Niederhörlen

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Niederhörlen
Gemeinde Steffenberg
Ehemaliges Wappen von Niederhörlen
Koordinaten: 50° 50′ 26″ N, 8° 26′ 26″ O
Höhe: 379 (330–550) m ü. NHN
Fläche: 3,59 km²[1]
Einwohner: 361 (30. Jun. 2017)[2]
Bevölkerungsdichte: 101 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. April 1972
Postleitzahl: 35239
Vorwahl: 06464
Luftaufnahme Niederhörlen
Luftaufnahme Niederhörlen
Kirche aus Niederhörlen

Niederhörlen ist der kleinste von insgesamt sechs Ortsteilen der Gemeinde Steffenberg im mittelhessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals fand der Name Horla im Jahr 1327 Erwähnung, Niederhörlen wurde aber erst 1382 unter dem Namen Nedern Horle erwähnt.[1]

Bekannt ist Niederhörlen für die alte Fachwerkkirche, die in den Hessenpark im Taunus transloziert wurde. Niederhörlen gehörte bis 1930 zum Kirchspiel Breidenbach. In der Kapelle selbst wurde lediglich vier Mal im Jahr der Gottesdienst gefeiert, um gehbehinderten und Kranken den Besuch des Gottesdienstes zu ermöglichen. 1930 erfolgte die Umpfarrung nach Oberhörlen.

Am 1. April 1972 wurde Niederhörlen in die neue Gemeinde Steffenberg eingegliedert.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Niederhoerlen, Landkreis Marburg-Biedenkopf. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. „Zahlen Daten Fakten“ im Internetauftritt der Gemeinde Steffenberg, abgerufen im März 2018.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 350.