Niccolò Ammaniti

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Niccolò Ammaniti

Niccolò Ammaniti (* 25. September 1966 in Rom) ist ein italienischer Schriftsteller und gelegentlicher Drehbuchautor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ammaniti ist Teil der italienischen Schriftstellergruppe I Cannibali (‚Die Kannibalen‘), an deren Anthologie Gioventù Cannibale er mit einer Erzählung, die er zusammen mit Luisa Brancaccio schrieb, mitgewirkt hat.

Nach Veröffentlichungen von Essays und Erzählungen gelang ihm in Italien mit L'ultimo capodanno (deutscher Titel: ‚Die letzte Nacht auf den Inseln‘) der Durchbruch. Viele seiner Werke lieferten die Vorlage für Filme, so auch jenes Buch, das bis heute als sein bekanntestes gilt: Io non ho paura (‚Ich habe keine Angst‘). Der 2001 erschienene Roman wurde von dem oscarprämierten Regisseur Gabriele Salvatores im Jahr 2002 verfilmt (siehe: Ich habe keine Angst).

Seit Ende der 1990er Jahre ist Ammaniti auch als Drehbuchautor tätig, wobei er an Verfilmungen seiner eigenen Werke beteiligt ist. Zuletzt entstand 2012 der Film Ich und Du.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erzählungen
  • Mein und Alles. In: Giancarlo De Cataldo (Hrsg.): Ich weiß um deine dunkle Seele. Neun Italien-Krimis („Crimini“). BLT Verlag, Bergisch Gladbach 2008, ISBN 978-3-404-92288-8, S. 7–62.[1]
  • Seratina. In: Daniele Brolli (Hrsg.): Gioventù cannibale. Einaudi, Turin 2007, ISBN 88-06-14268-2.[2]
Romane

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sandra C. Irl: Der Italien-Krimi auf dem deutschen Buchmarkt der Gegenwart. Universität, Erlangen 2003.
  • Blut im Chianti? Italiens Krimi heute (Zibaldone; Bd. 39). Stauffenburg-Verlag, Tübingen 2005, ISBN 3-86057-978-9.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. bei den anderen Autoren handelt es sich um Massimo Carlotto, Diego de Silva, Giorgio Faletti, Sandrone Dazieri, Andrea Camilleri, Marcello Fois, Giancarlo De Cataldo und Carlo Lucarelli.
  2. bei den anderen Autoren handelt es sich um Alda Teodorani, Aldo Nove, Daniele Luttazzi, Andrea G. Pinketts, Massimiliano Governi, Matteo Curtoni, Matteo Galliazzo, Stefano Massaron und Paolo Caredda.
  3. Anna. Rezension (in deutscher Sprache) bei BücherRezensionen. 29. Dezember 2015, abgerufen am 12. Juni 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]