Nick’s Film – Lightning Over Water

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Filmdaten
Deutscher TitelNick’s Film – Lightning Over Water
OriginaltitelLightning Over Water
ProduktionslandDeutschland,
USA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1980
Länge91 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieNicholas Ray,
Wim Wenders
DrehbuchNicholas Ray,
Wim Wenders
ProduktionRenée Gundelach
MusikRonee Blakley
KameraEdward Lachman,
Martin Schäfer
SchnittWim Wenders
Besetzung

Nick’s Film – Lightning Over Water ist ein halb-dokumentarischer Spielfilm über den an Krebs erkrankten amerikanischen Regisseur Nicholas Ray aus dem Jahr 1980. Der Film begleitet den Regisseur in den letzten Wochen seines Lebens und gilt als Rays erster Dokumentarfilm. Regie führte Ray zusammen mit Wim Wenders.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film begleitet den an unheilbarem Krebs erkrankten Regisseur Nicholas Ray. Bekanntheit erlangte Ray in den 1950ern mit dem Film … denn sie wissen nicht, was sie tun. Der deutsche Regisseur Wim Wenders besuchte den schwerkranken Ray in New York City und hielt dessen Sterbeprozess mit der Kamera fest. Der Film ist eine Zusammensetzung aus Dokumentarelementen und Spielfilmszenen. Der Film endet nach Rays Tod.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die beiden Regisseure Wenders und Ray hatten sich bei den Dreharbeiten von Wenders Film Der amerikanische Freund von 1977 kennengelernt, als Ray die Rolle des Malers Derwatt spielte. Wenders sagte zu der Entstehung des Films: „Nick hat mir von seiner Krebserkrankung erzählt. Er wußte, daß er unheilbar krank war. Er wollte arbeitend sterben. Unser gemeinsamer Film war ein Versuch, dem Krebs etwas entgegen zu setzen, eine Sterbebegleitung, bei der auch ein Film entstanden ist. Aber wir alle, die diese letzte Reise mit Nick gemeinsam gemacht haben, hätten dies auch ohne Film in der Kamera getan.“ (Wim-Wenders-Stiftung: Offizielle Website).

Der Film entstand in nur wenigen Wochen. Bei der Umsetzung setzte Wenders zum ersten Mal auch VHS ein. Wenders wollte mit den wackligen VHS-Bildern die Wahrheit betonen, im Gegensatz zu den gut ausgeleuchteten 35-mm-Film-Aufnahmen, die auch Teil des Films sind.[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chicago International Film Festival

  • Nominiert: Beste Dokumentation (Gold Hugo)[2]

Deutscher Filmpreis

  • Gewonnen: Bester Spielfilm (Silber)[3]

Filmfestival Cannes

  • außer Konkurrenz[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Webseite der Wim-Wenders-Stiftung
  2. Awards Auflistung auf IMDb
  3. Deutscher Filmpreis Archiv
  4. Cannes Festival Archiv