Niederfurth

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Niederfurth
Stadt Wuppertal
Koordinaten: 51° 14′ 49″ N, 7° 2′ 13″ O
Höhe: ca. 138 m ü. NHN
Niederfurth (Wuppertal)
Niederfurth

Lage von Niederfurth in Wuppertal

Denkmalgeschütztes Haus in Niederfurth (Schöllerweg 40)
Denkmalgeschütztes Haus in Niederfurth (Schöllerweg 40)

Niederfurth ist eine Ortslage im Wuppertaler Stadtbezirk Vohwinkel, Wohnquartier Schöller-Dornap.

Lage und Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederfurth liegt im Norden Vohwinkels an der Düssel am Schöllerweg zwischen Hahnenfurth und Schöller. Weitere benachbarte Orte sind Gerhardtsfurth, Heresbach, Heistersfeld und Am Höfchen.

Etymologie und Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Niederfurth leitet sich von einer Furt über die Düssel her. Niederfurth lag etwa 100 Meter flussabwärts vom Ort Oberfurth, der heute als Hahnenfurth bezeichnet wird.

In der Ahnentafel der Namensträger "Cürten" aus Niederfurth ist der Hof erstmals im Jahre 1695 erwähnt. In diesem Jahre erwarb ein Antonius Cürten vom Gut Voisberg den Hof vom Ackerer Erich Forsthof.[1] Der Hof ist als n.Fuhrt auf der Topographia Ducatus Montani des Erich Philipp Ploennies aus dem Jahre 1715 verzeichnet. Im 19. Jahrhundert war Niederfurth ein Wohnplatz in der Landgemeinde Schöller der Bürgermeisterei Haan (ab 1894 Bürgermeisterei Gruiten) die aus der bergischen Herrschaft Schöller hervorging. Auf der Topographischen Aufnahme der Rheinlande von 1824 der Ort mit Furth und auf der Preußischen Uraufnahme von 1843 mit Hahnenfurth beschriftet. Auf Messtischblättern bis Mitte des 20. Jahrhunderts ist der Ort als Höschen beschriftet.[Anmerkungen 1]

1888 besaß der Ort laut dem Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland fünf Wohnhäuser mit 55 Einwohnern. Der Ort wird zu dieser Zeit Niederfurth genannt.[2]

Mit der Gebietsreform von 1975 wurde der Gemeinde Schöller von dem Amt Gruiten im Kreis Düsseldorf-Mettmann abgespaltet und als Wohnquartier Schöller-Dornap nach Wuppertal eingemeindet.

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Was mutmaßlich auf einen Transkriptionsfehler bei dem wenig nördlich liegenden Am Höfchen zurückzuführen ist. (Verwechselung eines langen s mit dem f in Frakturschrift).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ahnentafel der Namensträger Cürten aus Niederfurth bei Schöller und Cürten in der Diestelbeck in Elberfeld (Privatbesitz).
  2. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888.