Nicolas Adames

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Grabstein von Bischof Adames in der Kapelle Glacis

Nicolas Adames (* 9. Dezember 1813 in Ulflingen; † 13. Februar 1887 in Luxemburg (Stadt)) war der erste Bischof von Luxemburg.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bischofswappen

Am 25. August 1839 empfing Nicolas Adames die Priesterweihe, am 27. März 1863 wurde er zum Titularbischof von Halicarnassus und Apostolischen Vikar von Luxemburg ernannt. Die Bischofsweihe spendete ihm am 29. Juni 1863 Nicolas-Joseph Dehesselle, der Bischof von Namur; Mitkonsekratoren waren Wilhelm Arnoldi, Bischof von Trier, und Paul-Georges-Marie Dupont des Loges, Bischof von Metz.

Im Dezember 1869 nahm Nicolas Adames als einer von 744 Bischöfen am Ersten Vatikanischen Konzil in Rom teil.

Am 27. Juni 1870 wurde das Apostolische Vikariat Luxemburg zum Bistum erhoben und Nicolas Adames zum Bischof des neuen Bistums ernannt. Seine offizielle Inthronisation war am 25. Dezember. Die Kathedrale unserer lieben Frau in Luxemburg (Stadt) wurde zum Bischofssitz.

Aus politischen Gründen wurde Bischof Adames in der Kapelle Glacis beigesetzt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nach dem BBKL (siehe Abschnitt Literatur) und dem Luxemburger Lexikon. Das Großherzogtum von A–Z (siehe Abschnitt Literatur) wurde er am 9. Dezember geboren und starb in Luxemburg. Die Webseite catholic-hierarchy.org nennt hingegen den 29. Dezember als Geburtstag.