Nieder-Oberrod

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Nieder-Oberrod
Stadt Idstein
Koordinaten: 50° 14′ 3″ N, 8° 22′ 7″ O
Höhe: 355 (356–383) m ü. NHN
Fläche: 4,65 km²[1]
Einwohner: 528 (30. Jun. 2020)[2]
Bevölkerungsdichte: 114 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 65510
Vorwahl: 06082
Ortsansicht
Ortsansicht

Nieder-Oberrod ist ein Stadtteil von Idstein im südhessischen Rheingau-Taunus-Kreis.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es handelt sich räumlich gesehen um zwei Dörfer, nämlich Niederrod und Oberrod, die direkt nebeneinander liegen.

Das Doppel-Dorf liegt östlich von Idstein. Östlich des Ortes verläuft die Bundesstraße 8.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberrod wurde, sowit bekannt, erstmals im Jahre 1280 als superior rode und Niederrod um 1300 als inferior rode erwähnt. Die heutige evangelische Kirche wurde 1755 erbaut. In sie wurde das Fensterbild von 1514 aus der Vorgängerkirche integriert. Fur die beiden Orte Niederrod und Oberrod wurde im Jahr 1848 erstmals ein gemeinsamer Bürgermeister gewählt.[1]

Die Schule wurde 1854 neu errichtet. Das Dorfgemeinschaftshaus, welches 1982 errichtet wurde, ist der Mittelpunkt des Gemeinschaftslebens.

Gebietsreform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen schloss sich die bis dahin selbständige Gemeinde Nieder-Oberrod am 31. Dezember 1971 freiwillig der Stadt Idstein an.[3] Für den Stadtteil Nieder-Oberrod wurde, wie für alle Stadtteile von Idstein, ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung eingerichtet.[4]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung

Nieder-Oberrod: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2020
Jahr  Einwohner
1834
  
217
1840
  
225
1846
  
229
1852
  
226
1858
  
208
1864
  
214
1871
  
222
1875
  
211
1885
  
224
1895
  
227
1905
  
201
1910
  
209
1925
  
197
1939
  
181
1946
  
284
1950
  
287
1956
  
252
1961
  
262
1967
  
292
1970
  
308
1980
  
?
1990
  
?
2000
  
?
2011
  
519
2014
  
537
2020
  
538
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [1]; Stadt Idstein:[5][2]; Zensus 2011[6]

Religionszugehörigkeit

 Quelle: Historisches Ortslexikon[1]

• 1895: 222 evangelische (= 99,11 %), zwei katholische (= 0,89 %) Einwohner
• 1961: 228 evangelische (= 86,04 %), 36 katholische (= 13,58 %) Einwohner

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den öffentlichen Personennahverkehr stellt die Buslinie 223 der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft sicher.

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Nieder-Oberrod, Rheingau-Taunus-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. a b Zahlen-Daten-Fakten. In: Webauftritt. Stadt Idtein, abgerufen im Dezember 2020.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 377.
  4. Hauptsatzung. (PDF;; 36; kB) §; 5. In: Webauftritt. Stadt Idstein, abgerufen im Februar 2019.
  5. Zahlen-Daten-Fakten. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Stadt Idtein, archiviert vom Original; abgerufen im Dezember 2020.
  6. Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,9 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt;

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Nieder-Oberrod – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien