Szczecinek

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Szczecinek
Wappen von Szczecinek
Szczecinek (Polen)
Szczecinek
Szczecinek
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Westpommern
Powiat: Szczecinek
Fläche: 37,50 km²
Geographische Lage: 53° 43′ N, 16° 41′ OKoordinaten: 53° 43′ 0″ N, 16° 41′ 0″ O
Einwohner: 40.457
(30. Jun. 2015)[1]
Postleitzahl: 78-400 bis 78-410
Telefonvorwahl: (+48) 94
Kfz-Kennzeichen: ZSZ
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DK 11 KołobrzegBytom
DK 20 StargardGdynia
DW 172 Szczecinek → Połczyn-Zdrój
Schienenweg: PKP-Linie 210 Chojnice ↔ Runowo Pomorski
PKP-Linie 404 Szczecinek–Kołobrzeg
PKP-Linie 405 Piła–Ustka
Nächster int. Flughafen: Stettin-Goleniów
Gmina
Gminatyp: Stadtgemeinde
Fläche: 37,50 km²
Einwohner: 40.457
(30. Jun. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 1079 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 3215011
Verwaltung (Stand: 2009)
Bürgermeister: Jerzy Hardie-Douglas
Adresse: Plac Wolności 13
78-400 Szczecinek
Webpräsenz: www.szczecinek.pl



Audio-Datei / Hörbeispiel Szczecinek?/i (deutsch Neustettin) ist eine Stadt in der polnischen Woiwodschaft Westpommern. Sie ist Sitz des Powiats Szczecinecki sowie der gleichnamigen Landgemeinde, der sie aber nicht angehört, und hat etwa 38.000 Einwohner.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt im Zentrum der Pojezierze Drawskie (Draheimer Seenplatte) im äußersten Osten der Woiwodschaft Westpommern in ca. 130 Metern über Meereshöhe in Hinterpommern. Südwestlich grenzt die Stadt an den Jezioro Trzesiecko (Streitzigsee), nordöstlich an den Jezioro Wielimie (Vilmsee). Die Seen sind durch den 2,3 km langen, kanalisierten Bach Nizica (auch: Niezdobna) verbunden.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtteile und -viertel der Stadt Szczecinek sind:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neustettin auf einer Landkarte von 1905
Neustettin um 1618 nach der Lubinschen Karte
Luftbild der Stadt
Rathaus
Pommernschloss
Stadtpfarrkirche St. Marien

Nach dem pommerschen Geschichtsschreiber Micrälius ist die Stadt Neustettin und das Schloss im Jahr 1309 von Herzog Wartislaw IV. von Pommern-Wolgast zur Befestigung des Landes an der polnischen Grenze erbaut worden, auch zum Schutz gegen die unter Markgraf Waldemar expandierende Mark Brandenburg. Nach einer Inschrift, die 1769 in der abgebrochen Kirche in Neustettin gefunden wurde, ist Neustettin von dem Herzog Wartislaus IV. im Jahr 1313 nach dem Muster der an der Oder gelegenen Hauptstadt Stettin angelegt worden (daher wohl der Name Neustettin). Er verlieh der Stadt das Lübische Stadtrecht.[2][3][4] Wegen der günstigen Lage brauchten zur Befestigung der Stadt nur ein Wall und Palisaden errichtet zu werden.

Die vier Söhne Wartislaws IV., Bogislaw V., Barnim IV. und Wartislaw V., regierten das Land und die Stadt zunächst gemeinschaftlich, bis es nach dem Tod des Dritten, im Jahr 1365, auf die drei Söhne aufgeteilt wurde.[4] 1356 wurde Neu-Stettin von der Beulenpest heimgesucht. Zum Dank für das Abebben der Seuche gründeten die Herzöge das Kloster Marienthron, das auf dem Mönchsberg am Südende des Streitzigsees errichtet wurde.

Herzogtum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter Herzog Wartislaw VII. (Sohn des Bogislaw V.) wurde Neustettin von 1376 bis 1395 Sitz des gleichnamigen Herzogtums. Danach gehörte Neustettin nacheinander zu den pommerschen Teilherzogtümern Rügenwalde (bis 1418), Wolgast (bis 1474) und Stettin (bis 1618).

Am 15. September 1423, dem sogenannten „großen Tag von Neustettin“, kamen in Neustettin die pommerschen Herzöge, der Hochmeister des Deutschen Ordens und der nordische Unionskönig Erich I. zusammen, um Maßnahmen gegen das Bündnis von Brandenburg und Polen zu verabreden. 1461 wurde Neustettin von polnischen Truppen und Tataren überfallen, weil sich Polenkönig Kasimir am Pommernherzog Erich II. rächen wollte, der Polen im Kampf gegen den Deutschen Orden im Stich gelassen hatte. Neustettin wurde geplündert und gebrandschatzt.

In den Jahren 1540 und 1547 erlitt die Stadt große Feuersbrünste, die sich 1682 und 1696 wiederholten und die Stadt abermals verwüsteten.[2]

Die ersten Nachrichten über das Bestehen einer Schule in Neustettin gehen auf das Jahr 1570 zurück. Es gab damals einen „Scholemeister“ zu Neustettin, der zugleich „Köster“ in Küdde war, von dort er auch sein Einkommen bezog. Im Jahre 1590 waren bereits 2 Lehrer an der Schule zu Neustettin, von denen der zweite den Amtsnamen Cantor führte und später auch Schulmeister genannt wurde.[4]

1579 wurde die St. Nicolaikirche erbaut, zum größten Theil aus den Bausteinen des abgebrochenen, nahe gelegenen Klosters Marienthron.[5][4]

1591 wurde die Rutze, Ehefrau des Neustettiner Bürgermeisters Augustin Rutze, Opfer der Hexenverfolgungen in Neustettin. Jakob von Kleist ließ sie „wegen Hexerei nicht allein gefänglich einziehen, sondern auch zu unterschiedlichen Malen auf die Reckebank legen und sie fast zu Tode peinigen. Diese Tortur dauerte mit Unterbrechungen fast ein ganzes Jahr.“ Nachdem der Bürgermeister geklagt hatte, erging erst am 22. Juni 1592 an Kleist das herzogliche Mandat, „daß er sich alles Richtens zu enthalten hätte“.[6]

1602, 1636, 1653 und 1657 wurde die Stadt von der Pest heimgesucht und wiederholt entvölkert. Nach der letzten Feuersbrunst erhielt die Stadt von dem Kurfürsten Friederich III Zuschüsse für den Wiederaufbau der Häuser sowie eine fünfjährige Befreiung von allen Abgaben und Lasten.[2]

Während des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) war die Stadt Durchzugsort für die kämpfenden Heere und ließ die Bevölkerung der Stadt verarmen.

Pommernherzog Philipp II. ließ nach dem Tod von Herzog Bogislaw XIII. im Jahr 1606 für dessen Witwe Anna (geborene Herzogin von Holstein), seine zweite Ehefrau und Philipps Mutter, das Schloß in Neustettin (auch Ritterhaus genannt) in einen bequemeren Wintersitz umbauen.[4] Herzog Ulrich ließ das lang zerstörte Schloss wieder aufbauen und machte es bis zu seinem frühen Tod zu seiner Residenz.[2] Seine Witwe Hedwig gründete 1640 die später nach ihr benannte Fürstin Hedwig-Schule.

Preußen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neustettiner Wappen im Königreich Preußen

Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges, mit dem Tod des letzten Pommerschen Herzogs Bogislav XIV im Jahr 1653, wurde Neustettin dem Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg übergeben.[4]

Um eine Ausdehnung der Stadt zu ermöglichen, wurde 1778 der Vilmsee, und 1867 der Streitzigsee abgesenkt. Der 10,300 Morgen große Vilmsee wurde auf Anordnung Friedrich des Großen auf Staatskosten auf 9 Fuß abgelassen, wodurch über 4000 Morgen Wiesen trocken gelegt wurden. Von den trockengelegten Wiesen und Äckern erhielt jeder Hausbesitzer 1 Vorland, 1 Seewiese und 1 Vilmbruchs-Wiese als freies Eigentum und außerdem zum Ankauf einer Kuh ein Geschenk von 10 Thalern.[7][4]

Mit der preußischen Verwaltungsreform und der Einführung der Städte-Ordnung vom 19. November 1808 wurde die städtische Verwaltung Neustettins neu geordnet. Neben dem Bürgermeister, dem Kämmerer und vier Rathsmänner, die zusammen das Magistrats-Kollegium bildeten, wurden 24 Stadtverordnete gewählt, die gemeinsam über alle Gemeinde-Angelegenheiten zu bestimmen hatten. Zusätzlich wurde für jeden der 4 Stadtbezirke ein Vorsteher bestellt.[4] 1818 wurde die Stadt Verwaltungssitz des neu geschaffenen Landkreises Neustettin.

Ab 1878 wurde die Stadt Eisenbahnknotenpunkt. Die Bevölkerungszahl nahm daraufhin stetig zu (siehe Einwohnerentwicklung) und neue Industrie siedelte sich in der Stadt an. Es entstanden weitläufige Stadtrandsiedlungen, und die Stadt wuchs schnell.[7]

Am 18. Februar 1881 kam es nach Hetzreden des Berliner „Radauantisemiten“ Ernst Henrici vom 14. Februar zum unaufgeklärten Synagogenbrand im antisemitisch geprägten Neustettin, dem 1883 ein Prozess gegen örtliche Juden als vermeintliche Brandstifter folgte, die in der Berufungsverhandlung 1884 aber freigesprochen wurden.[8] Am 17./18. Juli 1881 fanden in Neustettin gewalttätige antisemitische Ausschreitungen statt, nachdem Henrici erneut in der Stadt gesprochen hatte.[9][10][11] Am 8. März 1884 erfolgten im Anschluss an den gerichtlichen Freispruch der angeklagten Juden erneut Übergriffe gegen die jüdische Bevölkerung.[12][13][14]

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 1930 hatte die Gemarkung der Stadt Neustettin eine Flächengröße von 51,3 km², und im Stadtgebiet standen zusammen 1.083 Wohnhäuser an zwölf verschiedenen Wohnorten:[15]

  1. Forsthaus Stadtwald
  2. Friedrichshof
  3. Haltestelle Stadtwald
  4. Horngut
  5. Karolinenthal
  6. Liepenhof
  7. Neustettin
  8. Restaurant Mauseinsel
  9. Restaurant Seeblick
  10. Schönthal
  11. Steinthal
  12. Vorwerk Bügen

Im Jahr 1925 wurden 15.501 Einwohner gezählt, darunter 443 Katholiken und 147 Juden, die auf 3.873 Haushaltungen verteilt waren.[15]

Während des Zweiten Weltkriegs gab es in der Stadt zwei Zwangsarbeiterlager.

Gegen Kriegsende setzten Truppen der 2. Weißrussischen Front der Roten Armee die deutsche Garnison mit 3.000 Soldaten fest und nahmen Neustettin ein. Die sowjetische Kommandantur setzte als neuen Bürgermeister zunächst Gustav Pergrande ein.[16] Dieser wurde bald darauf verhaftet und durch den Buchhalter Findelking ersetzt, der gleichfalls bald verhaftet wurde.[16] Nach Kriegsende wurde Neustettin zusammen mit Hinterpommern unter polnische Verwaltung gestellt. Anschließend wurde die Stadt in Szczecinek umbenannt. Letzter Verwalter der deutschen Bevölkerung der Stadt war Albert Schulz.[16] Der noch nicht geflohene Teil der Bevölkerung der Stadt wurde in dem westlichen Stadtteil hinter der Infanteriekaserne zusammengefasst und nach und nach vertrieben, wofür Bahntransporte mit Güterwagen eingesetzt wurden.[16] Die Stadt wurde gleichzeitig durch polnische Bürger neu besiedelt.

Auf dem Friedhof von Szczecinek (der ehemalige evangelische Friedhof von Neustettin) haben polnische Bürger und Schüler des Lyceums der Stadt (im Gebäude des früheren „Fürstin Hedwig Gymnasiums“) eine Gedenkstätte zur Erinnerung an die hier gelebten und verstorbenen Deutschen errichtet. Gräber vor 1945 sind hier nicht mehr erhalten, jedoch sind noch 120 alte deutsche Grabsteine vorhanden, die einen separaten Platz auf dem Friedhof gefunden haben.[17]

Stadtzentrum

In der Parkanlage am See Jezioro Trzesiecko (Streitzigsee) in Szczecinek wurde 2008 ein Gedenkstein für die ehemaligen deutschen Bewohner der Stadt und des Kreises Neustettin errichtet, der der Erinnerung, der Völkerverständigung und dem Frieden zwischen Deutschen und Polen dienen soll.[18]

Juni 2010 begingen die polnischen Bewohner gemeinsam mit ehemaligen deutschen Bewohnern der Stadt die 700-Jahr-Feier von Neustettin – Szczecinek. Die ehemaligen deutschen Bewohner schrieben ihre Erinnerungen an die Feier und ihre Geschichte in der Schriftreihe „Mein Neustettiner Land“, 2/2010 nieder. Darin wird auch auf die 1910 durchgeführte 600-Jahr-Feier der Stadt hingewiesen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerentwicklung der Stadt Szczecinek:[19][20][21][22][4]


Bis 1945 war der überwiegende Bevölkerungsanteil evangelisch (zwischen 90 und 95 %), nach 1945 war der vorherrschende Anteil der jetzt polnischen Bevölkerung katholisch.

Die Einwohnerzahl der Juden (grün), Katholiken (schwarz) und sonstiger Christen (grau)

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Streitzigsee Anleger-Hotel Resiedence

Die Stadt liegt am Schnittpunkt der Landesstraße 11 Koszalin (Köslin)–Posen und DK 20 Stargard (Stargard in Pommern)–Gdynia (Gdingen). Von Połczyn Zdrój (Bad Polzin) besteht eine direkte Straßenverbindung über die Woiwodschaftsstraße 172.

Ebenso begegnen sich hier die Bahnstrecken Piła–Ustka (Schneidemühl-Stolpmünde), Chojnice–Runowo Pomorski (Konitz-Ruhnow) und Szczecinek–Kołobrzeg (Neustettin-Kolberg). Von Bahnhof verkehren Regionalzüge nach Kołobrzeg (Kolberg), Chojnice (Konitz), Koszalin (Köslin), Posen, Runowo (Ruhnow), Stettin und Słupsk (Stolp). Die Fernverkehrszüge der PKP nach Gdynia (Gdingen), Kattowitz, Kołobrzeg (Kolberg) und Krakau halten hier ebenfalls. Des Weiteren gibt es einen städtischen Busverkehr und einige Linien in die Umgebung.

Auf dem Streitzigsee besteht ein regelmäßiger Fährverkehr (Water Tram) mit zwei aus Deutschland stammenden Schiffen, der MS Bayern (Starnberg, BJ. 1923/1961) und der MS Księżna Jadwiga (Neckarsulm, BJ. 1967).[23]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schloss der pommerschen Herzöge
  • Die Stadtpfarrkirche St. Marien ist ein neugotischer Backsteinbau von 1905 bis 1908 mit einem 78 Meter hohen Frontturm. Sie nahm einige Ausstattungselemente (Epitaphe) der damals abgerissenen, spätgotischen St.-Nikolai-Kirche auf.
  • St. Nikolausturm (16. Jh., heute Regionalmuseum)
  • Rathaus von 1852 im von Schinkel beeinflussten neugotischen Stil
  • Stadtpark
  • Bismarckturm, eingeweiht am 31. März 1911
  • Denkmal im Stadtpark für die Toten Neustettins, eingeweiht am 6. September 2008. Die Inschrift lautet in deutscher und polnischer Sprache „Zum Gedenken an unsere Toten aus der Stadt und dem Landkreis Neustettin“.[24]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Tuempel (1855–1940), Lehrer am Fürstin-Hedwig-Gymnasium, veröffentlichte zur Geschichte Neustettins

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen, die in der Stadt gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Melchior von Doberschütz (erwähnt 1572–1600) war unter Herzog Johann Friedrich von etwa 1577/78 bis 1584 Stadthauptmann von Neustettin und verlor 1584 nach einer politischen Intrige das Amt und um 1590 auch sein pommersches Vermögen
  • Jakob von Kleist († 1625), von 1584 bis 1594 Stadthauptmann von Neustettin, war der Widersacher seines Amtsvorgängers und ein bekannter Hexenjäger. Sein prominentester Fall war die Hexenverfolgung von Elisabeth von Doberschütz.
  • Johann Samuel Kaulfuß (1780–1832), Altphilologe, Direktor des Fürstin-Hedwig-Gymnasiums
  • Friedrich Wilhelm Kasiski (1805–1881), preußischer Offizier, Kryptograph und Sammler Neustettiner Altertümer
  • Friedrich Röder (1808–1870), Direktor des Fürstin-Hedwig-Gymnasiums von 1844 bis 1861, Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung
  • Hermann Friedrich Christoph Lehmann (1821–1879), Direktor des Fürstin-Hedwig-Gymnasiums von 1861 bis 1879
  • Emil Wille (1847–1937), Lehrer am Fürstin-Hedwig-Gymnasium, veröffentlichte zur Geschichte Neustettins

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Julius Adolph Wilcke: Chronik der Stadt Neustettin – Nach urkundlichen und amtlichen Quellen. Eckstein, Neustettin 1862, 246 Seiten. Bis über die Mitte des 19. Jahrhunderts hinausreichende Chronik, online.
  • Gustav Kratz: Die Städte der Provinz Pommern – Abriß ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden. Berlin 1865 (Nachdruck 1996 durch Sändig Reprint Verlag, Vaduz, ISBN 3-253-02734-1), S. 270–274 (Volltext).
  • Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern. Teil II, Band 2: Beschreibung der zu dem Gerichtsbezirk der Königl. Landescollegien in Cößlin gehörigen Hinterpommerschen Kreise. Stettin 1784, S. 693–694.
  • Karl Tümpel: Neustettin in 6 Jahrhunderten nach den archivalischen und anderen Quellen im Auftrag des Magistrats. F.A. Eckstein, Neustettin 1910.(Digitalisat in der Digitalen Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern)
  • Gerd Hoffmann: Der Prozeß um den Brand der Synagoge in Neustettin. Antisemitismus in Deutschland ausgangs des 19. Jahrhunderts. Gerd Hoffmann Verlag, Schifferstadt 1998, ISBN 3-929349-30-2.
  • Heinz Jonas (Hrsg.): Neustettin – Bilder einer deutschen Stadt 1310–1945. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 1998, ISBN 978-3-88042-885-0.
  • Stephen C. J. Nicholls: The burning of the synagogue in Neustettin. Ideological arson in the 1880s. Centre for German-Jewish Studies, Brighton 1999.
  • Gerd Hoffmann: Pogrom in Neustettin (1881). In: Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Hrsg. Wolfgang Benz. Bd. 4: Ereignisse, Dekrete, Kontroversen. De Gruyter Saur, Berlin 2011, ISBN 978-3-598-24076-8, S. 287–289.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Szczecinek – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
  2. a b c d Ludwig Wilhelm Brüggemann: "Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern: Welcher die Beschreibung der zu dem Gerichtsbezirk der Königl. Landescollegien in Cößlin gehörigen Hinterpommerschen Kreise enthält", Band 2,Ausgabe 2 (Google eBook) Effenbart, 1784 1258 Seiten (Die Stadt Neu-Stettin: Seite 693) [1]
  3. Johannes Hinz: Pommern. Wegweiser durch ein unvergessenes Land. Flechsig-Buchvertrieb, Würzburg 2002, ISBN 3-88189-439-X, S. 244
  4. a b c d e f g h i Julius Adolph Wilcke: Chronik der Stadt Neu-Stettin – Nach urkundlichen und amtlichen Quellen. Eckstein, Neustettin 1862, 246 Seiten. Bis über die Mitte des 19. Jahrhunderts hinausreichende Chronik, online
  5. Gustav Kratz: „Die Städte der Provinz Pommern: Abriß ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden“, Berlin 1865 [2]
  6. Familiengeschichte von Kleist, Seite 58
  7. a b [3], ahnenforschung.daniel-pomrehn.de.
  8. Gerd Hoffmann: Der Prozeß um den Brand der Synagoge in Neustettin (Rezension)
  9. Karl Rosenow: Der Neustettiner Synagogenbrand und die Judenkrawalle 1881. In: Ostpommersche Heimat Jg. 1939, Nr. 8-15
  10. Gerd Hoffmann: Der Prozeß um den Brand der Synagoge in Neustettin, S. 38–41
  11. Allgemeine Zeitung des Judenthums 45 (1881), Nr. 31, S. 509–510
  12. Gerd Hoffmann: Der Prozeß um den Brand der Synagoge in Neustettin, S. 198–207
  13. Allgemeine Zeitung des Judenthums 48 (1884), Nr. 13, S. 204–205
  14. Der Israelit 25 (1884), Nr. 22, S. 379–380, 383-384
  15. a b Gunthard Stzübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: Die Stadt Neustettin im ehemaligen Kreis Neustettin in Pommern (2011)
  16. a b c d Die Pommersche Zeitung. Nr. 4/2009, S. 9
  17. [4], Gedenkstätte in Szczecinek.
  18. [5], Gedenkstein in Szczecinek.
  19. Gustav Kratz: „Die Städte der Provinz Pommern: Abriß ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden“, Berlin 1865; [6]
  20. Michael Rademachen: „Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990“; [7]
  21. WebCite Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ – STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“, Stand vom 31. Dezember 2008 (Memento vom 3. Juni 2009 auf WebCite)
  22. WebCite Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ – STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“, Stand vom 31. Dezember 2010 (Memento vom 15. Juni 2011 auf WebCite)
  23. [8] (PDF; 425 kB), Wasserstraßenbahn von Szczecinek.
  24. Die Pommersche Zeitung. Nr. 40/2008, S. 9.