Nichtraucherschutz

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Nichtraucherschutz in Japan: Abgekapselter Raucherraum auf einem Bahnhof – Luftabsaugung auf dem Dach.

Als Nichtraucherschutz bezeichnet man Maßnahmen, die geeignet sind, Personen, die nicht rauchen, wirksam vor den Gefahren des Tabakrauchs zu schützen (Passivrauchen).

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tabakrauch ist gesundheitsschädigend, nicht nur für Personen, die aktiv Tabak rauchen, sondern auch für alle, die den Rauch anderer einatmen.[1] Selbst der Rauch einer einzelnen Zigarette führt dazu, dass die Gesundheit aller im selben Raum geschädigt wird. Über die Schädlichkeit des Passivrauchens besteht daher ein breiter Konsens, von den Fachgesellschaften der Mediziner über die Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Vereinten Nationen[2] und das Deutsche Krebsforschungszentrum[1] bis hin zu den 161 Staaten, die der Rahmenkonvention der Weltgesundheitsorganisation zur Tabakkontrolle beigetreten sind, darunter Österreich und Deutschland. Nachdem die Tabakindustrie jahrzehntelang versucht hat die Auswirkungen von Passivrauch auf die Gesundheit durch eigens finanzierte Forschung zu verneinen,[3][4][5] befürworten auch die Zigarettenhersteller (z. B. Philip Morris[6]) heute Rauchverbote und Maßnahmen zum Nichtraucherschutz. Im „Social Report 2006/07 – Verantwortung im Dialog“ von British American Tobacco wird dargestellt, dass es sich bei der Unterstützung der Gastronomie zur Einrichtung von Raucher und Nichtraucherbereichen sowie zur Verbesserung der Raumluftqualität um ein ethisch und moralisch fundiertes Handeln im Sinne eines Corporate Social Responsibility-Marketings handelt.[7]

Wenn ein Raucher an einer Zigarette zieht, entsteht an der Glutspitze bei einer Temperatur von zirka 950 Grad Celsius der sogenannte Hauptstromrauch mit einem Gemisch aus mehr als 12.000 Substanzen, von denen einige von der Weltgesundheitsorganisation als krebserregend oder möglicherweise krebserregend eingestuft wurden. Der Nebenstromrauch, also das, was einer brennenden Zigarette zwischen zwei Zügen entweicht (und was beim Passivrauchen eingeatmet wird) ist aufgrund der niedrigeren Verbrennungstemperatur noch giftiger, da beispielsweise der Anteil an Formaldehyd, Ammoniak und Pyridin wesentlich höher ist.[8]

Passivraucher, so die Weltgesundheitsorganisation, haben ein bis zu 20 Prozent höheres Lungenkrebsrisiko, die Wahrscheinlichkeit einer Herzkrankheit wird durch das Passivrauchen um 35 Prozent erhöht. Nach Schätzungen des Deutschen Krebsforschungszentrums sterben in Deutschland jährlich 3.300 Menschen an den Folgen des Passivrauchens, die meisten durch Herzinfarkte;[1] weltweit sind es laut einer Studie der WHO aus dem Jahr 2009 jährlich 600.000 Menschen.[9]

In vielen Ländern sind Regelungen zum Nichtraucherschutz erlassen worden, jedoch sind laut WHO im Jahr 2009 weltweit noch immer mehr als 94 Prozent der Menschheit nicht durch Gesetze vor Tabakrauch geschützt.[9]

Nichtraucherschutz in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raucherinsel auf Gleis 12/13 im Münchner Hauptbahnhof

Der Nichtraucherschutz in Deutschland war im internationalen Vergleich für lange Zeit wenig entwickelt. Seit 2006 sind mit der Änderung des Vorläufigen Tabakgesetzes, dem Inkrafttreten des Gesetzes zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens auf Bundesebene (2007) und der Verabschiedung von Gesetzen zum Nichtraucherschutz (2007) in allen Bundesländern wesentliche Änderungen erfolgt. Alle Einrichtungen des Bundes sowie der Verfassungsorgane des Bundes, die Verkehrsmittel des öffentlichen Personenverkehrs und Personenbahnhöfe der öffentlichen Eisenbahnen sind seitdem rauchfrei. Auch an Hochschulen, Schulen, Krankenhäusern und Behörden, die in den Kompetenzbereich der Länder fallen, wurden Rauchverbote erlassen. Die Ausgestaltung dieser Länderregelungen ist nicht einheitlich, so dass gravierende regionale Unterschiede bezüglich der Manifestation im Alltag bestehen.

Da eine Zielvereinbarung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes und des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziales zum Nichtraucherschutz[10] nicht zu einem ausreichenden Erfolg im Sinne eines wirksamen Nichtraucherschutzes führte,[11] haben die Länder im Rahmen der Landesgesetze zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens auch Rauchverbote in der Gastronomie erlassen. Die Ausgestaltung dieser Länderregelungen ist ebenfalls nicht einheitlich.

Am Arbeitsplatz hat laut Arbeitsstättenverordnung-§ 5 der Arbeitgeber die „erforderlichen Maßnahmen zu treffen, damit die nicht rauchenden Beschäftigten in Arbeitsstätten wirksam vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch geschützt sind.“ In Arbeitsstätten mit Publikumsverkehr sind nur insoweit Schutzmaßnahmen zu treffen, „als die Natur des Betriebes und die Art der Beschäftigung es zulassen“.

Die gesellschaftliche Akzeptanz von Maßnahmen zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens ist hoch. Eine Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach kam 2006 zu dem Ergebnis: „Die große Mehrheit der Bevölkerung (81 Prozent) findet ein gesetzlich geregeltes Rauchverbot in öffentlichen Behörden und Ämtern richtig und angebracht. Eine Mehrheit von 61 Prozent ist auch dafür, daß in anderen öffentlichen Gebäuden wie Bahnhöfen und Flughäfen das Rauchen grundsätzlich verboten wird. Im Blick auf ein gesetzlich geregeltes Rauchverbot in Gaststätten und Restaurants gehen die Meinungen allerdings auseinander. 47 Prozent der Bevölkerung sind für ein solches Verbot, 41 Prozent halten jedoch ein Rauchverbot in Restaurants für nicht notwendig.“[12] In einer erneuten Umfrage im Februar 2008 sprachen sich nur noch 14 Prozent der Bevölkerung dafür aus, das Rauchen in Gaststätten generell zu erlauben. Andere Untersuchungen kommen zu ähnlichen Ergebnissen: Für ein Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden und Restaurants sprachen sich 2006 laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts polis/Usuma für den Focus 76 Prozent der Deutschen aus.[13] Auch Umfragen der GfK im Auftrag des DKFZ[14] und von Infratest dimap im Auftrag der hessischen Landesstelle für Suchtfragen ergaben eine Zustimmung zu Rauchverboten in der Gastronomie von etwa 70 Prozent.

Wirksamkeit des Nichtraucherschutzes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Ausführungen des DKFZ ist in verschiedenen Ländern eine nachweisliche Verbesserung der Raumluftqualität und somit eine deutliche Reduktion der Belastung der Atemluft eingetreten, nachdem Nichtraucherschutzgesetze eingeführt wurden.

So sank z.B. in Norwegen der durchschnittliche Nikotinanteil in der Raumluft von 28,3 µg/m³ auf 0,6 µg/m³ in Folge der Einführung des Nichtraucherschutzes in Gastronomiebetrieben.[15] In Irland konnte im Zuge der Durchsetzung der rauchfreien Gastronomie eine Verringerung des Benzolanteils in der Raumluft von 18,8 µg/m³ auf 3,7 µg/m³ innerhalb eines Jahres festgestellt werden. Eine weitere irische Studie belegt einen Rückgang des Nikotins in der Raumluft um 83%. In Spanien zeigte sich sogar eine Verringerung des Nikotinanteils in der Raumluft um 97%.[16][17]

Auch die vom DKFZ durchgeführten Studien aus den Jahren 2005, 2007 und 2009 zur Situation in Deutschland zeigten eine deutliche Verringerung der Partikelkonzentrationen in der Raumluft von Gastronomiebetrieben. Insgesamt sank im Laufe der Jahre die Partikelkonzentration in Diskotheken um 82%, in Bars um 76%, in Restaurants um 79% und in Cafés um 71%.

Ausnahmeregelungen – etwa Raucherräume – bedingen jedoch, dass im Jahre 2009 das Personal in nur teilweise rauchfreien Gastronomien immer noch einer 5- bis 11-fach höheren Partikelkonzentration ausgesetzt ist als Mitarbeiter in vollständig rauchfreien Gastronomiebetrieben.[18]

Volksentscheid „Nichtraucherschutz“ in Bayern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die bayerische CSU-Alleinregierung hatte 2008 das bis dato deutschlandweit strengste Gesetz zum Nichtraucherschutz erlassen.[19] Nach der CSU-Wahlschlappe bei der Landtagswahl 2008 wurde das Verbot von der neuen CSU-FDP-Koalitionsregierung unter Horst Seehofer zum 1. August 2009 wieder gelockert.[20]

Im Volksbegehren „Für echten Nichtraucherschutz!“ verlangte ein breites parteiübergreifendes gesundheitspolitisches Bündnis die Wiedereinführung des konsequenten Nichtraucherschutzes.[21] Mit den Unterschriften von 1.298.746 Personen wurde die erforderliche Zehnprozenthürde übersprungen (13,9 Prozent). Der Bayerische Landtag lehnte mit der Mehrheit von CSU und FDP den Gesetzentwurf jedoch ab. Am 4. Juli 2010 entschied die bayerische Bevölkerung in einem landesweiten Volksentscheid über das Volksbegehren, das mit 61,0 Prozent der abgegebenen Stimmen angenommen wurde. Die Wahlbeteiligung lag bei 37,7 Prozent.[22]

In Bayern ist seit dem 1. August 2010 das Tabakrauchen in Innenräumen von Gaststätten aller Art, Diskotheken sowie Festzelten nicht mehr gestattet. Erlaubt sind nur der Konsum von tabakfreien Kräuterzigaretten sowie tabakfreie Wasserpfeifen mit aus Mineralien bestehenden Shiazo-Steinen oder getrockneten Früchten und elektrische Zigaretten, wenn nikotinhaltige Lösungen vernebelt werden, da hier kein Verbrennungsvorgang auf Tabakbasis stattfindet. Dagegen fallen elektronische Zigaretten, die Tabak oder Tabakerzeugnisse enthalten, unter den Verbotskatalog des Gesundheitsschutzgesetzes.[23][24][25]

Kritik an mangelhafter Umsetzung des Nichtraucherschutzes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Weltnichtrauchertag 2011 übte die Deutsche Krebshilfe, das Deutsche Krebsforschungszentrum sowie das „Aktionsbündnis Nichtrauchen“ namhafter Organisationen des Gesundheitswesens in der Bundesrepublik scharfe Kritik daran, dass seit der Unterzeichnung der WHO FCTC im Jahr 2003 in Deutschland viel zu wenig für den Nichtraucherschutz und gegen das Passivrauchen getan wurde.[26] Die Organisationen warfen den 16 Bundesländern vor, sie hätten immer noch unterschiedliche Regelungen und seien verantwortlich für diesen „Flickenteppich Deutschland“. Vorrangig für das Aktionsbündnis ist auch der Schutz der Kinder, da diese nach wie vor den Gefahren des Passivrauchens ausgesetzt sind, zum Beispiel in Autos, auf Spielplätzen und zu Hause.

Mit der Formulierung: „Rauchen in der Schwangerschaft ist Körperverletzung am ungeborenen Kind.“ zeigt das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung weiteren Handlungsbedarf im Themenfeld „Passivrauchen“ auf.[27]

Verschärftes Nichtraucherschutzgesetz 2013 in NRW[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen trat am 1. Mai 2013 das neue Nichtraucherschutzgesetz in Kraft. Damit wurde das Rauchen in Kneipen, Restaurants, Festzelten, geschlossenen Sportstadien und auch auf Spielplätzen gesetzlich verboten. Ferner wurden die Ausnahmen vom Rauchverbot für Schulgelände, Raucherräume und Raucherclubs aufgehoben.

Verfassungsrechtliche Grenzen des Nichtraucherschutzes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Konsum von Tabakwaren gilt in Deutschland als sozialüblich.[28][29] Das Rauchen ist vom Schutzbereich des Grundrechts der Allgemeinen Handlungsfreiheit erfasst.[28][30][31] Gesetze, die das Rauchen verbieten oder einschränken, sind daher rechtfertigungsbedürftig und müssen dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entsprechen, d. h. einen legitimen Zweck verfolgen, erforderlich und angemessen sein.

Das Bundesverfassungsgericht sieht den Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens als legitimen Gesetzeszweck an.[32] Bei der Einschätzung der Erforderlichkeit komme dem Gesetzgeber allerdings ein weiter Spielraum zu.[32] Demgegenüber wird von Teilen des Schrifttums eine Schutzpflicht des Staates gegenüber Nichtrauchern aufgrund ihres Rechts auf Leben und körperliche Unversehrtheit ausdrücklich bejaht.[33] Je nach Sachlage kann daher die allgemeine Handlungsfreiheit der Raucher nachrangig sein.[28][31]

Elektrische Zigaretten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die aktuelle politische Diskussion stellt infrage, ob der Nichtraucherschutz erweitert werden muss. Die (gelegentlich so genannten) „rauchlosen“ Zigaretten (da sie keinen Tabak verbrennen und Dampf anstelle von Rauch produzieren) werden oftmals als in Nichtraucherzonen erlaubt angepriesen, was den Tatsachen entspricht. Nur über das Hausrecht kann der Konsum untersagt werden.[34][35] Im Jahr 2012 veröffentlichte Studien zeigten, dass die Auswirkungen des untersuchten Passivdampf auf die Raumluft, wenn man sie mit dem traditionellen Tabakrauchen vergleicht, kaum messbar sind. Weiterhin hat der Passivdampf nicht die giftigen und krebserregenden Eigenschaften vom Tabakzigarettenrauch. Die Forscher machen die fehlende Verbrennung und den fehlenden Nebenstromrauch bei der elektrischen Zigarette als Gründe für die gemessenen Unterschiede in der Luftverschmutzung aus. Die Forscher kommen zu dem Fazit, dass man „auf Basis der ARPA-Daten über die Luftverschmutzung in Städten sagen kann, dass es ungesünder sein kann in einer großen Stadt zu atmen, als sich im selben Raum mit einem konsumierenden E-Zigarettennutzer zu befinden.“[36][37]

Hauptartikel: Elektrische Zigarette

Nichtraucherschutz in Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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In Österreich trat am 1. Jänner 2009 ein schärferes Gesetz zum Schutz von Nichtrauchern in Gasthäusern, Restaurants, Cafés etc. in Kraft. Das Rauchen in Gaststätten und bei öffentlichen Veranstaltungen ist nunmehr grundsätzlich untersagt. Ausnahmen bilden Ein-Raum-Betriebe unter 50 m² (die als Raucher- oder Nichtraucherlokal geführt werden können) sowie abgetrennte Raucherbereiche in größeren Lokalen. Bis 30. Juni 2010 galten Übergangsregelungen.[38] Das Gesetz wird sehr kontrovers diskutiert, und während manche ein durch ausbleibende Gäste bedingtes „Gasthaussterben“ befürchten, bemängeln andere die gesetzliche Regelung als unzureichend und behördlich schlecht überprüft. Ab Mai 2018 haben gemäß der Novelle des Tabakgesetzes alle Gastronomiebetriebe Rauchfreiheit zu gewährleisten.

Das Rauchen in öffentlichen Gebäuden ist in Österreich schon länger verboten, die Züge der Österreichischen Bundesbahnen sind seit dem 1. September 2007 rauchfrei.

Das Rauchen auf Kinderspielplätzen in Wien ist verboten.[39]

Nach dem Volksbefragungs-Erfolg in Bayern versuchten Aktivisten in Österreich ein Volksbegehren für das „Nicht rauchen in Lokalen“[40] und in öffentlichen, geschlossenen Räumen als generelle Gesetzgebung zu initiieren. Die Gruppe organisierte sich in Facebook und konnte 106.000 Mitglieder innerhalb von nur vier Monaten erreichen. Ende 2011 lief die Frist für die Unterstützungserklärungen aus. Die Mindestanzahl an Unterstützern (Quorum) wurde nicht erreicht.[40]

Nichtraucherschutz in der Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Raucherdiskriminierung“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Reaktion auf weitreichende Rauchverbote und das als „feindselig“ empfundene Verhalten von Nichtrauchern wird von Rauchern vorgebracht, sie würden inzwischen unzulässig „diskriminiert“.[41] 2013 stimmte die Mehrheit der Delegierten auf dem dritten Landesparteitag der AfD Nordrhein-Westfalen einem „Nichtraucherschutz ja, Raucherdiskriminierung nein“ betitelten Antrag zu, durch den die Partei „jeglicher Diskriminierung von Rauchern“ „eine klare Absage“ erteilt und sich gegen „diskriminierende Formen des Nichtraucher-Schutzes“ wendet.[42]

In Wien fand am 3. Oktober 2013 ein Flashmob gegen „Raucherdiskriminierung“ statt.[43]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rauchverbot – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Gesundheitsgefährdung durch Passivrauchen- Deutschland muss handeln. Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg, 7. Oktober 2005, abgerufen am 9. März 2016.
  2. Tobacco Free Initiative. Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen, abgerufen am 9. März 2016 (englisch).
  3. Bornhäuser A, McCarthy J, Glantz S (2006): Wie die Tabakindustrie in Deutschland durch die Erhaltung wissenschaftlicher sowie politischer Respektabilität Rechtsvorschriften zum Schutz vor Passivrauchen verhinderte (PDF; 966 kB).
  4. Kuhn J (2010): Evidenz in Interessenskonflikten: Das Beispiel Passivrauchen (PDF; 49 kB)
  5. Grüning Th, Schönfeld N (2007): "Vom Teufel bezahlt...", Deutsches Ärzteblatt, Jg. 104, 12
  6. Smoking & Health Issues. Philip Morris USA, abgerufen am 9. März 2016 (englisch).
  7. BAT - Social Report 2006/07 - Verantwortung im Dialog
  8. IARC Monographs on the Evaluation of Carcinogenic Risks to Humans: Volume 83 Tobacco Smoke and Involuntary Smoking. IARC, 2004, abgerufen am 9. März 2016 (PDF; 601 kB, englisch, Tabelle auf den Seiten 1200 und 1201).
  9. a b Only 5.4% of world's population covered by comprehensive smoke-free laws. WHO, 9. Dezember 2009, abgerufen am 9. März 2016 (englisch).
  10. Zielvereinbarung zum Nichtraucherschutz von BMGS und DEHOGA. BMGS/DEHOGA/PolRed, abgerufen am 9. März 2016.
  11. Vgl. Drucksache 14/4834. Gesetzentwurf der Landesregierung: Gesetz zur Verbesserung des Nichtraucherschutzes in Nordrhein-Westfalen. Landtag NRW, 13. August 2007, abgerufen am 9. März 2016 (PDF; 71 kB, Begründungen der Landesgesetze zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens): „Dies gilt auch für den Gaststättenbereich, zumal die bisherigen Maßnahmen auf freiwilliger Basis mit dem Hotel- und Gaststättenverband keinen wirksamen Nichtraucherschutz erreichen konnten“
  12. allensbacher berichte Nr. 12/2006. Rauchverbote. Institut für Demoskopie Allensbach, 2006, abgerufen am 9. März 2016 (PDF, 13 kb).
  13. Gesundheit: Bayern im Alleingang gegen blauen Dunst. Spiegel online, 9. Dezember 2006, abgerufen am 9. März 2016.
  14. Rauchfreie Gaststätten in Deutschland: Mehr als Zwei-Drittel-Zustimmung bei der Bevölkerung. DKFZ, 20. März 2007, abgerufen am 9. März 2016 (PDF, 419 kb).
  15. Ellingsen et al. (2006): Airborne exposure and biological monitoring of bar and restaurant workers before and after the introduction of a smoking ban. In: Journal of Environmental Monitoring, 8, 362–368.
  16. Goodman et al. (2007): Effects of the Irish smoking ban on respiratory health of bar workers and air quality in Dublin pubs. American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine, 175, 840–845.
  17. Mulcahy et al. (2005): Secondhand smoke exposure and risk following the Irish smoking ban: an assesment of salivary cotinine concentrations in hotel workers and air nicotine levels in bars. In: Tobacco Control, 14, 384–388.
  18. Deutsches Krebsforschungszentrum (Hrsg.): Nichtraucherschutz wirkt - Eine Bestandsaufnahme der internationalen und der deutschen Erfahrungen. (PDF; 2,5 MB) Heidelberg, 2010, 21–28.
  19. Deutschlands schärfstes Rauchverbot Focus online vom 12. Dezember 2007
  20. http://www.n-tv.de/politik/dossier/Bayern-lockern-Rauchverbot-article412951.html Bayern lockern Rauchverbot NTV vom 15. Juli 2009
  21. Interessengemeinschaft Volksbegehren Nichtraucherschutz. nichtraucherschutz-bayern.de, abgerufen am 9. März 2016.
  22. Volksentscheid zum Nichtraucherschutz in Bayern am 4. Juli 2010. Der Landeswahlleiter des Freistaates Bayern, abgerufen am 9. März 2016.
  23. Landeshauptstadt München Kreisverwaltungsreferat - E-Zigarette. Abgerufen am 9. März 2016 (PDF; 65 kB).
  24. Landratsamt Ansbach - Merkblatt Rauchverbot in Gaststätten (Bayern). Abgerufen am 9. März 2016 (PDF; 37 kB).
  25. Bayerischer Volksgerichtshof: (PDF; 72 kB) Beschluss "9 CE 10.2468" Das tabakfreie Rauchen von Wasserpfeifen (sog. Shishas) in Gaststätten unterfällt nicht den Anwendungsbereich des bayerischen Gesundheitsschutzgesetzes.
  26. Protesterklärung auf PK Deutsche Krebshilfe 24. Mai 2011, Berlin
  27. Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung: Kinder und Jugendliche vor Passivrauchen schützen
  28. a b c OVG Lüneburg, DVBl 1989, 935, 936.
  29. Marko Tartsch: Rechtliche Vorgaben für ein Bundesgesetz zur Tabakprävention. Berlin 2009, S. 259.
  30. Bodo Pieroth, Bernhard Schlink: Grundrechte. Staatsrecht II 24. Aufl. Heidelberg 2008, Rn. 370.
  31. a b Antwort der Bundeskanzlerin auf eine Bürgerfrage.
  32. a b BVerfGE 121, 317 (350).
  33. Marko Tartsch: Rechtliche Vorgaben für ein Bundesgesetz zur Tabakprävention. Berlin 2009, S. 55 ff.
  34. Landeshauptstadt München Kreisverwaltungsreferat - E-Zigarette. Abgerufen am 9. März 2016 (PDF; 65 kB).
  35. Landratsamt Ansbach - Merkblatt Rauchverbot in Gaststätten (Bayern). Abgerufen am 9. März 2016 (PDF; 37 kB).
  36. Stefano Zauli Sajani, et al.: (PDF; 484 kB) Urban Air Pollution Monitoring and Correlation Properties between Fixed-Site Stations.
  37. Datenblatt – Prüfung des ausgeatmeten Dampfes von e-Zigaretten: Wesseling Laboratorien.
  38. Stefan Schlögl: Rauchverbot in Österreich. Der Nikotinkrieg. Zeit online, 14. April 2010, abgerufen am 9. März 2016.
  39. Verordnung des Magistrates der Stadt Wien betreffend die Benützung von Grünanlagen (Grünanlagenverordnung). Magistrat der Stadt Wien, 10. Juli 2008, abgerufen am 9. März 2016.
  40. a b Volksbegehren Nicht rauchen in Lokalen. nichtraucheninlokalen.info, abgerufen am 9. März 2016.
  41. z.B. Jörg Böckern: Raucherin Annett Louisan: "Du fühlst dich wie ein Tier im Zoo", „Spiegel online“, 24. November 2008.
  42. Alternative für Deutschland: Nichtraucherschutz ja, Raucherdiskriminierung nein – Mündige Bürger brauchen keinen staatlichen Tugendwächter, 2013.
  43. ORF: Flashmob gegen „Raucherdiskriminierung“.