New England Patriots

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
New England Patriots
Gegründet 1959
Spielen in Foxborough, Massachusetts
Helm der New England Patriots
Logo der New England Patriots
Helm Logo
Liga

American Football League (1960–1969)

  • Eastern Division (1960–1969)

National Football League (1970–heute)

Aktuelle Uniformen
AFCE-Uniform-NE.PNG
Teamfarben nautisches blau, rot, New Century-silber, weiß
Maskottchen Pat Patriot, auch Pat the Patriot
Personal
Besitzer Robert Kraft
General-Manager keiner
Head Coach Bill Belichick
Teamgeschichte
  • Boston Patriots (1960–1970)
  • New England Patriots (1971–heute)
Spitznamen
The Pats
Erfolge
NFL-Gewinner (4)
Conference-Sieger (8)
Division-Sieger (18)
Stadien


Die New England Patriots (englisch für „Neuengland-Patrioten“), häufig Pats genannt,[1] sind eine American-Football-Mannschaft der amerikanischen Profiliga National Football League (NFL) aus Foxborough, Massachusetts. Sie gehören gemeinsam mit den New York Jets, den Miami Dolphins und den Buffalo Bills der AFC East innerhalb der American Football Conference (AFC) an. Von der Gründung 1959 beziehungsweise der ersten Saison 1960 bis zum Umzug in das Foxboro Stadium 1970 hießen sie Boston Patriots. Der Besitzer des Teams ist Robert Kraft, dem auch das Gillette Stadium, das aktuelle Stadion der Mannschaft, gehört.[2]

Die Patriots spielten ursprünglich in der American Football League (AFL) und wechselten nach deren Auflösung im Jahr 1970 in die NFL. Vor ihrem ersten Auftritt in einem Super Bowl erreichten sie erst viermal die Play-offs. Nachdem sie ihre ersten beiden Super Bowls – 1985 und 1996 – verloren hatten, waren sie in den Saisons 2001, 2003, 2004 und 2014 erfolgreich.

Geschichte[Bearbeiten]

1960–1971 – Gründung und frühe Jahre[Bearbeiten]

Das Schaefer Stadium aus der Vogelperspektive

Nachdem sich der amerikanische Unternehmer Billy Sullivan um eine Lizenz für ein Team in der American Football League (AFL) beworben hatte, bekam er die achte und letzte Lizenz am 16. November 1959 zugesprochen. Sullivan gründete das Team in seiner Heimatstadt Boston und schrieb dort einen Wettbewerb zur Namensfindung aus, wonach das neue Franchise als Boston Patriots bekannt wurde. Kurz darauf veröffentlichte Phil Bissel ein Logo für die Mannschaft, den „Pat Patriot“. Die Patriots litten anfangs darunter, kein eigenes Stadion zu haben, und wechselten in zehn Jahren insgesamt viermal den Spielort.[3] Am 9. September 1960 fand das erste Spiel der Boston Patriots in der AFL gegen die Denver Broncos statt. Nach zwei Lehrjahren 1961 und 1962 erreichten sie 1963 das AFL Championship Game, das sie aber mit 51:10 gegen die San Diego Chargers verloren.[4] Dennoch konnten sie in diesem Jahr insgesamt elf Spieler, darunter Gino Cappelletti, Nick Buoniconti und Babe Parilli, zum AFL-All-Star-Game entsenden. Im Jahr 1967 lief der Fullback Jim Nance mit 1.458 Yards einen damaligen Ligarekord. Ein Jahr später erreichte er 1.216 Yards und wurde Most Valuable Player der AFL.[5][6]

1970 wechselten die Patriots in die National Football League (NFL), zu der sich die AFL und die konkurrierende NFL zusammengeschlossen hatten. Trotz der Verpflichtung von Quarterback Joe Kapp, der die Minnesota Vikings in den Super Bowl IV geführt hatte, erzielten die Patriots nur eine schlechte 2:14-Siegesbilanz.[7] Nachdem die Patriots elf Jahre zwischen diversen Stadien gewechselt hatten, zogen sie aus Boston ins etwa 35 Kilometer entfernte Foxborough (auch bekannt als Foxboro) und spielten fortan im Schaefer Stadium, das für 7,1 Millionen US-Dollar in 325 Tagen errichtet worden war. Es war eines der ersten US-Stadien, das nach einem Sponsor benannt wurde, nachdem die F. & M. Schaefer Brewing Company 150.000 US-Dollar für die Namensrechte gezahlt hatte; zudem war Foxborough eine der ersten Städte, die zusätzliche Steuern auf jedes verkaufte Ticket erhoben. Im März 1971 wurde die Mannschaft aufgrund des Standortwechsels in New England Patriots umbenannt.[3] Beim NFL Draft 1971 wählten die Patriots u. a. Quarterback Jim Plunkett aus der Stanford University sowie seinen bevorzugten Wide Receiver aus Stanford, Randy Vataha.[8]

1972–1979 – Die Fairbanks-Ära[Bearbeiten]

Nach dem Stadionwechsel verschlissen die Patriots drei Head Coaches in den ersten vier Jahren, drafteten aber 1973 den Offensive Guard John Hannah,[9] der ein wichtiger Pfeiler des Angriffspiels und später als erster Spieler der Patriots in die Pro Football Hall of Fame aufgenommen wurde. Weitere Verstärkung erfuhr die Offense mit Wide Receiver Darryl Stingley. 1973 nahm das Team Chuck Fairbanks unter Vertrag, der zuvor als Cheftrainer an der University of Oklahoma erfolgreich war. Auf Anhieb führte er die Patriots zu einer ausgeglichenen Bilanz von 7:7 Siegen.[10] Aufgrund einer Verletzung von Quarterback Plunkett konnten die Patriots diese Leistung im Jahr 1975 jedoch nicht erreichen und verloren elf Spiele bei nur drei Siegen.[11] Nach der Saison wurde Plunkett an die San Francisco 49ers für künftige Draftpicks verkauft, die u. a. für die Defensive Backs Mike Haynes und Tim Fox verwendet wurden. Plunkett wurde durch den bisherigen Ersatz-Quarterback Steve Grogan ersetzt. Die Patriots beendeten die Saison mit elf Siegen bei drei Niederlagen und qualifizierten sich das erste Mal seit 13 Jahren wieder für die Postseason.[12] Gegen die Oakland Raiders verloren sie aber in einem umstrittenen Spiel mit 21:24, nachdem beim Stand von 21:17 für die Patriots der Schiedsrichter Ben Dreith durch eine Fehlentscheidung den Raiders einen Touchdown ermöglichte und damit zum Endergebnis führte.[13] Aufgrund der Kontroverse um diese Entscheidung verbot die NFL Ben Dreith, jemals wieder bei einem Spiel der Patriots als Schiedsrichter zu fungieren. In der folgenden Saison verfehlten die Patriots mit neun Siegen und fünf Niederlagen das Erreichen der Play-offs.[14]

In der Preseason 1978 erlebten die Patriots einen schweren Schock. In einem Vorbereitungsspiel gegen die Raiders erlitt Darryl Stingley eine Querschnittslähmung, hervorgerufen durch einen (damals legalen, heute illegalen) Tackle von Raiders-Spieler Jack Tatum, der den bereits getackelten Stingley mit der Schulter erwischte.[15] Trotz dieses schwerwiegenden Verlusts schafften es die Patriots mit elf Siegen und fünf Niederlagen das erste Mal seit der Fusion der AFL und NFL, Sieger ihrer Division zu werden.[16] Nur wenige Stunden vor dem letzten Spiel der Saison gab Chuck Fairbanks überraschend bekannt, dass er Cheftrainer an der University of Colorado werden würde.[17] Sofort wurde er vom Besitzer Billy Sullivan entlassen und durch Ron Erhardt ersetzt, der maßgeblich für die heutige Strategie und Taktik der Patriots verantwortlich ist.[18] Die Patriots verloren jedoch das erste Play-off-Spiel gegen die Houston Oilers und damit auch das erste Play-off-Spiel im Schaefer Stadion.

1980–1989 – Die erste Super-Bowl-Teilnahme[Bearbeiten]

In den folgenden beiden Jahren verpassten die Patriots trotz des neuen Wide Receivers Stanley Morgan, der mehrfach in den Pro Bowl gewählt wurde, mit 9:7 bzw. 10:6 Siegen die Play-offs.[19][20] In der Saison 1981 kam ein Einbruch mit nur zwei Siegen bei 14 Niederlagen.[21] Außerdem kam es 1981 bei einem Monday-Night-Footballspiel zu schweren Ausschreitungen, was zu zahlreichen Festnahmen führte. Aufgrund dieses Vorfalls verboten die NFL und die Stadt Foxborough den Patriots bis auf weiteres die Austragung von Monday-Night-Spielen. Nach dieser Saison wurde Erhardt entlassen und der ehemalige Cheftrainer der Southern Methodist University, Ron Meyer, übernahm die Mannschaft.[22] 1982 lief der Vertrag mit der Schaefer Brewing Company aus, womit die Brauerei die Namensrechte verlor. Das Stadion wurde deshalb in Sullivan Stadium umbenannt.[3] In der durch Streiks verkürzten Saison gewannen die Patriots 5:4 Spiele, u. a. das Snowplow-Spiel, ein 3:0-Sieg gegen die Miami Dolphins, in dem vor einem Field-Goal-Versuch der Patriots im letzten Viertel der auf dem Spielfeld vorhandene Schnee buchstäblich mit einem Schneepflug geräumt wurde. John Smith erzielte anschließend mit einem 33-Yard-Kick die drei einzigen Punkte des Spiels. Die Dolphins nahmen sportliche Rache, indem sie die Patriots in der ersten Play-off-Runde mit 28:13 besiegten.[23]

Beim Draft der folgenden Saison 1983 wählten die Patriots u. a. Quarterback Tony Eason. 1983 spielte Eason nur wenig, jedoch wurde er 1984 zum ersten Quarterback des Teams. In seiner ersten Saison verpassten die Patriots die Play-offs mit acht Siegen und genauso vielen Niederlagen.[24] Im NFL-Draft 1984 verpflichteten sie u. a. den Wide Receiver Irving Fryar von der University of Nebraska. Trotz Eason als Quarterback und Fryar als neue Anspielstation startete das Team schlecht, so dass Head Coach Ron Meyer durch Raymond Berry ersetzt wurde. Die Mannschaft verpasste die Play-offs mit einer Bilanz von neun Siegen und sieben Niederlagen.[25]

Nach einem vergleichsweise schlechten Start in die Saison 1985 wechselte Berry seinen Quarterback Eason gegen Ersatzmann Steve Grogan aus, jedoch kam Eason aufgrund einer schweren Verletzung Grogans im weiteren Verlauf der Saison wieder in die Startaufstellung. Die Patriots erreichten am Ende eine 11:5 Siegen, was ihnen einen Wild-Card-Platz sicherte.[26] In den Play-offs gewannen sie nach 22 Jahren zum ersten Mal ein Spiel. Sie besiegten in der Wild-Card-Runde zunächst die New York Jets mit 26:14 und in der darauffolgenden die Los Angeles Raiders mit 27:20. Im AFC Championship Game gewannen sie schließlich gegen die Miami Dolphins mit 31:14 Punkten und qualifizierten sich damit für den Super Bowl XX gegen die Chicago Bears.[26] Gegen die favorisierten Bears verloren die Patriots frühzeitig ihren Tight End Lin Dawson durch einen Beinbruch. Sie konnten im ersten Viertel nach einem Fumble von Walter Payton zunächst mit 3:0 in Führung gehen, wurden aber im Laufe des Spiels so dermaßen dominiert, dass am Ende die Bears mit 46:10 den bis dato höchsten Super-Bowl-Sieg der NFL-Historie erreichten.[27] Nach der Saison beendete New Englands langjähriger Hall-of-Fame-Guard John Hannah seine Karriere.[28]

Im Folgejahr 1986 holten die Patriots 11:5 Siege, wodurch sie sich für die Play-offs qualifizierten. Das Spiel gegen die Denver Broncos wurde mit 17:22 verloren.[29] Dies war für lange Zeit die letzte Play-off-Teilnahme der Patriots, die in den nächsten acht Jahren die Postseason verpassen würden. Ein Grund war der Spielerstreik in der Saison 1987, in dem manche Spieler der Patriots die Streikposten durchbrachen, und so Unruhe im Kader auslösten: hierzu gehörte u. a. der neue Quarterback Doug Flutie. Ein weiteres Hindernis war eine Verletzungswelle, die das Team dezimierte, so dass die Play-offs mit nur 9:7 Siegen verpasst wurden.[30] Die wohl wichtigsten Gründe waren millionenschwere Fehlinvestitionen seitens Sullivans. Aus diesem Grund verkauften sie das Team nach der Saison für 84 Millionen US-Dollar an Victor Kiam, den früheren Präsidenten und Vorstandsvorsitzenden der Firma Remington.[3] Obwohl die Patriots 1988 eine vergleichsweise gute Saison spielten, erreichten sie erneut nicht die Play-offs. In der folgenden Saison erreichte die Mannschaft lediglich fünf Siege, nachdem sich ihre drei wichtigsten Abwehrspieler, Andre Tippett, Garin Veris und Ronnie Lippett, bereits vor Saisonbeginn schwer verletzt hatten.[31]

1990–1999 – Kraft und Parcells[Bearbeiten]

Der 1992 unter Orthwein eingeführte „Flying Elvis

In den nächsten Jahren prägten mehrere Besitzerwechsel die Geschichte der Mannschaft. Nach dem Verkauf von Sullivan an Kiam veräußerte dieser das Team 1992 an James Orthwein, der das Logo und die Farben der Trikots und der Hosen ändern ließ. Sportlich lief es schlecht, unter Head Coach Rod Rust wurde mit 1:15 Siegen das schlechteste Ergebnis in der Geschichte des Teams erreicht.[32] Den Tiefpunkt markierte eine Anklage wegen sexueller Belästigung einiger Patriots-Spieler gegen die Reporterin Lisa Olson, so dass die Patriots mit einer Teamstrafe von 50.000 US-Dollar und diverse Spieler mit insgesamt 22.500 US-Dollar Bußgeld belegt wurden. Nach Rusts Entlassung wurde der aus Neuengland stammende Dick MacPherson neuer Cheftrainer. Zusätzlich wurde Sam Jankovich Vorsitzender, der vorher an der University of Miami als Trainer tätig war. 1991 und 1992 erreichten die Patriots mit dem neuen Quarterback Hugh Millen 6:10 bzw. 2:14 Siege.[33][34] MacPherson und Jankovich verließen daraufhin das Team. James Orthwein plante nach dem Kauf der Mannschaft deren Transfer in seine Heimatstadt St. Louis und ließ das Design der Trikots ändern.[35]

1993 landeten die Patriots einen Coup, indem sie den zweimaligen Super-Bowl-Gewinner Bill Parcells als Head Coach verpflichten konnten. Im Draft verpflichteten sie Quarterback Drew Bledsoe von der Washington State University, der sich als neuer Starting-Quarterback etablierte. Zwar holten die Patriots nur 5:11 Siege, verloren aber viele Spiele nur knapp waren u. a. in vier der letzten fünf Matches siegreich.[36] Trotzdem wollte Besitzer James Orthwein das Team nach St. Louis verlegen und bot Robert Kraft, der 1988 das Foxboro Stadium für 25 Millionen US-Dollar aufgekauft hatte, 75 Millionen $ dafür, dass er den verbindlichen Pachtvertrag vorzeitig auslaufen ließ und so den Patriots die Möglichkeit bot, den Standort zu wechseln. Dieser lehnte ab, worauf Orthwein die Patriots zum Verkauf anbot. Robert Kraft kaufte das Team für 172 Millionen $ und setzte sich damit gegen die Investmentgruppe durch, in der unter anderem Walter Payton und Paul Newman saßen.[3]

Am 26. Februar 1994, dem ersten Tag, an dem die Patriots Kraft gehörten, wurden 5.958 Eintrittskarten verkauft, mehr als sechsmal so viele wie am bisher erfolgreichsten Tag. Darüber hinaus sind, seitdem Kraft das Team erworben hat, alle Spiele ausverkauft; dies gilt auch für die Preseasonspiele.[3] Trotzdem startete die Saison 1994 schlecht, da die Patriots sechs ihrer ersten neun Spiele verloren. Quarterback Bledsoe führte New England aber zu sieben aufeinanderfolgenden Siegen, so dass sie zum ersten Mal seit acht Jahren die Play-offs erreichten. Hierbei verloren die Patriots jedoch mit 20:13 gegen die Cleveland Browns.[37] Beim Draft 1995 wählte das Team mit Ty Law einen künftigen Pro-Bowl-Cornerback sowie Runningback Curtis Martin, ein künftiges Mitglied der Pro Football Hall of Fame. Da sich aber Bledsoe verletzte, schlossen die Patriots die Saison mit nur 6:10 Siegen ab. In diesem Jahr waren die Patriots das erste Mal seit 1981 wieder Ausrichter eines Monday-Night-Footballspiels. Die Patriots gewannen das Spiel mit 27:14 gegen die Buffalo Bills und Kraft dankte den Fans kurz darauf auf einer ganzen Seite im Boston Globe für ihr vorbildliches Verhalten. In der darauf folgenden Saison 1996 drafteten u. a. Wide Receiver Terry Glenn, Safety Lawyer Milloy sowie Linebacker Tedy Bruschi drei künftige Pro-Bowl-Spieler. Mit einer stark verbesserten Defense schlossen die Patriots nach die Saison mit 11:5 Siegen ab, was ihnen Zugang zu den Play-offs gewährte. Sie gewannen das erste Spiel gegen die Pittsburgh Steelers mit 25 Punkten Vorsprung und anschließend auch das AFC Championship Game gegen die Jacksonville Jaguars. Der Super Bowl XXXI gegen die favorisierten Green Bay Packers ging trotz eines lange ausgeglichenen Spiels mit 21:35 verloren.[38]

Vor der Saison 1997 verließ Parcells die Patriots und heuerte im Austausch für zusätzliche Draftpicks bei den New York Jets an. Sein Nachfolger wurde Pete Carroll, der das Team mit einer 10:6-Bilanz als Divisionssieger in die Play-offs führte. Nach einem Sieg gegen die Miami Dolphins verloren die Patriots mit 6:7 gegen die Pittsburgh Steelers. Bis zum letzten Viertel lagen die Patriots vorne, ein Fumble, der von dem später bei den Patriots spielenden Mike Vrabel aufgehoben und in einen Touchdown verwandelt wurde, brachte den Steelers jedoch den Sieg.[39] In der Saison 1998 warb Ex-Coach Parcells u. a. Curtis Martin zu den Jets ab,[40] gewannen aber im Gegenzug ein Runningback-Talent namens Robert Edwards. Die Patriots mussten die Verletzungen von Quarterback Bledsoe und Wide Receiver Glenn kompensieren und holten mit Reserve-Quarterback Scott Zolak 9:7 Siege. Die dezimierten Patriots verloren aber gleich das erste Play-off-Spiel gegen die Jacksonville Jaguars mit 10:25.[41] Im Rahmen des Pro-Bowl-Spiels erlitt der neue Runningback Edwards eine schwere Knieverletzung, die so verheerend war, dass ihm sogar die Amputation des Unterschenkels drohte. Ohne ihren besten Runningback verlief die Saison 1999 schlecht für das Team. Nach acht Spielen konnten sie zwar sechs Siege vorweisen, sie beendeten die Saison jedoch mit acht Siegen und acht Niederlagen.[42] Head Coach Pete Carroll wurde daraufhin entlassen.

2000–2004 – Belichicks drei Super-Bowl-Gewinne[Bearbeiten]

Trainer Bill Belichick

Nachdem Carroll entlassen worden war, stellten die Patriots als neuen Head Coach Bill Belichick ein. Belichick installierte sowohl in der Offense als auch in der Defense jeweils seine eigene Spielphilosophie: In der Offense entwickelte er die Erhardt-Perkins-Taktik weiter, die in den 1970ern von den Patriots unter Chuck Fairbanks eingeführt wurde, und betonte in seiner Version ein kurzes, schnelles Passspiel.[43] In der Defense setzte er auf die sog. Fairbanks-Bullough Defense mit 3 Linemen und 4 Linebackern, die flexible Abwehrspieler belohnt.[43] Zudem drillte er seinen Spielern eine perfektionistische Einstellung, eine akribische Vorbereitung und eine hohe Vielseitigkeit ein.[44][45][46] Trotz vieler positiver Veränderungen konnten die Patriots 2000 nur fünf Siege bei elf Niederlagen vorweisen. Die Patriots hatten in diesem Jahr drei statt der normalen zwei Quarterbacks im Kader, da Belichick den an Position 199 gedrafteten Tom Brady als dritten Quarterback aufbaute.[47]

Die Saison 2001 startete schlecht, als der damalige Trainer der Quarterbacks an einem Kreislaufstillstand verstarb und Quarterback Drew Bledsoe im zweiten Spiel eine schwere innere Blutung erlitt. Er musste durch Tom Brady ersetzt werden, der sich in der Preseason als Ersatzquarterback durchgesetzt hatte. Das Team litt an den Abgängen der Pro-Bowl-Spieler Chris Slade und Ben Coates, die nur allmählich durch die neuen Wide Receiver Troy Brown und David Patten bzw. dem in der ersten Runde ausgewählten Defensive Lineman Richard Seymour ersetzt werden konnten. Brady entpuppte sich als positive Überraschung, als er das Team zu 11:5 Siegen führte und dadurch Bledsoe als Starting-Quarterback verdrängte.[48] Im letzten Spiel, das je im Foxboro Stadium gespielt wurde, gewannen die Patriots im später „Tuck Rule Game“ genannten Spiel gegen die Oakland Raiders mit 16:13. Im dichten Schneefall wurde Brady beim Stand von 10:13 kurz vor Schluss in der Wurfbewegung gesackt und verlor den Ball, da aber laut Schiedsrichter eine „erkennbare Wurfbewegung“ stattfand, wurde es als „unvollständiger Pass“ anstelle von Fumble gewertet. Nachdem Kicker Adam Vinatieri im dichten Schnee zwei schwierige Field Goals versenkte, gewannen die Patriots in Overtime.[49] Danach trafen sie auf die favorisierten Pittsburgh Steelers im AFC Championship Game, in dem sich Brady verletzte, so dass Bledsoe die Patriots zu einem 24:17-Sieg führte.

Die Brücke des Gillette Stadiums mit Bannern zu den drei gewonnenen Super Bowls.

Beim Super Bowl XXXVI gegen die favorisierten Titelverteidiger St. Louis Rams brachen die Patriots bewusst mit der Tradition, dass beim Einlauf alle Spieler einzeln genannt wurden. Stattdessen ließen sie sich nur als „The New England Patriots“ vorstellen, um auszudrücken, dass sie ein Team und keine Ansammlung von Einzelspielern sind. Dieser Einlauf war so populär, dass im jedem Super Bowl die Teams seitdem kollektiv vorgestellt werden. Mit gründlicher Abwehrarbeit und einem nervenstarken Brady, der in den letzten 91 Sekunden ohne Timeouts die Patriots beim Stand von 17:17 an die gegnerische 31-Yards-Linie warf, ermöglichten sie Kicker Adam Vinatieri die Chance zu einem entscheidenden Field Goal. Vinatieri verwandelte einen 48-Yards-Kick, so dass New England mit 20:17 ihren ersten Sieg in einem Super Bowl holte. Zum Super Bowl MVP wurde Tom Brady gewählt, der nach der Saison einen Langzeitvertrag mit den Patriots abschloss. Die Siegesparade des Teams in Boston wurde von 1,5 Millionen Fans besucht und das ganze Team wurde zum ersten Spiel der Baseballmannschaft Boston Red Sox in den Fenway Park eingeladen. Bledsoe wurde für einen Spieler in der ersten Runde beim Draft 2003 an die Bills übergeben.

Die Saison 2002 wurde zu einer Enttäuschung, da die Patriots aufgrund von Verletzungspech mit einer Bilanz von neun Siegen und sieben Niederlagen nicht in die Play-offs einzogen.[50] In der Saisonpause 2003 ließ Belichick getreu seiner wenig sentimentalen Teamführung den verdienten, aber teuren Pro-Bowl-Safety Lawyer Milloy gehen, und holte stattdessen günstig Milloys Safety-Nachfolger Rodney Harrison sowie Linebacker Rosevelt Colvin. Mit einer 14:2-Bilanz erreichten die Patriots die erste Position in der Setzliste und konnten alle Play-off-Spiele im heimischen Gillette Stadium spielen.[51] In den Divisional Play-offs gewann New England gegen die Tennessee Titans (17:14) bei einer Temperatur von −16 °C, die zweitniedrigste Temperatur bei der je ein NFL-Spiel ausgetragen wurde. Beim AFC Championship Game trafen die Patriots auf die Indianapolis Colts von Star-Quarterback Peyton Manning. Manning warf vier Interceptions, drei davon auf Ty Law, so dass die Patriots mit 24:14 gewannen.

Mehrere tausend Fans schauen sich den Super Bowl XXXIX live an der Boston City Hall an.

Der Super Bowl XXXVIII gegen die Carolina Panthers war ein enger Schlagabtausch. Drei Minuten vor Schluss führte Carolina mit 22:21, bis der als Tight End aufgebotene Patriots-Linebacker Mike Vrabel einen Touchdownpass fing, und nach einer gelungenen Two-Point Conversion New England mit 29:22 führte. Doch nachdem Panthers-Quarterback Jake Delhomme mit einem Touchdownwurf auf Wide Receiver Ricky Proehl zurückschlug, stand es 68 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit 29:29. Wie beim letzten Super-Bowl-Sieg führte Brady sein Team in den Schlusssekunden in Field-Goal-Nähe. Adam Vinatieri traf aus 41 Yard Entfernung das entscheidende Field Goal zum 32:29-Endstand.

Die Patriots mit US-Präsident George W. Bush bei der Ehrungszeremonie nach dem Sieg beim Super Bowl 2004.

In der Saison 2004 landeten die Patriots im Draft mit Nose Tackle Vince Wilfork einen guten Griff, zudem wurde der erfahrene Runningback Corey Dillon verpflichtet, der das Laufspiel der Patriots mit 1.635 Rushing Yards belebte. Sie trugen dazu bei, dass die Patriots wieder eine starke 14:2-Bilanz einfuhren, abermals Position 1 der Setzliste eroberten und saisonübergreifend 21 Regular-Season- und Play-off-Spiele gewannen. Hierbei trotzten sie einer Verletzungswelle bei den Defensive Backs, in der der etatmäßige Wide Receiver Troy Brown kurzfristig als Cornerback einspringen musste,[52] In den Play-offs wurden nacheinander die Indianapolis Colts mit 20:3 und die Pittsburgh Steelers mit 41:27 besiegt. Im Super Bowl XXXIX gegen die Philadelphia Eagles setzten sich die Patriots in der zweiten Hälfte zum zwischenzeitlichen 24:14 ab. Die Eagles kamen mit einem letztlich bedeutungslosen Last-Minute-Touchdown noch auf drei Punkte heran, doch Safety Rodney Harrison entschied das Spiel mit einer Interception. Mit dem 24:21-Sieg wurden die Patriots das erst zweite Team, das drei Super Bowls in vier Jahren gewann und die erste Mannschaft seit sechs Jahren, die ihren Titel als Super-Bowl-Champion verteidigen konnte.

2005–2013 – Zwei verlorene Super Bowls[Bearbeiten]

Tom Brady, Randy Moss und Jabar Gaffney nach Bradys 50. und Moss’ 23. Touchdown in dieser Saison.

Vor der Saison 2005 verloren die Patriots zwei Assistenztrainer, den Offensive Coordinator Charlie Weis an die University of Notre Dame[53] und den Defensive Coordinator Romeo Crenell an die Cleveland Browns.[54] Zudem unterschrieb Pro-Bowl-Cornerback Ty Law bei den New York Jets,[55] der durch Neuling Ellis Hobbs ersetzt wurde. Ein Schock war der Schlaganfall von Linebacker Tedy Bruschi.[56] Trotz der Probleme zogen die Patriots mit einem starken Endspurt mit 10:6 Siegen in die Play-offs ein.[57] Adam Vinatieri brach dabei den Patriots-Punkterekord von Gino Cappalletti (1.130).[58] Beim 28:3-Sieg gegen die Jacksonville Jaguars brach Linebacker Willie McGinest mit 4,5 Sacks in einem Spiel sowie insgesamt 16 Sacks in seiner Postseason-Karriere zwei NFL-Rekorde, dasselbe galt für New England mit ihrem 10. Sieg in einem K.O.-Spiel hintereinander. In der zweiten Runde verloren die Patriots aber gegen die Denver Broncos mit 27:13 und schieden aus. 2006 war mit weiteren Abgängen verbunden: Mit Eric Mangini verließ ein weiterer Assistenzcoach die Patriots, und die langjährigen Stützen Adam Vinatieri und Deion Branch unterschrieben bei den Colts bzw, den Seattle Seahawks. Als Ersatz erpflichteten die Patriots u. a. Reche Caldwell von den San Diego Chargers, Runningback Heath Evans und Guard Stephen Neal, weiterhin drafteten sie Wide Receiver Chad Jackson und Runningbacks Laurence Maroney. Nach einer starken Saison wurde New England mit einer Bilanz von 12:4 Siegen Erster in ihrer Division, der AFC East.[59] In der ersten Runde wurden die Jets 37:17 besiegt, in der zweiten Runde gegen die San Diego Chargers schoss der neue Kicker Stephen Gostkowski das entscheidende Field Goal zum 24:21-Sieg. Gegen die Colts führten die Patriots zur Halbzeit mit 21:6, verloren aber in der letzten Minute mit 38:34. Mit 17 Punkten im letzten Viertel konnten die Colts das viertgrößte Comeback in der Geschichte der NFL erlangen.[60]

In der Saison 2007 holte Head Coach Belichick gleich vier neue Wide Receiver, Randy Moss, Wes Welker, Donté Stallworth und Kelley Washington, dazu Tight End Kyle Brady sowie Runningback Sammy Morris, und die Defense wurde durch den erfahrenen Linebacker Junior Seau ergänzt. Zudem zogen sie im NFL Draft den künftigen Pro-Bowl-Guard Logan Mankins.[61] Das Jahr begann mit einem Trauerfall, als ihr Spieler Marquise Hill bei einem Jetski-Unfall starb: In Andenken trugen die Patriots seine Rückennummer 91 hinten auf ihrem Helm. Überschattet wurde die Saison durch den sog. Spygate-Skandal: Die Patriots hatten von einem unerlaubten Ort die Defensivsignale der New York Jets gefilmt und wurden deswegen u. a. zu einer Strafe in Höhe von 250.000 US-Dollar und dem Verlust eines Erstrunden-Draftpicks verurteilt.[62] Zusätzlich musste Head Coach Belichick 500.000 Dollar an die NFL zahlen.[63] Die Patriots ließen sich nicht beeindrucken und schafften eine einzigartige 16:0-Siegesbilanz.[64] Quarterback Tom Brady brach u. a. den NFL-Rekord für Touchdownwürfe (50), und Randy Moss den von Touchdownfängen (23). Nach zwei Siegen gegen die Jacksonville Jaguars (31:20) und den San Diego Chargers (21:12) trafen sie im Super Bowl XLII als hoher Favorit auf die New York Giants. Nach einem engen Spiel führten die Patriots zwei Minuten vor Schluss mit 14:10, ehe Giants-Quarterback Eli Manning sein Team aus 83 Yards in die Endzone führte. Hierbei profitierte er u. a. vom sog. „Helmet Catch“ von Wide Receiver David Tyree, der trotz enger Deckung von Patriots-Safety Rodney Harrison den Football im Fallen an seinen Helm presste und somit „fing“. Dies gilt als einer der spektakulärsten Super-Bowl-Momente der NFL-Historie.[65] Trotz der Finalniederlage und Spygate wurden viele Spieler der Patriots ausgezeichnet, allen voran Tom Brady, den die Sports Illustrated zum Sportler des Jahres kürte, und der sowohl den NFL Most Valuable Player Award als auch den NFL Offensive Player of the Year Award gewann. Belichick wurde Trainer des Jahres.

Vor der Spielzeit 2008 musste Head Coach Belichick viele Abgänge der Defense verkraften, u. a. die Cornerbacks Asante Samuel sowie Randall Gay und den Safety Eugene Wilson. Im Draft wählte New England bis auf den Quarterback Kevin O’Connell nur Verteidiger aus, darunter den künftigen Pro-Bowl-Linebacker Jerod Mayo.[66] Die ganze Saison war von Verletzungspech überschattet. Gleich im ersten Spiel wurde Quarterback Tom Brady mit einer schweren Knieverletzung eliminiert, und im Laufe des Jahres fielen zeitweise u. a. Tedy Bruschi, Ellis Hobbs, Matt Light, Lewis Sanders, Vince Wilfork, Richard Seymour, Billy Yates, Laurence Maroney aus.[67] Reserve-Quarterback Matt Cassel führte die dezimierten Patriots zu einer ordentlichen 11:5-Siegesbilanz, wurden aber trotzdem eliminiert, da die Miami Dolphins (ebenfalls 11:5 Siege) den direkten Vergleich gegen New England (38:13-Sieg und 28:48-Niederlage; insgesamt 66:61) gewonnen hatten.[68] Nachdem sicher war, dass Brady 2009 wieder spielen konnte, tradeten die Patriots Cassel zusammen mit dem Linebacker Mike Vrabel und einem Draftpick zu den Kansas City Chiefs.[69] Mit dem 58. Pick des Drafts verpflichteten sie mit Sebastian Vollmer erstmals einen deutschen Spieler, und an 232. Stelle zogen sie den gelernten Quarterback Julian Edelman, der aufgrund seiner Vielseitigkeit bald als Wide Receiver, Punt Returner und Defensive Back eingesetzt wurde. Die Patriots gewannen die East Division mit einer Saisonbilanz von 10:6, verloren aber in den Play-offs gegen die Baltimore Ravens mit 14:33. Brady wurde mit dem NFL Comeback Player of the Year Award ausgezeichnet.

Vor der Saison 2010 verpflichtete Head Coach Belichick in den frühen Runden zwei Tight Ends, Rob Gronkowski und Aaron Hernandez, zudem wurde für die Verteidigung der gelernte Cornerback Devin McCourty gezogen. Nachdem der leistungsmäßig nachlassende Wide Receiver Randy Moss entlassen wurde, führte Quarterback Brady die Patriots zu einer 14:2-Bilanz und gewann seinen jeweils zweiten NFL Most Valuable Player Award sowie NFL Offensive Player of the Year Award. Doch in den Divisional Play-offs verloren sie wiederum gegen die New York Jets mit 21:28. Head Coach Belichick holte trotzdem seinen zweiten NFL Coach of the Year Award. Vor der Saison 2011 verließ mit Pro-Bowl-Safety Brandon Meriweather der letzte Defensive Back der Super-Bowl-Jahre die Patriots, was in Verbindung mit Verletzungen wichtiger Abwehrspieler (u. a. Linebacker Brandon Spikes oder Safety Patrick Chung) die Defense schwächte.[70] Mit einer Bilanz von 13:3 Siegen besiegten sie in den Play-offs jeweils zu Hause die Denver Broncos (45:10) und die Baltimore Ravens (23:20) und erreichten den Super Bowl XLVI. Wieder verloren die Patriots ein enges Spiel gegen die New York Giants (17:21), u. a. da Wes Welker beim Stand von 17:15 kurz vor Schluss freistehend einen Wurf von Brady nicht fangen konnte. In der folgenden Spielzeit Saison 2012 drafteten die Patriots verstärkt Defensivspieler, u. a. Defensive End Chandler Jones sowie Linebacker Dont'a Hightower. Mit dieser verstärkten Abwehr sowie dem neuen Wide Receiver Brandon Lloyd konnten die Patriots abermals mit 12:4 Siegen ihre Division gewinnen. Nachdem die Houston Texans mit 41:28 besiegt wurden, verloren die Patriots gegen den späteren Super-Bowl-Sieger Baltimore Ravens zu Hause mit 13:28. Hierbei holten die Patriots in der gesamten zweiten Hälfte keinen einzigen Punkt.[71]

Die Saison 2013 war für die Patriots mit vielen Ausfällen verbunden, vor allem in der Offense. Die Wide Receiver Wes Welker und Brandon Lloyd verließen New England, Right Tackle Sebastian Vollmer brach sich das Bein, und bei den Tight Ends riss sich Rob Gronkowski das Kreuzband, während Aaron Hernandez nach einer Mordanklage zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Zudem riss sich Abwehrchef Vince Wilfork die Achillessehne. Doch dank eines zuverlässigen Quarterbacks Tom Brady, der erfolgreichen Umstellung von Devin McCourty zum Free Safety und eines überraschend starken Julian Edelman, der als ungelernter Wide Receiver 105 Pässe fing, schafften es die Patriots mit 12:4 Siegen in die Play-offs. Hierbei bezwangen sie die Indianapolis Colts, den Ex-Klub des langjährigen Rivalen Peyton Manning mit 41:22, scheiterten aber auswärts mit 16:26 an Mannings und Welkers neuem Team, den Denver Broncos.[72]

Seit 2014 – Vierter Super-Bowl-Sieg[Bearbeiten]

Julian Edelman fing den letzten Touchdown des Super Bowl XLIX.

In der Saison 2014 stärkten die Patriots ihre Passverteidigung, indem sie mit Darrelle Revis, Brandon Browner und Malcolm Butler gleich drei Cornerbacks verpflichteten. Die verbesserte Defense trug dazu bei, dass die Patriots dank einer gewohnt starken Offense um Quarterback Tom Brady bei einer Bilanz von zwölf Siegen und vier Niederlagen, die AFC East gewinnen und als bestes Team der AFC die Setzliste anführten. Nach Siegen über die Baltimore Ravens (35:31), in dem Head Coach Belichick die Gegner mit der ineligible-receiver-Regel austrickste, und über die Indianapolis Colts (45:7) zogen sie in den Super Bowl XLIX gegen die Seattle Seahawks ein. Überschattet wurde die Vorbereitung vom sog. Deflategate-Skandal, in dem die Colts den Patriots-Quarterback Brady beschuldigten, den Luftdruck der Footballs regelwidrig manipuliert zu haben.[73] Der Super Bowl selbst verlief für die Patriots erfolgreich. Nachdem Julian Edelman zwei Minuten vor Schluss einen Touchdownwurf von Brady fing, führten die Patriots 28:24. Die Seahawks standen 20 Sekunden vor Schluss an der 1-Yards-Linie von New England, bis eine Interception von Malcolm Butler das Spiel entschied. Brady und Belichick holten somit ihren vierten Super-Bowl-Titel, und Right Tackle Sebastian Vollmer wurde der erste deutsche Super-Bowl-Gewinner.[74]

Vor der Saison 2015 mussten die Patriots den Weggang der Cornerbacks Revis und Browner und des langjährigen Nose Tackles Wilfork verkraften, gewannen aber trotzdem ihre ersten zehn Saisonspiele. Nach einer Verletzungswelle, die vor allem die Offense dezimierte, verloren sie vier der letzten sechs Matches. Mit 12:4 Siegen erreichten sie Position 2 der AFC-Setzliste. Mit Cornerback Butler, Defensive End Chandler Jones und Linebacker Jamie Collins debütierten drei Spieler der Defense im Pro-Bowl-Team. In den Play-offs besiegten sie Patriots die Kansas City Chiefs (27:20) und erreichten zum fünften Mal in Folge das AFC Championship Game, womit sie den NFL-Rekord der Oakland Raiders (1972−76) einstellten. Hierbei verloren sie gegen die Denver Broncos mit 18:20.

Wirtschaftliche und finanzielle Aspekte[Bearbeiten]

Wert des Teams (in Mrd. US-Dollar)[75]
1994: Preis beim letzten Eigentümerwechsel.
1998ff: Nach Schätzung der Forbes bis 2014.

2009 konnte die Mannschaft rund 302 Millionen Dollar einnehmen. Der Wert der New England Patriots lag 2009 nach Schätzungen der Forbes bei 1,361 Milliarden US-Dollar, sie sind damit das drittwertvollste Team der NFL und hinter dem Fußballklub Manchester United, den Dallas Cowboys, dem Baseballteam New York Yankees und den Washington Redskins das fünftwertvollste Sportteam der Welt. Somit fand seit dem Kauf 1994 von Robert Kraft für 172 Millionen Dollar eine Wertsteigerung um das Achtfache statt.[76] 2008 erhöhte sich der Wert durch einen großen 350 Millionen Dollar teuren Einkaufskomplex rund um das Stadion auf gut 1,4 Milliarden US-Dollar. Bis zum Jahr 2014 ist der geschätzte Wert der Patriots auf 2,6 Milliarden US-Dollar gestiegen, wobei im Vergleich zum Vorjahr eine Wertsteigerung von rund 44 % erreicht wurde. Die Mannschaft liegt somit inzwischen auf Platz 2 der wertvollsten NFL-Teams hinter den Dallas Cowboys (3,2 Milliarden US-Dollar).[75]

Der durchschnittliche Ticketpreis für ein Spiel im Gillette Stadium beläuft sich bei direktem Kauf auf 118 US-Dollar, was weit über dem Durchschnitt der NFL, der bei rund 60 US-Dollar liegt, ist. Üblicherweise sind jedoch schon lange vor Beginn der Saison alle Tickets ausverkauft, weshalb viele Karten bei Ebay oder auf dem Schwarzmarkt verkauft werden.[75]

Stadion[Bearbeiten]

Siehe auch: Gillette Stadium
Das Gillette Stadium, seit 2002 Heimat der Patriots

Während seiner Zeit als Besitzer versuchte Robert K. Kraft in den Neuenglandstaaten ein neues Stadion zu bauen. Da er sich mit der Stadt Boston und Rhode Island nicht einig wurde und somit keine Erlaubnis erhielt, dort zu bauen, verhandelte er mit dem Parlament von Massachusetts, dass er neben dem alten Stadion ein halbselbstfinanziertes neues bauen dürfe. Massachusetts sollte 75 Millionen US-Dollar zum Bau hinzugeben. Der Sprecher des Parlaments lehnte den Vorschlag jedoch mit der Begründung ab, dass er nicht einverstanden sei wenn Steuergelder für private Interessen genutzt werden. Aufgrund dessen schloss Kraft mit dem Gouverneur von Connecticut, John G. Rowland, einen Vertrag, dass er das Stadion in Hartford bauen darf. Es gab jedoch einige Probleme an der Stelle, wo das Stadion gebaut werden sollte, weshalb sich der Bau verzögerte. Zur gleichen Zeit gab die NFL bekannt, dass sie Teams, die sich in einem der sechs größten Ballungsgebiete der Vereinigten Staaten, darunter Boston, ansiedeln, Kredite bis zu einer Höhe von 150 Millionen US-Dollar gewährte. Deswegen gab es wieder Diskussionen, das Stadion in Foxborough zu bauen; auch das Parlament war für weitere Verhandlungen bereit.

Die Diskussionen waren erfolgreich und Kraft gab im Frühling 1999 bekannt, dass das Stadionprojekt in Hartford annulliert und stattdessen am ursprünglich gedachten Ort gebaut werde. Die letzte Hürde war das Einverständnis der Stadt Foxborough, die aber mit 90 % für das Stadion abstimmte. Das machte den Weg für das insgesamt 325 Millionen US-Dollar teure Projekt frei.[77] Zuerst gehörten die Namensrechte CMGi und das Stadion hieß „CMGi Field“.[77] Ab dem Frühling 2002 gab es schon einige kleinere Veranstaltungen, zum Beispiel Konzerte und Spiele des Fußballvereins New England Revolution, das erste Großereignis war jedoch erst im September desselben Jahres ein Spiel der Patriots. Kurz davor kaufte die Gillette Company die Namensrechte und benannte das Stadion in „Gillette Stadium“ um. Von Fans wird die Spielstätte oft „The Razor“ genannt.[78]

Von 2007 bis 2008 wurde am sogenannten Patriot Place gebaut, einem 1,3 km² großen Komplex, in dem viele große Läden, ein 4-Sterne-Hotel, ein Ärztezentrum, mehrere Kinos und ein Museum Platz finden. Die Baukosten betrugen 350 Millionen US-Dollar und täglich sollen sich über 20.000 Besucher im Patriot Place aufhalten.[79]

Spieler[Bearbeiten]

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Kader der New England Patriots

Quarterbacks

Runningbacks

Wide Receiver

Tight Ends

Offensive Linemen

Defensive Linemen

Linebacker

Defensive Backs

Special Teams

Reserve/Verletzt


Practice Squad


Rookies in kursiver Schrift
Roster Stand: 03. Januar 2016
Depth ChartTransaktionen

54 Aktive, 17 Inaktive, 9 Practice Squad

Verdiente Spieler und Funktionäre[Bearbeiten]

Folgende Spieler und Funktionäre sind Mitglied der New England Patriots Hall of Fame bzw. der Pro Football Hall of Fame:[80]

* Rückennummer bei den Patriots gesperrt
Mitglied der Pro Football Hall of Fame
New England Patriots Hall of Fame
Spieler
Nr. Name Positionen Spielzeiten Wahl (Pro) Nr. Name Positionen Spielzeiten Wahl
73 * John Hannah G 1973–1985 1991 (Pro: 1991) 86 Stanley Morgan WR 1977–1989 2007
85 Nick Buoniconti LB 1962–1968 1992 (Pro: 2001) 87 Ben Coates TE 1991–1999 2008
20 * Gino Cappelletti WR/K 1960–1970 1992 35 Jim Nance FB 1965–1971 2009
89 * Bob Dee DL 1960–1967 1993 39 Sam Cunningham RB 1973–1982 2010
79 * Jim Lee Hunt DT 1960–1971 1993 11 Drew Bledsoe QB 1993–2001 2011
57 * Steve Nelson LB 1974–1987 1993 56 Jon Morris C 1964–1974 2011
15 Vito „Babe“ Parilli QB 1961–1967 1993 80 Troy Brown WR/PR/CB 1993–2007 2012
40 * Mike Haynes CB 1976–1982 1994 (Pro: 1997) 54 Tedy Bruschi LB 1996–2008 2013
14 Steve Grogan QB 1975–1990 1995 24 Ty Law CB 1995–2004 2014
56 Andre Tippett LB 1982–1993 1999 (Pro: 2008) 55 Willie McGinest LB/DE 1994–2005 2015
78 * Bruce Armstrong T 1987–2000 2001 65 Houston Antwine DL 1961–1971 2015
Funktionäre
Name Positionen Spielzeiten Wahl
Billy Sullivan Gründer 1960–1988 2009
Gil Santos Kommentator 1972–1979, 1991–2012 2013

Trainer (Coaches)[Bearbeiten]

Head Coaches[Bearbeiten]

# Reihenfolge der Trainer
Spiele Spiele als Trainer
S Siege
N Niederlagen
UE Unentschieden
Gewonnen% Siegquote
* Ausschließlich bei den Patriots als Head Coach aktiv

Stand: Saisonende 2015

# Name Zeitraum Regular Season Play-offs Erfolge/Auszeichnungen Referenz
Spiele S N UE Gewonnen% Spiele S N
Boston Patriots
1 Lou Saban 1960–1961 19 7 12 0 .368 [81]
2 Mike Holovak 1961–1968 107 52 46 9 .528 2 1 1 UPI AFL Trainer des Jahres (1966) [82]
3 Clive Rush* 1969–1970 21 5 13 0 .238 [83]
4 John Mazur* 1970 7 1 6 0 .143 [84]
New England Patriots
John Mazur 1971–1972 23 8 15 0 .348 [84]
5 Phil Bengtson1 1972 5 1 4 0 .200 [85][86]
6 Chuck Fairbanks*2 1973–1978 85 46 39 0 .541 2 0 2 UPI NFL Trainer des Jahres (1976)
Sporting News NFL Trainer des Jahres (1976)
[87]
7 Ron Erhardt*3 1979–1981 49 21 28 0 .428 [88]
8 Ron Meyer 1982–1984 33 18 15 0 .545 1 0 1 [89]
9 Raymond Berry* 1984–1989 87 48 39 0 .551 5 3 2 UPI NFL Trainer des Jahres (1985) [90]
10 Rod Rust* 1990 16 1 15 0 .062 [91]
11 Dick MacPherson* 1991–1992 32 8 24 0 .250 [92]
12 Bill Parcells 1993–1996 64 32 32 0 .500 4 2 2 Pro Football Weekly NFL Trainer des Jahres (1994)
Maxwell Football Club NFL Trainer des Jahres (1994)
AP NFL Trainer des Jahres (1994)
UPI NFL Trainer des Jahres (1994)
[93]
13 Pete Carroll 1997–1999 48 27 21 0 .562 3 1 2 [94]
14 Bill Belichick 2000– 256 187 69 0 .730 31 22 9 AP NFL Trainer des Jahres (2003, 2007, 2010)
Sporting News NFL Trainer des Jahres (2003)
Pro Football Weekly NFL Trainer des Jahres (2003)
Maxwell Football Club NFL Trainer des Jahres (2007)
Super Bowl XXXVI, XXXVIII, XXXIX, XLIX
[95]
1 Phil Bengtson war die letzten 5 Spiele in Season 1972 Interims Head Coach.
2 Chuck Fairbanks wurde für das letzte Spiel der Regular Season 1978 entlassen. Er wurde jedoch für die Play-offs zurückgeholt, wo er in der ersten Runde ausschied.
3 Ron Erhardts Statistik weist ein Spiel auf, dass er zusammen mit Hank Bullough während der Entlassung von Chuck Fairbanks 1978 als Head Coach geleitet hat. 1979 ist Erhardts erstes offizielles Jahr als Head Coach.

Derzeitiger Stab[Bearbeiten]

Trainer der New England Patriots
Front Office

Head Coaches

Trainer der Offense

  Trainer der Defense

Trainer der Special Teams

Stärke und Kondition

Kontroversen und Rivalitäten[Bearbeiten]

Die New England Patriots waren in mehrere Kontroversen verwickelt, die rechtliche Folgen hatten. Hierunter fallen:

  • Snowplow-Spiel (1982): Beim 3:0-Sieg gegen die Miami Dolphins im dichten Schnee räumte ein Angestellter namens Mark Henderson beim Stande von 0:0 mit einem Schneepflug die Stelle frei, an der Patriots-Kicker John Smith ein Field Goal treten wollte. Smith verwandelte seinen Kick, und seitdem ist der Einsatz von Schneepflügen in NFL-Spielen verboten.[96]
  • Tuck Rule Game (2002): Beim 16:13-Sieg gegen die Oakland Raiders wurde Patriots-Quarterback Tom Brady so hart gesackt, dass er den Football fallen ließ und die Raiders den Football eroberten. Doch da der Schiedsrichter laut der damals geltenden „Tuck Rule“ eine „erkennbare Wurfbewegung“ Brady sah, wurde anstelle von Fumble ein „unvollständiger Pass“ gegeben. Hätte der Referee entschieden, dass Brady den Football ohne Wurfabsicht an den Körper gezogen hätte (tucked ball), wäre Oakland in Ballbesitz geblieben. Diese schwierig zu prüfende Regel wurde 2013 aufgehoben.[97][98]
  • Spygate (2007): Patriots-Head-Coach Bill Belichick wurde überführt, während eines Spiels der New York Jets die Signale der Jets-Defensivcoaches von der gegenüberliegenden Spielfeldseite abgefilmt zu haben. Das Abfilmen der Coaches selbst ist nicht verboten, doch erst ab einer bestimmten Tribünenhöhe bzw. Entfernung erlaubt. Belichick wurde mit einer halben Million US-Dollar bestraft, und die Patriots verloren weitere 250.000 US-Dollar und ihren Erstrunden-Draftpick fürs nächste Jahr.[99]
  • Ineligible Receiver (2014): Im AFC-Divisonal-Game 2014, das die Patriots gegen die Baltimore Ravens mit 35:31 gewannen, bot die Patriots-Offense in der zweiten Hälfte an der Line of Scrimmage vier Offensive Linemen plus einen in diesem Spielzug nicht passberechtigen Nicht-Lineman (ineligible receiver) auf, u. a. Runningback Shane Vereen und Tight End Michael Hoomanawanui. Da die Ravens dachten, dass die Patriots einen passberechtigten Spieler zu viel hatten, protestierten sie vergeblich, was dazu beitrug, dass sie einen 14-Punkte-Vorsprung verspielten. Die Ineligible-Receiver-Regel wurde danach geändert, so dass solche Offense-Formationen nicht mehr möglich sind.[100]
  • Deflategate (2014): Nach dem AFC-Championship-Game 2014, das die Patriots gegen die Indianapolis Colts mit 45:7 gewannen, wurde bekannt, dass 11 der 12 Footballs, die die Patriots gegen die Colts benutzt hatten, mit zu niedrigem Druck (min. 12,5 psi) aufgepumpt waren. Ein weicher Football erleichtert dem Quarterback das Werfen, da der Griff sicherer ist. NFL-Ermittler Ted Wells unterstellte Patriots-Quarterback Tom Brady eine Mitwisserschaft, so dass die Patriots zwei Draftpicks verloren und Brady zunächst für vier Spiele gesperrt wurde.[101] Am 3. September wurde diese Sperre vor Gericht für ungültig erklärt.[102][73]

Sportliche Rivalitäten bestehen hauptsächlich gegen die New York Jets, den Baltimore/Indianapolis Colts, und die Baltimore Ravens:

  • New York Jets: Gegen den ehemaligen AFL- und heutigem AFC-East-Konkurrenten New York Jets herrscht eine Jahrzehnte alte Rivalität. Sie erreichte in den 1990er-Jahren ihren Höhepunkt, als Patriots-Coach Bill Parcells zu den Jets ging und u. a. den Star-Runningback der Patriots holte, Curtis Martin,[103][40] doch im Gegenzug warben die Patriots 1999 den damaligen Jets-Head-Coach Bill Belichick nach 32 Minuten im Amt (!) ab und holten mit ihm vier Super Bowls. Die Rivalität wurde 2007 durch Spygate verschärft.
  • Baltimore/Indianapolis Colts: Bei den Baltimore Colts handelte es sich von 1971 bis 1983 um Konkurrenten in der AFC East. Diese Rivalität wurde nahtlos vom Nachfolge-Franchise Indianapolis Colts übernommen, bis sie 2001 in die neu gegründete AFC South wechselten. Im neuen Jahrtausend intensivierte sich die Konkurrenz durch den sportlichen Wettkampf der jeweiligen Quarterbacks, Tom Brady und Peyton Manning, die regelmäßig in den Play-offs aufeinander trafen.[104][105][106] Die Patriots siegten im AFC Championship Game 2003 und in den Divisional Play-offs 2004, bevor die Colts das AFC Championship Game 2006 gewannen, nach dem sie im Super Bowl siegten. Auch nachdem die Colts Manning abgaben und ein neues Team um Quarterback Andrew Luck aufbauten, blieb die Rivalität bestehen. Einen vorläufigen Höhepunkt erreichte sie mit Deflategate.[73]
  • Baltimore Ravens: Seit 2009 trafen die Patriots viermal in einem Play-off-Spiel auf die Ravens, mehr als gegen jedes andere Franchise.[107] In diesem Jahr (33:14 für die Ravens) wurde Baltimore das erste Team, das New England im 21. Jahrhundert zu Hause in der Postseason schlug, und nach ihrem zweiten Play-off-Sieg in New England (2012, 28:13) gewannen sie den Super Bowl XLVII. Beide Patriots-Play-off-Siege gegen die Ravens waren knapp (23:20 bzw. 35:31), und beim letzten Erfolg manövrierten sie Baltimore mit der heute verbotenen Ineligible-Receiver-Regel aus. Hinzu kommt die jahrelange persönliche Abneigung zwischen Patriots-Quarterback Tom Brady und Ravens-Linebacker Terrell Suggs,[108] und dass diverse harte Tackles des langjährigen Ravens-Safetys Bernard Pollard zu so vielen Patriots-Verletzungen führten (Tom Brady 2008, Wes Welker 2009, Rob Gronkowski 2011 und Stevan Ridley 2012), dass Pollard u. a. von der Washington Times als „Patriot Killer“ bezeichnet wird.[109][110]

Fans und Außendarstellung[Bearbeiten]

Die Cheerleader der Patriots bei einem Auftritt

Spielbegleitung[Bearbeiten]

Die 1977 gegründete Cheerleadingabteilung der Patriots hat keinen eigenen Namen, sondern wird nur The Patriots Cheerleaders genannt. Heute treten sie sowohl bei Spielen als auch bei den Wohltätigkeitsveranstaltungen der Patriots auf. 2005 wurde die Cheerleaderin Kristin Gauvin aufgrund ihres Engagements bei den Patriots Miss Massachusetts.[111] Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking, China trainierten die Tänzerinnen der New England Patriots die dort ansässigen Cheerleader.[112]

Bei jedem Heimspiel stehen in jeder Endzone etwa 10 als Minutemen verkleidete Personen, die nach jedem Punktgewinn Musketenschüsse abgeben, bei einem Extrapunkt unter Begleitung einiger Takte der Ouvertüre 1812. Diese ehrenamtliche Gruppe nennt sich End Zone Militia und dient für Fans als beliebtes Fotomotiv. Ihre Performance ist nicht unumstritten, da sich Patriots-Kicker Adam Vinatieri 2003 über den Rauch der abgefeuerten Waffen beschwerte, der dazu beitrug, dass er einen Extrapunkt verschoss. Zudem schoss die Militia eine Zeitlang eine Salve bei jedem Kickoff ab, bis so viele gegnerische Kick Returner gegen den Knall der Musketen protestierten, dass die NFL diese Kickoff-Begleitung verbot.[113] Dennoch bezeichnete ESPN 2007 die Schüsse der End Zone Militia als die beste Touchdown-Feier der NFL.[114]

Fans[Bearbeiten]

NewEnglandPatriots Fanclub.svg

Neben momentan über 300 offiziellen und eingetragenen Fanclubs gibt es auch etliche inoffizielle.[115] Auch in Deutschland sind einige Clubs ansässig. Jährlich gegen Ende der Saison wird eine nach dem ersten Preisträger „Joseph R. Mastrangelo Memorial Trophy“ genannte Auszeichnung für den besten Fan verliehen, für die Ehrung 2008 gingen 600 Bewerbungen und Nominierungen ein.[116] Die Patriots verfügen über eine Anzahl prominenter Fans, u. a. Supermodel Gisele Bündchen, die Ehefrau von Patriots-Quarterback Tom Brady, die Schauspieler Chris Evans, Ben Affleck, Matt Damon und Mark Wahlberg, in deren Filmen bzw. Serien Brady diverse Cameo-Auftritte absolvierte (Ted 2 sowie Entourage), die aus Massachusetts stammende Moderatorin Maria Menounos, sowie die Musiker Steven Tyler, der in einem New-England-Spiel in Patriots-Schal die US-Nationalhymne sang, und Elton John, der privat mit Patriots-Besitzer Robert K. Kraft befreundet ist und in einem New-England-Spiel 2009 zum Patriots-Ehrenkapitän ernannt wurde.[117][118]

Öffentlichkeitsarbeit[Bearbeiten]

Die Patriots betreiben auch eine Wohltätigkeitsstiftung, die sich vor allem um notleidende Kinder in New England kümmert.[119] Ein gewisser Prozentsatz der Ticketeinnahmen und die Einnahmen aus von der Stiftung ausgetragenen Golfturnieren und Galas fließen in das Budget. Außerdem finden in unregelmäßigen Abständen Online-Auktionen statt, in denen alte Trikots, signierte Bälle und Anderes versteigert werden.[120] Von 2001 bis 2008 fand jedes Jahr im Juni ein von dem Spieler Larry Izzo veranstaltetes Karaoke statt. Das sogenannte „Larryoke“ war den Soldaten der US Army gewidmet.[121]

Die Patriots unterstützen unter anderem Morgan Memorial Goodwill Industries und die Salvation Army, die dafür sorgen, dass hunderte Kinder und Familien täglich etwas zu Essen bekommen. Zusätzlich verschenken die Patriots noch einige Karten für ihre Spiele, damit auch Kindern aus sozial schwachen Familien der Besuch eines Spiels ermöglicht wird.[122]

Radio- und Fernsehübertragungen[Bearbeiten]

Seit 2007 gibt es den Radiosender WBCN 104.1FM, der zu CBS Radio gehört. Der größere Sender der Patriots, der insgesamt sieben Staaten mit 35 Stationen abdeckt, heißt Patriots Rock Radio Network. Der Sender ABC, ein Partner von WBCN, überträgt jedes Spiel der Hauptsaison, das nicht landesweit ausgestrahlt wird. Bei ABC arbeiten meist Don Criqui als Moderator und Randy Cross als dessen Assistent.

Bilanz und Rekorde[Bearbeiten]

New England Patriots/Zahlen und Fakten stellt wichtige Individualrekorde bei den Patriots und die Saisonbilanzen seit 1960 dar.

Ehemalige und aktuelle Logos[Bearbeiten]

Sebastian Vollmer 2009 im regulär bis 1992 benutzten klassischen weißen Dress der Patriots, mit „Pat Patriot“ auf dem Helm

Das originale Logo der Patriots stellt einen Dreispitz-Hut dar, der jedoch schon in der ersten Saison gegen die Darstellung eines Minuteman beim Snap ersetzt wurde. Dieses Emblem wurde von Phil Bissell gestaltet.[3] Die Figur des Logos blieb zunächst namenlos, bis der damalige Besitzer Billy Sullivan den Minuteman „Pat Patriot“ betitelte. So wurde der Name von 1961 an benutzt.[3] Die ersten Uniformen der Patriots waren ganz in den Farben der Flagge der Vereinigten Staaten – rot-weiße Trikots mit blauen Streifen auf den Ärmeln, weiße Hosen und Helme, auf denen wie bei den meisten Teams damals, das Logo auf beiden Seiten angebracht war.[123]

1978 erweiterten die Patriots ihr Uniformdesign durch die Einführung von roten Hosen und weiß-blauen Trikots. Diese Uniform wurde für Heimspiele verwendet. Die neue Farbe der Hosen wurde jedoch in den Saisons 1982 und 1983 wieder zurückgenommen. Im Jahr 1984 wurden dann rote Trikots und weiße Hosen eingeführt, jedoch wurden ein Jahr später bei den Heimspielen wieder die weißen Trikots verwendet. Beim 20. Super Bowl benutzten die Patriots wieder die roten Trikots, die dann auch in den weiteren Saisons verwendet wurden.

Die nächsten Änderungen fanden dann 1993 statt, weil der Besitzer des Teams, James Orthwein, und die Besitzer der NFL das Logo – „Pat the Patriot“ – als zu überladen beurteilten und es somit zu teuer in der Vervielfältigung sei.[3] Deshalb wurde es ersetzt durch die Silhouette eines Patrioten, der einen rot-weiß-blauen Dreispitz trägt. Diese Figur wurde von den Fans in Anlehnung an Elvis Presley „Flying Elvis“ genannt. Die Farbe der Trikots wechselte von rot zu einem dunklen „Patriot“-blau bei roter Darstellung der Spielernummern. Die Farbe der Helme und Hosen wechselte von weiß zu silber.[124]

2000 führten die Patriots dunklere Trikots ein.[125] Außerdem wurden blaue Hosen jetzt auch mit den weißen Trikots verwendet. Hinzu kamen 2003 die alternativen silbernen Trikots, die nur ab und zu zusammen mit den blauen Hosen verwendet werden.[126] Laut der patriotseigenen Zeitschrift gab es Anfang April 2008 Überlegungen die alternativen silbernen Trikots im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der American Football League durch die früheren, roten Trikots zu ersetzen.[127] Zur Saison 2009 entschied die Liga, alle ehemaligen AFL-Mannschaften zu Begegnungen ebendieser mit ihren ehemaligen Uniformen auflaufen zu lassen. Dadurch traten die Patriots in mehreren Spielen sowohl in den frühen roten, als auch in den noch älteren weißen Trikots an.[128]

Literatur[Bearbeiten]

  • Michael Holley: Patriot Reign: Bill Belichick, the Coaches, and the Players Who Built a Champion. Harper Paperbacks, 2005, ISBN 0-06-075795-7 (Die Herrschaft der Patriots: Bill Belichick, die Coaches und die Spieler die einen Champion erschaffen haben)
  • David Halberstam: The Education of a Coach. Hyperion, 2006, ISBN 1-4013-0879-1 (Die Lehre eines Coaches)
  • Lonnie Bell: The History of New England Patriots: NFL Today. Creative Education, 2004, ISBN 1-58341-304-9 (Die Geschichte der New England Patriots: NFL Today)
  • Christopher Price: The Blueprint: How the New England Patriots Beat the System to Create the Last Great NFL Superpower. Thomas Dunne Books, 2007, ISBN 978-0-312-36838-8 (Die Blaupause: Wie die New England Patriots das System bezwingen und die letzte große NFL-Macht kreieren)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: New England Patriots – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ABCnews.com Ein Bericht, in dem das Kürzel „Pats“ benutzt wurde (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  2. Patriots.com Biographie Robert Krafts (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  3. a b c d e f g h i Patriots.com Die offizielle Geschichte der New England Patriots (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  4. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1963 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  5. Pro-Football-Reference.com Jim Nance Statistiken (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  6. Football.com NFL MVP des Jahres (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  7. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1970 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  8. ProFootballHoF.com Geschichte des Drafts: 1971 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  9. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1973 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  10. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1974 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  11. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1975 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  12. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1976 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  13. ESPN.com Ein Spiel, das die Patriots nie gewinnen (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  14. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1977 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  15. ProFootballWeekly.com Die enorme Tapferkeit Derek Stingleys (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  16. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1978 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  17. Boston.com Lustiges in der Vereinsgeschichte der Patriots (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  18. Pro-Football-Reference.com Statistiken Erhardts (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  19. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1979 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  20. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1980 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  21. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1981 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  22. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1982 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  23. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1982 (englisch). Zugriff am 14. Oktober 2015.
  24. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1983 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  25. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1984 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  26. a b DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1985 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  27. BearsHistory.com Geschichte der Bears 1985 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  28. ProFootballHoF.com Biographie John Hannahs (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  29. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1986 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  30. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1987 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  31. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1988 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  32. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1990 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  33. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1991 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  34. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1992 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  35. LATimes.com Bill Plaschke schreibt über Kevin Lohs neues Design des Logos der Patriots (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  36. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1993 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  37. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1994 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  38. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1996 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  39. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1997 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  40. a b FindArticles.com Nimm den! S. 2 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  41. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1998 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  42. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 1999 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  43. a b grantland.com, Speak My Language. grantland.com. Zugriff am 13. Oktober 2015
  44. USAToday.com Patriots, alles über die Ringe (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  45. SignOnSanDiego.com Der vielfältige Vrabel und die Super Bowl-Weisheit (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  46. ESPN.com Die Patriots benutzten den Spielplan um St. Louis matt zu setzen (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  47. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 2000 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  48. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 2001 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  49. espn.go.com, Tuck Rule Game changed destinies, ESPN.com
  50. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 2002 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  51. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 2003 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  52. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 2004 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  53. ESPN.com Weis wird irischer Trainer (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  54. cbc.ca Browns heuern Crennel als Head Coach an (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  55. ProFootballWeekly.com New York Jets Transaktionen 2005 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  56. Patriots.com Bruschi wird 2005 nicht spielen (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  57. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 2005 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  58. Boston.com Adams Leistung (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  59. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 2006 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  60. 2006 NFL Record and Fact Book ISBN 1-933405-32-5.
  61. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 2007 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  62. ESPN.com Belichick entschuldigt sich, hat mit Goddell gesprochen (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  63. ESPN.com Belichick musste Strafe zahlen, wurde jedoch nicht gefeuert (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  64. DatabaseFootball.com Statistiken der Patriots 2007 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  65. sports.espn.go.com, The Super Bowl XLII mailbag. ESPN.com. Zugriff am 14. Oktober 2015.
  66. ESPN.com NFL Draft 2008 (englisch). Zugriff am 6. Januar 2009.
  67. Yahoo.com Verletzungsliste 2008 der Patriots (englisch). Zugriff am 6. Januar 2009.
  68. NFL.com NFL Game Center vom Spiel gegen die Bills in Woche 17 (englisch). Zugriff am 2. Januar 2009.
  69. Patriots.com Patriots traden Mike Vrabel & Matt Cassel zu den Chiefs (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  70. pro-football-reference.com, 2011 New England Patriots, pro-sports-reference.com. Sports Reference LLC.
  71. pro-football-reference.com, 2012 New England Patriots, pro-sports-reference.com. Sports Reference LLC.
  72. pro-football-reference.com, 2013 New England Patriots, pro-sports-reference.com. Sports Reference LLC.
  73. a b c bostonmagazine.com, The Patriots vs. Colts Is the Best Rivalry in Sports Right Now, Boston Magazine. Zugriff am 13. Oktober 2015.
  74. pro-football-reference.com, 2014 New England Patriots, pro-sports-reference.com. Sports Reference LLC.
  75. a b c Forbes.com NFL-Team-Wertschätzung: #2 New England Patriots (englisch). Zugriff am 31. Mai 2015.
  76. Forbes.com NFL-Team-Zusammenfassung: # 3 New England Patriots (englisch). Zugriff am 14. Februar 2011.
  77. a b Ballparks.com Gillette Stadium (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  78. BlogSpot.com Blogeintrag in dem das Gillette Stadium „The Razor“ genannt wird (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  79. Boston.com Kraft baut einen 350-Millionen-Dollar-Komplex (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  80. Patriots Hall of Fame, patriots.com. Zugriff am 16. Oktober 2015.
  81. Statistiken von Lou Saban. Abgerufen am 25. Oktober 2015.
  82. Statistiken von Mike Holovak. Abgerufen am 25. Oktober 2015.
  83. Statistiken von Clive Rush. Abgerufen am 25. Oktober 2015.
  84. a b Statistiken von John Mazur. Abgerufen am 25. Oktober 2015.
  85. Statistiken von Phil Bengtson. Abgerufen am 25. Oktober 2015.
  86. Phil Bengtson: New England Patriots (1960–Present). sports e-cyclopedia, abgerufen am 1. Juni 2015.
  87. Statistiken von Chuck Fairbanks. Abgerufen am 25. Oktober 2015.
  88. Statistiken von Ron Erhardt. Abgerufen am 25. Oktober 2015.
  89. Statistiken von Ron Meyer. Abgerufen am 25. Oktober 2015.
  90. Statistiken von Raymond Berry. Abgerufen am 25. Oktober 2015.
  91. Statistiken von Rod Rust. Abgerufen am 25. Oktober 2015.
  92. Statistiken von Dick MacPherson. Abgerufen am 25. Oktober 2015.
  93. Statistiken von Bill Parcells. Abgerufen am 25. Oktober 2015.
  94. Statistiken von Jim Haslett. Abgerufen am 25. Oktober 2015.
  95. Statistiken von Bill Belichick. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  96. Happy anniversary to NFL's ‘Snowplow Game’, USA Today. Zugriff am 15. Oktober 2015.
  97. Tuck Rule eliminated by wide margin at NFL Annual Meeting, NFL.com. Zugriff am 15. Oktober 2015.
  98. ‘Tuck Rule Game’ changed destinies, ESPN-com. Zugriff am 15. Oktober 2015.
  99. Report: Patriots’ Spygate Activities Were Widespread; Deflategate A Makeup Call, NESN.com. Zugriff am 14. Oktober 2015.
  100. NFL bans Patriots ineligible receiver tactic, CSNNE.com. Zugriff am 15. Oktober 2015.
  101. NFL suspends Tom Brady for 4 games, ESPN.com
  102. Tom Brady wins Deflategate appeal against NFL, judge rules, ESPN.com
  103. FindArticles.com Nimm den! S. 1 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  104. Scout.com Brady: Auf seinem Weg der beste zu sein (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  105. ESPN.com Der beste Quarterback (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  106. ESPN.com Die Arme der Größe: Die besten QBs in ihrem Jahrzehnt (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  107. Baltimore Ravens vs. New England Patriots Results, footballdb.com. Zugriff am 15. Oktober 2015.
  108. An Attitude Forecast: Bitter and Nasty, New York Times. Zugriff am 15. Oktober 2015.
  109. Bernard Pollard vs. Pats: Seek and destroy, Washington Times. Zugriff am 15. Oktober 2015.
  110. Ten things we love about the Patriots-Ravens rivalry, WEEI.com. Zugriff am 15. Oktober 2015.
  111. MissMass.orgSchönheitswettbewerb-Geschichte (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  112. Bejing2008.cn Cheerleader der Patriots führen die Chinesischen (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  113. Keeping Patriots fans fired up, ESPN.com. Zugriff am 15. Oktober 2015.
  114. ESPN.com Bericht von Josh Pahigian über die zehn besten Touchdown-Feiern in der NFL (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  115. Patriots.com Liste aller Fanclubs (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  116. Patriots.com Bank of America Patriots Fan of the Year (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  117. Patriots vs Seahawks, battle of the celebrity fans, Massachusetts News. Zugriff am 15. Oktober 2015
  118. Robert Kraft smooches Sir Elton, Boston Globe. Zugriff am 15. Oktober 2015.
  119. Patriots.com New England Patriots Charitable Foundation: Vorsatz (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  120. Patriots.com New England Patriots Charitable Foundation: Spendensammler (englisch). Zugriff am 119. Oktober 2009.
  121. LarryIzzoSaluteToTheTroops.com Homepage Larry Izzos Stiftung (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  122. Patriots.com New England Patriots Charitable Foundation: Unterstützte Projekte (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  123. i-NFLHelmet.com Informationen über die Evolution des Helmdesigns der Patriots (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  124. Patriots’ Uniforms Evolve From Pat Patriot to Flying Elvis Over the Years, New England Sports Network (NESN), 20. Juli 2013, abgerufen 25. Juli 2015.
  125. i-NFLHelmet.com Helm- und Uniformveränderungen 2000 (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  126. Boston.com Ein Spiel bei dem die Patriots ihre alternative Uniforum benutzt haben (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.
  127. Patriots Football Weekly, Ausgabe 14 Nr. 3, 7. April 2008.
  128. Boston.com Macht euch bereit für Throwbacks (englisch). Zugriff am 19. Oktober 2009.


Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel.
Dieser Artikel wurde am 25. Juli 2011 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.