Niederelvenich

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Koordinaten: 50° 42′ 18″ N, 6° 43′ 3″ O

Niederelvenich
Stadt Zülpich
Höhe: 151 m
Einwohner: 587 (31. Dez. 2016)[1]
Postleitzahl: 53909
Vorwahl: 02252
Niederelvenich, Luftaufnahme (2015)
Ortsdurchfahrt

Niederelvenich ist ein Stadtteil von Zülpich im Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen. Ortsvorsteher ist Heinz Hettmer (Stand Juli 2017).

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederelvenich liegt in der Zülpicher Börde östlich von Zülpich. Nachbarorte sind Mülheim, Wichterich, Oberelvenich und Rövenich. Am westlichen Ortsrand verläuft die Landesstraße 264, durch den Ort führt die Landesstraße 162. Der Ort liegt am Rotbach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsanlage Niederelvenich entwickelte sich im Hochmittelalter (1302) in der Nähe einiger größerer Lehnhöfe der Abtei Prüm (Weidendorfhof, Probsthof, Tahlhof, Haus Busch). Als Hochstadensches Erbe fielen die Prümer Lehen 1254 an Kurköln. Niederelvenich gehörte zum Dingstuhl Wichterich im Amte Lechenich.[2] Von den vier hier genannten Prümer Lehenshöfen, um die Niederelvenich entstanden ist, besteht nur noch Haus Busch, eine Burg unmittelbar in die sumpfige Niederung auf der anderen Seite des Baches gebaut, mit dem sie ursprünglich durch Gräben verbunden war.

Schule, Kindergarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch eine Urkunde vom 14. März 1736 ist belegt, dass es damals schon eine Schule für Niederelvenich, Wichterich und Mülheim gegeben hat. In Niederelvenich wurde 1868 eine neue Schule gebaut. In den 1960er-Jahren wurde wieder eine neue Schule gebaut. In dem Gebäude befindet sich heute der katholische Kindergarten.

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1868 wurde der Grundstein für die Kirche gelegt. Durch Inflation und Kriegswirren kam es jedoch nicht zum Neubau. Dieser konnte erst 1961 verwirklicht werden. Die Kirche steht heute unter dem Patrozinium Maria Königin.

Die Einweihung erfolgte am 25. September 1966.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.zuelpich.de/attachments/article/79/ewz311216.pdf
  2. Karl Stommel: Geschichte des kurkölnischen Amtes Lechenich, seine Entstehung und seine Organisation, Euskirchen 1961, S. 12–22