere Warnow Groß Godems Zölkow Karrenzin Lewitzrand Rom (Mecklenburg) Spornitz Stolpe (Mecklenburg) Ziegendorf Zölkow Barkhagen Ganzlin Ganzlin Ganzlin Plau am See Blankenberg (Mecklenburg) Borkow Brüel Dabel Hohen Pritz Kobrow Kuhlen-Wendorf Kloster Tempzin Mustin (Mecklenburg) Sternberg Sternberg Weitendorf (bei Brüel) Witzin Dümmer (Gemeinde) Holthusen Klein Rogahn Klein Rogahn Pampow Schossin Stralendorf Warsow Wittenförden Zülow Wittenburg Wittenburg Wittenburg Wittendörp Gallin Kogel Lüttow-Valluhn Vellahn Zarrentin am Schaalsee Boizenburg/Elbe Ludwigslust Lübtheen Parchim Parchim Parchim HagenowKarte
Über dieses Bild

Neustadt-Glewe (bis 1926: Neustadt i. Meckl.) ist eine Stadt im Landkreis Ludwigslust-Parchim im Südwesten des deutschen Landes Mecklenburg-Vorpommern. Sie ist Sitz des Amtes Neustadt-Glewe, dem auch die Gemeinden Brenz und Blievenstorf angehören. Die Stadt ist Teil der Metropolregion Hamburg und erfüllt für seine Umgebung die Funktion als Grundzentrum.[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neustadt-Glewe ist ein Unterzentrum. Die Stadt liegt am Südrand der Lewitz, etwa 30 Kilometer südlich der Landeshauptstadt Schwerin. An der nördlichen Stadtgrenze mündet der Störkanal in die Müritz-Elde-Wasserstraße. Letztere speist die großflächigen Friedrichsmoorer und Neuhöfer Karpfenteiche im Norden der Gemarkung und durchfließt die Stadt zusammen mit ihren beiden Seitenarmen. Zu den zahlreichen die Lewitz durchziehenden Gräben zählt der Neue Kanal. Nordwestlich des bebauten Stadtgebiets befindet sich der Neustädter See. Innerhalb der Stadtgrenzen liegen die drei Naturschutzgebiete Fischteiche in der Lewitz, Friedrichsmoor und Töpferberg.

Umliegende Gemeinden sind Brenz, Blievenstorf, Muchow, Groß Laasch, Wöbbelin, Rastow, Banzkow, Tramm, Parchim und Spornitz.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Stadt gehören laut Hauptsatzung neben dem Ort Neustadt-Glewe die Ortsteile Friedrichsmoor, Hohewisch, Kronskamp, Tuckhude, Hohes Feld, Neuhof und Klein Laasch.[3]

Abgetrennt durch einen schmalen, zu Blievenstorf gehörenden Gebietsstreifen bilden der Wohnplatz Wabel und dessen Umgebung eine Exklave der Stadt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Burg

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Glewe war ein altpolabisches Dorf, und der Name Chlěvy – später Chlewa – bedeutete auf Polnisch oder Tschechisch so viel wie ‚Stall‘. 1248 erfolgte eine Neugründung als Noua Civitas, also als Neustadt, und so wird der Ort zusammen mit dem Altnamen 1253 als N.C. Chlewa oder 1265 als N.C. que Gh(l)iwe und 1300 als N.C. Glewe genannt.

Danach entfiel der Altname für lange Zeit, und es hieß 1317 nur Nyenstat, 1331 Nigenstad oder 1337 Nigestat, wobei das altsächsische nigi oder ni(g)e für neu steht. Erst 1926 nahm die Stadt dann wieder den Altnamen auf und nennt sich seitdem Neustadt-Glewe.[4]

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1248 wurde die Nova Civitas (Neue Stadt), welche ursprünglich aus einer slawischen Siedlung Chlewa hervorgeht, erstmals urkundlich in der Grafschaft Schwerin erwähnt. Als civitas erlangte sie das Stadtrecht. Durch die Lage zwischen Elde und einem Seitenarm dieses Flusses war die Errichtung einer Stadtbefestigung nicht notwendig. 1333 wurde die Stadtgrenze bestätigt. Die Burg, Sicherungs- und Wehranlage der Grafschaft und heute Wahrzeichen der Stadt, entstand Mitte des 13. Jahrhunderts und diente der Sicherung der südwestlichen Grenze der Grafschaft Schwerin. Seit 1358 diente die Alte Burg als Vogtei und bis in das 18. Jahrhundert als Nebenresidenz der mecklenburgischen Herzöge. Neustadt wurde 1391 an den Ritter Heinrich von Bülow gen. Grotekop und seine Brüder verpfändet. Die frühgotische Marienkirche entstand im 14. Jahrhundert. 1407 wurde das Dorf Kietz erstmals genannt. Ab 1500 wurde die Burg als Herzögliches Schloß eingerichtet.

Gewerbe und Industrie im 16. und 17. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Vorkommen von Raseneisenerzen spielte vom 16. bis ins 18. Jahrhundert die Eisenverhüttung eine wesentliche wirtschaftliche Rolle. Das vorhandene Flusssystem und die ausgedehnten Waldgebiete der Lewitz stellten günstige Bedingungen für diesen „holzgefräßigen“ Industriezweig dar. Neben Kohle war Holzkohle Energieträger für die Eisenschmelze. In der Zeit von etwa 1512 bis 1570 entstanden in Neustadt Fabrik- und Gewerbeanlagen wie eine Eisenschmelzhütte, eine Gießerei, eine Nagel- und Hammerschmiede, die Walk- und Papiermühle sowie Gerbereien, Pulver-, Korn- und Sägemühlen. 1592 kamen eine Kupfer- und Messinghütte hinzu. 1576 fand ein erstes Rathaus Erwähnung. Eine nicht nachhaltige Holzwirtschaft führte schließlich dazu, dass 1717 die letzte Eisenschmelze in Neustadt wegen Holzmangels schließen musste. Durch die Eisenhütten waren die Wälder des Umlands fast vollständig abgeholzt. Das seit 1709 bestehende Forstamt Friedrichsmoor sorgte im Laufe der Jahre auf Teilflächen der Lewitz für Wiederaufforstungen.

1600 bis 1900[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus

1619 wurde mit dem Bau des Neuen Schlosses begonnen, das erst 1717 fertiggestellt wurde. 1629 besuchte der Feldherr Wallenstein als Herzog von Mecklenburg die Neustadt.

Immer wieder Stadtbrände

1664 war der erste Stadtbrand. 1671 wurde ein Rathaus am Markt erwähnt, das bald abgerissen wurde. 1694 gab es einen zweiten Stadtbrand. 1720 erfolgte der Aufbau eines zweiten Rathauses. 1728 fielen viele Häuser und das Rathaus den Flammen zum Opfer. 1741 schließlich brannte auch der Ortsteil „Kietz“ fast vollständig nieder.

Das dritte Rathaus wurde von 1802 bis 1806 im barocken Stil als Fachwerkhaus an dem etwa 30 × 40 Meter großen Marktplatz erbaut. Die vielen Stadtbrände begünstigten den Wiederaufbau der Altstadt durch viele heute erhaltene Fachwerkhäuser. 1725 bezog Herzog Christian Ludwig II. nach der zweiten Bauphase das Schloss, nachdem bei einem Stadtbrand seine Grabower Residenz abgebrannt war.

1810 wurde das zweite Parchimer Tor gebaut. 1878 entstand die Horney’sche Dextrin- und Stärkefabrik. Nach dem Bahnanschluss 1880 wuchs die Stadt über ihre mittelalterlichen Grenzen hinaus. 1882 wurde das Technikum auf der Burg begründet und 1891 die Schloßbrauerei Neustadt i/M. 1891 wurde das Zementwerk Schulze gebaut und 1894 erhielt das Technikum eine Lehrwerkstatt. Die Stadt wird nunmehr schrittweise elektrifiziert. 1895 entstand die Centralanstalt für Landmaschinen von Horney und Rödler. 1898 erfolgte der Abriss des Schweriner Tors.

Ab 1900[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schulgebäude von 1927

1911 wurden die Lederwerke „Adler & Oppenheimer“ gegründet. 1922 nahm das innerstädtische Elektrizitätswerk seinen Betrieb auf. 1926 gab sich die Stadt nach etwa 300 Jahren wieder den Namenszusatz „Glewe“. 1927 erfolgte der Neubau der Volks- und Mittelschule auf dem Grundmauern der ehemaligen Johann-Albrecht-Werke und 1928 der des Wasserwerkes in mittelbarer Seenähe. 1935 wurde der Kiez wieder eingemeindet. Das Technikum schloss 1938. Eine Flugplatzanlage entstand.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden die in der Stadt lebenden Juden verfolgt, deportiert und ermordet. Der Jüdische Friedhof wurde nach dem Novemberpogrom 1938 zerstört. Um 1942 entstand unweit des Fliegerhorstes und der NS-Fliegerschule ein Nebenbetrieb der Norddeutschen Dornier-Werke (Wismar), in dem Teile des Jagdflugzeuges Fw 190 gebaut und montiert wurden. Bis September 1944 errichtete man an der Ostseite des Flugplatzes an der Fliegerchaussee ein Außenlager des Konzentrationslagers Ravensbrück für 300 Häftlinge, das KZ Neustadt-Glewe. Die Ende 1944 etwa 900 weiblichen Inhaftierten, die vor allem aus Polen und Weißrussland kamen, mussten Zwangsarbeit in der Flugzeugproduktion leisten. Ab Januar 1945 nahm der Standort auch so genannte Evakuierungstransporte aus östlich gelegenen Konzentrationslagern auf. Mit bis zu 5000 Häftlingen wurde die Kapazitätsgrenze trotz Erweiterung weit überschritten. Die Befreiung des Lagers erfolgte am 2. Mai 1945 durch die Rote Armee. Viele der Häftlinge, über 500 Frauen und Mädchen, überlebten die nur schwer zu beschreibenden Lebensbedingungen im Lager nicht.

1955 war der Bau der neuen Schleuse und der Brücke abgeschlossen. Von 1967 bis 1971 erfolgten die Eingemeindungen von Hohewisch, Kronskamp, Tuckhude, Friedrichsmoor, Klein Laasch und Neuhof. 1970 wurde das Neue Wasserwerk am Stadtrand in Richtung Neuhof gebaut. Ab 1972 erfolgte die Erschließung und der Bau des Eigenheim- und Wohngebiets Süd und ab 1975 das der Plattenbausiedlung an der damaligen Leninstraße. Durch das Leder-, das Fernmelde- und das Hydraulikwerk galt Neustadt-Glewe in DDR-Zeiten als Industriestandort. Mit dem Bau der Transitautobahn Hamburg–Berlin erhielt die Stadt 1982 einen Autobahnanschluss.

Geothermieheizwerk von 1994, 2003 ging 470 m westlich davon an der Förderbohrung das Geothermiekraftwerk Neustadt-Glewe ans Netz

Probebohrungen von 1987/88 führten zur Nutzung des unterirdisch vorkommenden Thermalwassers. Bis 1994 wurde ein Geothermieheizwerk errichtet, das ein Wohngebiet und ab 2010 die Innenstadt mit Fernwärme versorgt und bis 2007 auch das Lederwerk mit Prozesswärme belieferte. 2003 ging das erste deutsche Erdwärmekraftwerk ans Netz.

Nach der politischen Wende wurde ab 1991 der historische Stadtkern mit der Alten Burg im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Das Schloss wurde 1997 zu einem Hotel umgebaut und 1998 konnte die Seniorenresidenz am Schloss eingeweiht werden. Die für die Umwelt problematischen Altlasten des Lederwerks, wie die Betriebsdeponie und das Kläranlagenfeld, machten Maßnahmen zur Beseitigung dieser Missstände erforderlich. Auch die neue Kläranlage war ab 1997 betriebsbereit. 2002 stürzte das Alte Haus der Burg ein und wurde 2005/06 rekonstruiert. Der Gewerbepark Lederwerk wurde 2003 bis 2007 geplant und realisiert.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1855: 1.880
  • 1890: 1.743
  • 1925: 3.202
  • 1984: 7.500
  • 1990: 7.397
  • 1995: 7.542
  • 2000: 7.261
  • 2005: 6.864
  • 2010: 6.547

Eine relativ gute wirtschaftliche Entwicklung und der Zuzug von Einwohnern sorgten in den Jahren 1990 bis 2000 für einen nur moderaten Rückgang der Einwohnerzahlen, der unter dem Durchschnitt der Städte der Region lag. Im weiteren Verlauf wirkt sich vor allem der Rückgang der Geburtenzahlen aus.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtvertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2009
 %
50
40
30
20
10
0
44,57 %
30,01 %
20,50 %
4,92 %
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Die 19 Sitze der Stadtvertretung teilen sich wie folgt auf:

Wappen, Flagge und Dienstsiegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Neustadt-Glewe führt Wappen, Flagge und Dienstsiegel.[6] Das Wappen wurde am 10. April 1858 von Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg-Schwerin festgelegt und die Wappenänderung am 9. Juni 1995 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 75 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Wappenbeschreibung

„In Rot das schwebende Brustbild eines Mannes in natürlicher Gesichtsfarbe mit silbernem Haar und Bart, am Hals ein blauer Gewandsaum, golden besäumt und mit fünf goldenen Röschen belegt, beseitet von zwei aufrechten goldenen Schlüsseln mit abgewendeten Bärten.“[6]

In der Zeit von 1973 bis 1995 führte die Stadt als Wappen einen von blau und rot gespaltenen Schild mit der Wappenfigur in silberner Schattenfarbe.[7] Das Wappen wurde 1995 von dem Barsbütteler Hans-Frieder Kühne neu gezeichnet.

Flaggenbeschreibung
„Die Flagge der Stadt Neustadt-Glewe besteht aus zwei gleich breiten Längsstreifen. Der obere Streifen ist in eine quadratische rote Oberecke und ein gelbes fliegendes Ende geteilt, der untere Streifen in eine quadratische gelbe Unterecke und ein rotes fliegendes Ende. Die Oberecke ist mit den Figuren des Stadtwappens in flaggengerechter Tingierung belegt. Die Länge des Flaggentuches verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3. Für besondere Formen der Flaggenführung können abweichende Ausmaße des Flaggentuches bestimmt werden.“[6]
Dienstsiegel

Das Dienstsiegel zeigt das Stadtwappen und die Umschrift „STADT NEUSTADT-GLEWE“.[6]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neustadt-Glewe ist Mitglied der internationalen Städtefreundschaft „Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa“ mit 37 Mitgliedern aus sieben Staaten (Deutschland, Österreich, Ungarn, Polen, Tschechien, Slowakei, Niederlande), die die Förderung des Fremdenverkehrs, von Handel und Gastronomie und vor allem die Förderung der zwischenmenschlichen Beziehungen zum Ziel hat. Das alljährliche Neustadt-Treffen fand 1998 in Neustadt-Glewe statt. Zudem unterhält der Ort seit 1991 eine Städtepartnerschaft mit Oststeinbek bei Hamburg. Ein Wegweiser in der Nähe des Schlosses mit der Aufschrift „Oststeinbek 111 km“ weist darauf hin.

Sehenswürdigkeiten und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burg

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Neustadt-Glewe

Alte Burg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Mitte des 13. Jahrhunderts errichtete und zu den besterhaltenen Burgen Mecklenburgs zählende Bauwerk findet in Dokumenten von 1331 erstmalige Erwähnung und diente der Sicherung der südwestlichen Grenze der Grafschaft Schwerin sowie der Kontrolle der Wege und der Furten der Elde und des nahe gelegenen Lewitzgebietes. Im 14. und 15. Jahrhundert wurde das Bauwerk umstrukturiert. Bis in die 1920er Jahre wurde auf der Burg unterrichtet. Zu DDR-Zeiten befanden sich eine Jugendherberge und Wohnungen in ihr. Die Burg beherbergt heute ein Museum zur Burggeschichte.

Neues Schloss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neues Schloss Neustadt-Glewe

Unweit der Burg befindet sich das Neue Schloss am westlichen Seitenarm der Elde. Baubeginn war 1619, die Arbeiten wurden jedoch 1624 eingestellt, die Fertigstellung erfolgte 1717. Es diente dem späteren Herzog Christian Ludwig II. von 1725 bis 1735 als Wohnsitz. Sehenswert sind die von polnischen Spezialisten restaurierten Stuckdecken.

Rathaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 1805 bis 1806 erbaute Fachwerkhaus wurde von 1993 bis 2000 saniert und besitzt einen Turm mit Turmuhr. Der dem Rathaus vorgelagerte und von Fachwerkbauten umrahmte, gepflasterte Platz dient unter anderem Wochenmärkten.

Marienkirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marienkirche

Das frühgotische, turmlose und einschiffige Backsteinbauwerk mit dreiseitigem Ostschluss ist im 14. Jahrhundert entstanden und wurde mehrfach umgestaltet. Der Westgiebel ist als einfacher Blendgiebel gestaltet. Nach einem Brand 1728 wurde die Kirche auf den Grundmauern wiederaufgebaut. Die Kirchenglocke befindet sich im 18. Jahrhundert errichteten Fachwerk-Nebengebäude. Zur Inneneinrichtung gehört die prächtige hölzerne Kanzel von 1587. Sie wurde vom Lübecker Tönnies Evers d. J. ursprünglich für die Marienkirche in Wismar gefertigt und kam 1746 nach Neustadt-Glewe. Die Brüstung wird durch Säulen gegliedert, in den Nischen werden Christus und fünf Apostel dargestellt. Die Orgel aus dem Jahr 1873 wurde von Friedrich Albert Mehmel gefertigt und 1996 restauriert. Die Orgelempore entstand um 1170. Der ehemals aus Lübeck stammende Neustädter Altar befindet sich seit 1841 im Staatlichen Museum Schwerin.

Jagdschloss Friedrichsmoor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jagdschloss Friedrichsmoor
Wiesenmeisterei Tuckhude

Dieser im gleichnamigen Ortsteil gelegene Fachwerkbau war ehemals Jagdsitz der Herzöge und ist heute ein Hotel- und Gastronomiebetrieb.

Wiesenmeisterei Tuckhude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das im Ortsteil Tuckhude befindliche und 1862 erbaute Gebäude war Sitz der Verwaltungsbehörde des herzoglichen Hofes für die Lewitz, die für die Unterhaltung der Gräben, Wege, Brücken, die Regulierung der Be- und Entwässerung, die Beobachtung der Wasserstände und die Sicherstellung der Heuernte zuständig war. Heute ist die Wiesenmeisterei agrarhistorische Bildungsstätte mit Übernachtungsmöglichkeit. Sie liegt am europäischen Radwanderweg. Auch zu Pferde gelangt man zu ihr. Sie liegt an einer Allee, die zum Jagdschloss Friedrichsmoor führt.

In Hinterhofgebäuden und im Gelände hinter der Wiesenmeisterei wurden, im Rahmen von arbeitsintegrativen und -fördernden Maßnahmen für jugendliche wie ältere Langzeitarbeitslose, diverse Projektierungen verwirklicht: ein Kräuter- und Gemüsegarten in ornamentarischer Anordnung, kleine Viehgatter, ein großer Lehmofen, in dem Brote gebacken werden können, ein frühmittelalterliches Grubenhaus (ein Teil des Gebäudes befindet sich in einer viereckigen Erdsenke), ein hölzernes Rundhaus aus Flechtwerk sowie die Wiederherrichtung eines Nutzgebäudes. Der Hof ist mit alten Ackergeräten bestückt, wie sie jedes Agrarmuseum kennt.

Seit 2007 unterhält die in Rostock ansässige Kultur- und Bildungsgesellschaft Balticult ihre Außenstelle Lewitztor in der Wiesenmeisterei.

Weitere Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stadtkern mit vielen Fachwerkhäusern
  • die Eldeschleusen

Geschichtsdenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Denkmal für die umgekommenen Frauen des Außenlagers des KZ Ravensbrück, 1947 aufgestellt auf dem Stadtfriedhof[8]
  • Gedenkstein von 1995 in einem Wäldchen in der Verlängerung der Liebssiedlung für die über 500 (überwiegend weiblichen) Opfer der Zwangsarbeit im Außenlager des KZ Ravensbrück, gleichzeitig wurde nahe dem Flugplatz eine Informationstafel aufgestellt und ein Gedenkweg eingerichtet, an dem Stellen ehemaliger Standpunkte von Lagergebäuden und -einrichtungen gekennzeichnet sind, zu sehen ist ein Rest eines Einmann-Luftschutzbunkers
  • Gedenktafel von 1954 an der Straße des Friedens (heute: Laascher Straße) an den kommunistischen Gewerkschafter August Apfelbaum, der 1945 im KZ Sachsenhausen ums Leben kam. Das nach ihm benannte Lederwerk wurde nach 1990 entwidmet und die Tafel entfernt.
  • Ehemaliges Kriegerdenkmal des Ersten Weltkrieges auf dem Schloßplatz, das 1969 den Geschwistern Scholl gewidmet wurde sowie der Platz, der zu DDR-Zeiten nach ihnen benannt wurde, verloren nach 1990 ihren Namen. Das Denkmal wurde 2011 abgerissen.
  • Kriegerdenkmal des Ersten Weltkrieges für Lehrer und Studenten des Technikums in Seenähe, nach 1945 entfernt
  • Gedenkstein für den kommunistischen Arbeiterpolitiker Ernst Thälmann auf dem zu DDR-Zeiten nach ihm benannten Platz. Der Stein wurde geschleift und der Platz nun nach den vom Schloßplatz weichenden Geschwistern Scholl umbenannt.
  • Gedenktafel für Ernst Thälmann an einem Wohnhaus in der Thälmannstraße, nach 1990 entfernt
  • Erinnerungstafel seit den 1960er Jahren in der nach ihm benannten Straße Nr. 2 an den sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten Rudolf Breitscheid, der 1944 im KZ Buchenwald ums Leben kam.
  • Eine alte Eiche in der Neuhöfer Straße erinnert an den ehemals dort befindlichen von den Nazis beseitigten Jüdischen Friedhof.
  • Sowjetischer Ehrenfriedhof am Westufer des Neustädter Sees für Soldaten der Roten Armee

Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Natur- und Landschaftsschutzgebiet Lewitz
  • Der Neustädter See befindet sich im Nordwesten. Die flachen sandigen Uferzonen sind bei Badegästen sehr beliebt. Neben der offiziellen Badeanstalt mit Seebrücke gibt es noch wenige unbewachte Badestellen. In unmittelbarer Nähe des Sees befinden sich ein Campingplatz, Ferien- und Wochenendsiedlungen sowie einige gastronomische Einrichtungen. Vor der Wende zog das Erholungsgebiet rund um den See viele Touristen an. Die damaligen Besucherzahlen werden heute nicht mehr erreicht.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Airbeat One, größtes Dance-Festival Norddeutschlands
  • Burgfest mit mittelalterlichem Treiben im Juni
  • Schützenfest im September

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lederwerk, Foto von 2007

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute ist die Wirtschaftsstruktur von Neustadt-Glewe mittelständisch geprägt.

Nach 1990 wurden unrentable Großbetriebe wie das Leder- und das Fernmeldewerk abgewickelt. Der einst wichtigste Betrieb war das Lederwerk der ehemaligen Adler & Oppenheimer AG (ab 1940/41 „arisiert“ als Norddeutsche Lederwerke). Zu DDR-Zeiten waren im VEB Lederwerk August Apfelbaum bis zu 1700 Menschen beschäftigt. Zuletzt firmierte der Betrieb unter dem Namen Nordleder GmbH. Die Lederproduktion wurde Ende September 2007 endgültig eingestellt. Anschließend wurde dort das 24 Hektar große Industrie- und Gewerbegebiet Lederwerk erschlossen. Bereits in den frühen 1990er Jahren wurde ein Gewerbegebiet an der Autobahn 24 eingeweiht.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bedeutende Unternehmen in Neustadt-Glewe sind:

  • Betonwerk Neustadt-Glewe GmbH
  • Carmaxx Automobil e.K. - Restauration klassischer Automobile
  • Dockweiler AG (Edelstahlrohrsysteme und Edelstahlverarbeitung)
  • Emons Spedition GmbH und weitere Speditionsbetriebe, unter anderem eine Niederlassung des Speditions- und Logistikunternehmens Paul Schockemöhle
  • FNG GmbH (Feinmechanik)
  • Franke Engineering GmbH (Luftfahrt)[9]
  • GLS General Logistics Systems Germany GmbH & Co. OHG (Depot 19)
  • MBP Medical Biomaterial Products (Medizinprodukte aus Kollagen)
  • MDS Marketing Display Services GmbH (Werbung)
  • OECO Büromöbelwerke Oelschlägel & Co. GmbH

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenverbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neustadt-Glewe ist durch die Bundesautobahn 24 (HamburgBerlin) sowie den östlich der Stadt beginnenden Ostabschnitt der Bundesstraße 191 nach Plau am See verkehrsgünstig gelegen. Über die Landesstraße 71 in Richtung Wöbbelin besteht eine etwa sechs Kilometer lange Verbindung zur Landesstraße 72 (ehemalige Bundesstraße 106) von Schwerin nach Ludwigslust, Ludwigslust ist über die Landesstraße 73 (ehemals Bundesstraße 191) auch direkt zu erreichen.

Ein örtliches Busunternehmen stellt im Öffentlichen Personennahverkehr an Werktagen Verbindungen in umliegende Dörfer sowie nach Ludwigslust her, von wo aus weitere Ziele per Bus oder Bahn erreicht werden können.

Eisenbahnverbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof in Neustadt-Glewe

Die Nebenstrecke Parchim–Ludwigslust, die durch die Ostdeutsche Eisenbahn-Gesellschaft bedient wird, führt durch Neustadt-Glewe. Das Lederwerk hatte einst seinen eigenen Bahnanschluss für Waren- und Kohletransporte, heute findet auf der Strecke aber fast ausschließlich Personenverkehr statt. Über den nur neun Kilometer entfernten Bahnhof Ludwigslust bestehen Verbindungen zu den Fernlinien Berlin-Hamburg, Leipzig-Rostock sowie zur Nahverkehrslinie Wismar-Berlin.

Zugverbindungen im Nahverkehr

ODEG: HagenowLudwigslust – Neustadt-Glewe – ParchimLübzKarow (Plau am See)Waren (Müritz)Neustrelitz (stündlich nach Parchim und Ludwigslust, alle zwei bis vier Stunden weiter nach Neustrelitz und Hagenow)

Wasserverbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schleuseneinfahrt aus südwestlicher Richtung

Die Müritz-Elde-Wasserstraße, durch die Verbindungen in Richtung Müritz, Elbe und über den Störkanal in Richtung Schweriner See möglich sind, wird heute vor allem von Hobbykapitänen genutzt. Direkt am Fuße der Burg, im rechten Seitenarm des Flusses, betreibt der lokale Wassersportverein einen Bootsanleger mit 50 Anlegeplätzen inklusive sanitärer Einrichtungen.

Auf dem Stadtgebiet befinden sich zwei Schleusen. Zum einen gibt es die Wehranlage in der Lewitz, gelegen zwischen den Ortsteilen Neuhof und Kronskamp an Flusskilometer 50,56, die die 10. Schleuse der Müritz-Elde-Wasserstraße (gesehen von der Mündung in Dömitz) ist. Die Schleusenanlage Nr. 9 an Kilometer 46,16 in der Nähe des Schlosses überwindet einen Höhenunterschied von etwa zwei Metern. Sie ist von 1951 bis 1955 zusammen mit der Hochbrücke neu erbaut worden, die Fahrrinne innerhalb des Bauwerks misst 54 × 6,6 Meter. Mit der Sanierung im Jahr 2004 ist diese Schleuse auf Selbstbedienungsbetrieb umgestellt worden, zudem ist die sehenswerte nördliche Toreinfahrt, welche die Staustufe über die Köpfe der Hindurchfahrenden anhob, durch ein Doppelflügeltor ersetzt worden.

Technikum

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemeine Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rathaus (Sitz der Stadtvertretung und des Amtes Neustadt-Glewe)
  • Stadtbibliothek in der Burgstraße

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundschule
  • Johann Wolfgang von Goethe Gymnasium (Schließung 2008, wird derzeit als Grundschule genutzt)
  • Regionale Schule (Verbundene Haupt- und Realschule)

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der SV Fortschritt Neustadt-Glewe ist in vielen Sportarten vertreten. Zur sportlichen Betätigung stehen direkt neben dem Lederwerk ein Stadion sowie in der Nähe der Realschule eine Sporthalle zur Verfügung.
  • Auf dem Flugplatz im Südosten der Stadt wird unter anderem dem Sport- und Segelflug sowie dem Fallschirmspringen nachgegangen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2014 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Regionales Raumentwicklungsprogramm Westmecklenburg (2011), Regionaler Planungsverband, abgerufen am 12. Juli 2015
  3. § 14 der Hauptsatzung (PDF; 4,4 MB) der Stadt
  4. Ernst Eichler und Werner Mühlner: Die Namen der Städte in Mecklenburg-Vorpommern. Ingo Koch Verlag, Rostock 2002, ISBN 3-935319-23-1
  5. Zahlenangaben aus: Neustadt-Glewe und Sanierungsträger GOS: Broschüre Dokumentation einer Modernisierung und Instandsetzung in Neustadt-Glewe. 2003
  6. a b c d § 2 der Hauptsatzung (PDF; 4,4 MB) der Stadt
  7. Gert Oswald: Lexikon der Heraldik. Bibliographisches Institut, Mannheim/Wien/Zürich/Leipzig 1984, ISBN 3-411-02149-7. 3. unveränderte Auflage: Battenberg, Regenstauf 2011, ISBN 978-3-86646-077-5, Seite 342.
  8. Jüdische Friedhöfe in Mecklenburg-Vorpommern auf www.alemannia-judaica.de
  9. Wachstumsbranche Luft- und Raumfahrt-Zulieferindustrie, Wirtschaftsministerium MV, abgerufen am 12. November 2014
  10. Neustadt Glewe. Kirchenkreis Parchim, abgerufen am 24. September 2010.
  11. >Neustadt-Glewe - Kirche St. Ansverus. Katholische Pfarrei St. Helena / St. Andreas, abgerufen am 18. März 2015.
  12. Pfarrei St. Helena/St. Andreas - Ludwigslust. Erzbistum Hamburg, abgerufen am 24. September 2010.
  13. Montessori Kinderhaus St. Julie Billart Neustadt-Glewe. Abgerufen am 24. September 2010.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neustadt-Glewe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien