Niederdorfelden

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Niederdorfelden
Niederdorfelden
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Niederdorfelden hervorgehoben

Koordinaten: 50° 12′ N, 8° 48′ O

Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Main-Kinzig-Kreis
Höhe: 110 m ü. NHN
Fläche: 6,53 km2
Einwohner: 3936 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 603 Einwohner je km2
Postleitzahl: 61138
Vorwahl: 06101
Kfz-Kennzeichen: MKK, GN, HU, SLÜ
Gemeindeschlüssel: 06 4 35 022
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Burgstraße 5
61138 Niederdorfelden
Website: www.niederdorfelden.de
Bürgermeister: Klaus Büttner (SPD)
Lage der Gemeinde Niederdorfelden im Main-Kinzig-Kreis
NiederdorfeldenSchöneck (Hessen)NidderauMaintalHanauGroßkrotzenburgRodenbach (bei Hanau)ErlenseeBruchköbelHammersbachNeuberg (Hessen)Ronneburg (Hessen)LangenselboldHasselrothFreigericht (Hessen)GründauGelnhausenLinsengericht (Hessen)BiebergemündFlörsbachtalJossgrundBad OrbWächtersbachBrachttalSchlüchternBirsteinSinntalBad Soden-SalmünsterGutsbezirk SpessartSteinau an der StraßeSteinau an der StraßeBad Soden-SalmünsterBad Soden-SalmünsterGutsbezirk SpessartBayernLandkreis OffenbachOffenbach am MainFrankfurt am MainLandkreis FuldaVogelsbergkreisLandkreis GießenWetteraukreisHochtaunuskreisKarte
Über dieses Bild

Niederdorfelden ist eine Gemeinde im osthessischen Main-Kinzig-Kreis.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederdorfelden liegt auf einer Höhe von 111 m über NN, 4 km nordöstlich der Stadtmitte von Bad Vilbel und 12 km nordöstlich der Stadtmitte von Frankfurt am Main.

Niederdorfelden umfasst nur eine Gemarkung (Gmk.-Nr. 60968) und besteht aus dem einzigen Ortsteil Niederdorfelden.

Niederdorfelden grenzt im Norden an die Stadt Karben (Wetteraukreis), im Osten an die Gemeinde Schöneck, im Süden an die Stadt Maintal, im Südwesten an die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main sowie im Westen an die Stadt Bad Vilbel (Wetteraukreis).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Urgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemarkung von Niederdorfelden war auch in urgeschichtlicher Zeit besiedelt. Diese Wohnplätze lagen ein gutes Stück oberhalb der heutigen Ortschaft in Richtung der Großen und der Kleinen Lohe. Die römische Straße von Friedberg zum Kastell Salisberg bei Hanau-Kesselstadt überquerte bei Niederdorfelden die Nidder.

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ruine der mittelalterlichen Burg Dorfelden.

Die älteste erhaltene schriftliche Erwähnung von Niederdorfelden entstammt dem Lorscher Codex, einem Kopiar des Klosters Lorsch, und datiert auf das Jahr 784. Eine weitere Urkunde aus dem Jahr 792 ordnet es dem Niddagau zu.

Ab dem 12. Jahrhundert ist ein Adelsgeschlecht, die Herren von Dorfelden, nachweisbar. Ihnen gehörte die Burg Dorfelden, eine Wasserburg, von der heute nur noch wenige Mauer- und Turmreste zu sehen sind. Sie entstand im 13. Jahrhundert auf der längsgestreckten Insel zwischen Nidder und Mühlgraben in der Aue der Nidder. Der sie vollständig umgebende Wassergraben ist beinahe vollständig erhalten.

Nach dem Aussterben des Nachbargeschlechts der Herren von Buchen erbten die Herren von Dorfelden deren Besitz an der Kinzig in Hanau und verlegten auch das Schwergewicht ihrer Politik dorthin. Im 13. Jahrhundert haben sie ihren Familiennamen von Dorfelden gegen den neuen von Hanau getauscht.

1234 einigten sich Reinhard I. von Hanau und Heinrich II. von Dorfelden – sein Onkel – über die Teilung der Erbschaft des Vaters und Bruders. Reinhard I. erhielt die Burg Hanau mit den zu ihr gehörenden Besitzungen, Heinrich die Burg Dorfelden mit allem Zubehör. In der Folgezeit wechselte der Besitz an Dorfelden mehrmals. Die Herren von Hagen-Münzenberg und später die von Falkenstein besaßen Anteile an Dorfelden. 1266 wurde erstmals auch die zur Burg gehörende Mühle erwähnt, als der kaiserliche Hofkämmerer Philipp von Falkenstein seine Hälfte der Burg und der Mühle dem Kloster Fulda zu Lehen gab. Dies ist wohl die älteste Nennung einer Mühle im Main-Kinzig-Kreis.[2] Die Wassermühle lag an einem von der Nidder abzweigenden Mühlgraben. 1960 wurde die Getreidemühle stillgelegt. Um 1288 konnte Ulrich I. von Hanau die entfremdeten Anteile an Dorfelden zurück erwerben.

Um 1300 erscheint wieder eine Familie Dorfelden, die zu den Dienstmannen der Herren und späteren Grafen von Hanau gehörte, mit ihnen aber nicht verwandt war.

1333 wurde die Burg dem Kurfürst Rudolf I. von Sachsen-Wittenberg zu Lehen aufgetragen, der sie sofort wieder an Ulrich II. von Hanau als Lehen vergab. Dies diente dazu, dem Kurfürsten einen sicheren „Trittstein“ vor den Toren von Frankfurt am Main zu schaffen, dem Ort der Kaiserwahl.

1368 erhielt Ulrich III. von Hanau von Kaiser Karl IV. eine Stadtrechtsurkunde für Dorfelden, in der er dem Ort die Freiheiten und Rechte von Hanau verlieh. Dies hatte aber auf die tatsächliche Entwicklung des Ortes offensichtlich keinen Einfluss. Im späten Mittelalter gehörte Niederdorfelden zum Amt Windecken der Herrschaft und ab 1429 Grafschaft Hanau, nach der Landesteilung von 1458 zur Grafschaft Hanau-Münzenberg.

Kirchengeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1374 wird eine Kapelle erwähnt, die dem Patrozinium des Heiligen Georg unterstand. 1266 besaßen die von Falkenstein das halbe Patronatsrecht daran, 1497 die Familie derer von Dorfelden.

Historische Namensformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die evangelische Kirche

In erhaltenen Urkunden wurde Niederdorfelden unter den folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):[3]

  • Dorfelden, in (784–803)
  • Torvelden (um 850)
  • Dorovelden (um 1130)
  • Torvelde, de (1166)
  • Dorenfelt (1234)
  • Dorfelden (1266)
  • Doroveldin inferior (1344)
  • Großendorfelden

Durch den Namenszusatz wird der Ort vom benachbarten Oberdorfelden unterschieden.

Frühe Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Kirche St. Maria

In der Grafschaft Hanau-Münzenberg wurde Mitte des 16. Jahrhunderts nach und nach die Reformation eingeführt, zunächst im lutherischen Sinn. In einer „zweiten Reformation“ wurde die Konfession der Grafschaft erneut gewechselt: Graf Philipp Ludwig II. verfolgte ab 1597 eine entschieden reformierte Kirchenpolitik. Er machte vom Jus reformandi, seinem Recht als Landesherr Gebrauch, die Konfession seiner Untertanen zu bestimmen, und setzte dies für die Grafschaft weitgehend als verbindlich durch.

Mit dem Tod des letzten Hanauer Grafen, Johann Reinhard III., 1736, fiel Niederdorfelden – zusammen mit der ganzen Grafschaft Hanau-Münzenberg – an die Landgrafschaft Hessen-Kassel, aus der 1803 das Kurfürstentum Hessen hervorging.

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der napoleonischen Zeit stand Niederdorfelden ab 1806 unter französischer Militärverwaltung, gehörte 1807–1810 zum Fürstentum Hanau und dann von 1810 bis 1813 zum Großherzogtum Frankfurt, Departement Hanau. Anschließend fiel es wieder an das Kurfürstentum Hessen zurück. In der Verwaltungsreform des Kurfürstentums Hessen von 1821, im Rahmen derer Kurhessen in vier Provinzen und 22 Kreise eingeteilt wurde, kam Niederdorfelden zum neu gebildeten Landkreis Hanau. 1866 wurde das Kurfürstentum Hessen – und damit auch Niederdorfelden – nach dem Preußisch-Österreichischen Krieg vom Königreich Preußen annektiert und mit dem ebenfalls annektierten Herzogtum Nassau die Provinz Hessen-Nassau gebildet. Aus dem vormaligen Kurhessen entstand der preußische Regierungsbezirk Kassel. Zum 1. Juli 1944 wurde die preußische Provinz Hessen-Nassau in die neugebildeten Provinzen Kurhessen und Nassau aufgeteilt und dabei wurden die Kreise Gelnhausen, Hanau und Schlüchtern sowie die kreisfreie Stadt Hanau vom Regierungsbezirk Kassel in den Regierungsbezirk Wiesbaden überführt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Niederdorfelden zur Amerikanischen Besatzungszone und dann an das neugebildete Land Groß-Hessen, das 1946 in Hessen umbenannt wurde und die US-amerikanisch besetzten Gebietsteile des vorherigen Volksstaates Hessen sowie der ehemaligen preußischen Provinz Hessen-Nassau umfasste. 1968 wurde der Regierungsbezirk Wiesbaden aufgelöst und vollständig u. a. mit Niederdorfelden dem Regierungsbezirk Darmstadt angegliedert.

In der Nachkriegszeit galt es die Lebensverhältnisse innerhalb der Gemeinde an die stark gestiegene Einwohnerzahl anzupassen. 1957 wurde mit dem Bau der Kanalisation begonnen, die 1959 abgeschlossen wurde. Sämtliche damals bestehenden Straßen mussten ausgebaut oder erneuert werden. Neue Baugebiete wurden erschlossen, zunächst an der Oberdorfelder Straße zwischen Bischofsheimer und Hanauer Straße, dann an der Siedlerstraße, der Brüder-Grimm-Straße, An der Gänsweide, der Feldberg- und Taunusstraße. Damit waren alle freien Flächen bis zur Niddertalbahn bebaut. Ein Gewerbegebiet wurde ausgewiesen und ein neuer Sportplatz angelegt. Zur Vervollständigung der Ortsentwässerung wurde eine Kläranlage errichtet. 2004 wurde mit der Bebauung des Neubaugebietes „Auf dem Hainspiel“ begonnen, das südlich der Niddertalbahn liegt und ca. 14 ha umfasst. Damit wurde Niederdorfelden, das zu dieser Zeit etwa 3.000 Einwohnern hatte, auf ca. 3.600 Einwohner erweitert. Ab 2017 wurde das Neubaugebiet „Im Bachgange“ entwickelt, welches südlich der Niddertalbahn die Lücke zwischen „Auf dem Hainspiel“ und dem Industriegebiet schließt. Es umfasst ca. 11,2 ha und wird 500–600 Einwohnern Platz bieten.[4]

1964 wurde die zehnklassige Mittelpunktschule fertiggestellt, 1966 das Feuerwehrhaus und die Leichenhalle, 1971 das Bürgerhaus mit Rathaus und 1972 der Kindergarten.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Quelle: Historisches Ortslexikon[3]

  • 1587: 30 Schützen, 18 Spießer
  • 1616: 53 Haushaltungen
  • 1632: 31 Familien[6]
  • 1707: 41 Familien
  • 1754: 69 Familien mit 360 Personen
  • 1812: 83 Feuerstellen, 588 Seelen
Niederdorfelden: Einwohnerzahlen von 1754 bis 2015
Jahr  Einwohner
1754
  
360
1812
  
588
1834
  
607
1840
  
614
1846
  
640
1852
  
658
1858
  
658
1864
  
678
1871
  
697
1875
  
722
1885
  
735
1895
  
819
1905
  
850
1910
  
897
1925
  
862
1939
  
842
1946
  
1.145
1950
  
1.160
1956
  
1.252
1961
  
1.322
1967
  
2.014
1970
  
2.455
1972
  
2.586
1976
  
3.013
1984
  
3.055
1992
  
2.986
2000
  
3.000
2010
  
3.652
2015
  
3.800
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [3]; 1972:[7]; 1976:[8]; 1984:[9]; 1992:[10]; 2000, 2015:[11]; 2010:[12]

Während des Zweiten Weltkriegs mussten viele Ausgebombte aus der Stadt Hanau und ab 1945 Flüchtlinge und Heimatvertriebene aufgenommen werden. Die Einwohnerzahl stieg dadurch stark an.

Religionszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Quelle: Historisches Ortslexikon[3]

  • 1885: 0724 evangelische (= 98,50 %), 11 katholische (= 1,50 %) Einwohner
  • 1961: 1045 evangelische (= 79,05 %), 247 katholische (= 18,68 %) Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 14. März 2021 lieferte folgendes Ergebnis[13], in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[14][15][16]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2021
   
Insgesamt 15 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften %
2021
Sitze
2021
%
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 52,4 8 59,3 9 47,4 7 47,0 7 59,1 9
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 27,4 4 27,8 4 30,8 5 28,7 4
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 14,2 2 13,3 2 24,9 4 22,2 3 12,2 2
DL Dorfelder Liste 33,5 5
gesamt 100,0 15 100,0 15 100,0 15 100,0 15 100,0 15
Wahlbeteiligung in % 55,5 57,6 55,8 66,6 61,6
Das Bürgerhaus

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Jahr 1993 werden in Hessen die Bürgermeister für sechs Jahre direkt gewählt:[17]

Bei der Bürgermeisterwahl am 20. November 2011 wurde der SPD Bürgermeisterkandidat Klaus Büttner im ersten Wahlgang mit 53,5 % der Stimmen direkt zum neuen Bürgermeister gewählt. Er löste damit Mathias Zach (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) ab, der nach über fünf Jahren im Bürgermeisteramt zum 1. November 2011 als Dezernent in den Main-Kinzig-Kreis wechselte. Büttner wurde am 24. September 2017 mit 86,1 % der Stimmen wiedergewählt.[18]

Partnergemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1973 besteht mit Saint-Sever im Département Calvados (Region Normandie) eine Partnerschaft.

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Banner Niederdorfelden.svg

Wappen

Wappen Niederdorfelden.svg

Blasonierung: „Blau/Gold geschacht, im Schildhaupt auf Gold das schwarze Gemerke D.“[19]

Das Wappen wurde der Gemeinde Niederdorfelden im damaligen Landkreis Hanau am 31. Juli 1967 durch das Hessische Innenministerium genehmigt. Gestaltet wurde es durch den Bad Nauheimer Heraldiker Heinz Ritt.

Das „D“ ist die alte Ortsmarke von Niederdorfelden (siehe auch: Initialwappen).

Flagge

Die Flagge wurde gemeinsam mit dem Wappen durch das Hessische Innenministerium genehmigt und wird wie folgt beschrieben:

„Auf blau mit goldenen Seitenstreifen das Gemeindewappen.“

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Niederdorfelden befindet sich der Sitz von Engelhard Arzneimittel.

Darüber hinaus, gibt es in Niederdorfelden zwei Discounter (Norma und Tegut), 4 Getränkemärkte und zwei Bankfilialen, die Sparkasse und die Frankfurter Volksbank.

Im März 2019 erfolgte der Spatenstich für das Neubaugebiet »Im Bachgange« mit 120 Bauplätzen auf elf Hektar am Ortseingang an der L3008 und der Bischofsheimer Straße. Baubeginn 2020.[20]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Niederdorfelden gibt es eine Grundschule, die Struwwelpeterschule. Weiterführende Schulen sind in Maintal-Bischofsheim, Bad Vilbel, Nidderau und Hanau vorhanden.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederdorfelden liegt an der Bundesstraße 521

In Niederdorfelden befindet sich ein Bahnhof der Niddertalbahn, der werktäglich bis Mittags alle 30 Minuten und am Wochenende etwa stündliche Verbindungen nach Frankfurt Hauptbahnhof bietet. Niederdorfelden ist außerdem Endpunkt der Buslinie MKK-31, die den Ort mit der Kreisstadt Hanau verbindet und der Endpunkt der Linie MKK-24 die den Bahnhof Niederdorfelden mit dem Bahnhof Maintal West verbindet. Durch die Anbindung über Maintal nach Frankfurt, existiert von Niederdorfelden Werktags alle 30 Minuten eine Verbindung nach Frankfurt.

Am Sonntag fahren, neben der Niddertalbahn, nur Anruf-Sammel Taxis und früh morgens der Nachtbus nach Bad Vilbel.

Seit dem 8. Dezember 2019 ist Niederdorfelden an das Nachtbus Netz Rhein-Main angeschlossen. So existiert am Wochenende, durch die Linie n96, zwischen 1 und 4 Uhr Nachts eine stündliche Verbindung von Frankfurt Konstablerwache bis Niederdorfelden sowie eine stündliche Verbindung von Niederdorfelden nach Bad Vilbel.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Niederdorfelden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerungsstand am 31.12.2019 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)  (Hilfe dazu).
  2. Die Ölmühle beim „Förderverein Ölmühle Niederdorfelden e. V.“
  3. a b c d Niederdorfelden, Main-Kinzig-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 24. Mai 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  4. Niederdorfelden. 10. Mai 2019, abgerufen am 15. September 2020 (deutsch).
  5. Gemeinde Niederdorfelden Kultur/Tourismus - Gemeindeinformationen - - Gemeindegeschichte. Abgerufen am 15. September 2020.
  6. In den Jahren 1632, 1707 und 1754 wurde in der Grafschaft Hanau die Zahl der Einwohner ermittelt. Die Zahlen sind hier wiedergegeben nach Erhard Bus: Die Folgen des großen Krieges – der Westen der Grafschaft Hanau-Münzenberg nach dem Westfälischen Frieden. In: Hanauer Geschichtsverein 1844: Der Dreißigjährige Krieg in Hanau und Umgebung = Hanauer Geschichtsblätter 45 (2011), ISBN 978-3-935395-15-9, S. 277–320 (289 ff.)
  7. Kommunalwahlen 1972; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 4. August 1972. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 33, S. 1424, Punkt 1025 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,9 MB]).
  8. Kommunalwahlen 1977; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 15. Dezember 1976. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1976 Nr. 52, S. 2283, Punkt 1668 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 10,3 MB]).
  9. Kommunalwahlen 1985; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 30. Oktober 1984. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1984 Nr. 46, S. 2175, Punkt 1104 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,5 MB]).
  10. Kommunalwahlen 1993; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 21. Oktober 1992. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1992 Nr. 44, S. 2766, Punkt 935 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,1 MB]).
  11. Gemeindedatenblatt: Niederdorfelden. (PDF; 222 kB) In: Hessisches Gemeindelexikon. HA Hessen Agentur GmbH;
  12. Die Bevölkerung der hessischen Gemeinden am 30. Juni 2010. (PDF; 552 kB) Hessisches Statistisches Landesamt, S. 11, archiviert vom Original am 7. Februar 2018; abgerufen am 20. März 2018.
  13. Ergebnis der Gemeindewahl am 14. März 2021. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2021.
  14. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2016.
  15. Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2011.
  16. Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2006.
  17. Bürgermeister-Direktwahlen in Niederdorfelden. In: Statistik.Hessen. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im Januar 2021.
  18. Bürgermeisterwahl. In: Statistik.Hessen. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen am 25. März 2021.
  19. Genehmigung eines Wappens und einer Flagge der Gemeinde Niederdorfelden, Landkreis Hanau, Regierungsbezirk Wiesbaden vom 31. Juli 1967. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1967 Nr. 33, S. 1009, Punkt 828 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 3,0 MB]).
  20. Jürgen W. Niehoff: Spatenstich für 120 neue Häuser In: Bad Vilbeler Anzeiger 28. März 2019, abgerufen 24. August 2020.