Niall Ferguson

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Niall Ferguson beim St. Gallen Symposium 2010

Niall Ferguson (* 18. April 1964 in Glasgow) ist ein britischer Historiker und Laurence-A.-Tisch-Professor of History an der Harvard University. Er lehrte unter anderem auch am Jesus College der Oxford University und an der Stanford University. Im akademischen Jahr 2010/2011 lehrte er außerdem an der London School of Economics and Political Science als Philippe Roman Professor of International History.[1] Er gilt als ein Spezialist für Finanz- und Wirtschafts- und europäische Geschichte sowie für die Familiengeschichte der Rothschilds.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ferguson wurde 1964 in Glasgow als Sohn einer Lehrerin und eines Hausarztes geboren. Nach dem Geschichtsstudium an der Oxford University wurde er 1989 nach Archivarbeit als „Hanseatic Scholar“ in Deutschland mit der Arbeit Business and Politics in the German Inflation: Hamburg 1914–1924 zum Dr. Phil. promoviert.[2]

Es folgten wissenschaftliche Anstellungen in Oxford und an der New York University, als Spezialist für Finanz-, Wirtschafts- und europäische Geschichte. Im Jahr 2004 nahm er den Ruf nach Harvard an. Er ist ebenso Senior Fellow der Hoover Institution und assoziiert mit dem von George Soros mitfinanzierten INET, dem Institute for New Economic Thinking.[2]

Im Jahr 2004 wurde er vom Time Magazine als eine der 100 einflussreichsten Personen der Welt gelistet.[3]

Ferguson äußert sich oft auch pointiert zu aktuellen Themen wie zur Finanzkrise und zur Flüchtlingskrise 2015.[4] Er kommentiert und kritisiert kurzsichtige politische Entscheidungen aus seiner historisch und westlich geprägten Perspektive und schlägt teilweise Alternativen vor. 2016 war er der Sprecher am Weltwirtschaftsforum in Davos.[5]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ferguson war von 1994 bis 2011 mit der Zeitungsverlegerin Sue Douglas verheiratet. Seit 2011 ist er mit der aus Somalia stammenden niederländischen Politikerin, Frauenrechtlerin und Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali verheiratet.[6] Er hat insgesamt vier Kinder.[7]

Werke und Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1998 erschien sein Buch The Pity of War (dt. 2001: Der falsche Krieg); in diesem untersuchte er die Ursachen für den Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Dabei kam er zu dem Schluss, dass nicht, wie auch von vielen deutschen Historikern (etwa Wolfgang J. Mommsen) vermutet, Deutschland, sondern das Britische Empire für die Eskalation im Sommer 1914 hauptverantwortlich sei. (Siehe auch: Kriegsschuldfrage#Großbritannien.) Nach Ferguson forcierte der britische Außenminister Edward Grey die Spannungen. Hätte sich Großbritannien aus dem Krieg herausgehalten, so wäre das Ergebnis nach Ferguson ein deutscher Sieg gewesen, aber auch ein prosperierendes Nachkriegs-Europa, in dem es zu Demokratisierung gekommen wäre, also faktisch zu einer Art „Europäischen Gemeinschaft“ unter deutscher Hegemonie, während Großbritannien weiterhin ein intaktes Empire geblieben wäre. Nach Ferguson, der sich dabei der Methodik der virtuellen Geschichte bedient (Ferguson gilt als einer ihrer Hauptbefürworter), hätte auch der Nationalsozialismus keinen Nährboden gehabt, da er laut Ferguson nur eine direkte Folge des „Großen Krieges“ gewesen sei. Stattdessen sei durch den Kriegseintritt Großbritanniens der Krieg eskaliert – und doch sei das Ergebnis heute so, dass Deutschland die wirtschaftliche Vormacht in Europa ist. Ebenso bestreitet er, dass es einen deutschen Sonderweg gegeben habe. Ferguson vertritt in dem Buch, insbesondere in einem Unterkapitel „Im Felde unbesiegt?“, die These, dass bis zuletzt Deutschland den Krieg nicht hätte verlieren müssen. Es sei nicht die taktische Überlegenheit der Alliierten gewesen, die den Krieg beendet hätte, sondern die Krise der deutschen Moral (Dolchstoßlegende), was nur teilweise der exogenen Kraft der alliierten Infanterie und Artillerie zugeschrieben werden könne.[8] Vielmehr wäre den Soldaten schon im September 1918 nicht verborgen geblieben, dass der Chef der Obersten Heeresleitung Erich Ludendorff auf einen Waffenstillstand drängte - nach Ferguson eine „Überreaktion“ eines „müden und kranken“ Ludendorff auf das Scheitern seiner Offensiven. Der „Nervenzusammenbruch“ ihres Oberkommandierenden habe zum Zusammenbruch der Kampfmoral geführt. Viele Thesen Fergusons sind umstritten.

Niall Ferguson unterstützte in der Vergangenheit oft die Außenpolitik des US-amerikanischen Präsidenten George W. Bush, wie etwa die Irakinvasion 2003; dazu vgl. auch Fergusons Colossus. The Rise and Fall of the American Empire (dt. 2004: Das verleugnete Imperium. Chancen und Risiken amerikanischer Macht), wo Ferguson für die Notwendigkeit eines globalen „Hegemons“ eintritt. Er trat ebenso für eine stärkere Kürzung der sozialen Mittel in den USA ein, da es ansonsten seiner Meinung nach zu ernsten finanzpolitischen Problemen kommen würde. Nachdem die Regierung Bush dies nicht in dem von Ferguson als notwendig erachteten Maße umgesetzt hatte, sprach er sich im Jahr 2004 gegen die Wiederwahl Bushs aus.

2008 veröffentlichte er das Buch The Ascent of Money: A Financial History of the World (dt: „Der Aufstieg des Geldes: eine Finanzgeschichte der Welt“); es wurde im selben Jahr mit ihm für den britischen Channel 4 als sechsteilige Fernsehreihe mit zu Boom and Bust abgewandelten Untertitel produziert. Ferguson hob unter anderem hervor, dass das Wirtschaftswachstum Chiles nach der Intervention der Chicago Boys tatsächlich höhere Wachstumsraten aufwies.[9] Unverständnis erntete er von Teilen des Publikums dafür, dass er bei seiner Abhandlung des Sozialstaates zwar Großbritannien und Japan, aber nicht die skandinavischen Länder wie Schweden erwähnte. Da Buch und Fernsehserie vor dem globalen Finanzcrash 2008 desselben Jahres veröffentlicht wurden, bot unter anderem seine Huldigung von Hedgefonds ein besonders leichtes Angriffsfeld für Kritiker.[10] Lobende Kritiken erhielt Ferguson unter anderem von Raghuram Rajan, dem ehemaligen Chefvolkswirt des IWF, der Ferguson bescheinigte, auf die Gefahren der Kreditexpansion vor Ausbruch der Finanzkrise hingewiesen zu haben. [11]

In seiner Kolumne in der Financial Times lieferte sich der Ferguson nach dem 30. April 2009 eine öffentliche Fehde mit Ökonomie-Nobelpreisträger Paul Krugman.[12] Ausgangspunkt war eine Kontroverse über die Wege aus der US-Haushaltskrise. Ferguson, der nun in den USA lebt, hat mehrmals für die Republikaner und gegen Präsident Obama Partei ergriffen, während Krugman als linksliberal gilt.

In Hinblick auf das bekannte John Maynard Keynes-Zitat „Auf lange Sicht sind wir alle tot. Die Volkswirtschaft macht es sich zu leicht und macht ihre Aufgabe zu wertlos, wenn sie in stürmischen Zeiten uns nur sagen kann, dass, nachdem der Sturm lang vorüber ist, der Ozean wieder ruhig sein wird.“ meinte Ferguson, dass sich Keynes nicht für die Zukunft interessiert habe, da er homosexuell gewesen sei und keine Kinder gehabt habe. Im Blog seiner Website bezeichnete Ferguson seine Äußerung später selbstkritisch als doppelt dumm: „Erstens ist es offensichtlich, dass auch Leute, die keine Kinder haben, sich um künftige Generationen kümmern“ und zweitens habe er vergessen, dass Keynes und seine Frau Lydia ungewollt kinderlos geblieben waren.[13][14]

Der Westen und der Rest der Welt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2011 erschien Fergusons viel beachtetes Werk Civilization. The West and the Rest zuerst in London, und im gleichen Jahr auch in deutscher Sprache: Der Westen und der Rest der Welt. Die Geschichte vom Wettstreit der Kulturen. Zu Beginn legt er einige Grundsätze seines Geschichtsverständnisses dar: Für ihn sei die Vergangenheit nicht einfach abgeschlossen, sondern sie lebe in der Gegenwart weiter in Form von Spuren wie Gegenständen und Dokumenten. Es gehe nicht darum, Beweisstücke zu sammeln, sondern eine Geschichte des Denkens zu erkennen und nachzuvollziehen. Historisches Wissen ließe vergangenes Denken erahnen und mache es sichtbar im Kontext der Gegenwart. Er verstehe sich wie ein Wildhüter, der erfolgreich Spuren suche und finde. Geschichte könne helfen, die Gegenwart zu klären und heutige Situation besser beurteilen zu können. Darin folge er dem britischen Historiker Robin George Collingwood.

Ab Seite 44 folgen Ausführungen, weshalb der Westen seit 1500 nach Christus eine solch globale Macht geworden sei. Ferguson skizziert sechs entscheidende Faktoren, die er sogenannte „Killerapplikationen“ nennt, die alle zum phänomenalen Aufstieg notwendig gewesen seien und zu Wohlstand und westlicher Vorherrschaft seit etwa 500 Jahren geführt haben sollen:[15]

  • Wettbewerb: wurde gefördert durch Dezentralisierung, Gründung von Nationalstaaten und Kapitalismus. (Die hochentwickelte chinesische Ming-Dynastie (1368–1644) verlor durch zunehmenden Selbstbezug an Bedeutung. Die Briten dagegen erzwangen 1842 die Öffnung Chinas für ihre Märkte)
  • Wissenschaft: Das Studieren, Verstehen und Verändern der Welt sicherte auch einen großen militärischen Vorsprung. Von 1530 bis 1790 wurden in Europa 29 bahnbrechende Entdeckungen und Erfindungen gemacht. Dagegen verbot der osmanische Sultan Selim I. (1470–1520) die Druckerpresse und schnitt sich so von der wissenschaftlichen Revolution und dem Fortschritt ab, was sich später negativ auswirken sollte
  • Eigentumsrechte: Rechtsstaatlichkeit schützte Privateigentum und Freiheit, führte zu Frieden und Stabilität und brachte repräsentative Regierungen hervor. Kurz nach der europäischen Besiedlung Nordamerikas hatten 75 bis 87 Prozent der neu ansässigen Personen bereits Landeigentum. In Südamerika dagegen besaß nur eine Elite von 2 Prozent den meisten Boden samt seiner Schätze, was keine sinnvollen Eigentumsrechte und keine Rechtsstaatlichkeit gedeihen ließen
  • Moderne Medizin: verbesserte die Gesundheit, verdoppelte die Lebenserwartung und steigerte Wachstum der Bevölkerung. Dänemark war das erste Land der Welt, das 1770 die Verdoppelung der Lebenserwartung erreichte, in Asien geschah dies von 1890 bis 1950 und in Afrika von 1920 bis 1950. Krankheiten wie Cholera und Typhus waren schon 1914 fast ausgerottet
  • Konsumgesellschaft: Gebrauchsgüter wie Kleider spielten eine wesentliche Rolle in der industriellen Revolution. Sie begann 1830 in Großbritannien und erhöhte Wirtschaftsleistung und Reichtum deutlich. Innovative und unternehmerische Personen wie Richard Arkwright, James Watt, Isaac Merritt Singer, Levi Strauss und Jacob Davis trieben diesen kumulativen, evolutionären Verbesserungsprozess voran. Die Alliierten siegten im Zweiten Weltkrieg (1939–1945) vor allem wegen britischem Geheimdienst, sowjetischem Massenheer und amerikanischem Kapital. Danach breitete sich die Konsumgesellschaft in den USA und in Europa aus. Régis Debray sagte dazu: „Rockmusik, Videos, Blue Jeans, Fastfood und TV haben mehr Macht als die Rote Armee.“ Auch Asien erlebte einen kometenhaften Aufstieg, am schnellsten wuchs Südkorea 1973 bis 1990
  • Arbeitsethik: Der Protestantismus bewirkte eine moralische Arbeitsweise, die zu höherer Leistung, besserem Zusammenhalt und größerer Sparquote führte. Max Weber hat in seinem Werk Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus als einer der ersten beschrieben, dass Protestanten eine rastlose Berufsarbeit kennen, um sich der Erwählung Gottes zu vergewissern. Folge davon war, dass 1940 die protestantischen Länder durchschnittlich 40 Prozent mehr Einkommen als die katholischen Staaten hatten. Druckereien begannen dank Bibeldruck zu florieren, und die evangelische Bevölkerung wurde fürs Bibellesen durch Geistliche alphabetisiert. Ferguson bezeichnet dies als protestantische Wortethik, die zudem gegenseitiges Vertrauen, Treue, Sparsamkeit, Ehrlichkeit, Offenheit und Kreditnetzwerke gefördert hatte. Der Westen mit seinem Relativismus, Konsumismus und seiner Überschuldung werde aber bald vom aufstrebenden China überholt werden, weil dort Werte wie Moralität, Recht und Eigentum einen hohen Stellenwert besäßen.

Am Schluss bezeichnet Ferguson Zivilisationen und Kulturen als komplexere und interagierende Systeme zwischen Ordnung und Chaos. Er vergleicht sie mit fraktalfraktaler Geometrie, überoptimierten Elektrizitätsnetzen und Termiten. Bei Fehlfunktionen seien Katastrophen wie Finanzkrisen und Kriege die Folge. Beispiele für ein schnelles Ende sind folgende Reiche:

Ferguson kann Samuel Huntington und seinem Kampf der Kulturen nur teilweise zustimmen, weil er ethnische Konflikte stärker gewichte als religiöse Kriege. Zunehmende lokale Auseinandersetzungen bewirken eher einen Zusammenbruch der Kulturen. Als neuen Aufsteiger bezeichnet er China, das die westlichen „Killerapplikationen“ am besten verstanden, adaptiert und angewandt habe durch Konsum, Importe und Auslandsinvestitionen.

Rezeption: Der Westen und der Rest der Welt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fergusons Werk wurde breit und kontrovers diskutiert. Seine Sprache und Form wurden meist positiv gewertet und gewürdigt; Inhalte und Thesen wurden kritisiert, insbesondere wegen zu „westlich“ gefärbter Perspektiven und Vereinfachungen. Es erhielt aber auch begeisterte Zustimmung. [16][17][18][19]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Video[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Westen am Abgrund. Niall Ferguson zählt zu den produktivsten Querdenkern: Der Star-Historiker legt als Zivilisationskritiker und Finanzgeschichtler stets neue Weltentwürfe vor. Warum er die Wirtschaftselite am WEF vor dem Untergang des Westens warnte, erklärt er Stephan Klapproth in Sternstunde Philosophie. Schweizer Fernsehen, Zürich 31. Januar 2016[23]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. LSE Press Statement
  2. a b Niall Ferguson: About Niall (Selbstbeschreibung in dritter Person)
  3. Michael Elliott: SCIENTISTS & THINKERS: Niall Ferguson - TIME list of the most influential people in the world, 26. Apr. 2004
  4. Die Zeit, 21. Januar 2016: Interview.
  5. welt.de 24. Januar 2016: Draghi hat nicht die leiseste Chance. EZB-Chef Mario Draghi glaubt fest daran, seine Mission zu erfüllen. Dazu muss er die Inflation nach oben bekommen. Er werde daran scheitern, sagt Starhistoriker Niall Ferguson voraus.
  6. https://www.theguardian.com/books/2011/nov/26/niall-ferguson-pankaj-mishra-review
  7. About Niall
  8. The Pity of War (1999), S. 313
  9. The Ascent of Money, S. 218f.
  10. Tristram Hunt: Hurrah for hedge funds, The Observer, 2. November 2008. The Ascent of Money Episode 3: Risky Business, Public Broadcasting Service (USA), 17. Juli 2009. (dort Episode Nr. 3, da eine editierte Version ausgestrahlt wurde).
  11. "Rajan: "Fault Lines (...)", introduction, S. 1 (english edition)
  12. Süddeutsche Zeitung vom 26. August 2009: Schlammschlacht der Professoren
  13. stk/Reuters: Schwulen-Bemerkung über Keynes: Beleidigung einer Ikone. Ein taktloser Spruch über einen längst Verstorbenen bringt Harvard-Professor Niall Ferguson in Bedrängnis: Der Historiker hatte behauptet, der Ökonom John Maynard Keynes habe sich nicht um die Zukunft gekümmert - weil er schwul gewesen sei und keine Kinder gehabt habe. Der Spiegel, Hamburg 5. Mai 2013
  14. Martin Motzkau: Reue nach Keynes-Kritik: "Ein dummer Angriff auf Kinderlose und Homosexuelle." Niall Ferguson macht einen Rückzieher: Der britische Historiker hatte dem Ökonomen John Maynard Keynes vorgeworfen, nicht langfristig gedacht zu haben, weil er schwul war und keine Kinder hatte. Die Empörung war groß. Im Interview entschuldigt er sich und spricht über sein neues Buch. Der Spiegel, Hamburg 19. Mai 2013
  15. Niall Ferguson: Der Westen und der Rest der Welt. Die Geschichte vom Wettstreit der Kulturen. Propyläen, Berlin 2011, Seiten 44 und folgende
  16. Rezensionsnotizen in Perlentaucher
  17. FAZ.net / Herfried Münkler 13. Januar 2012: Niall Ferguson: „Der Westen und der Rest der Welt“ Wie viele Apps braucht diese Aufholjagd? Wird China ohne demokratische Partizipation der Bevölkerung auf Dauer politisch stabil bleiben? Der britische Historiker Niall Ferguson lässt die Antwort offen.
  18. Rezension: Franziska Augstein, Beten, arbeiten und schießen, Süddeutsche Zeitung, München 19. Dezember 2011
  19. welt.de / Andrea Seibel 4. Januar 2012: Der Westen ist faul geworden. Arbeitsmoral und Wettbewerbsdruck, die Erfolgsfaktoren des Westens, sind perdu – sagt der britische Historiker Niall Ferguson und warnt vor dem Untergang.
  20. a b übersetzt von Klaus-Dieter Schmidt.
  21. übersetzt von Michael Bayer und Stephan Gebauer:
  22. übersetzt von Michael Bayer und Werner Roller.
  23. http://www.srf.ch/sendungen/sternstunde-philosophie/niall-ferguson-der-westen-am-abgrund