Nicholas Monroe

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Nicholas Monroe Tennisspieler
Nicholas Monroe
Nicholas Monroe 2016 in Wimbledon
Nation: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 12. April 1982
Größe: 178 cm
Gewicht: 76 kg
1. Profisaison: 2004
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Ben Monroe
Preisgeld: 1.136.253 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 0:0
Höchste Platzierung: 253 (19. September 2011)
Doppel
Karrierebilanz: 120:152
Karrieretitel: 4
Höchste Platzierung: 30 (2. Oktober 2017)
Aktuelle Platzierung: 70
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
12. November 2018
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Benjamin Nicholas Monroe (* 12. April 1982 in Oklahoma City) ist ein US-amerikanischer Tennisspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicholas Monroe spielt hauptsächlich auf der ATP Challenger Tour im Doppel. Dort gewann er bisher sieben Titel mit unterschiedlichen Partnern. Im Einzel gelang ihm bis anhin noch kein Sieg in dieser Kategorie, jedoch siegte er bereits elfmal bei Turnieren der ITF Future Tour, einer niedriger dotierten Kategorie als der ATP Challenger Tour. In den letzten Jahren konnte er seine Ranglistenposition im Doppel kontinuierlich verbessern und schaffte im Jahr 2012 den Sprung in die Top 100, was ihm auch Teilnahmen an Turnieren der ATP World Tour ermöglichten. So erreichte er bei den US Open 2012 mit seinem Partner Donald Young die zweite Runde, nachdem das Duo eine Wildcard erhalten haben.

Seinen größten Karriereerfolg feierte Nicholas Monroe im Juli 2013 in Båstad, als er gemeinsam mit Simon Stadler die Doppelkonkurrenz des World Tour-Turniers gegen Carlos Berlocq und Albert Ramos gewann. An der Seite von Stadler, mit dem er bis dahin vier Challenger-Turniere gewonnen hatte, war er im Februar desselben Jahres noch in Buenos Aires im Endspiel an den Italienern Fabio Fognini und Simone Bolelli gescheitert. In der Doppel-Weltrangliste wurde er nach dem Turniersieg auf Rang 60 gelistet, im August stieg er noch auf Rang 51, seine bis dato höchste Platzierung. 2014 wiederholte er in Båstad seinen Erfolg und gewann mit Johan Brunström ein zweites Mal das Turnier. Im Oktober 2017 verbesserte er seine Bestplatzierung noch einmal auf den 30. Rang.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250 (4)
ATP Challenger Tour (13)
ATP-Titel nach Belag
Hartplatz (2)
Sand (2)
Rasen (0)

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ATP World Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 14. Juli 2013 SchwedenSchweden Båstad (1) Sand DeutschlandDeutschland Simon Stadler ArgentinienArgentinien Carlos Berlocq
SpanienSpanien Albert Ramos
6:2, 3:6, [10:3]
2. 13. Juli 2014 SchwedenSchweden Båstad (2) Sand SchwedenSchweden Johan Brunström FrankreichFrankreich Jérémy Chardy
OsterreichÖsterreich Oliver Marach
4:6, 7:65, [10:7]
3. 25. Oktober 2015 SchwedenSchweden Stockholm Hartplatz (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jack Sock KroatienKroatien Mate Pavić
NeuseelandNeuseeland Michael Venus
7:5, 6:2
4. 29. Juli 2018 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Atlanta Hartplatz AustralienAustralien John-Patrick Smith Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ryan Harrison
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rajeev Ram
3:6, 7:65, [10:8]
ATP Challenger Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 8. Juni 2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Yuba City Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Yani Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jan-Michael Gambill
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Oudsema
6:4, 6:4
2. 23. November 2008 MexikoMexiko Puebla Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eric Nunez MexikoMexiko Daniel Garza
MexikoMexiko Santiago González
4:6, 6:3, [10:6]
3. 30. Mai 2010 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Carson Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brian Battistone RusslandRussland Artem Sitak
PortugalPortugal Leonardo Tavares
5:7, 6:3, [10:4]
4. 1. April 2012 KolumbienKolumbien Barranquilla Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Maciek Sykut UruguayUruguay Marcel Felder
DeutschlandDeutschland Frank Moser
2:6, 6:3, [10:5]
5. 8. April 2012 MexikoMexiko San Luis Potosí Sand DeutschlandDeutschland Simon Stadler DeutschlandDeutschland Andre Begemann
AustralienAustralien Jordan Kerr
3:6, 7:5, [10:7]
6. 1. Juli 2012 ItalienItalien Mailand Sand DeutschlandDeutschland Simon Stadler KasachstanKasachstan Andrei Golubew
KasachstanKasachstan Juri Schtschukin
6:4, 3:6, [11:9]
7. 4. November 2012 KolumbienKolumbien Medellín Sand DeutschlandDeutschland Simon Stadler ArgentinienArgentinien Renzo Olivo
ArgentinienArgentinien Marco Trungelliti
6:4, 6:4
8. 7. Juni 2013 TschechienTschechien Prostějov Sand DeutschlandDeutschland Simon Stadler PolenPolen Mateusz Kowalczyk
TschechienTschechien Lukáš Rosol
6:4, 6:4
9. 10. August 2013 San MarinoSan Marino San Marino Sand DeutschlandDeutschland Simon Stadler ItalienItalien Daniele Bracciali
RumänienRumänien Florin Mergea
6:2, 6:4
10. 2. November 2014 SchweizSchweiz Genf Hartplatz (i) SchwedenSchweden Johan Brunström OsterreichÖsterreich Oliver Marach
OsterreichÖsterreich Philipp Oswald
5:7, 7:5, [10:6]
11. 11. Juli 2015 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Winnetka Hartplatz SchwedenSchweden Johan Brunström Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sekou Bangoura
KanadaKanada Frank Dancevic
4:6, 6:3, [10:8]
12. 20. März 2016 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Irving Hartplatz PakistanPakistan Aisam-ul-Haq Qureshi AustralienAustralien Chris Guccione
BrasilienBrasilien André Sá
6:2, 5:7, [10:4]
13. 17. November 2018 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Houston Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Austin Krajicek El SalvadorEl Salvador Marcelo Arévalo
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten James Cerretani
4:6, 7:63, [10:5]

Finalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 24. Februar 2013 ArgentinienArgentinien Buenos Aires Sand DeutschlandDeutschland Simon Stadler ItalienItalien Simone Bolelli
ItalienItalien Fabio Fognini
3:6, 2:6
2. 27. Juli 2013 KroatienKroatien Umag Sand DeutschlandDeutschland Simon Stadler SlowakeiSlowakei Martin Kližan
SpanienSpanien David Marrero
1:6, 7:5, [7:10]
3. 26. April 2015 RumänienRumänien Bukarest Sand NeuseelandNeuseeland Artem Sitak RumänienRumänien Marius Copil
RumänienRumänien Adrian Ungur
6:3, 5:7, [15:17]
4. 19. Juli 2015 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Newport Rasen KroatienKroatien Mate Pavić Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jonathan Marray
PakistanPakistan Aisam-ul-Haq Qureshi
6:4, 3:6, [8:10]
5. 1. April 2017 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jack Sock PolenPolen Łukasz Kubot
BrasilienBrasilien Marcelo Melo
5:7, 3:6
6. 1. Oktober 2017 China VolksrepublikVolksrepublik China Shenzhen Hartplatz KroatienKroatien Nikola Mektić OsterreichÖsterreich Alexander Peya
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rajeev Ram
3:6, 2:6
7. 25. Februar 2018 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Delray Beach Hartplatz AustralienAustralien John-Patrick Smith Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jack Sock
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jackson Withrow
6:4, 4:6, [8:10]
8. 6. Mai 2018 TurkeiTürkei Istanbul Sand JapanJapan Ben McLachlan Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dominic Inglot
SchwedenSchweden Robert Lindstedt
6:3, 3:6, [8:10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nicholas Monroe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien