Niederjesar

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Niederjesar
Gemeinde Fichtenhöhe
Koordinaten: 52° 26′ 48″ N, 14° 25′ 44″ O
Höhe: 52 m
Fläche: 9,74 km²
Einwohner: 277 (2007)
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner/km²
Eingemeindung: 26. Oktober 2003
Postleitzahl: 15306
Vorwahl: 033602
Niederjesar (Brandenburg)
Niederjesar

Lage von Niederjesar in Brandenburg

Niederjesar ist ein Ortsteil der Gemeinde Fichtenhöhe im Brandenburger Landkreis Märkisch-Oderland. Zusammengeschlossen mit vier weiteren Gemeinden werden die Amtsgeschäfte durch das Amt Seelow-Land getätigt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1250 wird das Dorf und Gut Niederjesar erstmals urkundlich erwähnt.

1405 bis 1538 war der Ort im Besitz der Mönche des Kartäuserklosters Frankfurt (Oder). 1540 wurde der Ort vom Brandenburger Kurfürsten an die Universität Frankfurt (Oder) übereignet.

Am 26. Oktober 2003 entstand die Gemeinde Fichtenhöhe durch einen freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Alt Mahlisch, Carzig und Niederjesar.[1]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1875 1890 1910 1925 1933 1946 1993 1997 2000 2006
Einwohnerzahl[2] 299 290 234 357 379 349 261 272 292 280

Sehenswürdigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfkirche Niederjesar

Die Dorfkirche Niederjesar ist eine neuromanische Saalkirche aus dem Jahr 1859[3]. Der Entwurf des Sakralbaus geht auf Friedrich August Stüler zurück. Er errichtete die Kirche auf dem Fundament eines mittelalterlichen Vorgängerbaus. Der ursprünglich 36 Meter hohe Westturm wurde im Zweiten Weltkrieg von deutschen Soldaten der Wehrmacht gesprengt, um den vorrückenden Truppen der Roten Armee die Orientierung zu erschweren. In den folgenden Jahrzehnten verfiel das Bauwerk, bis es Mitte der 1990er Jahre gesichert und instandgesetzt wurde. Seit 2002 dient es als kommunales und kirchliches Zentrum der Gemeinde.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  2. Das Genealogische Orts-Verzeichnis: Niederjesar
  3. Niederjesar, Webseite des Amtes Seelow-Land, abgerufen am 11. Juni 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]