Neuwittenbek

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Neuwittenbek
Neuwittenbek
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Neuwittenbek hervorgehoben
Koordinaten: 54° 22′ N, 10° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Dänischer Wohld
Höhe: 12 m ü. NHN
Fläche: 13,12 km2
Einwohner: 1178 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 90 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 24214,
24161 (Levensau)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 04346, 0431
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 112
Adresse der Amtsverwaltung: Karl-Kolbe-Platz 1
24214 Gettorf
Webpräsenz: www.neuwittenbek.de
Bürgermeister: Wilhelm Radbruch (WdGN)
Lage der Gemeinde Neuwittenbek im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Karte

Neuwittenbek (dänisch: Ny Vittenbæk, niederdeutsch: Niewittenbek) ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Altwittenbek, Fahrenhorst, Levensau und Warleberg-Landwehr liegen im Gemeindegebiet. Der Ortsname bedeutet Neuer weißer Bach.

Geographie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuwittenbek liegt direkt nordwestlich von Kiel am Nord-Ostsee-Kanal. Nordöstlich verläuft die Bundesstraße 76 von Kiel nach Eckernförde.

Der Bahnhof Neuwittenbek an der 1881 eröffneten Bahnstrecke Kiel–Flensburg ist aus bahnbetrieblichen Gründen personell besetzt, jedoch halten seit 1987 fahrplanmäßig keine Reisezüge mehr dort. Im Rahmen des inzwischen teilweise eingestellten StadtRegionalBahn Kiel-Projektes war die Wiederinbetriebnahme für Stadtbahnzüge geplant.

1923 wurde die Bahnstrecke Neuwittenbek–Kiel Schusterkrug eröffnet, die nur dem Güterverkehr dient.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Vom 16. Jahrhundert bis zur Selbständigkeit 1876 gehörte die Gemeinde zum Gut Warleberg, das heute im Gemeindegebiet liegt.

Gutshaus Warleberg

Gut Warleberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gut wurde 1305 erstmals erwähnt. Heute wird es als landwirtschaftlicher Betrieb mit angeschlossener Gastronomie betrieben.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hatten nach der Kommunalwahl 2003 die CDU und die Wählergemeinschaft WdGN (Wählergemeinschaft der Gemeinde Neuwittenbek) je fünf Sitze, die SPD hatte drei.

Von den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hatte die Wählergemeinschaft WdGN seit der Kommunalwahl 2008 fünf Sitze, die CDU und die SPD hatten je vier. Nach der Kommunalwahl 2013 änderte sich die Anzahl der Sitze auf 11 und das Sitzverhältnis wie folgt: CSU: 3 Sitze, SPD: 4 Sitze und WdGN: 4 Sitze.[2]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau über einem silbernen Wellenbalken und unter einem silbernen Sparren ein Bauernhaus in Frontalsicht mit silbernem Dach, Türen und Fachwerk und roter Mauerung.“[3]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im TSV Neuwittenbek werden Fußball, Volleyball, Tischtennis, Tennis, Turnen, Badminton und Sportschießen angeboten. Bundesweit wurde der Verein 2007/08 durch die Unihockey-/Floorball-Mannschaft bekannt. Seit 2004 nimmt diese am Spielbetrieb verschiedener Ligen teil. Größte bisherige Mannschaftserfolge der Herren nach diversen Erfolgen in den Landes- und Regionalligen war die Meisterschaft in der 2. Bundesliga in der Saison 2007/08, sowie der 2. Bundesliga (West) in der Saison 2008/09. Die Nachwuchsmannschaften dominierten die Spielzeit 2008/09 ebenfalls auf Landesebene und konnten ihre Staffeln siegreich abschließen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Motorrad-Bahnsport-Fahrer Stephan Katt („Catman“) (* 15. September 1979) ist in Neuwittenbek aufgewachsen und lebt dort.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neuwittenbek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2015 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Mitglieder der Gemeindevertretung. neuwittenbek.de, abgerufen am 14. Januar 2017.
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein