Niederdorp

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Niederdorp
Koordinaten: 51° 8′ 19″ N, 7° 17′ 19″ O
Höhe: 320 m ü. NN
Postleitzahl: 42499
Vorwahl: 02192
Niederdorp (Hückeswagen)
Niederdorp

Lage von Niederdorp in Hückeswagen

Niederdorp, im 19. Jahrhundert auch Niederdörpe, ist eine Hofschaft in Hückeswagen im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Lage und Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederdorp liegt im südwestlichen Hückeswagen an der Grenze zu Remscheid in der Nähe von Scheideweg. Weitere Nachbarorte sind Maisdörpe, Oberdorp, Winterhagen, Remscheid-Sonnenschein und Remscheid-Bornbach. Die Hofschaft ist über einen Stichweg von der Bundesstraße 237 zwischen Hückeswagen und Remscheid-Bergischborn zu erreichen, der bei Dörpe abzweigt.

Die Trasse der stillgelegten Bahnstrecke zwischen Remscheid-Bergischborn und Marienheide (Kursbuchstrecke KBS 412) führt an der Hofschaft vorbei. Oberdorp grenzt an das Industriegebiet "Gewerbepark Bergisch Land", das größte der Stadt Hückeswagen. Der Ort liegt im Quellgebiet des Bachs Dörpe, der in seinem späteren Verlauf in die Wuppertalsperre mündet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1484 wurde der Ort das erste Mal in Kirchenrechnungen urkundlich. Schreibweise der Erstnennung: tom Dorppe.[1]

Im 18. Jahrhundert gehörte der Ort zum bergischen Amt Bornefeld-Hückeswagen. 1815/16 lebten 23 Einwohner im Ort. 1832 gehörte Niederdorp der Großen Honschaft an, die ein Teil der Hückeswagener Außenbürgerschaft innerhalb der Bürgermeisterei Hückeswagen war. Der laut der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Weiler kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit zwei Wohnhäuser und fünf landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 25 Einwohner im Ort, sechs katholischen und 19 evangelischen Glaubens.[2]

Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland werden für 1885 zwei Wohnhäuser mit 22 Einwohnern angegeben. Der Ort gehörte zu dieser Zeit zur Landgemeinde Neuhückeswagen innerhalb des Kreises Lennep.[3] 1895 besitzt der Ort zwei Wohnhäuser mit 17 Einwohnern, 1905 drei Wohnhäuser und 25 Einwohner.[4][5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte (= Beiträge zur Oberbergischen Geschichte. Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.
  2. Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf. Theil 2: Die statistische Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle und das alphabetische Ortsnamenverzeichniß enthaltend. Schreiner, Düsseldorf 1836, S. 11.
  3. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12, ZDB-ID 1046036-6). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1888.
  4. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1897.
  5. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1909.