Niederlangenberg

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Niederlangenberg
Koordinaten: 51° 8′ 45″ N, 7° 23′ 3″ O
Höhe: 325 m ü. NN
Postleitzahl: 42499
Vorwahl: 02192
Niederlangenberg (Hückeswagen)
Niederlangenberg

Lage von Niederlangenberg in Hückeswagen

Niederlangenberg ist eine Ortschaft in Hückeswagen im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Lage und Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederlangenberg liegt im östlichen Hückeswagen an der Bevertalsperre nahe der Grenze zu Wipperfürth. Der einzige Nachbarort ist Oberlangenberg. Der Ort ist eine Verbindungsstraße angebunden, die von der Kreisstraße K5 abzweigt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1484 wurde der Ort das erste Mal in Kirchenrechnungen urkundlich erwähnt. Schreibweise der Erstnennung: Langenberge.[1] Die Karte Topographia Ducatus Montani aus dem Jahre 1715 zeigt den Hof als Langenberg. Im 18. Jahrhundert gehörte der Ort zum bergischen Amt Bornefeld-Hückeswagen.

1815/16 lebten 66 Einwohner im Ort, es wird dabei aber nicht zwischen Ober- und Niederlangenberg unterschieden. 1832 gehörte Langenberg (ebenfalls nicht unterschieden zwischen Ober- und Niederlangenberg) der Berghausener Honschaft an, die ein Teil der Hückeswagener Außenbürgerschaft innerhalb der Bürgermeisterei Hückeswagen war. Der laut der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Weiler kategorisierte (Doppel-)Ort besaß zu dieser Zeit zehn Wohnhäuser und 15 landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 69 Einwohner im (Doppel-)Ort, davon acht katholischen und 61 evangelischen Glaubens.[2]

Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland werden 1885 sechs Wohnhäuser mit 39 Einwohnern angegeben. Der Ort gehörte zu dieser Zeit zur Landgemeinde Neuhückeswagen innerhalb des Kreises Lennep.[3] 1895 besitzt der Ort sechs Wohnhäuser mit 33 Einwohnern, 1905 sechs Wohnhäuser und 32 Einwohner.[4][5]

Wander- und Radwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Wanderwege führen durch den Ort:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte (= Beiträge zur Oberbergischen Geschichte. Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.
  2. Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf. Theil 2: Die statistische Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle und das alphabetische Ortsnamenverzeichniß enthaltend. Schreiner, Düsseldorf 1836, S. 13.
  3. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12, ZDB-ID 1046036-6). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1888.
  4. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1897.
  5. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1909.